[last update: 04.10.2001]

Strecke Remagen - Ahrbrück



Ahrtalbahn

2001 (1) [<<< Übersicht]

29.09.2001 Güterverkehr auf dem Abstellgleis (RZ)
27.09.2001 Bahn streicht ab Oktober Personal auf der Ahrtalstrecke (GA)
10.09.2001 DB Cargo: Abschied von der Schiene (CM)
09.09.2001 Kreuzberg (Ahr): Tag des offenen Denkmals / Rotwein-Express  (PW)
29.08.2001 Bw Kreuzberg (Ahr): Bahn spendierte rund 300 m Gleis  (KRU)
20.08.2001 Tag des offenen Denkmals im Bw Kreuzberg (Ahr) / Plandampf  (JS)
09.08.2001 Kreuzberg (Ahr): Unbekannte besprühten Zug (JS)
12.07.2001 Rückbau in Hönningen (Ahr) hat begonnen (JS)
17.06.2001 Wieder 215er im Ahrtal (JJ)
17.06.2001 Bw Kreuzberg (Ahr): Sanfter Tourismus (KVS)
17.06.2001 "Ahrtalbahn - Bonn direkt" (KVS)
09.06.2001 Mit dem Talent direkt von Bonn ins Ahrtal (GA)
09.06.2001 Ahrtaler können nun sitzen bleiben (RZ)
08.06.2001 Freunde der Ahrtalbahn laden ein (KVS)
08.06.2001 Bw Kreuzberg (Ahr): Es geht voran (KVS)
08.06.2001 Bw Kreuzberg (Ahr): Arbeiten in vollem Gange (KRU)
03.06.2001 Bw Kreuzberg (Ahr): Runter vom Abstellgleis (RZ)
03.06.2001 Hönningen (Ahr): Rückbau (JS)
14.05.2001 Altenahr: Steinewerfer (RZ)
03.05.2001 Bad Neuenahr: Apollinaris behält Bahnanschluss (RZ)
09.03.2001 Hönningen (Ahr): Erster Spatenstich für Ortsumgehung (RA)
09.03.2001 Hönningen (Ahr): "Hurra, die Strasse wird gebaut" (GA)
09.03.2001 Hönningen (Ahr): Spatenstich für Umgehungsstrasse (GA)
08.03.2001 Güterverkehr Ahrtalbahn (JJ)
05.03.2001 Bw Kreuzberg (Ahr) (JS)
02.03.2001 BR 643: "Talent" hat nicht den rechten Tritt (RZ)
01.03.2001 Hönningen (Ahr): Spatenstich für Ortsumgehung (KRU)


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Güterverkehr auf dem Abstellgleis
Hat diese Art des Warentransports auf der Ahrtalbahn noch eine Chance? - 
Gestern wurde der vorerst letzte Güterzug beladen

Seit 121 Jahren rollen auf den Schienen durch das Ahrtal nicht nur 
Personen-, sondern auch Güterzüge. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit 
ging gestern eine Ära zu Ende: Der letzte Gütertransport machte sich von 
Bad Neuenahr aus auf den Weg in Richtung Remagen. Die DB-Cargo stellt ihr 
Angebot ein.

Von Jochen Tarrach

KREISSTADT. Für den Heimersheimer Unternehmer Erwin Schmitt war es ein 
bitterer Tag. Zum letzten Male hat er seine Produkte - Pappdosen zur 
Verpackung - zum Bahnhof nach Bad Neuenahr gefahren. Die DB-Cargo hat mit 
Ablauf des gestrigen Tages den Güterverkehrstarifpunkt Bad Neuenahr 
geschlossen.

Zum letzten Male verschwanden Schmitts Paletten in den Güterwaggons, um 
umweltfreundlich auf der Schiene ihre Kunden zu erreichen. Damit wird nicht 
nur der Unternehmer aus Heimersheim seine Waren künftig auf der Straße t 
ransportieren müssen. Der Zugang zum Schienennetz für Güter aus dem Ahrtal 
heraus ist für alle Unternehmen abgeschnitten.

Auch Apollinaris betroffen

Zum Jahresbeginn erreichte die Nachricht von der Einstellung des 
Gütertransportes auch den Mineralwasserabfüller Apollinaris und die von ihr 
beauftragte Transportfirma Fiege. Niederlassungsleiter Björn Liedtke zeigte 
sich vor Monaten noch optimistisch, zumindest den Bahntransport des Wassers 
durch private Anbieter - zum Beispiel die Rhein-Sieg-Eisenbahn aus 
Bonn-Beul - vom Bahnanschluss in Heppingen sicherstellen zu können. Bisher 
haben die Anfragen bei dreien solcher Privatbahnen noch nicht zum Erfolg 
geführt.

"Die DB macht Schwierigkeiten, wo es nur geht", sagt 
Privatbahngesellschafter Volkhard Stern dazu. Ergebnis: Seit August wird 
auch das Apollinaris-Wasser durch die Firma Fiege nur noch per Lkw auf der 
Straße transportiert. Das verteuert nicht nur den Transport, sondern 
belastet zusätzlich die sowieso schon überlasteten Autobahnen.
Trotzdem gibt sich die Transportfirma nach Worten des Logistikleiters 
Hans-Erhard Gimnig noch nicht völlig geschlagen. Durch die flächendeckenden 
Kündigungen der DB-Cargo wären die Privatbahnen einfach noch nicht in der 
Lage gewesen, alle Nachfragen abschließend zu bearbeiten. Es müsse 
nachgerechnet werden, denn es sei das oberste Ziel, für den Kunden den 
Servicegrad zu halten.

So hat er noch Hoffnung, dass das Rad eventuell nochmals zurück gedreht 
werden kann. Über die Möglichkeit, dass auch Schmitt dann am Bahnanschluss 
bei Apollinaris verladen könne, müsse gesprochen werden. Doch entschieden 
sei noch nichts. Sicher ist aber, dass der Bad Neuenahrer Güterschuppen als 
solcher ausgedient hat. Für so manchen Kenner der Szene ein Unding.
So war gestern im Hinblick auf die Bahn-AG nur Unverständnis zu erkennen. 
"Vorsicht, Kunde droht mit Auftrag", hieß es mit Blick auf die Strategie 
der Bahn, denn durch realitätsferne Preisforderungen seitens der DB-Cargo 
sei jede Alternativlösung erschwert. "Da jetzt mit Sicherheit auch das 
Gleis abgebaut wird, hat kein privater Anbieter mehr eine Chance", sagte 
Volkhard Stern von der Rhein-Sieg-Eisenbahn.

