[last update: 05.12.2003]

Strecke Brohl - Engeln



Strecke Brohl - Engeln

2003 [< Übersicht]

04.12.2003 Burgbrohl: Kreis zahlt für den Bahnhof (AW)
28.10.2003 Ein Geldsegen für das alte Dampfross (RZ)
28.10.2003 Erster Schottertransport abgeschlossen - Neue Verträge winken (/IBS)
21.10.2003 Mythos Mallet (KFr/IBS)
21.10.2003 Arbeitskreis 11sm gegründet (KFr/IBS)
02.07.2003 Brohl-Lützing: Tag des offenen Denkmals (AW)
02.07.2003 Ehrenlokführer / -heizer auf der Mallet 99 5901 (RZ)
26.06.2003 Grosses Bahnhofs- und Eisenbahnfest am 5.+ 6.7. (OR)
05.06.2003 Grosses Eisenbahn- und Bahnhofsfest (OR)
05.06.2003 Harzbahn-Lokomotive bei der Brohltalbahn (OR)
05.06.2003 Engeln: Erweiterungsbau am Bahnhof fertig (OR)
05.06.2003 Dienstjubiläum bei der Brohltalbahn (OR)
11.06.2003 Schwere Mallet: Die 11sm soll wieder fahren! (SRa)
11.06.2003 Umschlag im Brohler Hafen: Vom LKW auf die Eisenbahn (SRa)
05.05.2003 Schotterverladung im Brohler Hafen (PWe)
01.04.2003 Brohltalbahn fährt weiter Rekorde ein (RZ)
26.04.2003 Vulkan-Express in die Saison 2003 gestartet (PWe)
30.01.2003 Hafenstrecke nach fast 10 Jahren wieder befahren: Vom Lkw ... (OR)


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KREIS ZAHLT 61.000 VULKANPARK-EURO FÜR BAHNHOF BURGBROHL 

Der Kreis Ahrweiler stellt für die Neugestaltung des Bahnhofs Burgbrohl 61.000 
Euro bereit. Das Geld fließt im Rahmen des Projekts "Vulkanpark Brohltal/Laacher 
See", dem nach den Worten von Landrat Dr. Jürgen Pföhler eine überregionale 
touristische und damit wirtschaftliche Bedeutung zukommt. Beim Bahnhof, der als 
wichtiger Ausgangspunkt für Fahrgäste des Vulkan-Express ins Gebiet des 
Vulkanparks dient, werden unter anderem die Außenanlagen neu gestaltet. Vom 
Bahnhof aus sind geologische Wanderrouten und weitere Vulkanpark-Attraktionen zu 
erreichen. 

Pressedienst der Kreisverwaltung Ahrweiler vom 04.12.2003


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Ein Geldsegen für das alte Dampfross
Maximalbetrag aus der Vereinsförderung des Kreises Ahrweiler geht an die IBS: 5000 Euro aus dem Topf für den Nostalgie-Waggon des Vulkan-Expreß'

Der Kreis Ahrweiler bezuschusst die Restaurierung des letzten und einzigen Original-Personenwaggons der alten Brohltalbahn mit 5000 Euro. Das Geld ist der maximal mögliche Betrag aus dem Fördertopf des Kreises für die Vereine und das Ehrenamt.

BROHLTAL 5000 Euro für den historischen Waggon des Vulkan-Expreß': Landrat Dr. Jürgen Pföhler überreichte den Bewilligungsbescheid an die Mitglieder der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e. V. (IBS) um ihren Vorsitzenden Joachim Hillenbrand. „Wir helfen gerne bei diesem Projekt“, sagte Pföhler dem zweiten IBS-Vorsitzenden Stefan Raab am Bahnhof Brohl.
Vier Argumente haben die Entscheidung leicht gemacht, den Maximalbetrag auszuzahlen: Erstens leisteten die IBS-Mitglieder „seit Jahren herausragende ehrenamtliche Arbeit“; zweitens engagiere sich der Verein für den Erhalt und die Restaurierung historischer Techniken; drittens verschaffe der Vulkan-Expreß dem Brohltal und weiteren Teilen des Kreises einen hohen Bekanntheitsgrad und sorge über den Tourismus für wirtschaftliche Impulse; und viertens – eine Bedingung für Zuschüsse aus dem Vereinsfördertopf des Kreises – engagiere sich die IBS in der Jugendarbeit.
Den Waggon, der derzeit in einem Spezialbetrieb in Pilsen (Tschechien) renoviert wird, hat die IBS vor vier Jahren für den symbolischen Preis von 1 Mark von der Brohltal-Eisenbahn GmbH erworben. Der Wagen ist 78 Jahre alt, trägt die interne Bezeichnung „VB 50“ und muss in sämtliche Einzelteile zerlegt werden. Die IBS rechnet mit Gesamtkosten von 80.000 Euro. Stefan Raab: „Angesichts dieser Größenordnung bedarf es trotz der Spendenbereitschaft unserer Mitglieder und der Fahrgäste sowie des Kreiszuschusses allergrößter Anstrengungen unseres Vereins, die Finanzierung zu schultern.“ Bis Jahresende soll der alte Wagen wieder neu und damit betriebsbereit sein.
In Brohl konnte Landrat Pföhler gleich das nächste Vorhaben besichtigen, das die IBS-Restaurateure in Angriff nehmen: die „Lokomotive 11“. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die einzig übrig gebliebene Dampflok der früheren Brohltalbahn.
„Für uns ist das ein Riesenprojekt“, freute sich IBS-Vorstandsmitglied Michael Baaden. Die Lok ist 97 Jahre alt. „Seit Mitte der 60er Jahre steht sie still.“ Ob das stählerne Dampfross bis zu seinem 100. Geburtstag im Jahr 2006 wieder flott gemacht werden kann, steht zurzeit noch nicht fest. „Das ist eine Frage der Spendenakquise“, erklärt Baaden. Drei Jahre seien bei einem solchen Vorhaben eine kurze Zeit.

Aus: Rhein-Zeitung vom 25.10.2003


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Erster Schottertransport abgeschlossen - Neue Verträge winken

Über die geglückte Wiederbelebung der Hafenverkehre hatten wir bereits in der letzten Ausgabe der „Brohltalbahn“ berichtet. Den ersten Großauftrag haben wir zwischenzeitlich abgeschlossen. 9.300 Tonnen Gleisschotter aus dem Bruch der Basalt-Union in Nickenich rollten von Mitte März bis Ende Juni über die Gleise unserer Hafenbahn und sorgten für blankgefahrene Dreischienengleise. Eine schöne Menge, bedenkt man unsere Jahresmenge Phonolith von ca. 15.000 Tonnen. Ursprünglich kündigte unser Kunde, die EBM Cargo GmbH eine Menge von 7.000 Tonnen an. Schnell wurde aber in Aussicht gestellt, dass sich die Tonnage bis auf 10.000 Tonnen erhöhen könne. Mit den nun abgeschlossenen 9.300 Tonnen können wir also sehr zufrieden sein.

