[last update: 09.05.2003]

NACHRICHTEN: TV  2003



TV 04/2003 [< Übersicht ]

29.04.2003 Spätzüge auf Obermosel-Bahn (Nittel) (TV)
28.04.2003 Moselaufstieg: Steinzeit-Politik (TV)
26.04.2003 Ruwer-Radweg (TV)
25.04.2003 Konz-Karthaus: Brandstiftung im fahrenden Zug (TV)
25.04.2003 B 51: Mehr Züge nach Trier (TV)
25.04.2003 Gerolstein: Plan steht - Geld fehlt (TV)
23.04.2003 Nittel: Spätfahrten Nittel - Trier wegen "Kellertage" (TV)
22.04.2003 Hunsrückbahn: Sonderfahrt fällt aus (TV)
21.04.2003 Netz-Ausbau macht Züge an der Mosel schneller (TV)
21.04.2003 Viele Baustellen (Kommentar) (TV)
21.04.2003 Problem mit der Pünktlichkeit (TV)
12.04.2003 Saarburg - Trier: Dreimal pünktlich (Leserbrief) (TV)
12.04.2003 Eifelquerbahn: Chance für die Region (TV)
10.04.2003 Trier: 21-jähriger vom Zug erfasst (TV)
05.04.2003 Service in Bitburgs Stadtmitte (TV)
05.04.2003 Transregio-Insolvenz abgewendet (TV)
04.04.2003 Densborn (TV)
03.04.2003 Jünkerath: Schalter-Schliessung (TV)
03.04.2003 Jünkerath: Bahn darf Basisstation bauen (TV)
02.04.2003 Bitburg-Erdorf: Schalter geschlossen (TV)
01.04.2003 Falsch gerechnet (TV)
01.04.2003 Nitteler Kellertage / Strecke Trier - Perl (TV)


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Spätzüge auf Obermosel-Bahn

NITTEL. (red) Aus Anlass der Tage der offenen Weinkeller vom 30. April bis 4. Mai wird das Angebot der Regionalbahn auf der Obermoselstrecke um Spätzüge erweitert. In den Nächten zum 2., 3. und 4. Mai verkehrt eine zusätzliche Regionalbahn um 23.59 Uhr nach Trier Hauptbahnhof mit Halt an allen Bahnhöfen. Es gelten die üblichen Tarifbedingungen der Bahn. Damit ermöglicht der Veranstalter einen unbeschwerten Besuch der 16 beteiligten Weingüter. 

TV vom 29.04.2003


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Steinzeit-Politik: Zur Diskussion um den Moselaufstieg (Leserbrief)

Mitte der 60er Jahre wurde den Bürgern das heutige Industriegebiet zwischen Zewen und Euren als die Grüne Lunge der Stadt Trier vorgestellt. Anfang der 70er Jahre wurde der Kalle AG, Wiesbaden, ein Teil dieser Grünen Lunge als Industriegebiet verkauft mit einem Vorkaufsrecht für den gesamten ehemaligen Flugplatz der französischen Streitkräfte. So verwandelte sich die Grüne Lunge im Laufe der Jahrzehnte immer mehr zur schwarzen. 
In den 80er Jahren verabschiedete sich "Kalle" aus Trier und hinterließ eine Industriebrache, die erst vor einigen Jahren einer anderen Verwendung zugeführt wurde. Mit mehr oder weniger Erfolg wurde dann das Gelände an andere Firmen vermarktet. Die bei der Erschließung gebaute Gleisanlage wird nur in geringem Ausmaß genutzt. Tabak aus Antwerpen -  Zigaretten nach Russland! Klassische Ferntransporte wie diese gehören auf die Bahn! 

Soll die Natur für den Moselaufstieg unwiederbringlich zerstört werden? Könener Bürger verlangen nach ihrer Ortsumgehung zu Lasten von Tawern (in der jetzigen Trassenführung), die rechte Moselseite und die untere Saar nach dem Moselaufstieg zu Lasten von Zewen, Igel und dem Herresthalerhof und arbeiten damit dem internationalen Fernverkehr zu. Die B 51 zwischen Trier und der Autobahn in Richtung Belgien dient vorzüglich zur Beobachtung der europäischen LKW-Karawane und ist ein kleiner Vorgeschmack auf das, was durch den Moselaufstieg noch vervielfacht wird -  auch im Hinblick auf Gefahrguttransporte. Vielen Dank den Politikern, die sich so selbstaufopfernd für den Moselaufstieg und die Ortsumgehung Könen einsetzen - eine optimale Alternativ-Strecke für die LKW-Spediteure, wenn die LKW-Maut eingeführt wird. 

Nein, solche Steinzeit-Politik ist fehl in der Region! Es ist an der Zeit, über umweltverträgliche Verkehrsabläufe nachzudenken. Heute werden die hohen Emissionswerte im Trierer Land von Bürgermeister Winfried Manns angeprangert, aber ehemals wurden von seinen Parteifreunden die Weichen dafür gestellt. Laut Manns belastet ein LKW den Aufbau der Straßen so stark wie 60 000 PKW, und um ein Vielfaches werden die Emissionswerte durch unnötige LKW-Transporte erhöht. Warum sollen Steuerzahler dann auch noch neuen teuren Straßenbau finanzieren, wo wir nicht einmal den Unterhalt des bestehenden Straßennetzes bezahlen können? 

Rainer Bösen, Igel 

TV vom 28.04.2003


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Engagement für den Ruwer-Radweg
Verein bittet Bahn AG um realistische Preise

BESCHEID. (jp) Der Verein "Erholungsgebiet Hochwald zwischen Mosel und Saar" setzt sich für die Verwirklichung des Radwegs Ruwer - Hochwald auf der alten Bahntrasse ein und appelliert an die Verantwortlichen der Bahn AG, durch eine realistische Preisvorstellung endlich den Verkauf der Trasse zu ermöglichen. 

Die frühere Bahnstrecke von Trier-Ruwer nach Hermeskeil ist 48 Kilometer lang und schürt seit Jahren die Vorfreude der Kommunen, durch die sie verläuft. Denn auf der alten Trasse sollen wieder Räder rollen - allerdings mit Muskelkraft betriebene Zweiräder. Doch die Finanzierung des 10,2 Millionen Euro teuren Ruwer-Radwegs steckt in einer Sackgasse - ebenfalls seit Jahren. 

Belastung stieg auf 511 000 Euro 

Der Radweg hat keine nennenswerten Steigungen und führt die Radfahrer durch eine herrliche Landschaft, die nicht beeinträchtigt oder gar zerstört werden muss. An diesem Projekt beteiligt sind der Landkreis, die Stadt Trier und die Verbandsgemeinden Hermeskeil, Kell am See und Ruwer. Doch zuerst sank die Landesförderung von 85 auf 80 Prozent, was für die beteiligten Kommunen eine Mehrbelastung von 511 000 Euro bedeutet. Dann wurde der Verhandlungsstand mit der Deutschen Bahn (DB) Netz AG problematisch. Mit dieser Gesellschaft diskutiert der Landkreis über die Abstandszahlungen für die Übernahme der Unterhaltungslasten für 27 große und elf kleine Bauwerke an der alten Bahntrasse. 

