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update: 09.12.2002]
Strecke Euskirchen - Bonn
Strecke Euskirchen - Bonn (KBS 475) 2002 [<<< Übersicht] 05.12.2002 Bonn-Duisdorf:
Bilder vom Ausbau des Duisdorfer Bahnhofs (MNa)
Liebe Eifelbahner, hier endlich ein paar Bilder vom Ausbau des Duisdorfer Bahnhofs. Die Bilder geben leider nicht mehr den aktuellen Stand, da sie vom 18.10.2002 sind. Die Hilfsbrücke ist mitlerweile eingebaut, und die Unterführung per "Berliner Verbau" ausgeschachtet. Auf dem Betonfundament stehen zwischenzeitlich auch die Kantensteine für den neuen Bahnsteig Ri. Euskirchen. Eines der Fotos zeigt den Ri. Bonn einfahrenden Talent vor dem Stellwerk Duisdorf Df und rechts und links von Gleis 3 sieht man die Prellböcke (bzw. die Überreste) von den ehem. Gleisen 1 und 4. Im letzten Bild sieht man die Vorbereitungen für die mittlerweile eingebaute Weiche zwischen den Bahnübergängen Alfterer Str. und Weck. Es bleibt zu hoffen das der Ausbau weiterhin zügig vorangeht! Grüße aus BN-Duisdorf M. Napi
Im Bf. Bonn-Duisdorf wurde zur Wiederherstellung der Zweigleisigkeit inzwischen am Westende des Bahnhofs die erforderliche neue Weiche eingebaut In Alfter-Impekoven wird zur Zeit eine neue Unterführung für die B 56 gebaut. In der vorletzten Woche wurde bereits eine Behelfsbrücke für das Streckengleis eingebaut. Hans Peter Höfel, Rheinbach Beim Bahnübergang in Impekoven ist eine Grossbaustelle entstanden. Scheinbar wird hier eine Bahnunterführung gebaut. Wer weiss näheres? Vermutlich wegen dieser Baustelle (oder wegen Bauarbeiten in Bonn-Duisdorf?) endeten am vergangenen Wochenende die Züge von Euskirchen in Witterschlick. Zwischen Witterschlick und Bonn gab es Schienenersatzverkehr. PW Der Malzzug (Euskirchen-Kulmbach) fuhr heute (27.11.) über die KBS 475. Eine 212 der EBM hatte fünf 4-Achser am Haken. Der Zug passierte den Bf. Rheinbach um 10.04h (planmäßig 09.24h). Hans Peter Höfel, Rheinbach
jfr Duisdorf. Noch im September will die Deutsche Bahn nun mit dem zweigleisigen Ausbau des Bahnhof Duisdorf beginnen. Die komplette Anlage mit Hochbahnsteigen und Fussgängerunterführung soll nach jüngsten Angaben der Deutschen Bahn nun bis November 2003 fertiggestellt werden. Und die Kosten von rund 3,8 Millionen Euro werden demnach aus Mitteln des Bundesschienenwegeausbaugesetzes finanziert. Als wichtigsten Bestandteil des Projekts kündigte DB-Pressesprecher Manfred Pietschmann das zweite Gleis und die notwendige Verlegung einer Weiche um knapp einen Kilometer an. Nicht erwähnt wurde, dass genau dieses zweite Gleis gewissermassen als Abschiedsgruss der einstigen Deutschen Bundesbahn unmittelbar vor deren Privatisierung plan- und etatmässig abgebaut worden war - obwohl schon damals auch unter DB-Experten unstrittig war, dass es wiedererrichtet werden müsste, wenn der Voreifel-Express Bonn - Euskirchen - Bad Münstereifel im Bonner Umland einen 15-Minuten-Takt dauerhaft bieten soll. Auch entsprechende Hinweise aus Politik und Verwaltung konnten den Abbau-Eifer seinerzeit nicht stoppen. Der neugestaltete Haltepunkt erfordert
auch Veränderungen und Rückbauten von Signalanlagen. Dafür
wird dann künftig das Stellwerk an der Bahnhofstrasse nicht mehr gebraucht,
die Signale und Halbschranken werden vom früheren Fahrdienstleiterstellwerk
am Bahnübergang Alfter aus gesteuert.