"Großer Standortnachteil"

So befestigte Doris Schmitt ein großes Schild am zur Abfahrt 
bereitstehenden Waggon: "Letzter Güterzug der Ahrtalbahn nach 121 Jahren. 
01.10.1880 bis 28.09.2001." Unternehmer Schmitt sieht nun einen weiteren 
erheblichen Standortnachteil für die Betriebe im Ahrtal.
Eine fehlende Alternative zum Lkw-Transport, die geplante Verteuerung des 
Transports durch Autobahnmaut, überfüllte Autobahnen und nicht zuletzt die 
erhöhte Umweltbelastung seinen ganz sicher nicht mit den umwelt- und 
verkehrspolitischen Zielen zu vereinbaren. Gefragt seien jetzt Landes- und 
Bundesregierung, um diese Entwicklung zu stoppen. Ein Rückzug der DB-Cargo 
aus der Fläche und ihre Beschränkung auf Industriezentren sei nicht 
hinzunehmen.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 29.09.2001.


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Bahn streicht ab Oktober Personal auf der Ahrtalstrecke

Willi Tempel kritisiert Wegfall von Service und nennt Mängel an den 
Haltepunkten

Kreis Ahrweiler. (hut) Zum Wechsel des kleinen Fahrplans Ende September 
will die DB Regio AG Rhein-Mosel nach eigener Aussage zukünftig mit 
ausgedünntem Zugbegleiterpersonal auf der Ahrtalstrecke fahren. Die Rufe 
nach immer günstigeren Nahrverkehrspreisen hatten schon auf vergleichbaren 
Nahverkehrsstrecken zur Folge, dass die Züge ohne Begleitpersonal fahren 
und nur noch stichprobenweise, etwa jeder vierte Zug, kontrolliert wird. 
Die automatische Zugabfertigung in den Bahnhöfen durch die Triebwagenführer 
macht es möglich, dass auch in Zukunft auf der Strecke Remagen-Bonn so 
verfahren wird.

Dass dieses Verfahren auf der Ahrtalstrecke bisher nicht angewandt wurde, 
liegt laut Aussage der Bahn an der Kurvenlage der Bahnhöfe Rech und 
Ahrweiler. Der Abstand zwischen Bahnsteig und Zug machte in der 
Vergangenheit und auch in der Zukunft eine Zugfahrt ohne Personal nicht 
möglich. Die Sensoren zur automatischen Türenschließung können in der 
Kurvenlage nicht greifen, der Lokführer kann die Situation nicht 
vollständig einsehen. Die Türen werden aus diesem Grund noch in einem 
manuellen Verfahren, durch die Zugbegleiter, geschlossen.

Doch jetzt sollen auch hier Personalkosten eingespart werden, so die 
Presseabteilung der DB Regio AG Rhein-Mosel. Dies bedeute nicht, dass 
weniger Zugpersonal auf der Ahrtalstrecke mitfährt, sondern dass die 
Serviceleistung beschränkt wird. Die Neuerungen führen dazu, dass von 
Remagen bis Bad Neuenahr der Talent ohne Zugbegleiter fährt.

Ab Bad Neuenahr bis Rech ist der Nahverkehrszug wieder mit einem 
Zugbegleiter besetzt, um die Bahnhöfe Ahrweiler und Rech abzufertigen. Doch 
ab Rech bis Ahrbrück müssen die Fahrgäste ohne Serviceleistungen des 
Zugbegleiters auskommen.

"Wenn es sich um nette Kollegen handelt, dann geben diese auch außerhalb 
ihrer Einsatzstrecke gerne eine Auskunft, wenn sie im Zug sitzen", so 
Hartmut Lange von der Presseabteilung der DB Regio AG Rhein-Mosel. Die 
Tendenz gehe in die Richtung, dass immer mehr Züge ohne Zugbegleitung 
fahren. Entlassungen werden aber keine vorgenommen.

Stephan Pauly, stellvertretender Verbandsdirektor des Zweckverbandes 
SchienenPersonenNahVerkehr Rheinland-Pfalz Nord, betrachtet diese 
Sparmaßnahmen auf GA-Anfrage kritisch. "Man sollte die Begleitsituation so 
lassen wie sie ist oder die Bahnhöfe Ahrweiler und Rech so ausbauen, dass 
sie automatisch abgefertigt werden können." Pauly glaubt, dass die 
Fahrgäste auf der Ahrtalstrecke in Verwirrung gestürzt werden, wenn der 
Zugbegleiter nur noch abschnittsweise zur Verfügung steht.

Kritik an der neuen Vorgehensweise der Bahn übt Kreistagsmitglied Willi 
Tempel (Grüne) in einem Brief an Pauly: "Das ist nicht nur ein Rückgang des 
wichtigen Service gerade in unserer Ferienregion, sondern verursacht 
darüber hinaus sicher auch nicht unerhebliche Einnahme-Ausfälle." Tempel 
 moniert auch fehlende Fahrradrillen an den Treppen der Bahnhaltepunkte 
Remagen, Heimersheim, Ahrweiler-Markt sowie Walporzheim: "In Anbetracht des 
weiter zunehmenden Fahrradtourismus in unserer Region bitte ich um Prüfung, 
wie und in welchem realistischen Zeitplan die Abhilfe möglich ist." Auch 
regt der Grüne an, die neuen Talent-Züge baldmöglichst mit einem Tritt als 
Verbindung zwischen Fahrzeug und Bahnsteig zu versehen. Das sei auf anderen 
Strecken Standard.

Quelle: GA  vom 27.09.2001.

Kommentar: Interessant ist ist, das nur noch für 2 Bahnhöfe, Ahrweiler und Rech, die in der Kurve liegen, extra ein "KiN" zusteigt, der den Zug danach wieder verläßt...
Tollhaus DB....

KHN


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DB Güterverkehr im Ahrtal endet schon vor dem 31.12.2001

Voraussichtlich am 28.09. bedient die DB Cargo zum letzten Mal den Bahnhof Neuenahr. Neben Apolinaris wird derzeit noch von der Firma Schmidt Pappe und Verpackungen verladen. Die Fahrzeiten haben sich seit meinem letzen Besuch auch geändert, jetzt wird Bad Neuenahr nur noch einmal täglich mit BR 294 bedient; Ankunft 12:08, Abfahrt 13:46
Uhr. Allerdings nur äußerst sporadisch! So war der Zug weder in der vergangenen Woche noch am heutigen Tage in Bad Neuenahr. Es kann seitens des Fdl's auch nicht im Vorhinein gesagt werden, wann der Zug verkehrt und wann nicht. Ich werd aber mal versuchen, Näheres herauszubekommen...

CM


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Tag des offenen Denkmals / Rotwein-Express

Am 9.9. stand das Bahnbetriebswerk Kreuzberg anlässlich des Tags des offenen Denkmals allen Interessierten offen. Zünftig anreisen konnte man auch mit dem Rotwein-Express, dessen Namen viele Fahrgäste anscheinend zu wörtlich nahmen: Wegen der vielen Weinorte an der Ahr nicht allzu viele den Weg bis Kreuzberg. Wer es dennoch schaffte, konnte sich im Museum-Bahnbetriebswerk Kreuzberg (Ahr) über den Stand der Dinge informieren.