Die DB Netz AG bietet einen Bruchteil der Summe, die der Landkreis zur Ablösung der künftigen Unterhaltungslasten haben will. Die Bauwerke sind zum Teil 100 Jahre alt. Der jährliche Unterhalt kostet 54 000 Euro, ein kompletter Abbruch zwischen fünf und neun Millionen Euro. Außerdem ist die Forderung der DB Immobilien höher als die Summe, die die DB Netz für die Übernahme der Unterhaltslasten für die Gebäude zu zahlen bereit ist. Hier setzt der Appell des Vereins "Erholungsgebiet Hochwald zwischen Mosel und Saar" an. Die Bahn soll ihre Forderungen so gestalten, dass die Kommunen das Geschäft im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten abschließen können. 

Im "Forellenhof Bescheid-Mühle" blickte der Verein auf die Leistungen des vergangenen Jahres zurück. Insgesamt 2000 Arbeitsstunden seien in Wanderwege, Parkplätze, Ruhebänke, Wegweiser und die Markierung der Wanderwege investiert worden, so der Vorsitzende, Landrat Richard Groß. 

Die Hauptaufgabe des letzten Jahres habe in der Neumarkierung des Wanderwegenetzes und Vorbereitung der Informationstafeln bestanden. Bis auf wenige Reststücke in den Verbandsgemeinden Hermeskeil und Ruwer sei das Vereinsgebiet neu markiert worden. 

Nur Wanderwege anbieten, die auch genutzt werden 

"Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass einige Wege, die in den Karten enthalten waren, nicht angenommen werden", so der Vorsitzende. Dies habe den Vorstand und die Mitgliederversammlung vor Jahren dazu veranlasst, ein Konzept zu verabschieden, dessen Ziel es ist, nur noch diejenigen Wanderwege anzubieten, die auch genutzt werden. "Bisher sind 116 000 Euro investiert worden", erklärte Groß Die Informationstafeln erfordern weitere 10 000 Euro. 26 000 Euro kommen vom Land, 5000 Euro von der Sparkasse Trier. 

TV vom 26.04.2003


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Brandstiftung im fahrenden Zug

KONZ-KARTHAUS. (red) Drei oder vier Jugendliche haben am Ostermontag zwischen 20.30 und 20.55 Uhr in der Regionalbahn 22345 vor dem Halt im Bahnhof Konz-Karthaus eine Sitzbank in Brand gesetzt. Das hat die Bundesgrenzschutzinspektion Trier gestern mitgeteilt. Das Feuer konnte nach Aussage der Beamten schnell gelöscht und größerer Schaden verhindert werden. Besondere Brisanz bekommt der Vorfall dadurch, dass sich im Zug 15 Fahrgäste befanden, die unverletzt blieben. Die Täter, die vermutlich in Oberbillig eingestiegen waren, flüchteten. Der Bundesgrenzschutz sucht Zeugen des Vorfalls - besonders eine dunkelhaarige, etwa 40-jährige Frau, die den Lokführer informiert hatte und später in Föhren ausstieg. Drei weitere wichtige Zeugen sind ein etwa 30-jähriger Mann, der im Zug mit einem Jugendlichen aneinander geraten war, sowie ein Mann und eine Frau, die mit Fahrrädern in Konz-Mitte ein- und in Karthaus ausstiegen. Hinweise unter Telefon 0651/43678-0. 

TV vom 25.04.2003


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Drei Spuren, Sperrung und die Bahn

Reaktionen auf Resolution zur B 51: SPD will LKW auf Autobahn zwingen und fordert mehr Züge nach Trier

Von unserem Redakteur LARS OLIVER ROSS

BITBURG. Auch die Bitburger SPD sagt Ja zu einem Ausbau der B 51. Sie hält die CDU-Forderung nach vier Spuren jedoch für unrealistisch und empfiehlt die Sperrung der Straße für LKW.

Fragt man Bitburger, was sie von der Forderung nach einem Ausbau der B 51 zwischen der A 60 und Trier halten, so variieren die Meinungen mit der Häufigkeit der Nutzung der Straße zwischen: "Es wurde gerade eine Autobahn gebaut, soll die doch benutzt werden", und: "Es ist höchste Zeit, dass etwas passiert." Differenzierter ist die Reaktion der Bitburger SPD auf den Resolutionsentwurf der CDU, den am Dienstag der Stadtrat und anschließend alle von der Straße tangierten Verbandsgemeinderäte und Kreistage beraten sollen. 
Auch seine Partei sei für einen Ausbau der B 51, auf der sich täglich 22 000 Autos - inklusive 4000 Lastwagen - an Bitburg vorbei quälen, erklärt Christian Gayoso für den SPD-Ortsverein. Die CDU-Forderung nach vier Spuren zwischen Bitburg und Trier hält er jedoch für "unrealistisch" und "populistisch". 

Wirklichkeitsnäher sei angesichts der Lage der öffentlichen Haushalte ein Ausbau auf drei Spuren. "Wenn die CDU eine vierspurigen Ausbau fordert, muss sie auch ein Konzept vorlegen, das die Finanzierung und den Verkehrsabfluss bei Trier regelt", erklärt der SPD-Mann. Denn der Trierer Berg, wo die B 51 Bitburger Straße heißt, bleibe das Nadelöhr, ganz gleich auf wie vielen Spuren die Bundesstraße bis dorthin führe. 

Daraus leitet Gayoso einen anderen Lösungsansatz ab: "Die B 51 muss von den LKW befreit werden." Die Straße sollte deshalb für den Schwerlastverkehr gesperrt, und die Lastwagen damit gezwungen werden, die vorhandenen Autobahnen zu nutzen. Auch die Erhebung von LKW-Maut für die Nutzung der Bundesstraße nennt Gayoso als "Steuerungsmöglichkeit". 

Daneben fordert er - auch angesichts der jüngsten Gefahrgutunfälle - verstärkt auf das Verkehrsmittel Bahn zu setzen. Gefahrguttransporte und Schwerlastverkehr müssten auf die Schiene verlagert werden. "Aber bereits Ansätze eines Umsteuerns wie die Einführung der Ökosteuer werden von der Union vehement abgelehnt", sagt der Bitburger SPD-Mann. 

Die Bahn müsse aber auch zu einer Alternative im Individualverkehr werden. Dafür sei eine Verbesserung der Verbindung nach Trier nötig. "Mindestens stündlich müssen Züge zwischen Bitburg-Erdorf und Trier pendeln", fordert Gayoso. Ziel kommunaler Politik müsse sein, die Verbindung zwischen der Stadt und dem Bahnhof im Stadtteil an der Kyll zu verbessern. 