Auch wenn dieser Auftrag nun abgearbeitet ist, so heißt dies nicht, dass die Gleise zum Hafen wieder in einen Dornröschenschlaf fallen werden. Angebote an weitere Kunden wurden von der Betriebs GmbH in den letzten Monaten abgegeben. Insbesondere das Programm MORA-C der DB Cargo öffnet uns Chancen, den Hafenverkehr weiter zu beleben. Viele Gruben oder Brüche aus unserer Region haben seit MORA-C keine Umschlagmöglichkeit mehr in ihrer Nähe. Als Alternative kann die Betriebs-GmbH daher, in Zusammenarbeit mit der EBM Cargo und dem Hafen Brohl, den Umschlag in Brohl anbieten.
Erfreulich ist, dass uns bereits jetzt neue Anfragen erreichen. So konnten im Mai 5 Fcs-Waggons mit Lava im Hafen beladen werden und durch die EBM Cargo nach Oldenburg gebracht werden. Den eiligen Transport hatte die Betriebs-GmbH Sonntags, nach einem kurzen „Hilferuf" der Lava-Union über die EBM Cargo organisiert, da die DB Cargo zugesagte Waggons für den zunächst angedachten Transport von Andernach nicht stellen konnte. Das Material musste aber Dienstagmorgen um 04.00 Uhr in Oldenburg sein. Kurzerhand brachte die EBM Cargo fünf Waggons am Sonntag-Nachmittag von Euskirchen nach Brohl, wo sie umgehend von unserer Lok übernommen wurden und im Hafen - bis zum Montagmittag - beladen wurden.
Der Transport zum Übergabepunkt in Hürth-Kalscheuren erledigte die RSE mit Ihrem VT 6, der an diesem Tag für den Weißenthurmverkehr eingesetzt war. Als Rangierpersonal blieb ein Brohltal-Mitarbeiter bis Hürth mit auf dem Zug. Mit einem planmäßigen EBM-Zug rollten die Waggons durch die Nacht nach Oldenburg und erreichten ihr Ziel pünktlich. Ein schönes Beispiel für die hervorragende, flexible Zusammenarbeit dreier privater Eisenbahnverkehrsunternehmen.
Lava-Union und Basalt-Union waren mit der Abwicklung über Brohl stets sehr zufrieden und möchten die Brohltalbahn bei weiteren Aufträgen gerne wieder berücksichtigen.

Auch auf dem Umladebahnhof herrscht reges Treiben

Wie ebenfalls in der letzen Ausgabe berichtet, bietet unser Umladebahnhof auch weiterhin gute Möglichkeiten für Rangierarbeiten von Gleisbauunternehmen, welche auf der Rheinschiene tätig sind. So „besucht“ uns neben anderen privaten Lokomotiven, wie EBM Cargo (212 und 203), Uwe Adam (V 100), Wiebe (V 100), RSE (VT 6 und Köf) und EfW (V 100), immer wieder die V 60 der Rheinischen Eisenbahn. K-Waggons werden hier be- und entladen, Baumaschinen abgestellt oder auch Schüttgüter für Baumaßnahmen in Hafen be- oder entladen.
An manchen Tagen erreichten sogar zwei bis drei Fuhren unseren Umladebahnhof. Ein für Eisenbahnfreunde sehr schönes Bild konnte man im März beobachten.
Die EBM 212 wartete auf Gleis 3 auf ihren Schotterzug aus dem Hafen, eine Uwe Adam V 100 holte Waggons für eine Baumaßnahme aus Gleis 4 ab, die RE V 60 stand abgestellt auf Gleis 6 und auf Gleis 9 und 10 setzte gerade eine unserer Lokomotiven eine Garnitur Waggons aus dem Hafen um. Insgesamt also vier Lokomotiven verschiedener Unternehmen gleichzeitig bei uns.

Wie es auf unserem Dreischienengleis weitergeht

Für den Spätsommer/Herbst 2003 winken bereits vier Fuhren Kies bzw. Splitt für einen hiesigen Kunden. Besonders aber Verhandlungen mit einem Kunden für längerfristige, regelmäßige Transporte lassen die Hoffnung zu, dass die Hafengleise nicht wieder Jahre lang im „Dornröschenschlaf“ liegen wie in den 1990er Jahren.

aus: Die Brohltalbahn. Mitteilungen der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e. V., 16. Jahrgang, IV/2003


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Mythos Mallet

Was lockte Hunderte von Eisenbahnbegeisterten vom 19. |uni bis zum 7. Juli 2003 wieder ins Brohltal? War es nur die Steilstreckenbezwingerin 99-5901? War es die Symbiose von herrlicher Landschaft und über hundert Jahre alter Technik, welche diese Faszination ausstrahlte? Oder war es vielleicht die Assoziation zur Brohltalbahn-Mallet 11sm, welche im Lokschuppen dahin-dämmert und darauf wartet, wieder zum Leben erweckt zu werden? Wahrscheinlich ist es das alles zusammen, was bei uns Eisenbahnfreunden noch lange nachklingen wird. Die Hauptsache ist, sie war wieder da, „die Mallet“ im Brohltal.
Als Abwechselung zum Besuch im Vorjahr von 99 5902 war es diesmal die bis auf ein paar Details baugleiche, aber älteste HSB-Maschine 99 5901 aus dem Jahre 1897, welche, vom Personal liebevoll umhegt, gepflegt und meisterhaft gefahren, einen nachhaltigen Eindruck bei allen, welche sie erlebten, hinterließ.

Im Streckenahschnitt bis Oberzissen klangen ihre Auspuffschläge, auch bedingt durch die Verbundwirkung der beiden Dampfmaschinen, noch verhalten. Wenn dann der Regler auf der Steilstrecke voll geöffnet und die Steuerung entsprechend weil ausgelegt werden musste, wurde die sanfte Mallet zum brüllenden Maschinentier!
„Für Steilstrecke" steht seit kurzem fast ein wenig verschämt unterhalb der technischen Anschriften jetzt auch an der 99 5901. Dabei ist die Zulassung auf der Steilstrecke der Brohltalbahn die Garantie dafür, diese Dampflok eine halbe Stunde lang an ihrer Leistungsgrenze erleben zu dürfen. Wo gibt es das sonst heute noch in Deutschland: Steigung 1:20, Regler am Anschlag und Fahren mit 70% Füllung? Selbst die modernen 1E1- Loks der HSB auf der Fahrt zum Brocken werden nicht so gefordert wie diese Maschine auf dem Abschnitt von Oberzissen nach Engeln!
Vor einigen Jahren konnte man auf Normalspurgleisen mit 94 1292 auf den Strecken Linz - Kalenborn und Boppard-Emmelshausen etwas Vergleichbares erleben; für die .welche dabei waren, ebenso unvergesslich.