Peter Weber
 
 
Ankunft des Rotwein-Express in Kreuzberg, ca. 13.00 Uhr.
Foto: Daniel Weber.
Die ölgefeuerte 41 360 beim Umsetzen - bei strömendem Regen.
Foto: Daniel Weber.
Gegen 17.00 Uhr traf der Dampdzug erneut in Kreuzberg ein.
Foto: Daniel Weber.
Einen schönen Standpunkt hatte sich diese Heuschrecke ausgesucht -  so nah ans Gleis durften wir nicht. Und so grosse Sprünge wie sie kann sich der Verein Museumsbahnbetriebswerk Kreuzberg nicht leisten.
Foto: Daniel Weber.
Der Ringlokschuppen benötigt dringend ein neues Dach. "Fahrbereit" ist derzeit nur diese Arbeitsplattform, die auf dem kurzem Stück zwischen Drehscheibengrube und Schuppentor zu Testfahrten reizte.
Die nach dem Ausbau der Drehscheibe zugeschüttete Grube ist inzwischen wieder freigelegt. Bei den Führungen konnte man sich über die Anlagen des Bahnbetriebswerk informieren.


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Aufbau des Bahnbetriebswerkes - Die Bahn spendierte rund 300 Meter Gleis

mfr Kreuzberg. Mehr als 300 Meter Gleis hat die Deutsche Bahn dem Denkmalverein "Museums-Bahnbetriebswerk" in Kreuzberg spendiert.

Dieser Tage hat die Bahn Schienen, Schwellen, eine Weiche, einen Prellbock und anderes Zubehör von einem Subunternehmer anliefern lassen. 

Ebenfalls von der Bahn angeheuerte Gleisarbeiter haben danach sofort damit begonnen, das reichlich heruntergekommene Zeugnis deutscher Eisenbahngeschichte wieder an das Netz der Ahrtalbahn anzuschließen. Dazu war ein sogenannter Zweiwegebagger im Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Spezialfahrzeug, das mit seinen Reifen sowohl über normales Gelände fahren kann, aber auch über einen schienentauglichen Radsatz verfügt und deshalb vom Gleis aus neue Schwellen und Gleise verlegen kann. 

Den beiden Vereinsvorsitzenden des gemeinnützigen Vereins, Björn Göppl und Jan Schauff, war die Materialspende sehr willkommen. Sie freuten sich zudem über den Fortschritt des Projekts.

Denn mit dem gespendeten Gleismaterial konnte nicht nur die Anbindung an das reguläre Gleisnetz sichergestellt werden, sondern auch noch mancher Defekt an anderer Stelle behoben werden. Weitere Sponsoren und neue Mitglieder werden noch gesucht. Kontakt: Schriftführer Gieraths, Ruf (02641) 36286.

Quelle: Kölnische Rundschau vom 29.08.2001.


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Tag des offenen Denkmals im Bw Kreuzberg (Ahr)

Am 9.9. ist am "Tag des offenen Denkmals" das ehem. Bw Kreuzberg (Ahr) von 
10 bis 17 Uhr geöffnet. Um 11 und um 15 Uhr finden Führungen statt.

Anreisen kann man stilgerecht mit dem "Ahr-Blitz" des DB Museums ab 
Düsseldorf. Zuglok ist 41 360.
 

Ahrtal-Plandampf

Als erste kommt 41 360 am 9.9 und fährt ab Remagen im Auftrag von DB Regio zu normalen Tarifen (inkl. SWT!).

Zusätzlich kommt noch 2 x Samstags die 78er von der Ruhr Ende September und nochmal im November.

Jan Schauff (www.ahrtalbahn.de)


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Unbekannte besprühten Zug der Ahrtalbahn

jr Kreuzberg. Kurz nach 3 Uhr in der Nacht zum Mittwoch bemerkte ein Bahnmitarbeiter, dass sich Unbekannte an einem im Bahnhof Kreuzberg abgestellten Zug zu schaffen machten.

Die Täter ergriffen sofort die Flucht. Laut Polizei Adenau hatten sie den Zug mit Graffiti besprüht. Im näheren Umfeld fanden die Beamten denn auch 14 Spraydosen und Einweghandschuhe im Gebüsch.

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat 2000 Mark Belohnung für die Ergreifung der Täter ausgesetzt. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, sollte sich mit der Polizei Adenau, Ruf (02691) 9250, in Verbindung setzen.

Rundschau 9.8.01


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Rückbau in Hönningen (Ahr) hat begonnen

Diese Woche hat in Hönningen an der Ahr (ex KBS 477) der Rückbau der 
Gleisanlagen begonnen. Damit wird Platz, um die Umgehungsstraße bauen zu 
können.

Jan Schauff


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Wieder 215er im Ahrtal

Überraschung an der Ahr: Seit heute verkehrt wieder die Graffitibahn an der Ahr. Als erster Vertreter erschien die 215 138 auf der Ahrtalbahn. Ob dies wegen Protesten aus der Graffitiszene geschah, ist nicht bekannt. Nachdem der Steuerwagen bereits vollgeschmiert ist, harren die anderen beiden Silberlinge der optischen Aufarbeitung. (Schwarzer Humor).

PS: Der Einsatz soll lt. Personale 2 Monate andauern.

JJ


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Bahnbetriebswerk Kreuzberg:
Ein Projekt für den sanften Tourismus

Ahrkreis/Kreuzberg. Bei einem Besuch im Kreis Ahrweiler informierte sich 
der rheinland-pfälzische Arbeitskreis Denkmalpflege des Bund für Umwelt und 
Naturschutz Deutschland (BUND) über die Situation des Denkmalschutzes. Als 
anerkannte Denkmalpflege-Organisation hat der BUND Rheinland-Pfalz einen 
Arbeitskreis, der zur Zeit aus zwölf Fachleuten aus dem Bereich der 
Denkmalpflege besteht. Unter Leitung des Vorsitzenden, Professor Dr. 
Hartmut Hofrichter (Universität Kaiserslautern) sahen sich die
Dankmalspezialisten im Ahrtal um. Einer der Schwerpunkte war dabei das seit 
längerem verfallsbedrohte ehemalige Bahnbetriebswerk in Kreuzberg. Die 
historischen Anlagen von 1918 fanden das besondere Interesse des 
Arbeitskreises. Ringlokschuppen, Gleise und Nebenbauten des stillgelegten 
Betriebswerkes sind leider immer noch in schlechtem Zustand.
Sanfter Tourismus Einhellig begrüßt wurden die Pläne des Fördervereins 
Museums-Betriebswerk Kreuzberg, der das von der Bahn vernachlässigte 
technische Denkmal restaurieren und der Allgemeinheit im Rahmen des sanften 
Tourismus zugänglich machen wird. Die Vereinsvorsitzenden, Björn Göppl 
(Ahrweiler) und Jan Schauff (Remagen), berichteten dem Arbeitskreis, dass 
die DB-Immobiliengesellschaft das Gelände inzwischen dem Förderverein 
übertragen habe und die ersten Instandsetzungsarbeiten begonnen worden 
seien. Auch eine Drehscheibenbühne zum Wiedereinbau sei bereits gefunden 
worden. Das jahrelang aufgehaltene Nutzungskonzept, so die Sprecher des 
Vereins, werde nun endlich verwirklicht. Professor Dr. Hartmut Hofrichter, 
Fachmann für Baugeschichte und Denkmalpflege, kündigte an, das 
Museumsprojekt mit wissenschaftlicher Hilfe und in politischer Hinsicht zu 
unterstützen. Begrüßenswert fanden die Mitglieder des Arbeitskreises auch 
Pflege und Erforschung der vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten in der 
Kreuzberger Denkmalzone. Sie sahen hier eine gelungene Synthese von Natur- 
und Denkmalschutz, wie es eines der Grundanliegen des BUND sei.