In Richtung der CDU sagt er, dass im Vergleich zu früheren Zeiten in den Jahren der SPD-Regierungen in Bund und Land schon viel zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in der Region getan worden sei. 

TV vom 25.04.2003


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Plan steht, Geld fehlt

Baubeginn für Kreisverkehr Lindenstraße/Sarresdorfer Straße in Gerolstein frühestens im nächsten Jahr 

Von unserem Redakteur MARIO HÜBNER

GEROLSTEIN. Jetzt fehlt nur noch das Geld: Die Planungen für den Kreisverkehr an der Einmündung Lindenstraße/Sarresdorfer Straße, der die Ampel ersetzen und so die täglichen Staus verhindern soll, stehen. Mit einem Baubeginn wird nicht vor kommendem Jahr gerechnet.

Wesentlich attraktiver für Fußgänger und Autofahrer soll der Bereich von Bahnhof bis Lindenstraße nach Vorstellung der Planer werden. Voraussichtlicher Ausbaubeginn wird aber frühestens im kommenden Jahr sein. Foto: Mario Hübner 

Der geplante vierte Kreisverkehr in der Brunnenstadt ist der wichtigste: Denn an der Ampelanlage, die die beiden viel befahrenen Straßen verknüpft, bilden sich täglich beachtliche Rückstaus. Und das nicht nur zum Arbeitsbeginn sowie zum Feierabend, sondern oftmals auch tagsüber. Der Kreisverkehr soll die Situation entschärfen und für einen wesentlich besseren Verkehrsfluss sorgen. "Zudem stellt er den Auftakt zum Ausbau der Sarresdorfer Straße dar", sagt Gerolsteins Stadtbürgermeister Georg Linnerth (SPD). 
An ein Startsignal noch in diesem Jahr denkt Linnerth aber nicht. Denn zu viele Akteure sitzen mit im Boot: Das ist der Bund, weil die Bundesstraße 410 (Sarresdorfer Straße ) betroffen ist, weiterhin das Land wegen der Zuschüsse für Straßenbauprojekte und zudem der Kreis wegen der K 47 (Lindenstraße). Darüber hinaus ist die Verbandsgemeinde beteiligt: Sie wird Träger der Draisinenstrecke. Es wird daran gedacht, den Einstieg auf dem Parkplatzgelände "Wirtz" zu installieren. Das schließt an den Kreisverkehr an und soll ausgebaut werden. Linnerth nennt die Vorteile des Draisinen-Einstiegs an dieser Stelle: "Der Punkt ist nah an der Innenstadt und am Bahnhof, wo viele Touristen ankommen. Zugleich liegt er abseits vom eigentlichen Zugverkehr, was für die Gäste angenehmer sein dürfte, als direkt neben den großen Zügen in die Draisine einsteigen zu müssen." 

Doch die Bahn ist noch viel tiefer in das Projekt eingebunden. Zum einen werden nach Angaben des Stadtbürgermeisters Park&Ride-Parkplätze für Bahnreisende angelegt, zum anderen soll im Rahmen des Kreisverkehrsbaus auch eine bessere Verbindung für Fußgänger von Sarresdorf und besonders von den Schulen geschaffen werden. 

Fußgänger spazieren unter den Bahngleisen 

Linnerth: "Es wird an eine Unterführung unter den Bahngleisen bis hin zum Kasselburger Weg gedacht. Der Durchstich ist jedoch etwas problematisch." Alternativ werde an eine Überführung für Fußgänger gedacht. Darüber hinaus sollen dann auch der Bahnhofs- und der Postvorplatz attraktiv gestaltet werden. 

Zu guter Letzt soll die laut Linnerth "gefährliche" Einmündung des Kasselburger Wegs in die B 410 entschärft werden, indem die Straße unter der Hochbrücke in den Kreisel geführt wird. 

Viele Vorhaben, die jedoch nicht alle zugleich, sondern nach Prioritäten geordnet angepackt werden sollen: 

1. Bau des Kreisverkehrs samt Parkplätzen und möglicherweise des Draisinen-Einstiegs, 

2. Unter- oder Überführung für Fußgänger, 

3. die Gestaltung des Bahnhofs- und Postvorplatzes und 

4 . die neue Anbindung des Kasselburger Wegs an den Kreisverkehr unter der Hochbrücke hindurch. 

Linnerth erklärt die Vorgehensweise: "Dieses Jahr beginnen wir mit dem Ausbau der Straße ,Am Auberg', danach soll der Kreisverkehr und dann der Ausbau der Sarresdorfer Straße dran kommen. Wir wollen schließlich nicht etliche Baustellen nebeneinander haben." 

TV vom 25.04.2003


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Kellertage in Nittel
Das Beste aus Küche und Keller

NITTEL. (red) 16 Weingüter präsentieren an den Nitteler Kellertagen vom 30. April bis 4. Mai das Beste aus Küche und Keller. Erstmals findet in Verbindung mit den Kellertagen am Samstag, 3. Mai, von 16 bis 19 Uhr auch der Elblingprobetag des Elblingvereins im Bürgerhaus statt. Zugleich wird am 3. Mai um 15 Uhr das neue Hinweisschild "Carina - Deutsche Weinkönigin" offiziell seiner Bestimmung übergeben. Der Standort des Schildes ist neben der Bahnhaltestelle an der Bundesstraße. 

Während den Kellertagen bestehen auf der Strecke zwischen Trier und Perl stundenweise Zugverbindungen mit der Möglichkeit, Fahrräder mitzunehmen, teilte die Gemeinde mit. Zudem bietet die Bahn in den Nächten 1. und 2., 2. und 3. sowie 3. und 4. Mai Spätverbindungen zwischen Nittel und Trier mit allen Haltepunkten an. Die Abfahrt in Nittel ist jeweils um 23.59 Uhr.

TV vom 23.04.2003


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Ärger statt Nostalgie
Angekündigte Sonderfahrt entlang der Hunsrückbahn-Strecke fällt aus

MORBACH. (HB) Lange Gesichter an den Bahnhöfen: Wer am Sonntag seinen Osterausflug mit einer Bahnfahrt auf der Strecke der Hunsrückbahn kombinieren wollte, wartete an den Bahnhöfen zwischen Lan-genlonsheim und Morbach vergeblich. Die Fahrt wurde kurzfristig abgesagt.

