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update: 05.12.2003]
Strecke Brohl - Engeln
Strecke Brohl - Engeln 2003 [< Übersicht] 04.12.2003
Burgbrohl: Kreis zahlt für den Bahnhof (AW)
Der Kreis Ahrweiler stellt für die
Neugestaltung des Bahnhofs Burgbrohl 61.000
Pressedienst der Kreisverwaltung Ahrweiler vom 04.12.2003
Der Kreis Ahrweiler bezuschusst die Restaurierung des letzten und einzigen Original-Personenwaggons der alten Brohltalbahn mit 5000 Euro. Das Geld ist der maximal mögliche Betrag aus dem Fördertopf des Kreises für die Vereine und das Ehrenamt. BROHLTAL 5000 Euro für den historischen
Waggon des Vulkan-Expreß': Landrat Dr. Jürgen Pföhler überreichte
den Bewilligungsbescheid an die Mitglieder der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn
e. V. (IBS) um ihren Vorsitzenden Joachim Hillenbrand. „Wir helfen gerne
bei diesem Projekt“, sagte Pföhler dem zweiten IBS-Vorsitzenden Stefan
Raab am Bahnhof Brohl.
Aus: Rhein-Zeitung vom 25.10.2003
Über die geglückte Wiederbelebung der Hafenverkehre hatten wir bereits in der letzten Ausgabe der „Brohltalbahn“ berichtet. Den ersten Großauftrag haben wir zwischenzeitlich abgeschlossen. 9.300 Tonnen Gleisschotter aus dem Bruch der Basalt-Union in Nickenich rollten von Mitte März bis Ende Juni über die Gleise unserer Hafenbahn und sorgten für blankgefahrene Dreischienengleise. Eine schöne Menge, bedenkt man unsere Jahresmenge Phonolith von ca. 15.000 Tonnen. Ursprünglich kündigte unser Kunde, die EBM Cargo GmbH eine Menge von 7.000 Tonnen an. Schnell wurde aber in Aussicht gestellt, dass sich die Tonnage bis auf 10.000 Tonnen erhöhen könne. Mit den nun abgeschlossenen 9.300 Tonnen können wir also sehr zufrieden sein. Auch wenn dieser Auftrag nun abgearbeitet
ist, so heißt dies nicht, dass die Gleise zum Hafen wieder in einen
Dornröschenschlaf fallen werden. Angebote an weitere Kunden wurden
von der Betriebs GmbH in den letzten Monaten abgegeben. Insbesondere das
Programm MORA-C der DB Cargo öffnet uns Chancen, den Hafenverkehr
weiter zu beleben. Viele Gruben oder Brüche aus unserer Region haben
seit MORA-C keine Umschlagmöglichkeit mehr in ihrer Nähe. Als
Alternative kann die Betriebs-GmbH daher, in Zusammenarbeit mit der EBM
Cargo und dem Hafen Brohl, den Umschlag in Brohl anbieten.
Auch auf dem Umladebahnhof herrscht reges Treiben Wie ebenfalls in der letzen Ausgabe berichtet,
bietet unser Umladebahnhof auch weiterhin gute Möglichkeiten für
Rangierarbeiten von Gleisbauunternehmen, welche auf der Rheinschiene tätig
sind. So „besucht“ uns neben anderen privaten Lokomotiven, wie EBM Cargo
(212 und 203), Uwe Adam (V 100), Wiebe (V 100), RSE (VT 6 und Köf)
und EfW (V 100), immer wieder die V 60 der Rheinischen Eisenbahn. K-Waggons
werden hier be- und entladen, Baumaschinen abgestellt oder auch Schüttgüter
für Baumaßnahmen in Hafen be- oder entladen.
