[last update: 09.12.2002]

Strecke Euskirchen - Bonn



Strecke Euskirchen - Bonn (KBS 475)

2002 [<<< Übersicht]

05.12.2002 Bonn-Duisdorf: Bilder vom Ausbau des Duisdorfer Bahnhofs (MNa)
03.12.2002 Bonn-Duisdorf + Impekoven: Bauarbeiten (HPH)
29.11.2002 Impekoven: Baustelle (PW)
27.11.2002 Rheinbach: Malzzug (HPH)
03.09.2002 Bonn-Duisdorf: Bahnhofsausbau hat begonnen (GA)
12.09.2002 Rheinbach: Bahnhof wird verkauft (HPH)
07.09.2002 Bonn-Duisdorf: Bahnhofsausbau hat begonnen (GA)
07.09.2002 Bonn-Duisdorf: Ausbauarbeiten haben begonnen (NN)
06.09.2002 Rheinbach-Oberdrees: Neuer Haltepunkt geplant (HPH)
03.09.2002 Witterschlick: Neue Bahnsteige in Betrieb (NL)
26.06.2002 Streckenausbau für Rhein-Sieg dauert noch dreieinhalb Jahre (GA)
12.06.2002 Meckenheim: Konzepte zur Neugestaltung des Bahnhofsgeländes (GA)
02.05.2002 Gleiserneuerung zwischen Odendorf und Kuchenheim (KRU)
11.03.2002 Rheinbach: Zug raste haarscharf an Auto vorbei (GA)
19.02.2002 Bauverzögerung auf der Strecke Bonn-Euskirchen (GA)
30.01.2002 Noch kein Signal für den Baubeginn der Bahn (GA)


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Bilder vom Ausbau des Duisdorfer Bahnhofs

Liebe Eifelbahner, 

hier endlich ein paar Bilder vom Ausbau des Duisdorfer Bahnhofs. Die Bilder geben leider nicht mehr den aktuellen Stand, da sie vom 18.10.2002 sind. 

Die Hilfsbrücke ist mitlerweile eingebaut, und die Unterführung per "Berliner Verbau" ausgeschachtet. Auf dem Betonfundament stehen zwischenzeitlich auch die Kantensteine für den neuen Bahnsteig Ri. Euskirchen. 

   

Eines der Fotos zeigt den Ri. Bonn einfahrenden Talent vor dem Stellwerk Duisdorf Df und rechts und links von Gleis 3 sieht man die Prellböcke (bzw. die Überreste) von den ehem. Gleisen 1 und 4. Im letzten Bild sieht man die Vorbereitungen für die mittlerweile eingebaute Weiche zwischen den Bahnübergängen Alfterer Str. und Weck. 

 

Es bleibt zu hoffen das der Ausbau weiterhin zügig vorangeht! 

Grüße aus BN-Duisdorf

M. Napi 


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Aktuelles von den Bauarbeiten auf der KBS 475

Im Bf. Bonn-Duisdorf wurde zur Wiederherstellung der Zweigleisigkeit inzwischen am Westende des Bahnhofs die erforderliche neue Weiche eingebaut 

In Alfter-Impekoven wird zur Zeit eine neue Unterführung für die B 56 gebaut. In der vorletzten Woche wurde bereits eine Behelfsbrücke für das Streckengleis eingebaut. 

Hans Peter Höfel, Rheinbach


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Impekoven: Baustelle

Beim Bahnübergang in Impekoven ist eine Grossbaustelle entstanden. Scheinbar wird hier eine Bahnunterführung gebaut. Wer weiss näheres?

Vermutlich wegen dieser Baustelle (oder wegen Bauarbeiten in Bonn-Duisdorf?) endeten am vergangenen Wochenende die Züge von Euskirchen in Witterschlick. Zwischen Witterschlick und Bonn gab es Schienenersatzverkehr.

PW


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Rheinbach: Malzzug

Der Malzzug (Euskirchen-Kulmbach) fuhr heute (27.11.) über die KBS 475. Eine 212 der EBM hatte fünf 4-Achser am Haken. Der Zug passierte den Bf. Rheinbach um 10.04h (planmäßig 09.24h).

Hans Peter Höfel, Rheinbach


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Bahnhof Duisdorf: Umbau bis Ende 2003
Das zweite Gleis kommt wieder

jfr Duisdorf. Noch im September will die Deutsche Bahn nun mit dem zweigleisigen Ausbau des Bahnhof Duisdorf beginnen. Die komplette Anlage mit Hochbahnsteigen und Fussgängerunterführung soll nach jüngsten Angaben der Deutschen Bahn nun bis November 2003 fertiggestellt werden. Und die Kosten von rund 3,8 Millionen Euro werden demnach aus Mitteln des Bundesschienenwegeausbaugesetzes finanziert.