Ostersonntag um 11.23 Uhr am Morbacher Bahnhof. Eigentlich sollte ein "Esslinger Triebwagen" auf dem Bahnhof einlaufen. Doch die Gleise blieben leer. Ein Schild informierte die wartenden Fahrgäste: "Hunsrückbahn fährt wieder!". Ein Zettel darunter ergänzte die Information: "Osterfahrt muss leider ausfallen!" 
Kurze Zeit später kam Irmgard Bilzer aus Morbach mit Gaby Sadowski aus Duisburg am Bahnhof vorbei. "Wir sind auf dem Weg zum Großen Ostereierschießen bei der Kyffhäuser-Kameradschaft auf der Schießanlage an der Hochwaldstraße und wollten nur mal wieder einen Zug auf dem Morbacher Bahnhof sehen", so Frau Bilzer. Sie waren genauso enttäuscht wie sicherlich viele Leute an den Bahnhöfen in Langenlonsheim, Stromberg, Ellern, Simmern, Kirchberg und Büchenbeuren. 

Wie von Wolfgang Kissel, dem Veranstalter und Inhaber der Rheinhessischen Eisenbahn, zu erfahren war, hat die Deutsche Bundesbahn ihm erst am Gründonnerstag mitgeteilt, dass sie die Strecke von Simmern bis nach Morbach wegen Unbefahrbarkeit gesperrt hat. Nach dieser Nachricht muss man abwarten, ob die bis Ende Oktober an Sonn- und Feiertagen geplanten Nostalgiefahrten wirklich stattfinden können.

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TV vom 22.04.2003


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Bahn gibt auf regionalen Strecken Gas
Netz-Ausbau macht Züge an Mosel schneller

TRIER. (wie) Die Bahn will mehrere hundert Millionen Euro in den Ausbau des regionalen Schienennetzes investieren. Allein die Moselstrecke zwischen Koblenz und Trier soll mit 100 Millionen Euro ausgebaut werden. Auch der Einsatz von "Neitech"-Zügen auf dieser Strecke ist angedacht.

Warmer Regen für das Schienen-Netz in der Region: Die Bahn kündigte gegenüber dem TV an, kräftig auf den Strecken zwischen Koblenz, Trier und Luxemburg zu investieren. Die eingleisigen Langsamfahrstrecken, auf denen die Züge nur mit verminderter Geschwindigkeit fahren dürfen, sollen auf der Moselstrecke verschwinden. Für 100 Millionen Euro will die Bahn die Strecke dort modernisieren. Bis 2005 soll ein Großteil der Arbeiten abgeschlossen sein, kündigte der Konzernbevollmächtigte Gerhard Schinner an. Auch der Cochemer Tunnel soll endlich die zweite Röhre erhalten. Nachdem es immer wieder kleinere Unfälle auf der eingleisigen, vier Kilometer langen Strecke gegeben hatte, wird von den Cochemer Behörden seit langem gefordert, den Kaiser-Wilhelm-Tunnel auszubauen. 190 Millionen Euro wird das zweite Gleis kosten. Drei Jahre werden die Arbeiten dauern. 
Auch die Verbindung von Trier nach Luxemburg soll schneller werden. Hier ist ein durchgehender zweigleisiger Ausbau bis zur Grenze im Gespräch. Bahnexperten vermuten jedoch, dass der aufgrund massiver Felsformationen bei Igel (Kreis Trier-Saarburg) schwer umzusetzen sein dürfte. Auch der Dauer-Engpass Bahnbrücke Konz, die aufgrund ihres maroden Zustands bislang nur mit Tempo 20 von Zügen von und nach Luxemburg überquert werden kann, soll beseitigt werden. Nach TV -Informationen wird sie jedoch nicht erneuert, sondern durch eine zweite, parallele Brücke entlastet. Mit dem Ausbau der Moselstrecke und der Strecke Trier-Luxemburg will die Bahn die Weichen stellen für den Einsatz von "Neitech"-Zügen zwischen Koblenz und Luxemburg. Ursprünglich war dies bereits für 2003 vorgesehen als Ersatz für den weggefallenen Interregio. Stattdessen wurden Intercity-Züge eingesetzt. Es wird vermutet, dass nicht die so genannten Pendolinos, die aufgrund ihrer Pannenserien auf der Eifelstrecke für Ärger sorgten, zum Einsatz kommen, sondern der bereits vor Jahren vom Mainzer Wirtschaftsministerium ins Spiel gebrachte spanische Talgo-Triebwagen. Unklar ist jedoch, wer dafür bezahlt: das Land, in dessen Zuständigkeit der Nahverkehr fällt, oder die Bahn.

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TV, Ostern 2003


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Viele Baustellen - BERND WIENTJES ZU: BAHN

Die Bahn hat viele Baustellen: das neue Preissystem, die Verspätungen und zunehmend weniger Kunden. Die Verärgerung richtet sich vor allem gegen das undurchschaubare Preissystem und die Verspätungen. Die neuen Preise wurden eingeführt, ohne dass die Bahn in der Lage ist, Zuverlässigkeit zu garantieren. Auf dem maroden Schienensystem kann die Bahn im Prinzip gar nicht pünktlich sein. 
Das hat man erkannt und will in den nächsten Jahren kräftig investieren. Nach und nach sollen alte Schienen gegen neue ersetzt werden, damit es schneller vorangeht. Lobenswert. Doch das hätte schon längst geschehen müssen. Erst wenn das Unternehmen beweisen kann, dass es pünktlich oder zumindest pünktlicher ist, wären die Kunden auch bereit, dafür das zu bezahlen, was heute bereits verlangt wird. Dann würde das neue Preissystem Sinn auch eher akzeptier werden. Stattdessen setzt man den Bahnfahrern neue Preise vor, lässt sie damit im Regen stehen und sagt einfach, auf vielen Strecken ist es billiger geworden, man muss nur den richtigen Tarif raussuchen. Falls jemand mehr bezahlen muss, ist er selbst schuld. Er hätte ja auch einen anderen (langsameren) Zug nehmen oder seine Karte früher kaufen können. Man gewinnt jedoch den Eindruck, die Bahn hat erkannt, dass sie Fehler gemacht hat. Hinter vorgehaltener Hand wird bereits gesagt, dass Preissystem werde deutlich verbessert. Dann wäre zumindest mal eine Baustelle fertiggestellt. b.wientjes@volksfreund.de 

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TV, Ostern 2003


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Problem mit der Pünktlichkeit
Bahn investiert, um zuverlässiger zu werden, und erklärt damit mögliche Verspätungen

Von unserem Redakteur BERND WIENTJES

TRIER. Verspätungen machen der Bahn zu schaffen. Die Kunden sind verärgert, weil sie Anschlusszüge verpassen und zu Terminen nicht rechtzeitig erscheinen. Zusammen mit dem neuen Preissystem ist Unpünktlichkeit der Hauptkritikpunkt an der Bahn.