Warten auf die Mallet

Es ist ein sonniger Morgen oberhalb von Brenk. Das Örtchen unten im Talkessel liegt noch im Sonntagsschlaf. Nur das Zwitschern der Lerchen, vermischt mit vielen anderen Vogelstimmen auf den Feldern unterhalb der Burg Olbrück, durchbricht die Stille. Das schmale Schienenband auf der anderen Seite des Brenkbachtals ist mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar. Und doch ist es die Bühne für den bevorstehenden Auftritt des Dampflokstars, welcher schon seit Tagen Fans aus allen Teilen der Republik und auch aus dem Aus­land in diese abgeschiedene Gegend gelockt hat.
Im Gegensatz zu den vorherigen Dampfloktagen ist es jedoch heute Morgen ruhig an der Strecke. Es ist wohl noch ein wenig früh am Sonntag für die Autokolonnen, welche im Rallyestil, eine große Staubwolke hinter sich herziehend, sonst über Wirtschaftswege, immer in Streckennähe, von einem Fotopunkt zum nächsten rasen. Das nährt in mir die Hoffnung, diesmal nicht nur optisch, sondern auch akustisch eine Aufnahme ohne derartige Störungen durchführen zu können.
Tief unten aus dem Brohltal ist ein dünner Pfiff zu vernehmen, vermutlich die Abfahrt des Dampfzuges in Niederzissen nach dem Wasserfassen; es wird also noch eine Weile dauern, bis ich Kamera und Stativ in Position bringen muss. Nach einigen Minuten ist ein zweiter Pfiff nun schon wesentlich deutlicher wahrnehmbar. Die Pfiffe wiederholen sich, es sind unterwegs etliche unbeschrankte Bahnübergänge zu passieren. In das Zwitschern der Vögel mischt sich allmählich das typische Geräusch einer schwer arbeitenden Dampflok, Anhand des aus dem Tal dunkel aufsteigenden Rauchpilzes lasst sich verfolgen, wie sich der Zug Kurve um Kurve den Berg hinaufwindet. Die krachenden Auspuffschläge schallen von den Talwänden wider, kurzzeitig untermalt vom Abblasen der Sicherheitsventile. Unterhalb des Rauchpilzes ist jetzt der Schornstein von 99 5901 erkennbar. Bald danach tauchen Lok und Zug gänzlich aus dem Einschnitt auf, und ich kann nun für eine Weile die schwer arbeitende Maschine verfolgen und auf mich wirken lassen.
Nur eine Dampflokomotive vermittelt dem Betrachter so unmittelbar diese Kraftentfaltung. Gebannt verfolge ich den Zug noch mit Augen und Ohren bis zum Bahnhof Brenk, wo die Auspuffschläge plötzlich verstummen. Die anstrengende Bergstrecke macht einen Halt in Brenk für ein weiteres Wasserfassen aus dem mustergültig wiederauf­gebauten historischen Wasserkran erforderlich.
Nachdem die Wasservorräte ergänzt worden sind, beginnt mit einem Abfahrtspfiff der letzte Teil der eindrucksvollen Fahrt über die vor kurzem neu verlegte Gleistrasse. Links unterhalb, tief im Tal, sind die Häuser des Weilers Fußhölle zu erkennen. Einige hundert Meter später läuft der Zug in den Bahnhof Engeln ein. 400 m Höhenunterschied vom Rheintal hier hinauf sind von der Mallet mit Bravour bewältigt worden. Wie im Vorjahr die Schwestermaschine 99 5902 hat auch 99 5901 einen nachhaltigen Eindruck bei allen Eisenbahnbegeisterten hinterlassen.
Die hohe Motivation und der unermüdliche Einsatz des Personals der HSB für diese Maschine sollte alle, welche auch die 11 sm wieder unter Dampf sehen möchten, ermutigen, jetzt gezielt im dafür gegründeten Arbeitskreis mitzuarbeiten.

Karsten Friedrichs

aus: Die Brohltalbahn. Mitteilungen der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e. V., 16. Jahrgang, IV/2003


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Arbeitskreis 11sm gegründet

Die einzige noch vorhandene Dampflok der Brohltalbahn Nr. 11sm soll zu ihrem hundertsten Geburtstag im Jahre 2006 wieder betriebsfähig sein und den beliebten Vulkan-Express durch das Brohltal ziehen.
Ein erster bedeutender Schrill zu diesem Ziel wurde schon vor einigen Jahren getan, als es unter großem Einsalz aller Beteiligten gelang, diese Lokomotive aus Museumsbesitz zurückzukaufen.
Seitdem steht diese größte deutsche Schmalspurdampflok der seltenen Bauart Mallet im Schuppen in Brohl und wartet darauf, wieder zum Leben erweckt zu werden.
Der auf Anregung des zweiten Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e, V. (IBS) kürzlich gegründete "Arbeitskreis 11sm" hat inzwischen zweimal getagt. Als Ergebnis der ersten Sitzungen am 20.06., 25.07. und 22.08. 2003 wurde als vorrangige Maßnahme die Erstellung eines Marketing- und Finanzierungskonzeptes für die betriebsfähige Aufarbeitung beschlossen.
Die Aufarbeitung soll vorzugsweise durch Einzelvergabe der Instandsetzung von Baugruppen, wie Kessel, Fahrwerk, Pumpen, Wasserkästen usw. erfolgen, welche durch die IBS zusammen mit Sachverständigen beim Lieferanten abgenommen werden. Der Zusammenbau der Lok und die Gesamtabnahme sollen dann ebenfalls unter Aufsicht der IBS geschehen, wobei die genaue Vorgehensweise noch festgelegt werden muss.
Ein erster Anhaltspunkt für die Größenordnung des finanziellen Aufwan­des ergibt sich anhand eines Angebotes für die Aufarbeitung der gesamten Lok, welches vor einigen Jahren von einer Fachfirma vorgelegt wurde. Nach Vorliegen der Angebote für alle Baugruppen können die Kosten genauer definiert werden.

Gäste, welche Hilfestellung und Anregungen für das große Ziel geben können, sind im „Arbeitskreis 11sm“ herzlich willkommen.

Karsten Friedrichs

aus: Die Brohltalbahn. Mitteilungen der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e. V., 16. Jahrgang, IV/2003

Kontakt:

Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e. V. (IBS)
Kapellenstraße 12
56651 Niederzissen
Tel.: 02636-80303
Fax: 02636-80146
E-Mail: Buero@vulkan-express.de
www.vulkan-express.de


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DAMPFLOK UND DORFGESCHICHTE, FACHWERK UND FRIEDHOF 

Tag des offenen Denkmals: Objekte in Kreuzberg, Ahrweiler, Brohl, Remagen, 
Sinzig und Waldorf öffnen ihre Pforten - Führungen angeboten 

Auf den "Tag des offenen Denkmals" am Sonntag, 14. September, macht die 
Kreisverwaltung Ahrweiler aufmerksam. Im AW-Kreis öffnen sieben historische 
Bauwerke ihre Pforten für die Besucher und bieten Führungen an. Auch in anderen 
deutschen Landkreisen und Städten sind Schlösser und Dome, Industriebauten, 
Backhäuser, Grabanlagen oder Parks geöffnet. Die Denkmäler im AW-Kreis mit der 
Beschreibung des Landesamtes für Denkmalpflege sind folgende: 

Altenahr-Kreuzberg: Burg Kreuzberg: Auf einem steil zur Ahr hin abfallenden 
Felsen gelegen, um 1340 erbaut, 1686 von den Franzosen zerstört, im 18. Jh. 
wieder aufgebaut; spätmittelalterlicher Torbau, Ringmauer und Bergfried, daran
1760 angebaut der hakenförmige Schlosstrakt. 15-17 Uhr, Führungen 15, 16 und 17 
Uhr. 