Als wichtigsten Bestandteil des Projekts kündigte DB-Pressesprecher Manfred Pietschmann das zweite Gleis und die notwendige Verlegung einer Weiche um knapp einen Kilometer an. Nicht erwähnt wurde, dass genau dieses zweite Gleis gewissermassen als Abschiedsgruss der einstigen Deutschen Bundesbahn unmittelbar vor deren Privatisierung plan- und etatmässig abgebaut worden war - obwohl schon damals auch unter DB-Experten unstrittig war, dass es wiedererrichtet werden müsste, wenn der Voreifel-Express Bonn - Euskirchen - Bad Münstereifel im Bonner Umland einen 15-Minuten-Takt dauerhaft bieten soll. Auch entsprechende Hinweise aus Politik und Verwaltung konnten den Abbau-Eifer seinerzeit nicht stoppen.

Der neugestaltete Haltepunkt erfordert auch Veränderungen und Rückbauten von Signalanlagen. Dafür wird dann künftig das Stellwerk an der Bahnhofstrasse nicht mehr gebraucht, die Signale und Halbschranken werden vom früheren Fahrdienstleiterstellwerk am Bahnübergang Alfter aus gesteuert.
 
Der Talent mit "Zweilicht-Spitzenbeleuchtung" - unterwegs von Bonn Hbf nach Bad Münstereifel - passiert am 27. April 1999 den Bahnübergang in km 5,890 in der Nähe des Stellwerks Df. Foto: Peter Weber

Die künftigen Hochbahnsteige (76 cm über Schienenoberkante) werden durch eine neue Fussgängerunterführung ohne Schienenüberquerung erreichbar.

KRU vom 03.09.2002


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Bahnhofsgebäude Rheinbach vor dem Verkauf 

Wie der Bürgermeister Stefan Raetz heute im Arbeitskreis Stadtmarketing mitteilte, hat die DB AG GB Stationen&Service der Stadt Rheinbach das Angebot unterbreitet, das historische Bahnhofsgebäude zu einem annehmbaren Preis zu kaufen. Da es hierfür Fördermittel des Landes gibt, dürfte der Rat dem Ankauf zustimmen. 
Seit einem Jahr ist die Verwaltung auf Grund eines Antrages der CDU beauftragt, sich für eine Wiedereröffnung der Fahrkartenverkaufsstelle einzusetzen. 
Mit dem Ankauf des Bahnhofes dürfte dieses Ziel nähergerückt sein, zumal ein örtliches Reisebüro Interesse gezeigt hat. 

Hans Peter Höfel, Rheinbach


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Bahnhofsausbau hat begonnen
Ende 2003 soll der Haltepunkt zweigleisig sein. 3,8 Millionen Euro Baukosten

DUISDORF. Das bange Warten hat ein Ende: Seit gestern wird am Duisdorfer Bahnhof gebaut. Bis voraussichtlich November 2003, teilte die Bahn AG gestern mit, entstehen an dem Verkehrsknotenpunkt zwei Außenbahnsteige, verbunden durch eine Fußgängerunterführung. Außerdem wird der Bahnhof zweigleisig, so dass sich Züge in beide Richtungen dort begegnen können.

Die Kosten des Umbaus in Höhe von 3,8 Millionen Euro werden über das Bundesschienenwegeausbaugesetz finanziert. In der Bauzeit muss teilweise auch nachts mit Lärmbelästigungen gerechnet werden. Der Übergang an der Bahnhofstraße wird mit neuen Schranken und einer Ampel ausgestattet. Die neuen Bahnsteige sollen einen stufenlosen Ein- und Ausstieg in die Wagons ermöglichen, so die Bahn. Die Fußgängerunterführung erhält eine Treppe. Wesentliche Neuerung ist die Erweiterung um ein zweites Gleis. Dafür muss laut Bahn auch eine Weiche um 1 000 Meter verlegt werden.

Sperrungen nötig

Das Stellwerk an der Bahnhofstraße wird künftig nicht mehr gebraucht, die Ampeln werden dann von dem früheren Fahrdienstleiterstellwerk am Übergang Alfterer Straße bedient. In der Bauzeit (voraussichtlich im Oktober 2003) müssen der Übergang Bahnhofstraße für zwei Wochen sowie der Bahnübergang Alter Heerweg für drei Tage gesperrt werden. Anwohner und Fahrgäste müssen mit Belästigungen durch Ramm- und Bohrarbeiten rechnen, so die Bahn. 

Quelle: General-Anzeiger, Bonn  3.9.2002 lf
 

Das billigste Dach muss genügen
Stadt: Haushaltslage lässt nur Standard-Lösung für DB-Haltepunkt Duisdorf zu

DUISDORF. Es wäre so schön gewesen: Jetzt wird der Bahnhof endlich ausgebaut (der GA berichtete), da wäre ein ordentliches Hallendach der Punkt aufs i. Doch der Traum vom ,,richtigen" Bahnhof scheitert an der städtischen Haushaltslage: Die ,,Minimallösung zur Errichtung eines Fahrgastunterstandes" müsse genügen, befindet die Verwaltung in der Vorlage zur Sitzung der Bezirksvertretung am kommenden Dienstag (17 Uhr, Rathaus Duisdorf).