Fast schon entschuldigend verweist Gerhard Schinner auf die geplanten Baumaßnahmen der Bahn auf der Moselstrecke. "Da kann es für einige Zeit zu Verspätungen kommen", sagt der Konzernbevollmächtigte für Rheinland-Pfalz und das Saarland. Und auf Verspätungen ist die Bahn nicht gut zu sprechen. Vor allem seit sie das neue Preissystem eingeführt hat, versucht das Unternehmen zu erklären, warum es nicht pünktlich sein kann: häufige Suizid-Versuche auf den Gleisen, die den Fahrplan durcheinander bringen, Wetter-Chaos und eben Baumaßnahmen. Die sind wie auf der Moselstrecke allerdings auch notwendig. Denn auf vielen Strecken ist die Infrastruktur mehr als marode. Viele Strecken sind nur eingleisig befahrbar. "Langsamfahrstrecken", auf denen die Züge nur mit halber Geschwindigkeit fahren können, sind die Folge. Das macht die Bahn eben nicht immer zu dem schnellsten Verkehrsmittel. 
Und günstig ist es auch nicht in jedem Fall. Jedenfalls glaubt das ein Großteil der Kunden - wie auch die teilweise heftigen Reaktionen der TV -Leser auf die Kritik am Preissystem der Bahn gezeigt haben. Schinner verteidigt das System: "Das Preissystem allein ist nicht der Stein des Anstoßes. Wenn wir zu 100 Prozent pünktlich wären, würde ein Großteil der Kritik wegfallen", glaubt er das Problem seines Unternehmens erkannt zu haben. Im gleichen Atemzug teilt er dann mit, was die Bahn allein in der Region investiert, um pünktlicher zu werden. 

Stünde jemand wegen einer Baustelle stundenlang auf der Autobahn im Stau und käme zu spät, würde niemand sagen, ich fahre kein Auto mehr. Nur von der Bahn erwarte man diese hundertprozentige Zuverlässigkeit. Schinner ist sauer, dass es derzeit modern sei, auf dem "Unternehmen Zukunft" herumzuhacken. "Wir sind nicht teurer geworden, oft ist es jetzt sogar billiger, mit der Bahn zu fahren", sagt der Konzernbevollmächtigte. Bis zu 73 Prozent Rabatt gebe es im Idealfall, wenn der Bahnfahrer alle Möglichkeiten ausnutze, pflichtet ihm Verkaufsleiter Thomas Sausen bei. Auch das Fahren mit der Bahncard, die bis zur Einführung des neuen Preissystems 50 Prozent und nun nur noch 25 Prozent Preisermäßigung möglich macht, sei entgegen der Auffassung vieler Kritiker billiger geworden. Vor allem Familien könnten davon profitieren, sagt Sausen. Die Bahn bemüht sich seit Monaten, die Kunden von den Vorteilen des neuen Preissystem zu überzeugen. "Das steht alles da drin", erklärt Schinner und hält ein Scheck-Karten großes Heftchen in die Höhe: Das neue Preissystem auf einen Blick. 

Doch offenbar ist das System doch komplizierter als das Faltblatt vermittelt. Nur wenige Bahnfahrer blicken wirklich durch. "Die Kunden haben zu wenig Information erhalten", gesteht selbst Schinner ein. Die Bahn habe zu sehr mit der Einführung des neuen Preissystems geworben und zu wenig mit konkreten Preisvorteilen. Die Bahn-Mitarbeiter bemühten sich jedenfalls immer, dengünstigsten Preis herauszusuchen. "Die geben nicht böswillig falsche Auskunft", verteidigt Verkaufsleiter Sausen seine Mannschaft. Gleichzeitig gesteht er aber ein, dass man bis Anfang April Probleme mit dem Computersystem, in dem Preise und Verbindungen gespeichert sind, hatte. Hinzukomme die steigende Konkurrenz durch Billigflieger. Nicht was die Strecken, sondern was die Preise angehe. Schinner: "Die Leute sind preisbewusster geworden. Wenn sie mehr bezahlen, erwarten sie auch Pünktlichtkeit." Und das ist eben das Problem der Bahn. 

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TV, Ostern 2003


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Leserbrief: Dreimal pünktlich

Den Unmut vieler Bahnreisenden über die Bahn AG kann ich bestens verstehen. Seit 1988 fahre ich berufsbedingt regelmäßig mit der Bahn. Die Pünktlichkeit, die Qualität des Zugmaterials und das Platzangebot wurde im Laufe der Jahre stetig schlechter. Lediglich das Zugpersonal ist freundlicher geworden. Die bedauernswerten Frauen und Männer müssen die Wut auf das "Zukunftsunternehmen Bahn" über sich ergehen lassen. Zum Schluss ein Beispiel: Seit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 war der Zug (Abfahrt 6.42 Uhr von Saarburg in Richtung Trier) sage und schreibe dreimal pünktlich - in 14 Wochen! 
Herbert Minn, Ockfen 

E-Mail: minnockfen@freenet.de 

TV vom 12.04.2003


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Chance für die Region

KAISERSESCH/GEROLSTEIN. (red) Über die Zukunft der Eifelquerbahn diskutierte eine Expertenrunde in Kaisersesch.

Bei der von der SPD organisierten Veranstaltung stellte Jörg Petry, Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft Vulkan-Eifel-Bahn, die Nöte des Betreibers, aber auch die Zukunftschancen für eine Erweiterung des Regelbetriebs bis Gerolstein vor. 
Stefan Pauly vom Verkehrsverbund Rhein-Mosel betonte, dass bei der vollkommenen Reaktivierung einer Bahnstrecke alle verantwortlichen Stellen an einem Strick ziehen müssten. Pauly: "Es gibt keine Reaktivierung gegen den Willen der beteiligten Kommunen." Vielmehr würden bei Uneinigkeit die zur Verfügung stehenden Mittel an anderer Stelle investiert. Der Referent führte einige Beispiele über Streckenwiederaufnahmen an und erläuterte die Gründe für den Erfolg. Genau wie Jörg Petry sieht Pauly bei der Strecke Andernach-Gerolstein das Hauptproblem in den Gleisanlagen zwischen Kaisersesch und Laubach. Dort sei seit Jahrzehnten nichts mehr investiert worden, so dass ein Streckenabschnitt nur mit Tempo 30 befahren werden dürfe. Das sei aber nicht akzeptabel. 

Hans-Peter Kuhl von der "Arbeitsgemeinschaft Zukunft der Eifelquerbahn" bedauerte vor allem die ungleiche Behandlung von Straßen und Eisenbahn. So würden zum Beispiel in die knapp 2,5 Kilometer lange Neubaustrecke der Autobahn bei Darscheid rund drei Millionen Euro investiert, während für die 52 Kilometer lange Eisenbahnstrecke zwischen Kaisersesch und Gerolstein die erforderlichen 300 000 Euro Betriebskosten nicht aufzutreiben seien. In der Diskussion wurde einhellig die Meinung vertreten, dass die Bahn reaktiviert werden müsse. So hat die Gemeinde Monreal enorm vom Betrieb der Bahnstrecke profitiert. Der Fremdenverkehr habe um rund 20 Prozent bei den Tagesgästen zugenommen. Von einer ähnlichen Entwicklung berichtete auch der Ortsbürgermeister von Urmersbach, Rainer Weber. Die Gemeinde Laubach geht mit der Einrichtung eines Haltepunktes nun ebenfalls den ersten Schritt. 