Ahrweiler: Ehemalige Synagoge (Altenbaustraße 12 A): 1894 errichteter Saalbau in 
Bruchsteinmauerwerk mit Einzelformen im "maurischen Stil", 1938 ausgebrannt, 
danach Lagerraum; seit 1981 Wiederherstellung und Nutzung als Kulturhaus. 13-17 
Uhr, Führungen nach Bedarf. 

Ahrweiler: Jüdischer Friedhof (Schützenstraße): 1867 eröffneter, bis 1960 
belegter jüdischer Friedhof mit 66 erhaltenen Grabsteinen und vollständig 
erhaltener zwei Meter hoher Bruchsteinmauer mit Tor. 13-17 Uhr, Führungen nach 
Bedarf. 

Brohl-Lützing: Werkstatt der Brohltal-Schmalspureisenbahn: Eisenbahnwerkstatt 
mit historischen Werkzeugmaschinen, Schmiede, Radsatzdrehbank von 1903. 10-18 
Uhr, Führungen nach Bedarf. Fahrzeugausstellungen auf dem Betriebsgelände, unter 
anderem mit der einzig erhaltenen Brohltaler-Dampflok "11sm", Fahrten mit dem 
Vulkan-Express nach Engeln. 

Remagen: Apollinariskirche mit Lapidarium und Kirchengarten (Apollinarisberg): 
Neugotische Wallfahrtskirche von 1839-46 mit zeitgenössischer Ausstattung und 
Ausmalung durch Künstler der Düsseldorfer Malerschule. 14-17.30 Uhr, Führungen 
14 und 16 Uhr anlässlich des bevorstehenden Abschlusses der umfangreichen 
Sanierungsarbeiten durch Kirche und Lapidarium im ehemaligen Weinkeller mit 
exemplarisch geschädigten Steinen. 

Sinzig-Bodendorf: Schefferhof (Hauptstraße 69): Fachwerkanwesen von etwa 1740, 
das Wohnhaus mit massivem Erdgeschoss und vorkragendem Fachwerkobergeschoss. 
10-17 Uhr, Führungen nach Bedarf. 

Waldorf: Heimatmuseum (Kleingasse 2): Fachwerkhaus in Lehmbauweise mit 
vorkragendem Obergeschoss von 1826 über Keller aus der Zeit um 1600. 8-18 Uhr, 
Führungen nach Bedarf. Nach der kürzlich abgeschlossenen Restaurierung des 
typischen Eifel-Gehöfts wird das Leben und Wohnen um 1900 demonstriert; Vorträge 
über die Geschichte eines 1350 Jahre alten Dorfes. 

Die Broschüre mit allen Objekten des Denkmal-Tages in Rheinland-Pfalz liegt 
kostenlos aus im Foyer der Kreisverwaltung sowie in den Rathäusern der Städte 
und Verbandsgemeinden. Weitere Infos gibt das Landesamt für Denkmalpflege 
Rheinland-Pfalz, Schillerstraße 44, 55116 Mainz, Ruf 06131/2016-0, Fax 
/2016-222. 

Pressedienst Kreis Ahrweiler


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Höfer zog an allen Hebeln - und stand unter Dampf
Bürgermeister wurde auf der alten Mallet zum Ehrenlokomotivführer ausgebildet - Büroleiter Weidenbach ist nun Ehrenheizer

ENGELN. Wenn es darum geht, an allen Hebeln zu ziehen, sind Brohltals VG-Bürgermeister Hermann Höfer und sein Büroleiter Bernd Weidenbach, zugleich Geschäftsführer der Brohltalbahn, ohnehin gut in Form. An noch mehr Hebeln ziehen und Ventilen drehen mussten sie, als sie nun zum Ehrenlokomotivführer und Ehrenheizer der Brohltalbahn auf der historischen Dampflok 99 5901 der „Mallet-Bauart“ ausgebildet wurden.

Zu viel Druck gemacht?

Ein Problem war die Ausbildung allerdings nicht. Als das schmucke Museumsstück, das gewöhnlich durch die Wälder des Harzes rollt und für drei Wochen im Brohltal zu Gast ist, Engeln erreichte, kletterten die beiden Auszubildenden in den Führerstand und rangierten die Lok unter Anleitung von Lokführer Detlef Jänisch aus Werningerode durch den kleinen Bahnhof. Weidenbach, gewohnt für seinen Chef die Kärnerarbeit zu machen, griff sogleich zur Schaufel und legte kräftig Kohle nach. Höfer zog vorsichtig den Regler der Lok und prüfte zuerst, ob Weidenbach nicht zu viel Druck gemacht hatte. Doch die Dosierung stimmte. Langsam rollte die schmucke Bahn los und siehe da, das neue Gespann im Führerstand arbeitete fehlerfrei. Staunend standen Stefan Raab, zweiter Vorsitzender der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn, und Alfons Meyer von der TSG auf dem Bahnsteig. Eine Urkunde weist nun die erfolgreiche Ausbildung nach.

Besondere Maschinen

Die Dampflok 99 5901 ist für die Freunde der Brohltalbahn eine besondere Zugmaschine, ist doch die letzte Original-Brohltaldampflok ebenfalls dieser Bauart. Die „11sm“ steht derzeit im Lokschuppen in Brohl und wartet darauf, wieder betriebsfertig auf gearbeitet zu werden. (tar)

Rhein-Zeitung (Regional-Ausgabe Ahrweiler) vom 02.07.2003


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Großes Bahnhofs- und Eisenbahnfest am 5. und 6. Juli 2003

Am ersten Wochenende im Juli findet im Brohltal das große Eisenbahn- und Bahnhofsfest statt. Grund hierfür ist der Abschluss der Modernisierungsmaßnahmen entlang der Strecke des Vulkan-Expreß an den Bahnhöfen Burgbrohl, Niederzissen und Engeln. Um allen Gästen einige angenehme Stunden in der Verbandsgemeinde rund um die Brohltalbahn mit ihren neu gestalteten Bahnhöfen zu ermöglichen, haben die Organisatoren ein buntes Programm zusammengestellt. Besonderes Highlight wird an diesem Wochenende natürlich der Dampfbetrieb auf der Strecke von Brohl nach Engeln sein. Sowohl samstags als auch sonntags übernimmt eine Mallet-Dampflok aus dem Harz den fahrplanmäßigen Transport der Gäste. An allen drei Bahnhöfen ist das ganze Wochenende Tag der offenen Tür.