Die künftigen Hochbahnsteige (76 cm über Schienenoberkante) werden durch eine neue Fussgängerunterführung ohne Schienenüberquerung erreichbar. KRU vom 03.09.2002
Wie der Bürgermeister Stefan Raetz
heute im Arbeitskreis Stadtmarketing mitteilte, hat die DB AG GB Stationen&Service
der Stadt Rheinbach das Angebot unterbreitet, das historische Bahnhofsgebäude
zu einem annehmbaren Preis zu kaufen. Da es hierfür Fördermittel
des Landes gibt, dürfte der Rat dem Ankauf zustimmen.
Hans Peter Höfel, Rheinbach
DUISDORF. Das bange Warten hat ein Ende: Seit gestern wird am Duisdorfer Bahnhof gebaut. Bis voraussichtlich November 2003, teilte die Bahn AG gestern mit, entstehen an dem Verkehrsknotenpunkt zwei Außenbahnsteige, verbunden durch eine Fußgängerunterführung. Außerdem wird der Bahnhof zweigleisig, so dass sich Züge in beide Richtungen dort begegnen können. Die Kosten des Umbaus in Höhe von 3,8 Millionen Euro werden über das Bundesschienenwegeausbaugesetz finanziert. In der Bauzeit muss teilweise auch nachts mit Lärmbelästigungen gerechnet werden. Der Übergang an der Bahnhofstraße wird mit neuen Schranken und einer Ampel ausgestattet. Die neuen Bahnsteige sollen einen stufenlosen Ein- und Ausstieg in die Wagons ermöglichen, so die Bahn. Die Fußgängerunterführung erhält eine Treppe. Wesentliche Neuerung ist die Erweiterung um ein zweites Gleis. Dafür muss laut Bahn auch eine Weiche um 1 000 Meter verlegt werden. Sperrungen nötig Das Stellwerk an der Bahnhofstraße wird künftig nicht mehr gebraucht, die Ampeln werden dann von dem früheren Fahrdienstleiterstellwerk am Übergang Alfterer Straße bedient. In der Bauzeit (voraussichtlich im Oktober 2003) müssen der Übergang Bahnhofstraße für zwei Wochen sowie der Bahnübergang Alter Heerweg für drei Tage gesperrt werden. Anwohner und Fahrgäste müssen mit Belästigungen durch Ramm- und Bohrarbeiten rechnen, so die Bahn. Quelle: General-Anzeiger,
Bonn 3.9.2002 lf
Das billigste Dach muss genügen
DUISDORF. Es wäre so schön gewesen: Jetzt wird der Bahnhof endlich ausgebaut (der GA berichtete), da wäre ein ordentliches Hallendach der Punkt aufs i. Doch der Traum vom ,,richtigen" Bahnhof scheitert an der städtischen Haushaltslage: Die ,,Minimallösung zur Errichtung eines Fahrgastunterstandes" müsse genügen, befindet die Verwaltung in der Vorlage zur Sitzung der Bezirksvertretung am kommenden Dienstag (17 Uhr, Rathaus Duisdorf). Es wird also eine ,,DB-Standard-Haltestelle" gebaut. Im Klartext: Mancher Fahrgast wird dann im Regen stehen, denn mit dieser Lösung ist - laut Stadtverwaltung - maximal ein Drittel der Bahnsteig-länge überdacht. Der Vorteil ist, dass die Stadt dazu keinen Cent beitragen muss. 140 000 bis 200 000 Euro Eigenanteil müsste
die Stadt aber für ein Bahnhofs-dach nach eigenen Vorstellungen berappen.
Drei Varianten hat ,ein Ingenieur bereits im Auftrag der Stadt entworfen.
Die Stahl-Glas-Konstruktionen hätten eine Länge von
rund 43 ,Metern und würden zwischen 1,7 Millionen und 2 Millionen
Euro kosten. Die Verwaltung hat nun vor diesem Hintegrund der Bezirksvertretung
vorgeschlägen, mit der Bahn AG neue Verhandlungen zu führen,
um die beste Lösung für ein Bahnhofsdach zu erreichen.