Wie es auf unserem Dreischienengleis weitergeht Für den Spätsommer/Herbst 2003 winken bereits vier Fuhren Kies bzw. Splitt für einen hiesigen Kunden. Besonders aber Verhandlungen mit einem Kunden für längerfristige, regelmäßige Transporte lassen die Hoffnung zu, dass die Hafengleise nicht wieder Jahre lang im „Dornröschenschlaf“ liegen wie in den 1990er Jahren. aus: Die Brohltalbahn. Mitteilungen der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e. V., 16. Jahrgang, IV/2003 Was lockte Hunderte von Eisenbahnbegeisterten
vom 19. |uni bis zum 7. Juli 2003 wieder ins Brohltal? War es nur die Steilstreckenbezwingerin
99-5901? War es die Symbiose von herrlicher Landschaft und über hundert
Jahre alter Technik, welche diese Faszination ausstrahlte? Oder war es
vielleicht die Assoziation zur Brohltalbahn-Mallet 11sm, welche im Lokschuppen
dahin-dämmert und darauf wartet, wieder zum Leben erweckt zu werden?
Wahrscheinlich ist es das alles zusammen, was bei uns Eisenbahnfreunden
noch lange nachklingen wird. Die Hauptsache ist, sie war wieder da, „die
Mallet“ im Brohltal.
Im Streckenahschnitt bis Oberzissen klangen
ihre Auspuffschläge, auch bedingt durch die Verbundwirkung der beiden
Dampfmaschinen, noch verhalten. Wenn dann der Regler auf der Steilstrecke
voll geöffnet und die Steuerung entsprechend weil ausgelegt werden
musste, wurde die sanfte Mallet zum brüllenden Maschinentier!
Warten auf die Mallet Es ist ein sonniger Morgen oberhalb von
Brenk. Das Örtchen unten im Talkessel liegt noch im Sonntagsschlaf.
Nur das Zwitschern der Lerchen, vermischt mit vielen anderen Vogelstimmen
auf den Feldern unterhalb der Burg Olbrück, durchbricht die Stille.
Das schmale Schienenband auf der anderen Seite des Brenkbachtals ist mit
bloßem Auge kaum wahrnehmbar. Und doch ist es die Bühne für
den bevorstehenden Auftritt des Dampflokstars, welcher schon seit Tagen
Fans aus allen Teilen der Republik und auch aus dem Ausland in diese
abgeschiedene Gegend gelockt hat.
Karsten Friedrichs aus: Die Brohltalbahn. Mitteilungen der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e. V., 16. Jahrgang, IV/2003 Die einzige noch vorhandene Dampflok der
Brohltalbahn Nr. 11sm soll zu ihrem hundertsten Geburtstag im Jahre 2006
wieder betriebsfähig sein und den beliebten Vulkan-Express durch das
Brohltal ziehen.
Gäste, welche Hilfestellung und Anregungen für das große Ziel geben können, sind im „Arbeitskreis 11sm“ herzlich willkommen. Karsten Friedrichs aus: Die Brohltalbahn. Mitteilungen der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e. V., 16. Jahrgang, IV/2003 Kontakt: Interessengemeinschaft
Brohltal-Schmalspureisenbahn e. V. (IBS)
Tag des offenen Denkmals: Objekte in
Kreuzberg, Ahrweiler, Brohl, Remagen,
Auf den "Tag des offenen Denkmals" am Sonntag,
14. September, macht die
Altenahr-Kreuzberg: Burg Kreuzberg: Auf
einem steil zur Ahr hin abfallenden
Ahrweiler: Ehemalige Synagoge (Altenbaustraße
12 A): 1894 errichteter Saalbau in
Ahrweiler: Jüdischer Friedhof (Schützenstraße):
1867 eröffneter, bis 1960
Brohl-Lützing:
Werkstatt
der Brohltal-Schmalspureisenbahn: Eisenbahnwerkstatt
Remagen: Apollinariskirche mit Lapidarium
und Kirchengarten (Apollinarisberg):
Sinzig-Bodendorf: Schefferhof (Hauptstraße
69): Fachwerkanwesen von etwa 1740,
Waldorf: Heimatmuseum (Kleingasse 2): Fachwerkhaus
in Lehmbauweise mit
Die Broschüre mit allen Objekten des
Denkmal-Tages in Rheinland-Pfalz liegt
Pressedienst Kreis Ahrweiler