Programm:

Bahnhof Burgbrohl
Am Samstag beginnt um 14.00 Uhr das Bahnhofsfest auf dem neugestalteten Außengelände des Bahnhofs Burgbrohl mit Eröffnung des Bierbrunnens. Verköstigt werden die Gäste von der Freiwilligen Feuerwehr Burgbrohl, den Möhnen Weiler, den Möhnen Burgbrohl, dem Kirchenchor und dem Männergesangverein Burgbrohl. Bis in den frühen Abend hinein sorgen die Möhnen von Weiler mit einem Luftballonwettbewerb auch bei den kleinen Gästen für beste Unterhaltung.
Am Sonntag wird um 10.00 Uhr der Bahnhof Burgbrohl offiziell eröffnet. Den ganzen Tag über herrscht gute Laune mit Aktivitäten und Unterhaltung rund um das neu gestaltete Gelände. Ein reichhaltiges musikalisches Programm auf der Showbühne bieten die Musikvereinigung Burgbrohl, der Kirchenchor Burgbrohl, der gemischte Chor des MGV N.O. Weiler und die KG Burgbrohl mit Fanfaren und Tanzgruppen.

Bahnhof Niederzissen
Die Feierlichkeiten am Niederzissener Bahnhof sind geprägt von der Vorstellung des „Ateliers im Bahnhof“. Am Samstag wird um 14.00 Uhr der Bierbrunnen eröffnet. Zahlreiche Essensstände sowie die Katholische Frauengemeinschaft Niederzissen sorgen mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher. Auf dem Bahnhofsgelände finden zahlreiche Aktionen für Jung und Alt rund um das Thema Kunst statt. Ab ca. 17.00 Uhr gibt die Revivalband ein Open-Air-Konzert mit Open End. 
Der Sonntag beginnt um 11.00 Uhr mit der Eröffnung des Bierbrunnens sowie der Essensstände. Am Nachmittag lädt die Katholische Frauengemeinschaft Niederzissen zu Kaffee und Kuchen ein. Ähnlich wie samstags finden unterschiedliche Aktionen auf dem gesamten Bahnhofsgelände statt, die zum Verweilen einladen. Der Höhepunkt des Tages wird gegen 12.00 Uhr sein. Unter dem Dampf des eintreffenden Sonderzuges wird der Bahnhof Niederzissen offiziell wiedereröffnet.

Bahnhof Engeln
Am Samstag gibt die Blaskapelle Weibern von 11.00 bis 14.00 Uhr ein Konzert und ab 14.00 Uhr bis zum Schluss spielen die Goldbachmusikanten aus Kempenich. Sonntags erwartet die Besucher des Engelner Bahnhofs ab 11.00 Uhr Tanzmusik mit den „Peanuts“. Mit Oldies und „Kölsche Tön“ ist jedermann eingeladen, sein Tanzbein zu schwingen. Um ca. 14.00 Uhr wird der Sonderzug mit dem „offiziellen Tross“ in Engeln eintreffen. Der „neue“ Bahnhof Engeln wird dann offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Weitere Informationen bei der Tourist-Information Brohltal, Kapellenstr. 12, 56651 Niederzissen, Telefon: 02636/19433, Fax: 02636/80146, Mail: tourist@brohltal.de, www.brohltal.de

Olbrück Rundschau vom 26.06.2003


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Großes Eisenbahn- und Bahnhofsfest

Am 5. und 6. Juli 2003 wird im Brohltal der Abschluss der Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an den Bahnhöfen in Burgbrohl, Niederzissen und Engeln mit einem großen Bahnhofs- und Eisenbahnfest gefeiert. Neben dem Bahnhofsgebäude erstrahlt auch das Bahnhofsumfeld in Burgbrohl in neuem Glanz. 

Fahrgäste des Vulkan-Expreß und die vielen Touristen, die das Brohltal besuchen, werden in Niederzissen von dem umgestalteten Bahnhof überrascht sein. Dieser steht ab sofort der ortsansässigen Künstlerin Christel Lenzgen zur Verfügung. Sie hat den Niederzissener Bahnhof für alle Interessierten zu einem wunderschönen Kleinod der Kunstszene hergerichtet. Die Öffnungszeiten des „Künstlerbahnhofes“ sind: Mo, Mi, Do und Fr von 15 bis 19 Uhr und am Wochenende von 14 bis 17 Uhr. Weitere Informationen finden Sie unter: www.atelier-im-bahnhof.de.

Der dritte veränderte Bahnhof ist in Engeln, dem Endhaltepunkt des Vulkan-Expreß. Das erst 1996 in Betrieb genommene Gebäude erfreut sich einer so hervorragenden Besucherresonanz, dass ein Ausbau in enger Zusammenarbeit mit dem Pächterehepaar Gasper vorgenommen wurde. Nach der Erweiterung können in der Engelner „Royal's Vulkan-Stube" mehr als 350 Gäste ihren Hunger und Durst stillen; aber auch für Familienfeste, Ausflugsfahrten und Betriebsfeiern bietet sich der Engelner Bahnhof an.
Den heutigen touristischen Anforderungen folgend sind die Bahnhöfe im Brohltal Ausgangspunkte für breit gefächerte Aktivitäten rund um den Vulkan-Expreß. Losgelöst vom Bahnbetrieb können verschiedene Freizeitangebote wahrgenommen werden. So lockt in Engeln der Geo-Garten und über wunderschöne Wanderwege erreicht man die Burg Olbrück oder den Ort Weibern. Hier stellt das Tuffsteinzentrum einen Besuchermagneten dar.

Mit den inzwischen abgeschlossenen Maßnahmen hat die Verbandsgemeinde Brohltal und die Brohltal-Eisenbahn einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer konsequent kundenorientierten Tourismusentwicklung getan. Der Verbandsgemeindebürgermeister, Hermann Höfer, freut sich über die abgeschlossenen Verschönerungsmaßnahmen entlang der Strecke des Vulkan-Expreß und lädt alle herzlich zum Mitfeiern ein.
Um allen Gästen einige angenehme Stunden in der Verbandsgemeinde rund um die Brohltalbahn mit ihren neu gestalteten Bahnhöfen zu ermöglichen, haben die Organisatoren ein buntes Programm zu­sammengestellt. Damit sich die Besucherinnen und Besucher ein Bild von den geleisteten Arbeiten machen können, ist auf allen drei Bahnhöfen samstags und sonntags Tag der offenen Tür. Besonderes Highlight wird an diesem Wochenende natürlich der Dampfbetrieb auf der Strecke zwischen Brohl und Engeln sein. Sowohl samstags als auch sonntags finden die fahrplanmäßigen Touren mit der von den Harzer Schmalspurbahnen ausgeliehenen Mallet-Dampflok auf der Strecke statt.

Weitere Informationen bei: 
Tourist-Information Brohltal, Kapellenstr. 12, 56651 Niederzissen, Telefon: 02636/19433, Fax: 02636/80146, Mail: tourist@brohltal.de, www.brohltal.de 
und bei:
Vulkan-Expreß, Kapellenstr. 12, 56651 Niederzissen, Telefon: 02636/80303, Fax: 02636/80146, Mail: buero@vulkan-express.de, www. vulkan-express.de

Olbrück Rundschau vom 05.06.2003


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Harzbahn-Lokomotive bei der Brohltalbahn
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Der Brohltalbahn ist es wiederum gelungen, eine Mallet-Dampflok von den Harzer Schmalspurbahnen anzumieten. Damit kann seit dem Jahr 1965 und dem letztjährigen kurzen Gastspiel wieder eine aktive Lok der Bauart Mallet (Vierzylinder-Verbundtriebwerk) auf den Gleisen der Brohltalbahn den Dienst verrichten. Mallet-Lokomotiven prägten von 1906 bis 1965 das Bild auf der Talstrecke zwischen Brohl und Oberzissen. 