Quelle: Krupp-Verlag Sinzig.


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"Ahrtalbahn - Bonn direkt!"

Ahrtal/Bonn. Mit dem Fahrplanwechsel am vergangenen Sonntag startete die 
Ahrtalbahn durch. Ohne zeitraubendes Umsteigen in Remagen verkehren dann 
täglich je sechs Züge zwischen Ahrbrück und Bonn und umgekehrt. Am Freitag 
zuvor wurde von Zugführerin Maren Strebel im Bad Neuenahrer Bahnhof die 
grüne Kelle zur freien Fahrt für eine Sonderfahrt zwischen Bad Neuenahr und 
Bonn gezeigt und damit der neue Service für die Bahnkunden offiziell 
vorgestellt.
Mit der direkten Verbindung mit modernen Talent-Triebwagen zwischen dem 
Ahrtal und der Bundesstadt verkürzt sich auch die Fahrtzeit zwischen den 
beiden Eckbahnhöfen um elf Minuten.
Finanziert und organisiert wurde das Projekt "Ahrtal - Bonn direkt!" von 
den zuständigen Landesministerien in Rheinland-Pfalz und 
Nordrhein-Westfalen, dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr 
Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), der 
Bundesstadt Bonn, der Deutschen Bahn und nicht zuletzt dem Landkreis 
Ahrweiler. In seinem Grußwort an die große Gästeschar vor der 
Jungfernfahrt, wies Landrat Dr. Jürgen Pföhler ausdrücklich auf die 
"Anschubfinanzierung" durch den Landkreis hin. Wie auch andere Redner 
betonte er die damit gezeigte Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg. Das 
sei gerade jetzt, wenige Tage vor dem zehnten Jahrestag des 
Umzugsbeschlusses am 20. Juni bedeutsam. "Wir sitzen doch gemeinsam in 
einem Zug", griff den Gedanken der Gemeinsamkeit über Landes- und 
Kommunalgrenzen hinweg auch der Bonner Bürgermeister Peter Müller auf. Er 
zeigte sich optimistisch, dass etliche Mitbürger durch die umsteigefrei 
Fahrt "zum Umsteigen" auf die Bahn motiviert könnten. Beste Chancen biete 
die direkte Anbindung dem touristischen Bereich. So hofft die Stadt Bonn 
nicht nur auf mehr Kurgäste als auf Ausflügler aus der Kreisstadt. "30 
Minuten von Bad Neuenahr nach Bonn, das ist doch was", stieß Dr. Karl-Geert 
Kuchenbecker ins gleiche Horn. Der Leiter der Abteilung Verkehr und Stra 
ßenbau im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau 
Rheinland-Pfalz, stellte in Aussicht, dass "bald ganz schnell" eine 
durchgehende Verbindung bis Köln geschaffen wird. Aber "wir brauchen 
attraktive Bahnhöfe, denn daran fehlt's noch" räumte er ein. 
VRS-Geschäftsführer Walter Reinarz' Gedanken gingen ebenfalls in dieselbe 
Richtung. Langfristiges Ziel der beteiligten Partner sei eine Ahrtalbahn, 
die im Stundentakt verkehre und das bis Köln. Mit der Durchbindung vom 
Ahrtal bis nach Bonn entwickle sich der ÖPNV weiter. Dies besonders mit dem 
neuen Angebot für den Berufs-, Schüler-, Besorgungs- und Ausflugsverkehr, 
urteilte Dr. Eberhard Schulte-Wissermann, Stellvertretender 
Verbandsvorsteher SPNV-Nord und Oberbürgermeister der Stadt Koblenz. Lothar 
Lindner, Vorsitzender des Kur- und Verkehrsvereins Bad Neuenahr-Ahrweiler 
und Andreas Wittpohl, Verkehrsdirektor der Kreisstadt, brachten bei der 
Eröffnungsfahrt eine Idee in die Diskussion: Der letzte Zug aus dem Ahrtal 
nach 22 Uhr solle ebenfalls direkt bis Bonn durchfahren. Diese sei 
besonders für Großveranstaltungen in der Kreisstadt und die Winzerfeste an 
der Ahr für die auswärtigen Gäste interessant. Durchaus zugänglich für 
diese Idee zeigte sich in Bonn Gabriele Wertger von der 
Regionalbahn-Angebotsplanung. "Dies ist nur der erste Schritt" und die Idee 
sei umsetzbar. Auch für einzelne spezielle Termine sei eine direkte Fahrt 
bis Bonn möglich. Der Auswahl der jetzt ohne Umstieg für die Fahrgäste 
verkehrenden Züge ist eine Zählung der umsteigenden Fahrgäste in Remagen 
vorangegangen. Dementsprechend wurden die zwölf Verbindungen ausgesucht, 
berichtete sie. -gmi -

Quelle: Krupp-Verlag Sinzig.


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Mit dem Talent direkt von Bonn ins Ahrtal

Sechs Zugpaare verkehren von Sonntag an ohne Umsteigen in Remagen - 
In 30 Minuten schafft der Triebwagen die Strecke von der Bundesstadt ins Heilbad

Von Rainer Schanno

Region. Ohne den hinderlichen und zeitraubenden Zwischenstopp "Umsteigen in Remagen" ging es nicht, von Bonn ins Ahrtal und umgekehrt per Bahn. Jedenfalls nicht mehr seit 1990. Am Freitag, auf den ganz neu angelegten Bahnsteigen in Bad Neuenahr, startete die offizielle Eröffnungsfahrt für die wieder aufgenommene Direktverbindung "Ahrtal-Bonn direkt". Pünktlich ab Sonntag, 10. Juni, zum Fahrplanwechsel, werden moderne Talent-Triebwagen sechs Mal täglich Ahrbrück und Bonn und umgekehrt direkt verbinden. Zusätzliche Verbindungen von Bonn und Bad Godesberg ins Ahrtal mit Umsteigen in Remagen gibt es weiterhin.