Es wird also eine ,,DB-Standard-Haltestelle" gebaut. Im Klartext: Mancher Fahrgast wird dann im Regen stehen, denn mit dieser Lösung ist - laut Stadtverwaltung - maximal ein Drittel der Bahnsteig-länge überdacht. Der Vorteil ist, dass die Stadt dazu keinen Cent beitragen muss.

140 000 bis 200 000 Euro Eigenanteil müsste die Stadt aber für ein Bahnhofs-dach nach eigenen Vorstellungen berappen. Drei Varianten hat ,ein Ingenieur bereits im Auftrag der Stadt entworfen. Die Stahl-Glas-Konstruktionen  hätten  eine Länge von rund 43 ,Metern und würden zwischen 1,7 Millionen und 2 Millionen Euro kosten. Die Verwaltung hat nun vor diesem Hintegrund der Bezirksvertretung vorgeschlägen, mit der Bahn AG neue Verhandlungen zu führen, um die beste Lösung für ein Bahnhofsdach zu erreichen.
agi

Quelle: GA Bonn


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Bonn-Duisdorf: Ausbauarbeiten haben begonnen

Liebe Eifelbahner, 

6. September '02 

endlich gibt es Positives von der Voreifelbahn zum Thema Bahnhofs /-gleisausbau zu vermelden. Im Bahnhof / Hp. Duisdorf haben Anfang der Woche die Ausbauarbeiten begonnen. 

Nachdem schon vor einigen Wochen an bestimmten Stellen Kabel & Leitungen freigelegt worden waren und man wieder nicht wusste ob dies nun mit dem Ausbau in Zusammenhang steht, hat jetzt eine Essener Baufirma (lt. Auskunft eines Bauarbeiters) mit den Arbeiten zum Bau einer Unterführung begonnen. Dies sogar einen Monat früher als in einem Dokument der Bonner Stadtverwaltung festgehalten. (s.u.) 

Es muss im Bonner General-Anzeiger dort auch einen Bericht gegeben haben, der in der Online-Ausgabe www.ga-bonn.de leider nicht zu finden war. 

Bleibt zu hoffen das die Bauarbeiten nun zügig vorangehen und dies die Voreifelstrecke weiter belebt. 

Grüsse aus Duisdorf
 

Beratungsfolge 
Sitzung 

Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Planung 10.04.2002 
 

Inhalt der Stellungnahme 

In der Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg am 29.01.2002 haben Vertreter der DB AG im Rahmen der Beratung der Großen Anfrage betr. "Ausbau der Bahnstrecke Bonn-Euskirchen und II. Bauabschnitt Ladestraße" zum Ausbau der Strecke u.a. zu den folgenden Fragen Stellung genommen (sh. Sitzungsniederschrift zu DS-Nr. 0113096): 

Wie sieht der detaillierte Zeitplan- einschließlich der Fertigstellungstermine - für den zweigleisigen Ausbau am Bahnhof Duisdorf aus? 

Antwort: 

Submission Mai 2002 
Baubeginn am Bahnhof Duisdorf Oktober 2002 
Inbetriebnahme Ende 2003 
Die Stützmauer für die Parkplatzanlage der Stadt und möglichst auch die Fundamente des Bahnsteigdaches sollten bis Ende des Jahres fertig sein, da sonst erhebliche Mehrkosten auf die Stadt zukommen können (bauen am Gleis, Schäden an der Entwässerung) 

Wie weit ist die Vorbereitung zur Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den zweigleisigen Ausbau zwischen Witterschlick und Duisdorf? Wie ist der zeitliche Ablauf geplant? 

Antwort: 

Übergabe der Planfeststellungsunterlagen an die Niederlassung West im März 2002 
Anschließend Unterlagen von der Niederlassung Duisburg an das Eisenbahnbundesamt 
Vom Eisenbahnbundesamt an den Regierungspräsidenten, mit der Bitte das 
Planfeststellungsverfahren einzuleiten und durchzuführen, September 2002 
Beteiligung der Träger öffentlicher Belange bis Dezember 2002 
Erörterungstermin im März 2003 
Beschluss durch Eisenbahnbundesamt bis Juli 2003 
Baurecht Oktober 2003 
Ausbau 2005 

Wann wird mit dem Umbau des Bahnüberganges Kautex/Weck begonnen? 
Wie lang ist die Bauzeit? 
Wie hoch sind die geschätzten Kosten? 
Wie ist die Kostenaufteilung? 