Quelle: GA Bonn
Liebe Eifelbahner, 6. September '02 endlich gibt es Positives von der Voreifelbahn zum Thema Bahnhofs /-gleisausbau zu vermelden. Im Bahnhof / Hp. Duisdorf haben Anfang der Woche die Ausbauarbeiten begonnen. Nachdem schon vor einigen Wochen an bestimmten Stellen Kabel & Leitungen freigelegt worden waren und man wieder nicht wusste ob dies nun mit dem Ausbau in Zusammenhang steht, hat jetzt eine Essener Baufirma (lt. Auskunft eines Bauarbeiters) mit den Arbeiten zum Bau einer Unterführung begonnen. Dies sogar einen Monat früher als in einem Dokument der Bonner Stadtverwaltung festgehalten. (s.u.) Es muss im Bonner General-Anzeiger dort auch einen Bericht gegeben haben, der in der Online-Ausgabe www.ga-bonn.de leider nicht zu finden war. Bleibt zu hoffen das die Bauarbeiten nun zügig vorangehen und dies die Voreifelstrecke weiter belebt. Grüsse aus Duisdorf
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Verkehr und
Planung 10.04.2002
Inhalt der Stellungnahme In der Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg am 29.01.2002 haben Vertreter der DB AG im Rahmen der Beratung der Großen Anfrage betr. "Ausbau der Bahnstrecke Bonn-Euskirchen und II. Bauabschnitt Ladestraße" zum Ausbau der Strecke u.a. zu den folgenden Fragen Stellung genommen (sh. Sitzungsniederschrift zu DS-Nr. 0113096): Wie sieht der detaillierte Zeitplan- einschließlich der Fertigstellungstermine - für den zweigleisigen Ausbau am Bahnhof Duisdorf aus? Antwort: Submission Mai 2002
Wie weit ist die Vorbereitung zur Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den zweigleisigen Ausbau zwischen Witterschlick und Duisdorf? Wie ist der zeitliche Ablauf geplant? Antwort: Übergabe der Planfeststellungsunterlagen
an die Niederlassung West im März 2002
Wann wird mit dem Umbau des Bahnüberganges
Kautex/Weck begonnen?
Antwort: Zusammen mit dem Ausbau Bahnhof Duisdorf
wird das zweite Gleis zwischen den
Wann werden die Bahnübergänge Schöntalweg und Alfterer Straße (Heister) umgebaut? Antwort: Schließung der Bahnübergänge
Schöntalweg und Alfterer Straße nach Inbetriebnahme der Straßenüberführung
(Nordwestliche Umgehungsstraße K12n-L183n)
- - - Aufgrund dieser Ausführungen sind
verschiedene Aktivitäten gestartet worden. Es wird
NN
Gebietsentwicklungsplan wird Hp Rheinbach-Oberdrees vorsehen Der in der Aufstellung befindliche Gebietsentwicklungsplan (GEP) für den Bereich der Bezirksregierung Köln sieht in Rheinbach-Oberdrees einen neuen Haltepunkt vor. Dieses Vorhaben ist unabhängig von dem in der konkreten Planung befindlichen Hp Rheinbach-Ost. So erfreulich die bis jetzt bekannten fünf neuen Haltepunkte auf der Strecke Euskirchen Bonn sind, um so dringlicher werden die Überlegungen im Hinblick auf RE-Züge sein, da die jetzigen RB künftig eher einer Straßenbahn ähneln werden. Hans Peter Höfel, Rheinbach
Die neuen Bahnsteige in Witterschlick sind
in Betrieb und ermöglichen so
NL
Mindestens bis Ende 2005 müssen Fahrgäste auf Fertigstellung der Haltepunkte Helmholtzstraße und Rheinbach Ost warten - Zweckverband VRS fordert verbindliche Terminangaben Von Jörg Manhold Rhein-Sieg-Kreis. Der Druck auf die Deutsche Bahn (DB) wächst: Weitere Verzögerungen beim Ausbau der Voreifelbahnstrecke Bonn-Euskirchen wollen die Politiker aus der Region nicht hinnehmen. Deshalb fordert der Zweckverband des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) jetzt einen verbindlichen Zeitplan für die Fertigstellung der Regionalbahnstrecke 23. Wann werden die sanierten Bahnhöfe, neue Haltepunkte und zusätzliche Gleise in Betrieb genommen? Diese Fragen soll die DB umgehend beantworten. Ferner soll ein Vertreter der Deutschen Bahn zur Zweckverbandssitzung im Oktober kommen und das verbindliche Termintableau erläutern. Die Forderung geht auf einen Antrag der CDU-Abgeordneten in der Zweckverbandsversammlung zurück. In den vergangenen Wochen hatten bereits Rhein-Sieg-Landrat Frithjof Kühn und der Hardtberger Bezirksvorsteher Gerhard Lorth in der gleichen Sache an Bahnchef Hartmut Mehdorn geschrieben. Wie die Bahn dem VRS vor der jetzigen Sitzung mitteilte, sei es beim Ausbau der Voreifelstrecke zu Verzögerungen gekommen, weil neue technische Auflagen verpflichtend wurden wie die "Technische Anweisung