Der Ahrweinkönigin Annika Gasper zur Seite präsentieren Peter Müller (rechts) und 
Jürgen Pföhler (links) das Schild zur Eröffnungsfahrt "Ahrtal-Bonn direkt". 
Foto: Vollrath

Die Zeiten für die insgesamt 12 Direktfahrten sind wochentags auf Berufspendler, Schüler und Einkaufende abgestimmt, wie VRS-Geschäftsführer Walter Reinarz sagte: frühmorgens, mittags und nachmittags. Samstags und sonntags setzt die Bahn auf Ausflügler: Ab Bonn geht es ab 8 51 Uhr im Zweistundentakt direkt ins Ahrtal. Bis zur Kurstadt Bad Neuenahr schafft der flotte Talent die Tour in 30 Minuten. Zurück müsste der Wanderer und Weintrinker direkt allerdings schon am frühen Nachmittag ab 17.02 von Ahrbrück aus zurück. "Unser nächstes Ziel ist eine Direktfahrt zu später Stunde, so dass die Ausflügler Wein und Landschaft in Ruhe genießen können", sagte Andreas Wittpohl, Geschäftsführer der Touristik-Service Ahr, Rhein, Eifel.

Am Freitag atmeten die geladenen Gäste auf: Der lang ersehnte Wunsch zur Direktverbindung war in einem hoch komplizierten Verfahren Realität geworden. Und er hatte ein weiteres Zeichen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Region gesetzt. "Für mich ist "Bonn-Ahrtal direkt" der sichtbare Beweis: Die Region wächst immer weiter zusammen", sagte Landrat Jürgen Pföhler angesichts des 10. Jahrestages des Umzugsbeschlusses am 20. Juni. Pföhler, der sich gleich beim Amtsantritt vor gut einem Jahr für die Direktverbindung stark gemacht hatte, erinnerte an finanzielle Probleme: Anschubfinanzierung durch den AW-Kreis, den Bonn-Beitrag und das Engagement der Landesregierungen in Düsseldorf und Mainz sowie des Zweckverbandes SPNV und dem VRS. Der neue Fahrplan leiste einen wichtigen Beitrag dazu, den Schienenverkehr und damit den ÖPNV als attraktive und flexible Alternative zum Auto zu etablieren. Stark belastete Straßen machten auch dem Oberzentrum Bonn zu schaffen: "Täglich strömen mehr als 80 000 Pkws aus allen Richtungen nach Bonn", sagte Bürgermeister Peter Müller, auch zu Theatern und Museen oder zum Shopping.

Müller ist guten Mutes, dass sich durch die Verbindung "Ahrtal-Bonn direkt" viele Menschen zum Umsteigen vom Auto auf die Bahn bewegen lassen. Bei den heutigen Benzinpreisen und übervollen Straßen biete eine stressfreie Bahnfahrt ein ernst zu nehmendes und konkurrenzfähiges Angebot. "Wir sitzen alle in einem Zug", beschwor Müller die nach dem Umzug gewachsene Zusammenarbeit in der Region. Elf Minuten Fahrzeit spare der Direktzug, sagte der Karl-Geert Kuchenbecker vom Mainzer Verkehrsministerium. Aber etwas fehle noch: attraktive Bahnhöfe. Für den Koblenzer Oberbürgermeister Eberhard Schulte-Wissermann zeige die Ahrtalbahn, dass der ÖPNV ausbaufähig sei, auch weil er an der Ländergrenzen nicht Halt mache. Er hat die Vision von einer S-Bahn Köln-Bonn-Koblenz, beiderseits des Rheins.

Fest im Blick haben Bahn und Politik den weiteren Ausbau der Direktlinie: durch mehr und weitere Direktfahrten bis nach Köln. Und das Thema steht an, wenn die rechtsrheinische ICE-Strecke Köln-Frankfurt die linksrheinische entlastet.

Quelle: General-Anzeiger vom 09.06.2001.


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Ahrtaler können nun sitzen bleiben

Bahn frei: Ab Sonntag gibt es täglich sechs durchgehende Verbindung zwischen Ahrbrück und Bonn und umgekehrt
Mit der Bahnfahrt ohne Umsteigen in Remagen verknüpfen verschiedene Menschen verschiedene Hoffnungen: mehr Bahnfahrer, mehr Tourismus, mehr Service.

Von Gerrit Mitter

AHRTAL/BONN.Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag, 10. Juni, startet die Ahrtalbahn durch. Ohne zeitraubendes Umsteigen in Remagen verkehren dann täglich je sechs Züge zwischen Ahrbrück und Bonn und umgekehrt. Gestern wurde bei einer Sonderfahrt zwischen Bad Neuenahr und Bonn der Service für die Bahnkunden vorgestellt.
Mit der direkten Verbindung mit den modernen Talent-Triebwagen zwischen dem Ahrtal und der Bundesstadt verkürzt sich auch die Fahrtzeit zwischen den beiden Eckbahnhöfen um elf Minuten. Finanziert und organisiert wurde das Projekt "Ahrtal - Bonn direkt!" von den zuständigen Landesministerien in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, dem Zweckverband Schienenperson  ennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), der Bundesstadt Bonn, der Deutschen Bahn und nicht zuletzt dem Kreis Ahrweiler.

Über die Landesgrenze

In seinem Grußwort vor der großen Gästeschar vor der Jungfernfahrt wies Landrat Dr. Jürgen Pföhler auch ausdrücklich auf die "Anschubfinanzierung" durch den Landkreis hin. Wie auch andere Redner betonte er die damit gezeigte Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg. Das sei gerade jetzt wenige Tage vor dem zehnten Jahrestag des Umzugsbeschlusses am 20. Juni bedeutsam.

"Wir sitzen doch gemeinsam in einem Zug", griff den Gedanken der Gemeinsamkeit über Landes- und Kommunalgrenzen hinweg auch der Bonner Bürgermeister Peter Müller auf. Er zeigte sich optimistisch, dass auch etliche Mitbürger durch die umstiegsfreie Fahrt "zum Umsteigen" auf die Bahn motiviert werden könnten. Beste Chancen biete die direkte Anbindung auch dem Tourismus. So hofft die Stadt Bonn nicht nur auf mehr Kurgäste als Ausflügler aus der Kreisstadt.

"30 Minuten von Bad Neuenahr nach Bonn, das ist doch was", stieß Dr. Karl-Geert Kuchenbecker ins gleiche Horn. Der Leiter der Abteilung Verkehr und Straßenbau im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, stellte in Aussicht, dass "bald ganz schnell" auch eine durchgehende Verbindung bis Köln geschaffen wird. Aber "wir brauchen auch attraktive Bahnhöfe, denn daran fehlt's noch", räumte er ein.