Antwort: 

Zusammen mit dem Ausbau Bahnhof Duisdorf wird das zweite Gleis zwischen den 
bestehenden Schranken verlegt. 
Verbreiterung des Bahnübergangs (Bahnübergangsbelag nur zwischen den Schrankenbäumen, Kosten: 30.000 Euro) 
Modernisierung der Bahnübergangs-/Sicherungstechnik mit Einrichtung des elektronischen Stellwerkes (Kosten: 250.000 Euro) 
Straßenausbau Sache des Straßenbaulastträgers (Landesbetrieb Straßenbau) 

Wann werden die Bahnübergänge Schöntalweg und Alfterer Straße (Heister) umgebaut? 

Antwort: 

Schließung der Bahnübergänge Schöntalweg und Alfterer Straße nach Inbetriebnahme der Straßenüberführung (Nordwestliche Umgehungsstraße K12n-L183n) 
Erst dann muss der Umbau Bahnübergang Weck-Werk zwingend fertiggestellt sein. Nicht vor 2004 

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Aufgrund dieser Ausführungen sind verschiedene Aktivitäten gestartet worden. Es wird 
vorgeschlagen, die Reaktionen der DB AG abzuwarten und evtl. im Herbst Vertreter der DB AG zu bitten, die Sachlage zu erläutern. Einbezogen werden sollten dann auch Maßnahmen insgesamt an der linksrheinischen Strecke (Bahnhof Mehlem, Bahnhof Bad Godesberg, neuer Haltepunkt im Bundesviertel, Beseitigung von Bahnübergängen). 

NN


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Folgende Meldung erreichte mich heute aktuell aus dem Rathaus Rheinbach: 

Gebietsentwicklungsplan wird Hp Rheinbach-Oberdrees vorsehen

Der in der Aufstellung befindliche Gebietsentwicklungsplan (GEP) für den Bereich der Bezirksregierung Köln sieht in Rheinbach-Oberdrees einen neuen Haltepunkt vor. Dieses Vorhaben ist unabhängig von dem in der konkreten Planung befindlichen Hp Rheinbach-Ost. 

So erfreulich die bis jetzt bekannten fünf neuen Haltepunkte auf der Strecke Euskirchen Bonn sind, um so dringlicher werden die Überlegungen im Hinblick auf RE-Züge sein, da die jetzigen RB künftig eher einer Straßenbahn ähneln werden. 

Hans Peter Höfel, Rheinbach 


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Witterschlick: Neue Bahnsteige

Die neuen Bahnsteige in Witterschlick sind in Betrieb und ermöglichen so 
eine gleichzeitige Einfahrt von Zügen. Das war bisher nicht möglich.

NL


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Streckenausbau für Rhein-Sieg dauert noch dreieinhalb Jahre

Mindestens bis Ende 2005 müssen Fahrgäste auf Fertigstellung der Haltepunkte Helmholtzstraße und Rheinbach Ost warten - Zweckverband VRS fordert verbindliche Terminangaben 

Von Jörg Manhold 

Rhein-Sieg-Kreis. Der Druck auf die Deutsche Bahn (DB) wächst: Weitere Verzögerungen beim Ausbau der Voreifelbahnstrecke Bonn-Euskirchen wollen die Politiker aus der Region nicht hinnehmen. 

Deshalb fordert der Zweckverband des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) jetzt einen verbindlichen Zeitplan für die Fertigstellung der Regionalbahnstrecke 23. Wann werden die sanierten Bahnhöfe, neue Haltepunkte und zusätzliche Gleise in Betrieb genommen? Diese Fragen soll die DB umgehend beantworten. 

Ferner soll ein Vertreter der Deutschen Bahn zur Zweckverbandssitzung im Oktober kommen und das verbindliche Termintableau erläutern. 

Die Forderung geht auf einen Antrag der CDU-Abgeordneten in der Zweckverbandsversammlung zurück. In den vergangenen Wochen hatten bereits Rhein-Sieg-Landrat Frithjof Kühn und der Hardtberger Bezirksvorsteher Gerhard Lorth in der gleichen Sache an Bahnchef Hartmut Mehdorn geschrieben. 

Wie die Bahn dem VRS vor der jetzigen Sitzung mitteilte, sei es beim Ausbau der Voreifelstrecke zu Verzögerungen gekommen, weil neue technische Auflagen verpflichtend wurden wie die "Technische Anweisung Lärm". 

Deshalb musste einiges an den Plänen nachgebessert werden. Außerdem seien die Abstimmungsprozesse mit den beteiligten Kommunen sehr langwierig gewesen. Weitere Terminrisiken sieht die DB bei den noch nicht endgültig abgestimmten Haltepunktkonzepten in Rheinbach und Meckenheim. 

Bei den Terminabsprachen, wann die einzelnen Bauprojekte fertig werden, habe es Irritationen in Politik und Öffentlichkeit gegeben, weil unter "Baubeginn sehr unterschiedliche Sachzustände" verstanden wurden, so die Bahn. Den aktuellen Stand der Planungen legte die DB als Balkengrafik vor. 