Im Harz gibt es auch heute noch 3 solcher edlen Maschinen im Betriebseinsatz. Hiervon wurde Lok 99 5901 zugesagt. Damit wird eine außergewöhnliche Lokomotive präsentiert. Der Einsatz erfolgt an Samstagen, Sonn- und Feiertragen vom 19. Juni bis 6. Juli, jeweils um 9.30 und 14.10 Uhr ab Brohl B.E.. Der Einsatz dieser Lok wird wieder viele Eisenbahnfreunde aus Nah und Fern ins Brohltal locken. Die Harzer Schmalspurbahnen sind in Deutschland „die Größte unter den Kleinen“ Bahnen mit einem täglich betriebenen Netz von 132 km u. a. auch auf den Brocken. Auch im Brohltal existiert heute noch eine Originalmaschine der Bauart Mallet nämlich Lok 11sm. Sie wird in den nächsten Jahren wieder hergerichtet werden.

Olbrück Rundschau vom 05.06.2003


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Erweiterungsbau am Bahnhof Engeln fertig
Gastronomie-Angebot im Vulkanpark ausgeweitet

Pünktlich zur Saisoneröffnung konnte Bürgermeister Hermann Höfer mit dem Pächter des Bahnhofs Engeln, Peter Gasper, die Fertigstellung des Erweiterungsbaus „Bahnhof Engeln“ der Öffentlichkeit vorstellen. Die Bauarbeiten sind bis auf die Gestaltung der Außenanlagen abgeschlossen. Hermann Höfer freute sich mit dem Architekten Hans Kupka, dass die Arbeiten trotz längerer Winterpause zügig voran gingen und der Bahnhof ab sofort gastronomisch genutzt werden kann.

„Die Erweiterung des Bahnhofes Engeln ist zur Förderung des Tourismus im Vulkanpark Brohltal/Laacher See eine wichtige Maßnahme. Die Bahnhöfe des Vulkan-Express vermitteln unseren Gästen einen ersten Eindruck des Vulkanparks Brohltal/Laacher See. Als Fremdenverkehrsregion ist es von großer Bedeutung, dass die Bahnhöfe mit Umfeld in einem guten Zustand sind. Der erste Eindruck wirkt nach“, so Höfer im Bahnhof Engeln. Weitere Baumaßnahmen laufen zur Zeit an den Bahnhöfen in Burgbrohl und in Niederzissen. Mit einem großem Bahnhofsfest am 1. Juli-Wochenende werden die Bahnhöfe dann feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

Das Bahnhofsgebäude Engeln wurde durch einen Anbau eines Gebäudes, anstelle des vorher vorhandenen Zeltes, erweitert. Weiterhin wurden am bestehenden Gebäude Verbesserungen vorgenommen, u.a. wurden die Sanitäreinrichtungen erweitert. Der Anbau ist für die Bewirtung größerer Gruppen vorgesehen. Bis zu 400 Besucher finden nun im Bahnhofsgebäude Platz. Das gastronomische Angebot für größere Besuchergruppen im Vulkanpark Brohltal/Laacher See wird damit wesentlich verbessert.
Für die Erweiterung des Bahnhofs Engeln gewährt das Land Rheinland-Pfalz einen Zuschuss i. H. v. 130.000 Euro. Der Bewilligung werden zuwendungsfähige Gesamtkosten i. H. v. 260.000 Euro zugrunde gelegt. Die Zuwendung wird aus Mitteln des Städtebauförderungsprogramms in Verbindung mit dem Vulkanpark Brohltal/ Laacher See gewährt.

Das vorhandene Bahnhofsgebäude mit sanitären Anlagen dient neben den Gästen des Vulkan-Express auch vielen Wanderern, Rad- und Autotouristen. Am Bahnhof beginnt die ca. 16 km lange Geopfad-Route O (Oberes Brohltal). Der Geo-Spielgarten am Bahnhof ist Bestandteil dieser Route. „Bereits realisierte und im Bau befindliche Vulkanparkprojekte bringen steigende Besuchszahlen mit sich. Das im Mai 2002 eröffnete Tuffsteinzentrum Weibern oder die im September 2001 neu eröffnete Burg Olbrück sind Beleg dafür. Diesen Gästen wird nun mit der Erweiterung des Bahnhofs ein großzügiger Bewirtungsraum geboten, der bislang in dieser Größenordnung im Brohltal fehlte“, so Bürgermeister Hermann Höfer.

Olbrück Rundschau vom 05.06.2003


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Dienstjubiläum bei der Brohltalbahn

Kürzlich hatten die Brohltalbahner ein recht seltenes Ereignis zu feiern. Der örtliche Betriebsleiter Wilfried Thelen aus Burgbrohl-Oberlützingen beging sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Dazu wurde ein kleiner Festakt gestaltet. Ohne das Wissen des Jubilars (alle beteiligten Kollegen hielten still) hatten sich IBS-Vorstand und die Mitarbeiter der Betriebs-GmbH sowie Herr Weidenbach von der BEG eingefunden und überraschten Wilfried Thelen, der in üblicher Arbeitskleidung zum regelmäßigen Dienst erschien. Der Jubilar war erfreut, als ca. 15 Personen ihn in der neuen Werkstatt empfingen. Sodann wurden ihm Ehrungen zuteil, u.a. eine Jubiläumsurkunde der Industrie- und Handelskammer und eine vom Künstlerkollegen Horst Seifert persönlich kreierte Anerkennungsurkunde der Betriebs-GmbH. Die Herren Haubner, Hillenbrand und Weidenbach überbrachten den Dank und die Glückwünsche der drei die Brohltalbahn bildenden Gesellschaften. Es wurde eine kurze Laudatio auf Wilfrieds 25-jährige bewegte Brohltalbahntätigkeit in Verbindung mit der IBS seit 1987 gehalten. Der Jubilar zeigte sich überrascht und ergriffen. Man beendete den kleinen Festakt mit einer gemeinsamen Kaffeetafel bis der Fahrplan wieder zur Arbeit rief.

Olbrück Rundschau vom 05.06.2003


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Die 11sm soll wieder fahren!