ENGELN. Wenn es darum geht, an allen Hebeln zu ziehen, sind Brohltals VG-Bürgermeister Hermann Höfer und sein Büroleiter Bernd Weidenbach, zugleich Geschäftsführer der Brohltalbahn, ohnehin gut in Form. An noch mehr Hebeln ziehen und Ventilen drehen mussten sie, als sie nun zum Ehrenlokomotivführer und Ehrenheizer der Brohltalbahn auf der historischen Dampflok 99 5901 der „Mallet-Bauart“ ausgebildet wurden. Zu viel Druck gemacht? Ein Problem war die Ausbildung allerdings nicht. Als das schmucke Museumsstück, das gewöhnlich durch die Wälder des Harzes rollt und für drei Wochen im Brohltal zu Gast ist, Engeln erreichte, kletterten die beiden Auszubildenden in den Führerstand und rangierten die Lok unter Anleitung von Lokführer Detlef Jänisch aus Werningerode durch den kleinen Bahnhof. Weidenbach, gewohnt für seinen Chef die Kärnerarbeit zu machen, griff sogleich zur Schaufel und legte kräftig Kohle nach. Höfer zog vorsichtig den Regler der Lok und prüfte zuerst, ob Weidenbach nicht zu viel Druck gemacht hatte. Doch die Dosierung stimmte. Langsam rollte die schmucke Bahn los und siehe da, das neue Gespann im Führerstand arbeitete fehlerfrei. Staunend standen Stefan Raab, zweiter Vorsitzender der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn, und Alfons Meyer von der TSG auf dem Bahnsteig. Eine Urkunde weist nun die erfolgreiche Ausbildung nach. Besondere Maschinen Die Dampflok 99 5901 ist für die Freunde der Brohltalbahn eine besondere Zugmaschine, ist doch die letzte Original-Brohltaldampflok ebenfalls dieser Bauart. Die „11sm“ steht derzeit im Lokschuppen in Brohl und wartet darauf, wieder betriebsfertig auf gearbeitet zu werden. (tar) Rhein-Zeitung (Regional-Ausgabe Ahrweiler) vom 02.07.2003
Am ersten Wochenende im Juli findet im Brohltal das große Eisenbahn- und Bahnhofsfest statt. Grund hierfür ist der Abschluss der Modernisierungsmaßnahmen entlang der Strecke des Vulkan-Expreß an den Bahnhöfen Burgbrohl, Niederzissen und Engeln. Um allen Gästen einige angenehme Stunden in der Verbandsgemeinde rund um die Brohltalbahn mit ihren neu gestalteten Bahnhöfen zu ermöglichen, haben die Organisatoren ein buntes Programm zusammengestellt. Besonderes Highlight wird an diesem Wochenende natürlich der Dampfbetrieb auf der Strecke von Brohl nach Engeln sein. Sowohl samstags als auch sonntags übernimmt eine Mallet-Dampflok aus dem Harz den fahrplanmäßigen Transport der Gäste. An allen drei Bahnhöfen ist das ganze Wochenende Tag der offenen Tür. Programm: Bahnhof Burgbrohl
Bahnhof Niederzissen
Bahnhof Engeln
Weitere Informationen bei der Tourist-Information Brohltal, Kapellenstr. 12, 56651 Niederzissen, Telefon: 02636/19433, Fax: 02636/80146, Mail: tourist@brohltal.de, www.brohltal.de Olbrück Rundschau vom 26.06.2003
Am 5. und 6. Juli 2003 wird im Brohltal der Abschluss der Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an den Bahnhöfen in Burgbrohl, Niederzissen und Engeln mit einem großen Bahnhofs- und Eisenbahnfest gefeiert. Neben dem Bahnhofsgebäude erstrahlt auch das Bahnhofsumfeld in Burgbrohl in neuem Glanz. Fahrgäste des Vulkan-Expreß und die vielen Touristen, die das Brohltal besuchen, werden in Niederzissen von dem umgestalteten Bahnhof überrascht sein. Dieser steht ab sofort der ortsansässigen Künstlerin Christel Lenzgen zur Verfügung. Sie hat den Niederzissener Bahnhof für alle Interessierten zu einem wunderschönen Kleinod der Kunstszene hergerichtet. Die Öffnungszeiten des „Künstlerbahnhofes“ sind: Mo, Mi, Do und Fr von 15 bis 19 Uhr und am Wochenende von 14 bis 17 Uhr. Weitere Informationen finden Sie unter: www.atelier-im-bahnhof.de. Der dritte veränderte Bahnhof ist
in Engeln, dem Endhaltepunkt des Vulkan-Expreß. Das erst 1996 in
Betrieb genommene Gebäude erfreut sich einer so hervorragenden Besucherresonanz,
dass ein Ausbau in enger Zusammenarbeit mit dem Pächterehepaar Gasper
vorgenommen wurde. Nach der Erweiterung können in der Engelner „Royal's
Vulkan-Stube" mehr als 350 Gäste ihren Hunger und Durst stillen; aber
auch für Familienfeste, Ausflugsfahrten und Betriebsfeiern bietet
sich der Engelner Bahnhof an.