Bald direkt nach Köln

Auch VRS-Geschäftsführer Walter Reinarz' Gedanken gingen in die selbe Richtung. Langfristiges Ziel der beteiligten Partner sei eine Ahrtalbahn, die im Stundentakt verkehre und das dann bis Köln. Mit der Durchbindung vom Ahrtal bis nach Bonn entwickle sich der ÖPNV weiter. Dies besonders mit dem neuen Angebot für den Berufs-, Schüler-, Besorgungs- und Ausflugsverkehr, urteilte Dr. Eberhard Schulte-Wissermann, stellvertretender Verbandsvorsteher SPNV-Nord und Oberbürgermeister der Stadt Bonn.

Lothar Lindner, Vorsitzender des Kur- und Verkehrsvereins Bad Neuenahr-Ahrweiler, und Andreas Wittpohl, Verkehrsdirektor der Kreisstadt, brachten bei der Eröffnungsfahrt eine weitere Idee ein: Der letzte Zug aus dem Ahrtal nach 22 Uhr sollte ebenfalls direkt bis Bonn durchfahren. Diese Verbindung sei besonders bei Großveranstaltungen in der Kreisstadt und bei den Winzerfesten für die auswärtigen Gäste interessant.Durchaus zugänglich für diese Idee zeigte sich in Bonn Gabriele Wertger von der Regionalbahn-Angebotsplanung. "Dies ist nur der erste Schritt" und die Idee sei umsetzbar. Auch für einzelne spezielle Termine sei eine direkte Fahrt bis Bonn möglich.

Quelle: Rhein-Zeitung vom 09.06.2001.


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Freunde der Ahrtalbahn laden ein ...

Kreisgebiet. Ab Sonntag, 10. Juni (Fahrplanwechsel) fährt die Ahrtalbahn endlich wieder durchgehend bis nach Bonn. 

Dies ist ein erster und richtiger Schritt, die bis und ab Bonn Hbf verkehrenden Züge werden bestimmt gut besetzt sein. Grundsätzlich ist dieser durchgehende Verkehr überhaupt nichts Neues. Schon in den sechziger und siebziger Jahre fuhren Züge teilweise von der Ahr bis ins Ruhrgebiet. Anfang der neunziger Jahre wurden zumindest einige Züge am Tag von der Ahr noch bis nach Bonn Hbf geführt. In Zukunft sind weitere durchgehende Verbindungen von der Ahr möglichst bis Köln Hbf wünschenswert.

Der "Eisenbahnstammtisch" der Gruppe "Freunde der Ahrtalbahn" freut sich also, dass einige Züge endlich wieder bis Bonn durchfahren und ruft auf zur Teilnahme an der ersten planmäßigen Fahrt am Sonntag, 10. Juni nach Bonn Hbf. Der Zug fährt um 7.22 Uhr ab Dernau, 7.32 Uhr ab Ahrweiler, 7.36 Uhr ab Bad Neuenahr, 7.43 Uhr ab Bad Bodendorf, 7.49 Uhr ab Remagen. 

Er hält selbstverständlich auch auf allen anderen Bahnhöfen an der Ahrtalbahn. Geplant ist die Mitnahme von Fahrrädern um dann von Bonn gemütlich mit Zwischenstopps an bekannten Einkehrstätten bis ins Ahrtal zurückzuradeln.

Wolfgang Groß / Hans Dieter Auster

Quelle: Krupp-Verlag Sinzig.


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Am ehemaligen Bahnbetriebswerk Kreuzberg geht es voran

Ahrtal/Kreuzberg. Voran kommt der Verein "Museums-Bahnbetriebswerk Kreuzberg (Ahr)" mit seinen Plänen zur Reaktivierung der alten Betriebsanlagen und zum Wiederaufbau des historischen, denkmalgeschützten Lokschuppens. Der Verein ist seit Anfang diesen Jahres auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes ansässig geworden.

Der Mitglieder des Vereins haben seitdem ehrenamtlich die ersten Arbeiten auf dem Gelände ausgeführt. Im zeitigen Frühjahr wurden zudem ökologisch wertvolle Bereiche an der Gesamtanlage freigestellt. Zu Hochzeiten der Kreuzberger Bahn befanden sich dort nebeneinander insgesamt 14 Gleise.

Franz-Josef Fuchs, anerkannter Naturfachmann, hat auf Bitten des Vereins die Flächen untersucht und dort eine Vielzahl seltener, interessanter Tier- und Pflanzenarten festgestellt. So stieß er bei seinen Kartierungen unter anderem auf Feldermäuse und ebenso seltene Laufkäfer. "Wir möchten hier Natur- und Denkmalschutz miteinander verbinden," haben für Björn Göppl, den engagierten Vorsitzenden des Vereins Museums-Bahnbetriebswerk Kreuzberg, beide Kriterien eine hohe Bedeutung. Stellvertretender Vorsitzender ist Jan Schauff aus Remagen.

Eine hohe Bedeutung misst auch der Arbeitskreis Denkmalschutz des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) Rheinland-Pfalz dem Projekt bei. Der will sich die Gesamtanlage, unter Leitung von Professor Dr. Hartmut Hofrichter, in den nächsten Tagen im Rahmen einer Exkursion ansehen und sich für eine Realisierung der Pläne des Museumsvereins einsetzen.

Quelle: Krupp-Verlag Sinzig u.a.


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Arbeiten am Bahnbetriebswerk Kreuzberg in vollem Gange
Die Geschichte wiederbeleben

- mfr Kreuzberg. Am Bahnbetriebswerk Kreuzberg wird fleißig gearbeitet: Eine neue Drehscheibe ist gefunden, ein Arbeitszug erstanden und ein Konzept für den Aufbau eines Museumsbetriebes erstellt.

Jüngst hat sich der zwölfköpfige rheinland-pfälzische Arbeitskreis Denkmalpflege des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor Ort umgeschaut.

Das Gremium begrüßte ausdrücklich die Museumspläne des "von der Bahn vernachlässigten technischen Denkmals", wie der Vorsitzende, Professor Dr.-Ing. Hartmut Hofrichter von der Universität Kaiserslautern, sagte.

Björn Göppl, Vorsitzender des Fördervereins Museums-Bahnbetriebswerkes, und sein Stellvertreter, Jan Schauff aus Remagen, informierten die Gäste über den Stand der Arbeiten auf der 110 000 Quadratmeter großen Anlage aus dem Jahr 1918.

Obwohl es immer noch keinen Kaufvertrag gibt, hat die DB-Imm, also die Immobiliensparte der Deutschen Bahn, dem Verein das Gelände als Mieter bereits überlassen.

Einige Baufirmen arbeiten gegen Spendenquittungen auf dem Gelände und unterstützen die jedesmal 15 Aktiven, die Woche für Woche auf der Bahnanlage schaffen. Die Drehscheibengrube ist bereits freigebaggert.