Ein weiteres Problem bei den Terminabsprachen hat die Deutsche Bahn ausfindig gemacht: "Das Eisenbahn-Neuordnungs-Gesetz hat eine aus unserer Sicht unglückliche Rechtslage geschaffen, die es dem VRS derzeit nicht erlaubt, unmittelbare Vertragbeziehungen mit den Infrastrukturunternehmen der Bahn einzugehen und damit auch keine rechtsverbindlichen Terminabsprachen zur Realisierung von Infrastrukturmaßnahmen zu vereinbaren", teilte die Bahn mit. 

Dennoch ist der grobe Zeitplan klar: Die Strecke Bonn-Euskirchen wird in zwei Bauabschnitten realisiert. Die erste Stufe (bis 2004) beinhaltet auch den bereits abgeschlossenen Umbau der Bahnhöfe "Kuchenheim" und "Odendorf". 

Später folgt der zweite Bauabschnitt (bis Ende 2005) mit dem Umbau der Bahnhöfe "Duisdorf" und "Witterschlick" inklusive teilweise zweigleisigem Streckenausbau. 

Seit März sind die Finanzmittel für den Bahnhof Duisdorf genehmigt, das Ausschreibungsverfahren ist eingeleitet. Die Planfeststellungsunterlagen für den zweigleisigen Ausbau zwischen Duisdorf und Witterschlick liegen beim Eisenbahn-Bundesamt. 

Die Modernisierung geht auf einen Vertrag zwischen VRS und Bahn von 1997 zurück. Darin ist auch der Neubau von vier Stationen (Auf dem Hügel, Helmholtzstraße, Impekoven, Rheinbach Ost) festgelegt. 

Außerdem wurde vereinbart, die 40 Jahre alten Züge durch die neuen Talentzüge zu ersetzen. Letzteres ist bereits geschehen. Wie die Bahn mitteilt, sei der Talent bei den Kunden sehr beliebt. 

Außerdem: "Der Talent hat dazu beigetragen, dass auf der Voreifelstrecke mit bis zu 98 Prozent die verbundweit höchsten Pünktlichkeitswerte erzielt werden." 

GA 26.06.2002


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Fußgängertunnel bindet das neue Viertel an 
Architektengruppe und Bahn AG stellen die weiterentwickelten Konzepte zur Neugestaltung des Gebiets rund um den Meckenheimer Bahnhof vor

Von Michael Hochheuser

Meckenheim. Das Gebiet um den Meckenheimer Bahnhof soll sich in den kommenden Jahren stark verändern. Vertreter der Architektengruppe Stadtraum und der Deutschen Bahn AG stellten am Dienstagabend im Planungsausschuss die weiterentwickelten Konzepte des städtebaulichen Ideenwettbewerbs vom Mai 2001 vor. 

Ein neues Gesicht soll das Areal um den Meckenheimer Bahnhof erhalten - mit Vorplatz und Fußgängerunterführung. Foto: GA

Kerngedanke ist, die Altstadt mit dem neuen Stadtteil, der nördlich des Bahnhofs entstehen soll, zu verknüpfen. Geschehen soll dies mittels eines Fußgängertunnels an der östlichen Seite des Bahnhofs. 

Diplom-Ingenieur Bernd Strey von der Architektengruppe mit Sitz in Münster und Düsseldorf erläuterte die Details. Die Unterführung werde in fünf Meter Tiefe angelegt. Eine Treppe und terrassenförmig angelegte Rampen für Rollstuhl- und Radfahrer sollen von der Altstadtseite nach unten führen. "Die Treppe ist so weit wie möglich von der Tunnelöffnung zurückgesetzt, um sie zu belichten", so Strey. 

Die Pläne sehen vor, dass der Park- und Ride-Platz an der L 158 auf 138 Stellplätze ausgebaut wird. Zudem soll auf der nördlichen Seite des Bahnhofs ein zweiter mit 80 Stellplätzen entstehen. 

Vorgesehen sind zudem 75 überdachte Abstellplätze für 
Fahrräder. Vor dem Bahnhof soll ein kleiner Platz angelegt 
werden. Die Erschließung des neuen Siedlungsgebiets soll 
auf westlicher Seite von der Kalkofenstraße und auf der 
Ostseite vom Baumschulenweg aus erfolgen. 

Der neue Stadtteil ist als Mischgebiet mit Gewerbe, Büros, 
Sport- und Freizeitmöglichkeiten geplant. Nordöstlich des 
Baumschulenwegs soll ein Wohngebiet entstehen. 

Die Pläne der Bahn zum Ausbau der Strecke Bonn-Euskirchen 
präsentierte Gustav Thiemann von der DB Netz AG. Neben vier 
weiteren Haltepunkten, die die Bahn in Bonn, 
Alfter-Impekoven und Rheinbach in Betrieb nehmen will, wird 
es auch in Meckenheim Veränderungen geben. 

Künftig gibt es dort zwei statt vier Durchgangsgleise. Das 
Lade- und das Überholgleis im Bahnhof entfallen. Erhalten 
bleibt die Tonverladerampe. Das Stammgleis zum 
Industriepark Kottenforst soll aufgewertet und "Endpunkt 
des Güterverkehrs" werden. 