Mit den inzwischen abgeschlossenen Maßnahmen
hat die Verbandsgemeinde Brohltal und die Brohltal-Eisenbahn einen weiteren
wichtigen Schritt in Richtung einer konsequent kundenorientierten Tourismusentwicklung
getan. Der Verbandsgemeindebürgermeister, Hermann Höfer, freut
sich über die abgeschlossenen Verschönerungsmaßnahmen entlang
der Strecke des Vulkan-Expreß und lädt alle herzlich zum Mitfeiern
ein.
Weitere Informationen bei:
Olbrück Rundschau vom 05.06.2003
Der Brohltalbahn ist es wiederum gelungen, eine Mallet-Dampflok von den Harzer Schmalspurbahnen anzumieten. Damit kann seit dem Jahr 1965 und dem letztjährigen kurzen Gastspiel wieder eine aktive Lok der Bauart Mallet (Vierzylinder-Verbundtriebwerk) auf den Gleisen der Brohltalbahn den Dienst verrichten. Mallet-Lokomotiven prägten von 1906 bis 1965 das Bild auf der Talstrecke zwischen Brohl und Oberzissen. Im Harz gibt es auch heute noch 3 solcher edlen Maschinen im Betriebseinsatz. Hiervon wurde Lok 99 5901 zugesagt. Damit wird eine außergewöhnliche Lokomotive präsentiert. Der Einsatz erfolgt an Samstagen, Sonn- und Feiertragen vom 19. Juni bis 6. Juli, jeweils um 9.30 und 14.10 Uhr ab Brohl B.E.. Der Einsatz dieser Lok wird wieder viele Eisenbahnfreunde aus Nah und Fern ins Brohltal locken. Die Harzer Schmalspurbahnen sind in Deutschland „die Größte unter den Kleinen“ Bahnen mit einem täglich betriebenen Netz von 132 km u. a. auch auf den Brocken. Auch im Brohltal existiert heute noch eine Originalmaschine der Bauart Mallet nämlich Lok 11sm. Sie wird in den nächsten Jahren wieder hergerichtet werden.
Olbrück Rundschau vom 05.06.2003
Pünktlich zur Saisoneröffnung konnte Bürgermeister Hermann Höfer mit dem Pächter des Bahnhofs Engeln, Peter Gasper, die Fertigstellung des Erweiterungsbaus „Bahnhof Engeln“ der Öffentlichkeit vorstellen. Die Bauarbeiten sind bis auf die Gestaltung der Außenanlagen abgeschlossen. Hermann Höfer freute sich mit dem Architekten Hans Kupka, dass die Arbeiten trotz längerer Winterpause zügig voran gingen und der Bahnhof ab sofort gastronomisch genutzt werden kann. „Die Erweiterung des Bahnhofes Engeln ist zur Förderung des Tourismus im Vulkanpark Brohltal/Laacher See eine wichtige Maßnahme. Die Bahnhöfe des Vulkan-Express vermitteln unseren Gästen einen ersten Eindruck des Vulkanparks Brohltal/Laacher See. Als Fremdenverkehrsregion ist es von großer Bedeutung, dass die Bahnhöfe mit Umfeld in einem guten Zustand sind. Der erste Eindruck wirkt nach“, so Höfer im Bahnhof Engeln. Weitere Baumaßnahmen laufen zur Zeit an den Bahnhöfen in Burgbrohl und in Niederzissen. Mit einem großem Bahnhofsfest am 1. Juli-Wochenende werden die Bahnhöfe dann feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Das Bahnhofsgebäude Engeln wurde durch
einen Anbau eines Gebäudes, anstelle des vorher vorhandenen Zeltes,
erweitert. Weiterhin wurden am bestehenden Gebäude Verbesserungen
vorgenommen, u.a. wurden die Sanitäreinrichtungen erweitert. Der Anbau
ist für die Bewirtung größerer Gruppen vorgesehen. Bis
zu 400 Besucher finden nun im Bahnhofsgebäude Platz. Das gastronomische
Angebot für größere Besuchergruppen im Vulkanpark Brohltal/Laacher
See wird damit wesentlich verbessert.