Lärm". Deshalb musste einiges an den Plänen nachgebessert werden. Außerdem seien die Abstimmungsprozesse mit den beteiligten Kommunen sehr langwierig gewesen. Weitere Terminrisiken sieht die DB bei den noch nicht endgültig abgestimmten Haltepunktkonzepten in Rheinbach und Meckenheim. Bei den Terminabsprachen, wann die einzelnen Bauprojekte fertig werden, habe es Irritationen in Politik und Öffentlichkeit gegeben, weil unter "Baubeginn sehr unterschiedliche Sachzustände" verstanden wurden, so die Bahn. Den aktuellen Stand der Planungen legte die DB als Balkengrafik vor. Ein weiteres Problem bei den Terminabsprachen hat die Deutsche Bahn ausfindig gemacht: "Das Eisenbahn-Neuordnungs-Gesetz hat eine aus unserer Sicht unglückliche Rechtslage geschaffen, die es dem VRS derzeit nicht erlaubt, unmittelbare Vertragbeziehungen mit den Infrastrukturunternehmen der Bahn einzugehen und damit auch keine rechtsverbindlichen Terminabsprachen zur Realisierung von Infrastrukturmaßnahmen zu vereinbaren", teilte die Bahn mit. Dennoch ist der grobe Zeitplan klar: Die Strecke Bonn-Euskirchen wird in zwei Bauabschnitten realisiert. Die erste Stufe (bis 2004) beinhaltet auch den bereits abgeschlossenen Umbau der Bahnhöfe "Kuchenheim" und "Odendorf". Später folgt der zweite Bauabschnitt (bis Ende 2005) mit dem Umbau der Bahnhöfe "Duisdorf" und "Witterschlick" inklusive teilweise zweigleisigem Streckenausbau. Seit März sind die Finanzmittel für den Bahnhof Duisdorf genehmigt, das Ausschreibungsverfahren ist eingeleitet. Die Planfeststellungsunterlagen für den zweigleisigen Ausbau zwischen Duisdorf und Witterschlick liegen beim Eisenbahn-Bundesamt. Die Modernisierung geht auf einen Vertrag zwischen VRS und Bahn von 1997 zurück. Darin ist auch der Neubau von vier Stationen (Auf dem Hügel, Helmholtzstraße, Impekoven, Rheinbach Ost) festgelegt. Außerdem wurde vereinbart, die 40 Jahre alten Züge durch die neuen Talentzüge zu ersetzen. Letzteres ist bereits geschehen. Wie die Bahn mitteilt, sei der Talent bei den Kunden sehr beliebt. Außerdem: "Der Talent hat dazu beigetragen, dass auf der Voreifelstrecke mit bis zu 98 Prozent die verbundweit höchsten Pünktlichkeitswerte erzielt werden." GA 26.06.2002
Von Michael Hochheuser Meckenheim. Das Gebiet um den Meckenheimer Bahnhof soll sich in den kommenden Jahren stark verändern. Vertreter der Architektengruppe Stadtraum und der Deutschen Bahn AG stellten am Dienstagabend im Planungsausschuss die weiterentwickelten Konzepte des städtebaulichen Ideenwettbewerbs vom Mai 2001 vor. Ein neues Gesicht soll das Areal um den Meckenheimer Bahnhof erhalten - mit Vorplatz und Fußgängerunterführung. Foto: GA Kerngedanke ist, die Altstadt mit dem neuen Stadtteil, der nördlich des Bahnhofs entstehen soll, zu verknüpfen. Geschehen soll dies mittels eines Fußgängertunnels an der östlichen Seite des Bahnhofs. Diplom-Ingenieur Bernd Strey von der Architektengruppe mit Sitz in Münster und Düsseldorf erläuterte die Details. Die Unterführung werde in fünf Meter Tiefe angelegt. Eine Treppe und terrassenförmig angelegte Rampen für Rollstuhl- und Radfahrer sollen von der Altstadtseite nach unten führen. "Die Treppe ist so weit wie möglich von der Tunnelöffnung zurückgesetzt, um sie zu belichten", so Strey. Die Pläne sehen vor, dass der Park- und Ride-Platz an der L 158 auf 138 Stellplätze ausgebaut wird. Zudem soll auf der nördlichen Seite des Bahnhofs ein zweiter mit 80 Stellplätzen entstehen. Vorgesehen sind zudem 75 überdachte
Abstellplätze für
Der neue Stadtteil ist als Mischgebiet
mit Gewerbe, Büros,
Die Pläne der Bahn zum Ausbau der
Strecke Bonn-Euskirchen
Künftig gibt es dort zwei statt vier
Durchgangsgleise. Das
Im Meckenheimer Bahnhof wird dort, wo noch
das Überholgleis
Einige Bahnübergänge, so am Schwarzen
Weg und am Buschweg,
Die Bahn sei froh, dass der Meckenheimer
Bahnhof aus seiner
Den Bauschluss terminierte Thiemann auf
Ende 2005, etwa
Noch nicht geklärt ist die Frage der
Finanzierung. Um an
Beigeordneter Albert Bergmann räumte
ein, dass das
Eine Unterführung würde auch
die Bahn bauen - allerdings
"Ich gehe aber davon aus, dass eine für
alle Seiten
Die Planer betonen, das ihr Konzept schrittweise
umgesetzt
GA vom 12.06.2002
r Euskirchen/Bad Münstereifel/Rheinbach.