Im Meckenheimer Bahnhof wird dort, wo noch das Überholgleis 
verläuft, ein möglicherweise überdachter neuer 
Außenbahnsteig mit 165 Metern Länge geschaffen. Eine zweite 
Bahnsteigkante erhält auch der Haltepunkt Kottenforst. 

Einige Bahnübergänge, so am Schwarzen Weg und am Buschweg, 
will die Bahn schließen. "Jeder weniger ist eine 
Gefahrenquelle weniger", erklärte Thiemann. Zählungen 
hätten nur ein bis zwei Überquerungen täglich ergeben. 

Die Bahn sei froh, dass der Meckenheimer Bahnhof aus seiner 
Randlage herauskomme, weil dies neue Fahrgäste brächte. Ein 
Planfeststellungsverfahren will die Bahn Ende des Jahres 
starten, umgebaut werden könnte dann ab 2004. 

Den Bauschluss terminierte Thiemann auf Ende 2005, etwa 
fünf Millionen Euro werden die Veränderungen in Meckenheim 
die Bahn kosten. 

Noch nicht geklärt ist die Frage der Finanzierung. Um an 
Fördermittel zu gelangen, dürfe es unter anderem keine 
Stadtteilverbindung geben, sagte Thiemann. Genau dies aber 
sieht das Konzept vor. 

Beigeordneter Albert Bergmann räumte ein, dass das 
Eisenbahnbundesamt derzeit klar sage, dass die 
Voraussetzungen für eine Förderung nicht vorlägen. "Die 
finanzielle Kraft Meckenheims reicht nicht, um das Projekt 
allein zu bezahlen." 

Eine Unterführung würde auch die Bahn bauen - allerdings 
nicht so, wie das Konzept es vorsieht. Wenn es zu keiner 
Einigung mit der Bahn komme, könne die Umsetzung gefährdet 
sein, so Bergmann. 

"Ich gehe aber davon aus, dass eine für alle Seiten 
befriedigende Lösung gefunden wird." Die Architektengruppe 
empfiehlt, zunächst einen neuen Bebauungsplan für das 
betroffene Gebiet aufzustellen. 

Die Planer betonen, das ihr Konzept schrittweise umgesetzt 
werden könne - je nach dem zur Verfügung stehenden Geld. 
Nach den Sommerferien soll die Rahmenplanung mit den 
Bürgern erörtert werden. 

GA vom 12.06.2002


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Änderungen wegen Gleiserneuerungen
Busse ersetzen teilweise den Zugverkehr nach Rheinbach

r Euskirchen/Bad Münstereifel/Rheinbach. Die Deutsche Bahn 
AG erneuert in der Zeit von Donnerstag, 2. Mai, um 6 Uhr, bis Mittwoch, 8. 
Mai, um 20 Uhr, ihre Gleise zwischen Odendorf und Kuchenheim. Wegen der 
Bauarbeiten fällt von Samstag, 4. Mai, ab 19 Uhr, bis Sonntag, 6. Mai, 
ganztägig, zwischen Rheinbach und Euskirchen der Zugverkehr aus. Der 
Reiseverkehr zwischen Bonn, Euskirchen und Münstereifel wird wie folgt 
durchgeführt: Bonn Hbf - Rheinbach: Es gilt ein Sonderfahrplan mit 
zusätzlichen Zügen im 30-Minuten-Takt. Rheinbach - Euskirchen: Zwischen 
Rheinbach und Euskirchen verkehren Busse im 30-Minuten-Takt mit Halten in 
Odendorf, Kuchenheim und Zuckerfabrik. In Rheinbach besteht Anschluss von 
und zu den Zügen . Die Haltestellen sind am Euskirchener Busbahnhof, an der 
Haltestelle der Linienbusse Euskirchen-Zuckerfabrik sowie an den 
Bahnhofsvorplätzen von Kuchenheim, Odendorf und Rheinbach. Euskirchen - Bad 
Münstereifel: Die Züge verkehren im normalen Sonntagsfahrplan. Zusätzlich 
fahren fünf Sonderbusse von Rheinach nach Bad Münstereifel. Diese Busse 
warten in Rheinbach auf die Züge aus Richtung Bonn Hbf. Zwischen Euskirchen 
und Bad Münstereifel halten Busse in Stotzheim, Kreuzweingarten, Arloff und 
Iversheim. Die Reisezeit zwischen Bonn Hbf und Euskirchen verlängert sich 
durch den Busverkehr um 20 bis 25 Minuten. Eine Fahrradbeförderung ist in 
den Bussen ausgeschlossen. Im Rahmen der Bauarbeiten wird der Bahnübergang 
zwischen Kuchenheim und Odendorf von Samstag, 4. Mai, um 7 Uhr, bis 
Mittwoch, 8. Mai, um 19 Uhr, für den Straßenverkehr gesperrt. Umleitungen 
werden ausgeschildert. Die Fahrgäste der Bahn werden durch besondere 
Aushänge sowie durch Lautsprecherabsagen in den Zügen und auf den 
Bahnsteigen auf die Änderungen im Zugverkehr informiert. Infomationen über 
den geänderten Fahrplan sind auch über den ReiseService der Deutschen Bahn 
AG unter Tel. (01805) 996633 sowie im Internet unter www.bahn.de erhältlich. 