TV vom 12.04.2003


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21-Jähriger von Zug erfasst

TRIER-SÜD. (f.k.) Schwere Verletzungen erlitt ein 21-Jähriger, als er am Samstagmorgen im Trierer Südbahnhof von einem in Richtung Konz fahrenden Güterzug erfasst wurde. Die Unfallursache ist nach Angaben des Bundesgrenzschutzes noch unklar. Die Auswirkungen auf den Bahnbetrieb waren erheblich. Während der Bergung des Mannes und der anschließenden Ermittlungen musste die Strecke zeitweise gesperrt werden. Die Folge: 16 Züge hatten Verspätung - drei Züge fielen ganz aus. Für eine kurze Gleissperrung sorgte laut Bundesgrenzschutz ein Betrunkener, der am Sonntagmittag im Bahnhof Trier-West über die Gleise torkelte. 

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TV vom 08.04.2003


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Service in Bitburgs Stadtmitte

Zu unserem Bericht "König Kunde sucht vergeblich" (TV vom 2. April) erreicht uns diese Zuschrift:

Sehr geehrte TV-Redaktion, wir haben ihren Bericht "König Kunde sucht vergeblich - Schalter am Bahnhof Bitburg-Erdorf geschlossen" mit Interesse gelesen. 
Ihnen ist wahrscheinlich nicht bekannt, dass das Reisebüro Schmitz seit 1968 Verkaufsagentur der Deutschen Bahn AG ist. Es gehört zu unserem Vollservice, Fahrkarten für das In- und Ausland, Platzreservierungen ohne große Direktbestellung dem reisenden auszustellen. Der Bahnhof Bitburg wurde etwa Mitte 1970 geschlossen, und die jeweiligen Bürgermeister waren sehr froh darüber, dass in Bitburg Stadtmitte eine Verkaufsagentur der Deutschen Bahn AG, damals Deutsche Bundesbahn, vorhanden war. Wir sprachen mit Herrn Werner Krämer, Sprecher der Stadt Bitburg, darüber. 

Die Bahnkundschaft war bisher sehr froh, dass sie nicht für jede Fahrkarte nach Erdorf fahren musste sondern sie in Bitburg Stadtmitte in unserem Büro kaufen können. Wir wären Ihnen daher sehr dankbar, wenn sie darauf hinweisen würden, dass im Reisebüro Grete Schmitz Fahrkarten für das In- und Ausland direkt ausgestellt werden können. 

In früheren Jahren schickten die Bahnhöfe bei schwierigen Auslandsfahrkarten die Reisenden ins Reisebüro, da die Reisebüros besser ausgestattet waren als die Bahnhöfe an der Eifelstrecke. Wir möchten Sie gerne einladen, sich bei nächster Gelegenheit über das Angebot der Bahn AG für In- und Ausland in unserem Büro zu informieren. 

Hans Dieter Schmitz 
Reisebüro Grete Schmitz 
reisebuero-schmitz-bitburg@t-online.de 
Bitburg 

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TV vom 05.04.2003


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Kaisersesch/Trier: Transregio-Insolvenz abgewendet

(red) Der Konkurs von Transregio, dem privaten Betreiber der Eifelbahn zwischen Andernach und Kaisersesch, scheint vorerst abgewendet. Das private Bahnunternehmen mit Geschäftssitz in Trier, das auch die Bahnstrecke zwischen Traben-Trarbach und Bullay bedient, war zuletzt finanziell ins Schlingern geraten. Im Mai 2002 hatte Transregio die Strecke Andernach-Mayen übernommen, nur drei Monate später auch die reaktivierte Strecke zwischen Mayen und Kaisersesch. Der Zweckverband Schienen-Personennahverkehr (SPNV) Nord hatte mit dem Unternehmen einen Vertrag über acht Jahre geschlossen. In dieser Zeit erhält Transregio pro Jahr nach Abzug aller Kosten für das Schienennetz und die Bahnhöfe entlang der Strecken jeweils zwei Millionen Euro staatliche Zuschüsse. Unerwartete Schwierigkeiten wie höhere Instandhaltungskosten für die Eisenbahnwagen oder zusätzliche Ausgaben für den Bau des Betriebshofs in Mayen waren nicht einkalkuliert und führten zu den Problemen bei dem Unternehmen, das inzwischen im Besitz des Düsseldorfer Verkehrsbetriebs "Rheinbahn" ist. Deshalb beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit der Frage, ob das Unternehmen ins Insolvenzverfahren gehen sollte. Davon ist jedoch keine Rede. Statt dessen will der Aufsichtsrat das Unternehmen restrukturieren und mit neuen Ideen zu neuen Erfolgen führen. Das heißt, dass der Zugbetrieb wie bisher weiter geht und auch an der Verlagerung des Unternehmenssitzes von Trier nach Mayen nicht gerüttelt wird. Durch neue Angebote will der Eisenbahnbetreiber die Fahrgastzahlen ausbauen. 

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TV vom 05.04.2003


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Gegen Windrad - Gemeinderat Densborn will Anwalt einschalten

DENSBORN. (es) Die Gemeinde Densborn wehrt sich gegen die Aufstellung einer Windkraftanlage nahe der Ortsgrenze.

Die Anhörung der Ortsgemeinde Densborn zur Errichtung einer Windkraftanlage auf der Gemarkung Neuheilenbach nahe der Gemarkung Densborn und die Anhörung zur Errichtung einer Relaisstation für den Bahnbetrieb waren Thema der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung. 
Der Ortsgemeinderat lehnt die Errichtung der Windkraftanlage ab und hat beschlossen, einen Fachanwalt hinzu zu ziehen, um die Rechtmäßigkeit für den Bau überprüfen zu lassen. 

Die Deutsche Bahn plant die Errichtung der Relaisstation für den Bahnbetrieb am ehemaligen Stellwerk von Densborn. Der Ortsgemeinderat lehnt die Installation am geplanten Standort wegen des Elektrosmogs und Beeinträchtigungen für das Erscheinungsbild des Ortes ab. Einverstanden erklären würde sich der Rat mit dem Projekt, wenn der Sendemast 200 Meter südlich des Ortes aufgestellt würde. 

Einstimmig beschloss der Rat auch die Anschaffung eines Personal-Computers für das Gemeindebüro. 

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TV vom 04.04.2003


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"Eine Schweinerei hoch zehn" - Ortsbürgermeister Rainer Helfen wehrt sich gegen die Schalter-Schließung im Jünkerather Bahnhof

Von unserem Mitarbeiter ANTON SEIBERTS

JÜNKERATH. Kein Fahrkarten-Schalter, keine Beratung: Nach nur zwei Jahren hat die Bahn dem Koblenzer Unternehmen Entrada, das die Fahrkarten verkaufte, wegen Zahlungsrückständen fristlos gekündigt. Jünkeraths Bürgermeister Rainer Helfen gibt sich mit der Schließung nicht zufrieden. 