Das vorhandene Bahnhofsgebäude mit sanitären Anlagen dient neben den Gästen des Vulkan-Express auch vielen Wanderern, Rad- und Autotouristen. Am Bahnhof beginnt die ca. 16 km lange Geopfad-Route O (Oberes Brohltal). Der Geo-Spielgarten am Bahnhof ist Bestandteil dieser Route. „Bereits realisierte und im Bau befindliche Vulkanparkprojekte bringen steigende Besuchszahlen mit sich. Das im Mai 2002 eröffnete Tuffsteinzentrum Weibern oder die im September 2001 neu eröffnete Burg Olbrück sind Beleg dafür. Diesen Gästen wird nun mit der Erweiterung des Bahnhofs ein großzügiger Bewirtungsraum geboten, der bislang in dieser Größenordnung im Brohltal fehlte“, so Bürgermeister Hermann Höfer. Olbrück Rundschau vom 05.06.2003
Kürzlich hatten die Brohltalbahner ein recht seltenes Ereignis zu feiern. Der örtliche Betriebsleiter Wilfried Thelen aus Burgbrohl-Oberlützingen beging sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Dazu wurde ein kleiner Festakt gestaltet. Ohne das Wissen des Jubilars (alle beteiligten Kollegen hielten still) hatten sich IBS-Vorstand und die Mitarbeiter der Betriebs-GmbH sowie Herr Weidenbach von der BEG eingefunden und überraschten Wilfried Thelen, der in üblicher Arbeitskleidung zum regelmäßigen Dienst erschien. Der Jubilar war erfreut, als ca. 15 Personen ihn in der neuen Werkstatt empfingen. Sodann wurden ihm Ehrungen zuteil, u.a. eine Jubiläumsurkunde der Industrie- und Handelskammer und eine vom Künstlerkollegen Horst Seifert persönlich kreierte Anerkennungsurkunde der Betriebs-GmbH. Die Herren Haubner, Hillenbrand und Weidenbach überbrachten den Dank und die Glückwünsche der drei die Brohltalbahn bildenden Gesellschaften. Es wurde eine kurze Laudatio auf Wilfrieds 25-jährige bewegte Brohltalbahntätigkeit in Verbindung mit der IBS seit 1987 gehalten. Der Jubilar zeigte sich überrascht und ergriffen. Man beendete den kleinen Festakt mit einer gemeinsamen Kaffeetafel bis der Fahrplan wieder zur Arbeit rief. Olbrück Rundschau vom 05.06.2003
(11sm = Brohltalbahn Lok Nr.11, „schwere Mallet“) Kaum einer von uns, der sich dies nicht
wünscht. Gerade bei den Gasteinsätzen der Harzmallet (Gastlok
der Harzer Schmalspurbahnen) 2002 besann sich sicher, neben mir, so manch
ein IBS'ler (IBS = Interessengemeinschaft Brohltal Schmalspurbahn e. V.,
Verein der Förderer der Brohltalbahn) „unserer“ original Brohltal-Mallet.
Lasst es uns versuchen! Wer kann und möchte sich - isoliert für die 11 sm - in die Aufarbeitung und Inbetriebnahme einbringen? Dabei geht es nicht unbedingt darum „Handwerker" zu finden. Freilich sind die dabei wichtig und auch gesucht - wichtig ist aber jeder, der etwas Zeit einbringen kann. Zuerst brauchen wir Ideen! Ideen, wie wir die Sache angehen, jeder von uns wird wissen, das wir es uns nicht erlauben können, eine Aufarbeitung der Maschine zu finanzieren. Daher sind auch bzw. besonders Personen angesprochen, die Unternehmen und Institutionen ansprechen, um Spendengelder zusammenzutragen, Wer weiß, vielleicht kann man als „Belohnung" ein Messingschild mit Nennung der Gönner später an der Maschine anbringen. Versuchen wir einen ersten Schritt! Wir laden alle interessierten Mitglieder ein, egal ob Handwerker oder Kaufleute, jeder, der sich vorstellen kann, Arbeit (geistig oder körperlich) mit einzubringen, ist eingeladen. Erster „Projekt 11sm-Treff":
gleich nach der Fahrt der Harzmallet.