Kölner Rundschau 2.5.02 


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Zug rast haarscharf an Auto vorbei 
Insassen retten nach Unfall in Rheinbach Auto vor herannahendem Zug 

Rheinbach. (kco) In letzter Sekunde haben vier Insassen am Sonntagabend in Rheinbach ihr Auto vor einem herannahenden Zug gerettet. Nur um Handbreite, so berichtet die Polizei, rutschte der Zug aus Richtung Euskirchen kommend an dem Fahrzeug vorbei. 

Gegen 21 Uhr waren die Beamten von einem Zeugen informiert worden, dass auf den Bahngleisen parallel zur Straße "Römerkanal" ein Auto steht. Als die Polizisten dort eintrafen, sahen sie das Fahrzeug auf den Gleisen Richtung Bonn stehen. Auf dem Fahrersitz saß laut Bericht ein 28-Jähriger, drei weitere Männer versuchten, den Wagen von den Schienen zu schieben. 

Auf diesem Gleis näherte sich ein Zug, die Beamten machten die vier durch lautes Rufen darauf aufmerksam. "In letzter Sekunde", so einer der eingesetzten Beamten, gelang es dem Quartett den Kleinwagen von den Gleisen zu schieben. Trotz Vollbremsung kam der Zug erst zehn Meter dahinter zum Stehen. Verletzt wurde niemand. 

Die Ermittlungen ergaben laut Polizei, dass das Auto ausgangs einer Kurve zuvor nach rechts von der Straße "Am Getreidespeicher" abgekommen war, einen Holzzaun durchbrach und auf den Gleisen zum Stehen kam. Die Frage, wer von den vier Männern das Auto zum Unfall-Zeitpunkt gefahren hatte, konnte am Unfallort nicht geklärt werden. Die Vier äußerten sich dazu nicht. 

Keiner von ihnen besaß einen Führerschein. Zwei der Männer, darunter der 28-Jährige, waren augenscheinlich alkoholisiert. Den beiden wurden Blutproben entnommen. Das Auto, bei dem bislang nicht geklärt werden konnte, wem es gehört, stellte die Polizei als Beweis sicher. Die Ermittlungen dauern an. 

GA 11.03.2002


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Lorth: Glaubwürdigkeit der Bahn AG steht auf dem Spiel 

Hardtbergs Bezirksvorsteher beschwert sich offiziell bei Bahnchef Mehdorn über Bauverzögerung auf der Strecke Bonn-Euskirchen 

Bonn-Duisdorf. (lis) Bezirksvorsteher Gerhard Lorth ist sauer. Und zwar auf die Deutsche Bahn AG. Die hatte in der Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg vor wenigen Wochen den Politikern mitgeteilt, dass sich der Ausbau und die Modernisierung der Bahnstrecke onn-Euskirchen sowie der Ausbau des Bahnhofs Duisdorfs erneut verschieben werde. In einem Brief an Bahnchef Hartmut Mehdorn beschwert sich Lorth jetzt offiziell über die Terminverzögerung und beklagt die Vorgehensweise des Unternehmens. 

Lorth erinnert Mehdorn an Aussagen der DB, nach denen diese Baumaßnahmen im Interesse eines reibungslosen Betriebsablaufes von elementarer Bedeutung seien und daher auch mit oberster Priorität verfolgt würden. "Zu Recht", meint Lorth, schließlich erfreue sich die Strecke Bonn-Euskirchen seit Jahren stetig steigender Fahrgastzahlen, die den Ausbau der bislang eingleisigen Strecke zwischen Duisdorf und Witterschlick dringend erforderlich machten. 

So habe die Deutsche Bahn AG bereits 1996 darüber informiert, dass die 1. Baustufe in 1998/1999 und die 2. Baustufe in 2000/2001 realisiert werden soll. Im August 1999 habe sie dann mitgeteilt, die 1. Baustufe werde Anfang 2001 abgeschlossen sein, mit der 2. Baustufe werde im Frühjahr 2001 begonnen. Und so ging es weiter. 

Aktuellste Information: Die 1. Baustufe soll im Oktober 2002 und die 2. Baustufe dann Mitte 2004 begonnen werden. "Durch die ständigen Terminverschiebungen steht die Glaubwürdigkeit der Deutschen Bahn AG auf dem Spiel", sagt Lorth. Er bittet Mehdorn, sich persönlich der Angelegenheit anzunehmen, indem er das Verfahren beschleunigen und und einen verbindlichen Bauzeitenplan festlegen solle. 