"Es war gar nicht so einfach, einen Ersatz für die fehlende Drehscheibe in flacher Bauart zu finden", berichtete Göppl. Das eiserne Monstrum mit 20 Metern Durchmesser, mit dem die Lokomotiven in die richtig Zufahrt zum Ringlockschuppen gedreht werden können, fehlt in Kreuzberg nämlich.

Ersatz ist nun einige hundert Kilometer entfernt gefunden worden. "Aber auch in diesem Fall gibt es noch keinen Kaufvertrag mit der Bahn", sagte Göppl.

Professor Hofrichter sagte dem rund 70 Mitglieder starken Verein wissenschaftliche und poltitische Unterstützung zu. Der BUND begrüßte auch die Pflege und Erforschung von seltenen Pflanzen in der Kreuzberger 
Denkmalzone.

Parallel wird in Remagen an der Wiederherstellung des "Klv51" 

Quelle: Kölnische Rundschau.


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Das Museum soll runter vom Abstellgleis

Bahnbetriebswerk Kreuzberg: Förderverein hofft auf baldiges Eigentum - Zögern bei der Deutschen Bahn - Petra Elsner diskutiert mit im Ortsbeirat

"Ich rechne wöchentlich damit, dass die letzten Unterschriften unter den Vertrag kommen und wir die neuen Eigentümer des Bahnbetriebswerks Kreuzberg sind", erklärt Björn Göppl, Vorsitzender des Fördervereins Museums-Bahnbetriebswerk Kreuzberg e.V.. Seit Januar dieses Jahres sollte es bereits soweit sein, dass die "endlose Geschichte doch ein Ende hat", so Petra Elsner. Die SPD-Landtagsabgeordnete wehrt sich gegen den stetigen Verfall der Anlage und das Zögern bei der Bahn. Am 11. Juni öffentlich: bei der Ortsbeiratssitzung, die um 16 Uhr im Bürgerhaus Kreuzberg beginnt.

Von Martina Froitzheim

KREUZBERG. Von einer "reellen Chance für den Museumsverein" sprach MdL Petra Elsner Mitte Dezember vergangenen Jahres, als sich Vertreter der Deutschen Bahn Immobiliengesellschaft (DB-Imm), Trier, und des Verkehrsministeriums sowie des Vereins auf einen Vorpachtvertrag für das unter Denkmalschutz stehende alte Bahnbetriebswerk Kreuzberg einigten, der einen Monat später in einen endgültigen Vertrag übergehen sollte. Darauf warten Abgeordnete und Vereinsmitglieder immer noch. Während Petra Elsner im Frühjahr nochmal bei der DB-Imm nachhakte und keine klare Auskunft bekam, vertrauen die 70 Mitglieder des Vereins darauf, dass der Termin zur Vertragsunterzeichnung nahe. Schließlich wären alle Gespräche geführt, sie seien bereits Mieter der Anlage und hätten mit den Sanierungsarbeiten begonnen. 

Jürgen Schmieder, Leiter der Zweig-Niederlassung Trier der DB-Imm, erklärt stattdessen: "Wir führen noch Verhandlungen, erst in drei bis vier Wochen können wir was dazu sagen." Mehr sagt er nicht. "Kreuzberg soll sich touristisch entwickeln", nennt Petra Elsner ihr Ziel, für das sie sich am kommenden Montag erneut einsetzen will. Um 16 Uhr beginnt im Bürgerhaus die öffentliche Ortsbeiratssitzung. Unterstützung des Museumsprojektes sicherten ebenfalls die zwölf Fachleute des BUND-Arbeitskreises Denkmalpflege um Professor Hartmut Hofrichter (Universität Kaiserslautern) zu, die sich vor kurzem im Ahrtal und besonders in Kreuzberg umsahen. Die Experten wollen zudem die vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten auf der gesamten Eisenbahnanlage erforschen, die zwischen Ahrbrück und Pützfeld liegt und im April 1998 als große Denkmalzone ausgewiesen wurde.

Seit Jahren will der Verein in Kreuzberg eine Museumsanlage aufbauen, doch erst seit ein paar Monaten habe die Deutsche Bahn dafür die Weichen gestellt. Der Grund, vermutet Göppl, liegt an Millionen, die sich die Bahn nicht leisten kann. "Die Bahn hat eine Erhaltungspflicht bei den historischen Anlagen, die unter Denkmalschutz stehen." Für die Kreuzberger Anlage hätte dies bedeutet: entweder für 1,8 Millionen Mark abreißen, belasteten Bauschutt entsorgen und umfangreich die Deckschichten wieder herstellen lassen, da das DB-Werk in der Wasserschutzzone II liegt. Oder Gelände mit Lokschuppen, das seit 14 Jahren still gelegt ist, sanieren und erhalten für 4,3 Millionen Mark. So die Daten aus der Kostenschätzung, erzählt Göppl, welche die DB-Imm anstellte. 

"Möglichst schon im nächsten Jahr soll der Museumsbetrieb los gehen." 
Vereinsmitglieder haben bereits die Gleisanlagen freigeschnitten, die Grube der Drehscheibe ausgebaggert und die Fundamente von Unrat befreit. In den kommenden Wochen sollen die Gebäude entrostet werden, Lücken im Gleisbau sind zu schließen und Anschlüsse wieder herzustellen.

Hilfe leisten Göppls neuer Stellvertreter Jan Schauff, Remagen, und sein vor kurzem gekauftes historisches Arbeitsfahrzeug mit kleinem Kran und Anhänger. Die passende Drehscheibe, 20 Meter Durchmesser, ist auch bereits gefunden. Bald aufgestellt werden sollen Wasserkran und Kohlenladekran aus Dampflokzeiten, die beide im Besitz des Vereins sind.

Konzept fürs Dach

Und das Dach des Lokschuppens soll saniert werden. Dank der vielen Eigenleistung rechnet der Verein hier mit Kosten von rund 540 000 Mark. "Wir arbeiten an einem Konzept", erklärt Göppl, darin enthalten: Gelder von Sponsoren. "Einige Firmen aus der VG Altenahr und aus anderen Orten des Kreises wollen Arbeitsleistung spenden", freut sich der Vorsitzende. So wäre es für den Verein zu schaffen: "Die Museumsanlage Kreuzberg könnte 2002 in Betrieb gehen, und der Kreis Ahrweiler wäre um eine Attraktion reicher."

Quelle: Rhein-Zeitung.


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Rückbau in Hönningen (Ahr)

Mit dem Einbau des alten Hönninger Prellbocks in Ahrbrück ist der Anfang 
des Rückbaus des seit knapp 18 Monaten stillgelegten Reststückes der 
Ahrtalbahn gemacht. In Kürze werden dort knapp 2000 Meter Gleise abgebaut 
um der Umgehungsstrasse Platz zu machen.