Stefan Raab Aus: Die Brohltalbahn. Mitteilungen der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e.V., Heft II/III 2003 Nicht nur der Vulkan-Express und der wiederbelebte
Güterverkehr auf der Strecke in die Eitel gehören zu den Aufgaben
der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebs-GmbH,
jetzt konnte auch auf die Hafenstrecke wieder Leben gebracht werden. In
Zusammenarbeit mit dem Hafen Brohl und privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen
bieten die fleißigen Brohltalbahner nun auch zukünftig verschiedene
Umschlagsvarianten im Brohler Hafen an. So verkehrte Ende Januar (nach
fast zehn Jahren) der erste Güterzug mit normalspurigen Waggons mit
150 Tonnen Gleisschotter vom Brohler Hafen.
Und es gibt noch mehr Tonnage über Dreischienengleis zu befördern Wie schnell ein Bericht nicht mehr aktuell
sein kann, wird beim vorliegenden Fall der Schottertransporte aus dem Hafen
deutlich. Und das im Positiven Sinne, denn in den Monaten von März
bis Juni, womöglich auch noch im Juli, werden unsere Dreischienengleise
vom Umschlagbahnhof bis in den Hafen blank bleiben. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen
EBM Cargo GmbH hat von der Basalt-Union den Auftrag erhallen, 7000 Tonnen
Basaltschotter, der mit Lkw zum Brohler Hafen angeliefert wird, zu ihrem
Kunden nach Wiesbaden zu bringen. Der Transport war für die EBM Cargo
nur über Brohl möglich, da andere bruchnahe Umschlagplätze
wie Andernach nur von der DB Cargo angefahren werden dürfen. Da der
Hafenbetreiber und die Betriebs-GmbH ein gutes Angebot abgegeben halten,
entschied sich die Basalt-Union für den Umschlag in Brohl, zumal das
Schwesterunternehmen, die Lava-Union, schon länger gut mit dem Brohler
Hafen zusammen arbeitet. Erstmals wurden die für den Auftrag vorgesehenen
25 Waggons Mitte Februar nach Brohl zugestellt, allerdings noch mit anderem
Schotter für eine Gleisbau-Baustelle unseres Mitglieds, der Fa. Kallfelz
& Stuch, beladen. Diese wurden in den Folgetagen nach und nach von
Lok's der EBM und anderen Bauzugloks in Brohl abgeholt und durch die V
60 der RHEINISCHEN EISENBAHN-GmbH von Koblenz-Lützel leer wieder zurück
gefahren. Dies brachte uns auch oft in den Genuss, die RE V 60 in unserem
Umladebahnhof vorzufinden. Unsere Lok's D 1 und D 2 brachten nach Eingang
die privaten FC-Waggons der EBM zum Beladen in den Hafen.