Die Deutsche Bahn
Kölner Rundschau 2.5.02
Rheinbach. (kco) In letzter Sekunde haben vier Insassen am Sonntagabend in Rheinbach ihr Auto vor einem herannahenden Zug gerettet. Nur um Handbreite, so berichtet die Polizei, rutschte der Zug aus Richtung Euskirchen kommend an dem Fahrzeug vorbei. Gegen 21 Uhr waren die Beamten von einem Zeugen informiert worden, dass auf den Bahngleisen parallel zur Straße "Römerkanal" ein Auto steht. Als die Polizisten dort eintrafen, sahen sie das Fahrzeug auf den Gleisen Richtung Bonn stehen. Auf dem Fahrersitz saß laut Bericht ein 28-Jähriger, drei weitere Männer versuchten, den Wagen von den Schienen zu schieben. Auf diesem Gleis näherte sich ein Zug, die Beamten machten die vier durch lautes Rufen darauf aufmerksam. "In letzter Sekunde", so einer der eingesetzten Beamten, gelang es dem Quartett den Kleinwagen von den Gleisen zu schieben. Trotz Vollbremsung kam der Zug erst zehn Meter dahinter zum Stehen. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen ergaben laut Polizei, dass das Auto ausgangs einer Kurve zuvor nach rechts von der Straße "Am Getreidespeicher" abgekommen war, einen Holzzaun durchbrach und auf den Gleisen zum Stehen kam. Die Frage, wer von den vier Männern das Auto zum Unfall-Zeitpunkt gefahren hatte, konnte am Unfallort nicht geklärt werden. Die Vier äußerten sich dazu nicht. Keiner von ihnen besaß einen Führerschein. Zwei der Männer, darunter der 28-Jährige, waren augenscheinlich alkoholisiert. Den beiden wurden Blutproben entnommen. Das Auto, bei dem bislang nicht geklärt werden konnte, wem es gehört, stellte die Polizei als Beweis sicher. Die Ermittlungen dauern an. GA 11.03.2002
Hardtbergs Bezirksvorsteher beschwert sich offiziell bei Bahnchef Mehdorn über Bauverzögerung auf der Strecke Bonn-Euskirchen Bonn-Duisdorf. (lis) Bezirksvorsteher Gerhard Lorth ist sauer. Und zwar auf die Deutsche Bahn AG. Die hatte in der Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg vor wenigen Wochen den Politikern mitgeteilt, dass sich der Ausbau und die Modernisierung der Bahnstrecke onn-Euskirchen sowie der Ausbau des Bahnhofs Duisdorfs erneut verschieben werde. In einem Brief an Bahnchef Hartmut Mehdorn beschwert sich Lorth jetzt offiziell über die Terminverzögerung und beklagt die Vorgehensweise des Unternehmens. Lorth erinnert Mehdorn an Aussagen der DB, nach denen diese Baumaßnahmen im Interesse eines reibungslosen Betriebsablaufes von elementarer Bedeutung seien und daher auch mit oberster Priorität verfolgt würden. "Zu Recht", meint Lorth, schließlich erfreue sich die Strecke Bonn-Euskirchen seit Jahren stetig steigender Fahrgastzahlen, die den Ausbau der bislang eingleisigen Strecke zwischen Duisdorf und Witterschlick dringend erforderlich machten. So habe die Deutsche Bahn AG bereits 1996 darüber informiert, dass die 1. Baustufe in 1998/1999 und die 2. Baustufe in 2000/2001 realisiert werden soll. Im August 1999 habe sie dann mitgeteilt, die 1. Baustufe werde Anfang 2001 abgeschlossen sein, mit der 2. Baustufe werde im Frühjahr 2001 begonnen. Und so ging es weiter. Aktuellste Information: Die 1. Baustufe soll im Oktober 2002 und die 2. Baustufe dann Mitte 2004 begonnen werden. "Durch die ständigen Terminverschiebungen steht die Glaubwürdigkeit der Deutschen Bahn AG auf dem Spiel", sagt Lorth. Er bittet Mehdorn, sich persönlich der Angelegenheit anzunehmen, indem er das Verfahren beschleunigen und und einen verbindlichen Bauzeitenplan festlegen solle. Als Mitglied des Verkehrsausschusses des Landtags NRW, so Lorth, werde er darüber hinaus dafür sorgen, dass die Zusagen des Landes zu dem geplanten Ausbau eingehalten werden. GA 19.02.2002