Für Kundenbetreuung ist am Jünkerather Bahnhof künftig der Fernverkehrs-Automat auf dem zugigen Bahnsteig zuständig. Weitere Informationen erhalten Bahnreisende nach dem Abzug des Entrada-Services nur noch telefonisch (kostenlose Fahrplanauskunft: 0800/1507090 oder über die gebührenpflichtige Nummer 11861). 
Entrada-Chef hat an eine Chance geglaubt 

Der Geschäftsführer des Koblenzer Unternehmens Entrada, Claus Schlemmer, bestätigt im Gespräch mit dem TV die finanziellen Probleme seiner Firma. Doch die Zahlungsrückstände seien nicht von heute auf morgen entstanden und hätten verschiedene Ursachen:  "Wenn beispielsweise durch die überraschende Gründung von Verkehrsverbünden die Provision von sieben auf zwei Prozent sinkt, dann ist das natürlich ein Schlag ins Kontor", sagt Schlemmer. Eine neue Rentabilitätsberechnung hätte zwar für das erste Quartal diesen Jahres noch eine weitere Defizitsteigerung ausgewiesen, "dann  aber wäre insgesamt für 2003 ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen gewesen", betont der Entrada-Chef. Den Weg zu diesem Ziel habe das Unternehmen zusammen mit Beratern der Industrie- und Handelskammer entwickelt und Vertretern der Bahn vorgelegt. Diese hätten sich mit den Worten verabschiedet: "Wir müssen das noch von der Zentrale absegnen lassen und werden Sie kurzfristig informieren". 

"Die Entscheidung kam dann ganz plötzlich am Montag. Zwei Stunden später waren unsere Läden dicht", berichtet Schlemmer. Zwar habe man gebeten, zuvor zumindest das Personal noch informieren zu dürfen. 

"Doch von den 25 Stellen, die wir betreiben, haben wir gerade zehn anrufen können. Bei der elften standen die Bahnmitarbeiter schon drin - also vollkommen daneben", kommentiert Schlemmer. "Wir sind die Arbeitsverträge am abwickeln. Die Leute werden alle auf der Straße stehen. Wir werden Insolvenz anmelden", führt er weiter aus. 

Für den Jünkerather Ortsbürgermeister Rainer Helfen ist die Entlassung der Entrada-Mitarbeiter und besonders die Vorgehensweise der Bahn "eine Schweinerei hoch zehn". 

Sein Bemühen, einen Ansprechpartner bei der Regionalen Verkaufsleitung in Köln zu sprechen, lief ins Leere: Der verantwortliche Leiter ist dauerhaft krank, der Vertreter in Urlaub. "Meine Intention ist natürlich, dass der Fahrkarten-Schalter wieder öffnet. Aber ich weiß auch, dass es sehr schwierig wird, die Bahn davon zu überzeugen", sagt Helfen. 

Er möchte über die Öffentlichkeit Druck auf die Bahn ausüben: "Wir haben damals mit über 4000 Unterschriften aus der Bevölkerung erreicht, dass die Station nicht dicht gemacht wurde", erinnert der Orts-Chef. Er kann sich vorstellen, dass "jemand aus der Gemeinde" die Verkaufsstelle übernimmt und verspricht: "Mit der Schließung werde ich mich nicht zufrieden geben und mich für eine neue Verkaufsstelle stark machen." 

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TV vom 03.04.2003


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Grundstücke sind bald baureif - Gemeinderat Jünkerath "beackert" große Tagesordnung

Von unserem Mitarbeiter ANTON SEIBERTS

JÜNKERATH. Mit dem Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan "Kirchenberg" sind bald alle Hürden für die Gemeinde, aber auch für den ersten Schritt von Bauwilligen - den Erwerb eines Grundstückes - genommen. 

Für den Bebauungsplan "Kirchenberg" musste der Jünkerather Rat die zahlreichen vorgebrachten Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange abhandeln und jeweils einzeln darüber abstimmen, ehe der Auslegungsbeschluss zu fassen war. 
Zur Oberflächenwasserbewirtschaftung hat die Gemeinde eine geeignete 8000 Hektar große Parzelle zur Grenze nach Dahlem als Retensionsfläche vorgesehen. 

Einvernehmen mit Demag-Gießerei

Nach dem Ausscheiden von Adolf Ley aus dem Ausschuss für Strukturentwicklung wurde in offener Abstimmung Clemens Schäfer zum Nachfolger gewählt. 

Der Jünkerather Rat stimmte einer wesentlichen Änderung des Kernherstellungsverfahrens im Bereich der Demag-Ergotech-Gießerei zu. Mit dem neuen Produktionsprozess ergeben sich gleichzeitig bessere Arbeitsbedingungen für das Betriebspersonal sowie eine Erhöhung der Betriebssicherheit und eine höhere Produktivität. Im Rahmen des Bundesimmissionsschutzgesetzes musste die Gießerei mit der Gemeinde Einvernehmen erzielen. 

Für den Bau und die Unterhaltung der Feld- und Waldwege setzte der Rat neue Beiträge fest, die sich jetzt auf 12,50 Euro pro Hektar beziffern. 

Für den Bereich "Enzenberg" war über die zusätzliche Einbeziehung einer Parzelle als bebaubare Fläche zu entscheiden. Der Änderung des Bebauungsplanes wurde zugestimmt unter der Auflage, dass der Antragsteller sämtliche Kosten der Bebauungsplanänderung zu tragen hat. 

Bahn darf Basisstation bauen

Dem Rat lag auch ein Antrag der DB-Telematik auf Errichtung einer GSM-R Basisstation im Bereich des Jünkerather Bahnhofs vor. Die Errichtung der Basisstation dient der Automatisierung der Bahnstrecke Köln-Trier. 

Damit soll auch der Sicherheitsstandard und die bessere Erreichbarkeit des Zugpersonals im Notfall gewährleistet werden.  Nach Prüfung und Änderung des Standortes - Verlagerung 400 Meter weiter westlich in den Bereich der Schienengabelung Stadtkyll beziehungsweise Köln - gab der Gemeinderat dazu sein Einverständnis. Die Nutzung des Sendemastes durch private Anbieter schließt die Gemeinde jedoch aus. 

Sanierungsbedarf an Gemeindestraßen

Ortsbürgermeister Rainer Helfen informierte den Rat auch über den Fortgang der Bauarbeiten zum Ausbau der Kefferbachstraße. Überdies habe der vergangene Winter weiteren Instandsetzungsbedarf an Gemeinde-Straßen besonders sichtbar gemacht. Einen Umwelttag wird die Gemeinde am 12. April wiederum in Jünkerath veranstalten. 