Stefan Raab Aus: Die Brohltalbahn. Mitteilungen der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn e.V., Heft II/III 2003
Verladung von Schotter in Fcs-Wagen am 05.05.2003. Ob der alte Portalkran auch noch einmal zum Einsatz kommt? Fotos (2): Peter Weber, 05.05.2003
BROHLTAL Nach Ablauf des Jubiläumsjahres „25 Jahre Vulkan-Expreß“ gibt es bei der Brohltalbahn wiederum eine positive Bilanz zu ziehen. Im zugleich 101. Jahr ihres Bestehens (2002) sind bei der Brohltalbahn 89 810 Beförderungen verzeichnet. „Eine hervorragende Zahl“, freuen sich Veranstalter und Aktive. Im Jubiläumsjahr ist die Anzahl der Beförderungen gegenüber dem Jahr 2001 auf höchstem Niveau gleich geblieben. Nachdem sich schon seit dem Jahr 1999 die Fahrgastzahlen bei rund 80 000 einpendelten und im 100. Jahr der Bahn nochmals auf stattliche 89 660 kletterten, hatten die Verantwortlichen im Jahr 2002 eher mit einem Rückgang an Fahrgästen gerechnet. „Dass die Zahlen aber derart gleich bleiben, das hat keiner gedacht“, sagen die Aktiven der Interessengemeinschaft Brohltal-Schmalspureisenbahn. Das große Interesse am nostalgischen Vulkan-Expreß, der durch die Brohltal-Idylle schnauft, sei aber gut zu erklären: Vor allem der Einsatz von zwei fremden Dampflokomotiven hat sich offenkundig bei den Touristen herumgesprochen. Im Mai erfüllten die Auspuffschläge der Malletlok 99 5902 von den Harzer Schmalspurbahnen die Brohltal-Landschaft, insbesondere auf der Steilstrecke Oberzissen - Engeln. „Dieser besondere Lokeinsatz hat in der Region einen hervorragenden Eindruck hinterlassen.“ Und von September bis Dezember lockte Gastlokomotive 5 der Selfkantbahn die Bahnfans in großen Scharen ins Tal. Aber auch die „normalen“ Benutzerzahlen stabilisierten sich im ganzen Jahr 2002 auf dem guten Vorjahresstand. Noch eine Zahl, die froh macht: Im Güterverkehr erhöhte sich die Tonnage um rund fünf Prozent. Rhein-Zeitung (Regional-Ausgabe Ahrweiler) vom 01.04.2003 Am Karfreitag ist der Vulkan-Express in die Saison 2003 gestartet. Ostersonntag und -montag standen dann die Ostereierfahrten von Brohl nach Engeln auf dem Programm.
Rückfahrt des Zuges von Engeln nach Brohl, ca. 11:36 Uhr. - Auf rund 1,6 km Länge ist das Gleis zwischen dem Brenker Ortsteil Fußhölle und dem Endbahnhof Engeln erneuert worden.
Im Umladebahnhof in Brohl steht am 20.04.2003 die EBM-Diesellok 212 299-2 (V 100) sowie die 360 573 (V 60) der RE, eingestellt bei der Eifelbahn GmbH in Linz/Rh. Peter Weber Nicht nur der Vulkan-Express und der wiederbelebte Güterverkehr auf der Strecke in die Eifel gehört zu den Aufgaben der Interessengemeinschaft Brohltal Schmalspureisenbahn (IBS e.V.). Jetzt konnte auch auf die Hafenstrecke wieder Leben gebracht werden. In Zusammenarbeit mit dem Hafen Brohl und privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen, bieten die fleißigen Brohltalbahner nun auch zukünftig verschiedene Umschlagvarianten im Brohler Hafen an. So verkehrte der erste Güterzug mit normalspurigen Waggons nach fast zehn Jahren mit 150 Tonnen Gleisschotter vom Brohler Hafen. Die Basalt-Union lieferte den Gleisschotter für eine Baustelle der DB AG mit sechs Lkw zum Umschlag auf Waggons durch die Hafen Brohl GmbH und zum Weitertransport durch die EBM Cargo. Nach der Bahnreform ist es für private Eisenbahnunternehmen möglich, jeden Zug, genau wie die DB, zu transportieren. Da die DB Brohl nicht mehr mit Güterzügen bedient, wurde für den Weitertransport auf der „großen Eisenbahn" die EBM gewonnen. Mögliche Varianten des Umschlags, die gerne von der Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebs-GmbH angeboten werden, sind das Schütten vom Lkw direkt in den Waggon und, für Schüttgüter, die per Waggon angeliefert werden, die Entladung direkt ins Schiff. Auf den Bildern bringt eine Diesellok der Brohltaleisenbahn die ersten Waggons gerade zum Beladen in den Hafen, wo gleich mit dem Umschlag begonnen wurde. Da der geladene Schotter zunächst eine einmalige Sache war, erhofft man sich für weitere Kunden eine gewisse Signalwirkung, um in Zukunft mehr Kunden zur umweltfreundlichen Schiene zu bringen. So der Geschäftsführer der BSEG Michael Haubner. Gerade auf der Hafenstrecke und auf dem Umladebahnhof habe man noch viel Kapazität für Schüttgut- und Containerumschlag frei. Olbrück Rundschau
vom 30.01.2003
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