Projekte an der Strecke Bonn - Euskirchen verzögern sich wegen ungeklärter Finanzierung: Ausbau des Bahnhofs doch erst Ende 2003 - Auch Haltepunkt Helmholtzstraße später Von Florian Ludwig Duisdorf. Wäre eine Stecknadel zu Boden gefallen, man hätte es hören können. Angespannte Stille herrschte in der Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg am Dienstagabend - als Neues zum Ausbau der Bahnstrecke Bonn-Euskirchen berichtet wurde. Doch der aus Köln angereiste Vertreter der Bahn-Netz AG konnte die Politiker nicht zufriedenstellen. Bild: Viel genutzt wird die Bahnstrecke Bonn-Euskirchen. Doch der Ausbau des Bahnhofs lässt auf sich warten. Foto: Frommann Im Gegenteil: Regelrecht empört reagierten
sie auf den Zeitplan, der ihnen
Doch es kam noch dicker: Zum Erstaunen
der Politiker äußerte Behling, die
Bild: Den Bahnhof Duisdorf überdachen
will die Stadt Bonn. Doch das setzt den
Im einzelnen gab Behling folgenden Zeitplan an: Bei optimalem Verlauf kann mit dem Umbau im Oktober begonnen werden. Zur Erinnerung: Mitte 2000 sollte schon einmal mit dem Bau begonnen werden. Ende 2003, nach 15 Monaten Bauzeit, könnte der zweigleisige Bahnhof fertig sein. Mit dem Bau des zweiten Gleises zwischen Duisdorf und Witterschlick könne frühestens Mitte 2004 begonnen werden; auch hier beträgt die Bauzeit rund 15 Monate. Der Umbau der jeweiligen Bahnübergänge hängt vom Fortschritt dieser Arbeiten ab. Und: Der Haltepunkt Helmholtzstraße kann, so Behling, erst nach Herstellung der Zweigleisigkeit, also frühestens Mitte 2005, gebaut werden. CDU-Bezirksfraktionschef Heinz Hentschel meldete sich als erster zu Wort und wurde später von allen anderen Fraktionen unterstützt. Er ordnete die Angaben Behlings in die Reihe "Wasserstandsmeldungen" ein, wie die Bezirksvertretung sei seit Jahren zu hören bekomme, und das sei äußerst unbefriedigend. Es sei wohl an der Zeit, in der Hierarchie ein paar Stufen höher zu gehen und die Bedeutung der Bahnstrecke auf höherer Ebene zu verdeutlichen. "Das Thema wird uns hier in der nächsten Zeit noch intensiv beschäftigen", sagte Hentschel. Er sei sich sicher, dass Bezirksvorsteher Gerhard Lorth die Bahnstrecke mit Vergnügen zur "Chefsache" machen werde. Der Bezirksvorsteher und CDU-Landtagsabgeordnete Lorth, der seit Monaten einen präzisen Zeitplan von der Bahn einfordert - konnte an der Sitzung der Bezirksvertretung Dienstagabend nicht teilnehmen; er erfuhr später von der Verzögerung. Auf Anfrage des GA sagte er gestern, das Verhalten der Bahn sei für ihn absolut inakzeptabel. Lorth will in der Sache an Bahnchef Hartmut Mehdorn schreiben, und er erwägt eine Anfrage im Landtag. Die Bahn sei offensichtlich unfähig, ein solches Projekt durchzuziehen. Und zum Thema Zeitplan: "Eine Schnecke ist ein Transrapid gegen das Tempo der Bahn." GA-Bonn vom 30.01.2002
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