(11sm = Brohltalbahn Lok Nr.11, „schwere Mallet“) 

Kaum einer von uns, der sich dies nicht wünscht. Gerade bei den Gasteinsätzen der Harzmallet (Gastlok der Harzer Schmalspurbahnen) 2002 besann sich sicher, neben mir, so manch ein IBS'ler (IBS = Interessengemeinschaft Brohltal Schmalspurbahn e. V., Verein der Förderer der Brohltalbahn) „unserer“ original Brohltal-Mallet.
Nicht alleine die Begeisterung für die interessante Mallet-Technik, ganz besonders der Gedanke daran, dass gerade die einzige erhaltene Brohltal-Dampflok eine solche Vierzylindermaschine ist. Mit den asymmetrisch angeordneten „Normalspurpuffern" und den Ausmaßen fast einer Normalspurlok ähnelnden Maschine optisch unverkennbar eine "Brohltalerin". Wer von uns wünscht sich da nicht, die 11sm mittelfristig wieder Im Brohltal unter Dampf zu erleben?
Wie bei der Jahreshauptversammlung angekündigt, bindet das Tagesgeschäft und eben auch die anderen Maschinen, die vorhandene Personaldecke vollends. Der Personen- wie auch der Güterverkehr, der wiederbelebte Hafenverkehr und die - auch Im Zusammenhang mit der Gründung der RE - neu akquirierten Aufgaben lassen es leider nicht zu, den vorhandenen Kapazitäten weitere Aufgaben zuzumuten. Letztendlich muss sich die Betriebs-GmbH (Tochter-Gesellschaft der IBS, die den Fahr-Betrieb auf der Brohltalbahn durchführt) ja täglich ihr Geld verdienen. Das funktioniert ja auch recht gut! Eine Dampflok aber lässt sich wirtschaftlich da nicht unterbringen. Es muss also „neues" Personal her, um ein, zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht vollständig überschaubares Projekt, anzugehen.

Lasst es uns versuchen!

Wer kann und möchte sich - isoliert für die 11 sm - in die Aufarbeitung und Inbetriebnahme einbringen? Dabei geht es nicht unbedingt darum „Handwerker" zu finden. Freilich sind die dabei wichtig und auch gesucht - wichtig ist aber jeder, der etwas Zeit einbringen kann.

Zuerst brauchen wir Ideen!

Ideen, wie wir die Sache angehen, jeder von uns wird wissen, das wir es uns nicht erlauben können, eine Aufarbeitung der Maschine zu finanzieren. Daher sind auch bzw. besonders Personen angesprochen, die Unternehmen und Institutionen ansprechen, um Spendengelder zusammenzutragen, Wer weiß, vielleicht kann man als „Belohnung" ein Messingschild mit Nennung der Gönner später an der Maschine anbringen.

Versuchen wir einen ersten Schritt!

Wir laden alle interessierten Mitglieder ein, egal ob Handwerker oder Kaufleute, jeder, der sich vorstellen kann, Arbeit (geistig oder körperlich) mit einzubringen, ist eingeladen.

Erster „Projekt 11sm-Treff":
Am Freitag, 20. 06. 2003 gegen 19.00 Uhr in der Werkstatt in Brohl

gleich nach der Fahrt der Harzmallet.
Vielleicht können wir an diesem Abend schon entscheiden, ob es realistisch ist, dieses Projekt tatsächlich anzugehen, und die 11sm dampft zu ihrem 100. Geburtstag 2006 wieder durch's Brohltal.

Stefan Raab

Aus: Die Brohltalbahn. Mitteilungen der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e.V., Heft II/III 2003


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Vom LKW auf die Eisenbahn

Nicht nur der Vulkan-Express und der wiederbelebte Güterverkehr auf der Strecke in die Eitel gehören zu den Aufgaben der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebs-GmbH, jetzt konnte auch auf die Hafenstrecke wieder Leben gebracht werden. In Zusammenarbeit mit dem Hafen Brohl und privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen bieten die fleißigen Brohltalbahner nun auch zukünftig verschiedene Umschlagsvarianten im Brohler Hafen an. So verkehrte Ende Januar (nach fast zehn Jahren) der erste Güterzug mit normalspurigen Waggons mit 150 Tonnen Gleisschotter vom Brohler Hafen.
Die Basalt-Union lieferte den Gleisschotter für eine Baustelle der DB AG mit 6 Lkw zum Umschlag auf Waggons durch die Hafen Brohl GmbH und zum Weitertransport durch die EBM Cargo. Nach der Bahnreform ist es für private Eisenbahnunternehmen möglich, jeden Zug, genau wie die DB, zu transportieren. Da die DB Brohl nicht mehr mit Güterzügen bedient, wurde für den Weilertransport auf der „großen Eisenhahn“ die EBM gewonnen. Mögliche Varianten des Umschlags, die gerne von der Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebs-GmbH angeboten werden, sind:
das Schütten vom Lkw direkt in den Waggon und für Schüttgüter, die per Waggon angeliefert werden, die Entladung direkt ins Schiff.
„Da der geladene Schotter zunächst eine einmalige Sache war, erhofft man sich für weitere Kunden eine gewisse Signalwirkung, um in Zukunft mehr Kunden zur umweltfreundlichen Schiene zu bringen", so der Geschäftsführer der BSEG Michael Haubner, „gerade auf der Hafenstrecke und auf dem Umladebahnhof habe man noch viel Kapazität für Schüttgut- und Containerum­schlagfrei".

Und es gibt noch mehr Tonnage über Dreischienengleis zu befördern

Wie schnell ein Bericht nicht mehr aktuell sein kann, wird beim vorliegenden Fall der Schottertransporte aus dem Hafen deutlich. Und das im Positiven Sinne, denn in den Monaten von März bis Juni, womöglich auch noch im Juli, werden unsere Dreischienengleise vom Umschlagbahnhof bis in den Hafen blank bleiben. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen EBM Cargo GmbH hat von der Basalt-Union den Auftrag erhallen, 7000 Tonnen Basaltschotter, der mit Lkw zum Brohler Hafen angeliefert wird, zu ihrem Kunden nach Wiesbaden zu bringen. Der Transport war für die EBM Cargo nur über Brohl möglich, da andere bruchnahe Umschlagplätze wie Andernach nur von der DB Cargo angefahren werden dürfen. Da der Hafenbetreiber und die Betriebs-GmbH ein gutes Angebot abgegeben halten, entschied sich die Basalt-Union für den Umschlag in Brohl, zumal das Schwesterunternehmen, die Lava-Union, schon länger gut mit dem Brohler Hafen zusammen arbeitet. Erstmals wurden die für den Auftrag vorgesehenen 25 Waggons Mitte Februar nach Brohl zugestellt, allerdings noch mit anderem Schotter für eine Gleisbau-Baustelle unseres Mitglieds, der Fa. Kallfelz & Stuch, beladen. Diese wurden in den Folgetagen nach und nach von Lok's der EBM und anderen Bauzugloks in Brohl abgeholt und durch die V 60 der RHEINISCHEN EISENBAHN-GmbH von Koblenz-Lützel leer wieder zurück gefahren. Dies brachte uns auch oft in den Genuss, die RE V 60 in unserem Umladebahnhof vorzufinden. Unsere Lok's D 1 und D 2 brachten nach Eingang die privaten FC-Waggons der EBM zum Beladen in den Hafen.
Fünf der noch mit Gleisschotter beladenen Waggons konnten nicht rechtzeitig vor der ersten Abholung des Ganzzuges leer zum Hafen zugestellt werden und wurden daher im Hafen geleert und gleich wieder mit Basalt beladen. Die erste Abholung von 16 Waggons für Wiesbaden erfolgte am Montag, 17.03.03 gegen Abend und oblag der EBM 212 299. In Abständen von etwa 3 bis 4 Werktagen trifft nun die 212 früh morgens in Brohl/Umladebahnhof ein. Den Tag über steht sie meist dort, um Abends, nachdem unsere Loks die Waggons zum Hafen und zurück gefahren haben, gegen 20.00 Uhr Brohl wieder zu verlassen. Der Lokführer schläft übrigens tagsüber meist in unserem Schlafraum in der alten Wagenwerkstatt. Voraussichtlich wird der Auftrag auf rund 10,000 Tonnen ausgeweitet. Eine stolze Menge, bedenkt man unsere Tonnage aus Brenk von rund 15.000 Tonnen jährlich (gemeint ist der regelmäßige Stein-Transport [Phonolit] auf der Brohltalbahn von Brenk zum Umladebahnhof Brohl – R.T.). Weitere Angebote haben wir in Zusammenarbeit mit der EBM Cargo GmbH und anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen abgegeben.
Aber nicht nur für den Versand wird derzeit unser Umladebahnhof genutzt. Als Abstellplatz für Gleisbaugeräte hält nun oft das (wieder frei gemachte) Gleis 6 her. Zwei von der EBM mir Schotter aus Birresborn für eine Gleisbaustelle gelieferte FC-Waggons, sowie sechs beladene Material-Förder- und Siloeinheiten (MFS) parkten ebenfalls für einige Tage bei uns.
Auch als Umschlagplatz von Baumaterialien auf K-Waggon und Abstellplatz für Zweiwegebagger hielten die Gleise zum Jahreswechsel her.