Als Mitglied des Verkehrsausschusses des Landtags NRW, so Lorth, werde er darüber hinaus dafür sorgen, dass die Zusagen des Landes zu dem geplanten Ausbau eingehalten werden. 

GA 19.02.2002


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Noch kein Signal für den Baubeginn der Bahn

Projekte an der Strecke Bonn - Euskirchen verzögern sich wegen ungeklärter Finanzierung: Ausbau des Bahnhofs doch erst Ende 2003 - Auch Haltepunkt Helmholtzstraße später 

Von Florian Ludwig 

Duisdorf. Wäre eine Stecknadel zu Boden gefallen, man hätte es hören können. Angespannte Stille herrschte in der Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg am Dienstagabend - als Neues zum Ausbau der Bahnstrecke Bonn-Euskirchen berichtet wurde. Doch der aus Köln angereiste Vertreter der Bahn-Netz AG konnte die Politiker nicht zufriedenstellen. 

Bild: Viel genutzt wird die Bahnstrecke Bonn-Euskirchen. Doch der Ausbau des Bahnhofs lässt auf sich warten. Foto: Frommann 

Im Gegenteil: Regelrecht empört reagierten sie auf den Zeitplan, der ihnen 
da vorgetragen wurde. Denn auf ein Signal, das den baldigen Beginn der 
Bahn-Projekte angedeutet hätte, warteten die Mitglieder der 
Bezirksvertretung vergeblich. Eher stehen die Zeichen auf Abwarten, so gab 
jedenfalls Martin Behling, Projektleiter der Strecke, die Tendenz an. Vom 
zweigleisigen Ausbau des Duisdorfer Bahnhofs bis hin zum Bau der Haltestelle 
Helmholtzstraße: In keinem Punkt wird die Bahn ihre ursprünglich genannten 
Termine einhalten können. 

Doch es kam noch dicker: Zum Erstaunen der Politiker äußerte Behling, die 
Finanzierung des Bahnhofsumbaus sei noch nicht gesichert. Später korrigierte 
er sich und sagte "das Geld ist sicher, nur wann, steht nicht fest". Das 
hänge davon ab, wie schnell das Eisenbahnbundesamt die Gelder genehmige. 

Bild: Den Bahnhof Duisdorf überdachen will die Stadt Bonn. Doch das setzt den 
zweigleisigen Ausbau durch die Bahn AG voraus. Foto: Frommann

Im einzelnen gab Behling folgenden Zeitplan an: Bei optimalem Verlauf kann mit dem Umbau im Oktober begonnen werden. Zur Erinnerung: Mitte 2000 sollte schon einmal mit dem Bau begonnen werden. Ende 2003, nach 15 Monaten Bauzeit, könnte der zweigleisige Bahnhof fertig sein. Mit dem Bau des zweiten Gleises zwischen Duisdorf und Witterschlick könne frühestens Mitte 2004 begonnen werden; auch hier beträgt die Bauzeit rund 15 Monate. Der Umbau der jeweiligen Bahnübergänge hängt vom Fortschritt dieser Arbeiten ab. Und: Der Haltepunkt Helmholtzstraße kann, so Behling, erst nach Herstellung der Zweigleisigkeit, also frühestens Mitte 2005, gebaut werden. 

CDU-Bezirksfraktionschef Heinz Hentschel meldete sich als erster zu Wort und wurde später von allen anderen Fraktionen unterstützt. Er ordnete die Angaben Behlings in die Reihe "Wasserstandsmeldungen" ein, wie die Bezirksvertretung sei seit Jahren zu hören bekomme, und das sei äußerst unbefriedigend. Es sei wohl an der Zeit, in der Hierarchie ein paar Stufen höher zu gehen und die Bedeutung der Bahnstrecke auf höherer Ebene zu verdeutlichen. "Das Thema wird uns hier in der nächsten Zeit noch intensiv beschäftigen", sagte Hentschel. Er sei sich sicher, dass Bezirksvorsteher Gerhard Lorth die Bahnstrecke mit Vergnügen zur "Chefsache" machen werde. 

Der Bezirksvorsteher und CDU-Landtagsabgeordnete Lorth, der seit Monaten einen präzisen Zeitplan von der Bahn einfordert - konnte an der Sitzung der Bezirksvertretung Dienstagabend nicht teilnehmen; er erfuhr später von der Verzögerung. Auf Anfrage des GA sagte er gestern, das Verhalten der Bahn sei für ihn absolut inakzeptabel. Lorth will in der Sache an Bahnchef Hartmut Mehdorn schreiben, und er erwägt eine Anfrage im Landtag. 

Die Bahn sei offensichtlich unfähig, ein solches Projekt durchzuziehen. Und zum Thema Zeitplan: "Eine Schnecke ist ein Transrapid gegen das Tempo der Bahn." 

GA-Bonn vom 30.01.2002