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TV vom 03.04.2003


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König Kunde sucht vergeblich
Schalter im Bahnhof Bitburg-Erdorf geschlossen

Von unserem Redaktionsmitglied DAGMAR SCHOMMER

BITBURG-ERDORF. Am Bahnhof in Bitburg-Erdorf gibt es seit Montag keinen Schalter-Service mehr. Dennoch hat die Stadt Bitburg mit der Umgestaltung des Bahnhofgeländes begonnen. Knapp eine Million Euro sind für das Projekt eingeplant - das Land zahlt 85 Prozent.

Am Bahnsteig in Erdorf rennt ein junger Mann suchend auf und ab. Der Amerikaner Nathan Weems möchte mit seiner Freundin nach Amsterdam reisen. Die Sprachwahl am Fahrkarten-Automat funktioniert nicht, einen Fahrkarten-Schalter gibt es nicht mehr. 
"Sehr geehrter Kunde, der Fahrkartenschalter ist ab 31.03.2003 geschlossen", steht auf einem schlichten Schild. Darunter die Nummer der kostenlosen Fahrplanauskunft (0800/1507090) und die gebührenpflichtige Nummer für persönliche Buchungen (11861). "Wenn man wenigstens das Ticket gleich bis Amsterdam lösen könnte", klagt der 28-Jährige. Doch nach der Schalter-Schließung gibt es in Erdorf nur noch Tickets für den Nahverkehr. 

"Wir haben einen Fernverkehrs-Automaten beantragt. Frühestens im Frühsommer wird er installiert", sagt der für Rheinland-Pfalz zuständige stellvertretende Bahn-Sprecher Selfo Kröger. Damit kommen Reisende in Erdorf vorerst nicht in den Genuss des Frühbucher-Rabatt-Systems - denn dies funktioniert nur an Fernverkehrs-Automaten. 

In Jünkerath steht zwar ein Fernverkehrs-Automat, einen Schalter gibt es dort aber seit Montag auch nicht mehr. Hintergrund der Schließungen: Die Bahn hat den Vertrag mit dem Koblenzer Unternehmen Entrada, das bislang die Fahrkarten verkaufte, wegen Zahlungsrückständen fristlos gekündigt (der TV berichtete). Während am Bahnhof in Bullay/Mosel, der Entrada-Service übergangsweise durch Bahnangestellte ersetzt wird, muss "König Kunde" in Erdorf und Jünkerath Automaten bedienen. "Ein Schalter trägt sich dort nicht", erklärt Kröger. 

"Das ist sehr traurig", sagt Werner Krämer, Sprecher der Stadt Bitburg. Die Stadt invesitert knapp eine Million Euro in die Neugestaltung des Erdorfer Bahnhofsgeländes - 85 Prozent davon kommen als Zuschuss aus Mainz. Das alte 60er-Jahre-Gebäude neben dem Bahnhof ist bereits abgerissen. 

Frisches Grün für die Schalter-Wüste 

Geplant ist ein Zufahrtsbereich von der Mainzer Straße, Parkplätze für Park&Ride-Nutzer, Fahrradboxen und eine einladende Begrünung des Bahnhofsgeländes. Von der Schalter-Schließung habe die Stadt nichts gewusst - doch das Investitionsprojekt hätte man ohnehin in Angriff genommen. "Das lohnt sich auf alle Fälle", betont Krämer und verweist auf die Bedeutung der Eifelstrecke, auf Fahrradtouristen und die städtebauliche Bedeutung des 132 Jahre alten Bahnhofes. Mit dem ebenfalls geplanten behindertengerechten Umbau der Bahngleise will die Stadt jedoch warten - noch sind hierfür keine Zuschüsse zugesagt. 

Nathan lässt sich inzwischen seinen 50-Euro-Schein in der Gaststätte "Am Bahnhof" wechseln - der Fahrkarten-Automat nimmt keine 50-Euro-Scheine. Ab Donnerstag gibt es in der Kneipe neben Reiseproviant auch wieder Zeitungen. "Es kommen viele Leute zum Geldwechseln rein oder sie fragen, wo sie umsteigen müssen", sagt Inhaber Manfred Stoos. Kein Wunder, findet sich statt München höchsten Mürlenbach, statt Hamburg nur Hallschlag in der alphabetischen Liste der buchbaren Ziele. Mit Fernverkehrs-Fahrplänen hilft der Wirt ratlosen Reisenden. "Das ist eigentlich nicht unsere Aufgabe. Aber das gehört bei uns zum Kundenservice." 

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TV vom 02.04.2003


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Falsch gerechnet
Bahn schließt Ticket-Shops - Region Trier betroffen

Mainz. (dpa/red) An 20 Bahnhöfen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland wird das Koblenzer Unternehmen Entrada keine Fahrkarten mehr für die Deutsche Bahn verkaufen.

Wegen erheblicher Zahlungsrückstände der Entrada hat die Bahn den Vertrag mit dem Unternehmen fristlos gekündigt. Entrada-Geschäftsführer Claus Schlemmer sagte, die Entrada sei bei der Bahn mit Zahlungen von mehreren 100 000 Euro im Rückstand. Begonnen hätten die Zahlungsschwierigkeiten bereits Anfang 2002. Die Entrada hatte rund 45 behinderte Menschen beschäftigt und dafür auch Landeszuschüsse bekommen. Was aus den Beschäftigten werden soll, ist noch unklar. Schlemmer räumte Management-Fehler ein. So habe er die Möglichkeiten überschätzt, neben dem Fahrkartenverkauf mit Bahnhofskiosken andere Geschäfte zu betreiben. Einen neuen Partner sucht die Bahn unter anderem für die Verkaufsstelle in Saarburg. Bis einer gefunden ist, bleibt dort die Verkaufsstellen geschlossen. Endgültig schließen sollen die Ticketshops unter anderem in Bitburg-Erdorf und Jünkerath. Dort sollen Bahn-Reisende ihre Fahrkarten am Automat, telefonisch, über Reisebüros besorgen. 

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TV vom 01.04.2003


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Nitteler Kellertage

NITTEL. (red) Erstmals findet in Verbindung mit den Kellertagen vom 30. April bis 4. Mai am Samstag, 3. Mai, 16 bis 19 Uhr, auch der Probetag des Elblingvereins im Bürgerhaus statt.
Bereits um 15 Uhr wird das neue Hinweisschild "Carina - Deutsche Weinkönigin" neben der Bahnhaltestelle seiner Bestimmung übergeben. Auf der Strecke Trier-Perl fahren Züge im Stundentakt mit Fahrrad-Mitnahmemöglichkeit. Zudem bietet die Bahn an allen Tagen gegen 24 Uhr Verbindungen zwischen Nittel und Trier an. Am 1. Mai fährt ein Sonderzug von Oberlahnstein, am 4. Mai einer von Saarbrücken nach Nittel. 

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TV vom 01.04.2003