Stefan Raab

Aus: Die Brohltalbahn. Mitteilungen der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e.V., Heft II/III 2003


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Schotterverladung im Brohler Hafen

Verladung von Schotter in Fcs-Wagen am 05.05.2003. Ob der alte Portalkran auch noch einmal zum Einsatz kommt?

Fotos (2): Peter Weber, 05.05.2003


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Brohltalbahn fährt weiter Rekorde ein 
89.810 Fahrgäste nutzten den „Vulkan-Express“ im vergangenen Jahr für Ausflugsfahrten in die Idylle

BROHLTAL

Nach Ablauf des Jubiläumsjahres „25 Jahre Vulkan-Expreß“ gibt es bei der Brohltalbahn wiederum eine positive Bilanz zu ziehen. Im zugleich 101. Jahr ihres Bestehens (2002) sind bei der Brohltalbahn 89 810 Beförde­rungen verzeichnet. 

„Eine hervorragende Zahl“, freuen sich Veranstalter und Aktive. Im Jubiläumsjahr ist die Anzahl der Beförderungen gegenüber dem Jahr 2001 auf höchstem Niveau gleich geblieben. Nachdem sich schon seit dem Jahr 1999 die Fahr­gastzahlen bei rund 80 000 einpendelten und im 100. Jahr der Bahn nochmals auf stattliche 89 660 kletterten, hatten die Verantwortlichen im Jahr 2002 eher mit einem Rück­gang an Fahrgästen gerech­net. „Dass die Zahlen aber derart gleich bleiben, das hat keiner gedacht“, sagen die Aktiven der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn. Das große Interesse am nostalgischen Vulkan-Expreß, der durch die Brohltal-Idylle schnauft, sei aber gut zu erklären: Vor allem der Einsatz von zwei fremden Dampflokomotiven hat sich offenkundig bei den Touristen herumgesprochen. 

Im Mai erfüllten die Aus­puffschläge der Malletlok 99 5902 von den Harzer Schmalspurbahnen die Brohltal-Landschaft, insbesondere auf der Steilstrecke Oberzissen - Engeln. „Dieser besondere Lokeinsatz hat in der Re­gion einen hervorragenden Eindruck hinterlassen.“ Und von September bis Dezember lockte Gastlokomotive 5 der Selfkantbahn die Bahnfans in großen Scharen ins Tal. 

Aber auch die „normalen“ Benutzerzahlen stabilisierten sich im ganzen Jahr 2002 auf dem guten Vorjahresstand. Noch eine Zahl, die froh macht: Im Güterverkehr erhöhte sich die Tonnage um rund fünf Prozent. 

Rhein-Zeitung (Regional-Ausgabe Ahrweiler) vom 01.04.2003


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Start in die Saison 2003

Am Karfreitag ist der Vulkan-Express in die Saison 2003 gestartet. Ostersonntag und -montag standen dann die Ostereierfahrten von Brohl nach Engeln auf dem Programm.

Rückfahrt des Zuges von Engeln nach Brohl, ca. 11:36 Uhr. - Auf rund 1,6 km Länge ist das Gleis zwischen dem Brenker Ortsteil Fußhölle und dem Endbahnhof Engeln erneuert worden.

Im Umladebahnhof in Brohl steht am 20.04.2003 die EBM-Diesellok 212 299-2 (V 100) sowie die 360 573 (V 60) der RE, eingestellt bei der Eifelbahn GmbH in Linz/Rh.

Peter Weber


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Vom Lkw auf die Eisenbahn

Nicht nur der Vulkan-Express und der wiederbelebte Güterverkehr auf der Strecke in die Eifel gehört zu den Aufgaben der Interessengemeinschaft Brohltal Schmalspureisenbahn (IBS e.V.). Jetzt konnte auch auf die Hafenstrecke wieder Leben gebracht werden. In Zusammenarbeit mit dem Hafen Brohl und privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen, bieten die fleißigen Brohltalbahner nun auch zukünftig verschiedene Umschlagvarianten im Brohler Hafen an. 

So verkehrte der erste Güterzug mit normalspurigen Waggons nach fast zehn Jahren mit 150 Tonnen Gleisschotter vom Brohler Hafen. Die Basalt-Union lieferte den Gleisschotter für eine Baustelle der DB AG mit sechs Lkw zum Umschlag auf Waggons durch die Hafen Brohl GmbH und zum Weitertransport durch die EBM Cargo. 

Nach der Bahnreform ist es für private Eisenbahnunternehmen möglich, jeden Zug, genau wie die DB, zu transportieren. Da die DB Brohl nicht mehr mit Güterzügen bedient, wurde für den Weitertransport auf der „großen Eisenbahn" die EBM gewonnen. 

Mögliche Varianten des Umschlags, die gerne von der Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebs-GmbH angeboten werden, sind das Schütten vom Lkw direkt in den Waggon und, für Schüttgüter, die per Waggon angeliefert werden, die Entladung direkt ins Schiff. Auf den Bildern bringt eine Diesellok der Brohltaleisenbahn die ersten Waggons gerade zum Beladen in den Hafen, wo gleich mit dem Umschlag begonnen wurde. Da der geladene Schotter zunächst eine einmalige Sache war, erhofft man sich für weitere Kunden eine gewisse Signalwirkung, um in Zukunft mehr Kunden zur umweltfreundlichen Schiene zu bringen.

So der Geschäftsführer der BSEG Michael Haubner. Gerade auf der Hafenstrecke und auf dem Umladebahnhof habe man noch viel Kapazität für Schüttgut- und Containerumschlag frei.

Olbrück Rundschau vom 30.01.2003