Im Mai 1986 war das Teilstück Hönningen - Adenau der ehem. KBS 433/601 
abgebaut worden. Aufgrund eines regelmäßigen Güterverkehrs war die Strecken 
von Kreuzberg bis Hönningen erhalten gebleiben. Nach Schließung des Werks 
und erfolgloser Ausschreibung war das Reststück Ahrbrück - Hönningen am 
24.12.1999 stillgelegt worden.

Quelle: JS


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Altenahr: Steinewerfer

Nicht zu fassen: Am frühen Samstagabend bewarfen Jugendliche am Bahnübergang in Altenahr den "Talent"-Triebwagen mit Steinen. Dabei wurden zwei Fensterscheiben beschädigt. Die Polizei ermittelte die Täter: Sieben Mitglieder einer Fußballmannschaft aus Mülheim/Ruhr, die sich auf einem Altenahrer Campingplatz aufhielt

Quelle: Rhein-Zeitung vom 14.05.2001.


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Queen bleibt der Schiene treu
Apollinaris behält Bahnanschluss - Suche nach einem privaten Betreiber

KREISSTADT.Dem radikalen Stilllegungsprogramm der Bahn AG wird zum Jahresende auch der Vertrag zwischen der DB-Cargo und dem Mineralwasser-Abfüller Apollinaris zum Opfer fallen. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig ein Verladen des Mineralwassers auf Lkw. Ein Privatbahnanbieter soll die Aufgabe übernehmen.

Die Bahn hat ihr Sanierungsprogramm nochmals auf den Prüfstand gestellt und dabei herausgefunden, dass beim Güterverkehr kräftig gespart werden kann. So sollen 66 Transportpunkte in Rheinland-Pfalz geschlossen werden. Mit dabei: die Verladestelle des Mineralwasser-Abfüllers in der Kreisstadt. Entsprechende Verträge laufen zum Jahresende aus. Bis zu 1500 Tonnen Güter werden dort pro Monat verladen. Alternative zur Bahn wäre ein Transport über die Straße.

"So weit muss es aber nicht kommen", ist sich Dirk Schieman, Logistik-Leiter in der Hamburger Firmenzentrale, sicher. Denn in vergleichbaren Fällen wurden bisher immer private Bahnbetreiber gefunden. Es sei durchaus möglich, dass diese sogar kostengünstiger arbeiten würden. Trotz allem Verständnis für kostensparendes Firmenmanagement der Bahn sei Apollinaris über diese Entwicklung nicht erfreut. Drei private Bahnbetreiber wurden bisher angesprochen und zu einem Angebot aufgefordert. Um Hilfe wurde aber auch die Landesregierung in Mainz gebeten, da es politisch nicht gewollt sein kann, noch mehr Güter auf die Straße zu verlegen.

Besonders gefragt ist jetzt das Logistikzentrum Bad Neuenahr der Firma Fiege net GmbH. Sie ist seit 1995 damit beauftragt, für Apollinaris den Transport zu organisieren. Auch dessen Niederlassungsleiter Björn Liedtke ist sich sicher, dass noch kein endgültiges Aus für den Bahntransport gesprochen wurde. Da sich die Verhandlungen mit den privaten Bahnbetreibern erst im Anfangsstadium befänden, sei eine bindende Aussage jetzt noch nicht möglich. Aber auch er zeigte sich optimistisch, dass sich am Transportverfahren per Bahn nichts ändern wird - höchstens der Name des Durchführenden. (tar)

Quelle: Rhein-Zeitung vom 3. Mai 2001.


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Erster Spatenstich für Ortsumgehung Hönningen

Im Frühjahr 2003 ist die Freigabe

Von Udo Konz

Hönningen. Die Kleinsten waren gestern die Größten. Beim ersten Spatenstich der Hönninger "Jahrhundertmaßnahme" Ortsumgehung bekamen die Kindergartenkinder für ihr Singspiel kräftigen Beifall - mehr als die offiziellen Redner.

"Hurra, hurra die Straße wird gebaut", trällerten die kleinen Jungen und Mädchen, für die als Erwachsene der jahrzehntelange Kampf um die Straße ferne Vergangenheit sein wird. Spaten und kleine Plastiklastwagen hatten die Knirpse gleich mitgebracht, und zum Gitarrenspiel von Leiterin Annemie Ulrich machten es die Kleinen mit rhythmischen Bewegungen den großen Bauarbeitern schon mal vor, wie aus einer gerodeten Trasse ein Asphaltband entstehen soll. Rund 130 Zuschauer verfolgten die Zeremonie am Sportplatz an der Ahr.

Am kommenden Montag wird es ernst. Die großen Baumaschinen rücken dann an. Als erstes Teilgewerk entsteht die Brücke über den Mühlgraben, eine von insgesamt sieben Brücken. Im Frühjahr 2003 wird mit der Fertigstellung der knapp 1,6 Kilometer langen Entlastungsstraße gerechnet.

Nicht nur im Kindergarten herrschte Erleichterung. Die Bürgerinitiative Pro Ortsumgehung bedankte sich mit einem Plakat in unmittelbarer Nähe des Rednerpults dafür, dass die "Beteiligten für den Umwelt- und Bürgerschutz" tätig gewesen sind. Und in der Ortsdurchfahrt, wo in der Vergangenheit immer wieder harsche Protestspruchbänder hingen, war zu lesen: "Die Vernunft hat gesiegt!"

Von einem großen Tag für Hönningen sprach der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen in Berlin, Stephan Hilsberg. Er berichtete, wie er einmal auf der Fahrt in den Urlaub Hönningen passierte und "sich durch den Ort quälte". Es sei "höchste Zeit, dass wir zum Spatenstich kommen". Der entscheidende Grund für die Verwirklichung sei aber nicht der Urlaubsverkehr, sondern der Durchgangsverkehr zum Nürburgring.

Der Mann aus Berlin erinnerte daran, dass der Wegzug der Fledermäuse, für die eine aufwendige Lösung bereits geplant war, den Bund drei Millionen Mark weniger gekostet hat - 11,5 Millionen sind jetzt veranschlagt. Ein dickes Lob sagte Hilsberg der "parteiübergreifenden Aktivitäten" in der Region, die der Realisierung den Weg geebnet hätten. Hilsberg erinnerte auch an UMTS-Milliarden, die Geld in die Bundeskasse spülten und zur Schuldentilgung verwendet wurden. So sparte der Bund Zinsen und steckte das Geld auch in den Straßenbau.

Von anspruchsvollem Straßenbau in einem sensiblen ökologischen Bereich sprach Ernst Eggers, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium. Von heute rund 8000 Fahrzeugen pro Tag werden, so Eggers, nach Fertigstellung der Ortsumgehung nur noch 900 durch Hönningen fahren. Neben einer Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität sei auch eine Steigerung der Verkehrssicherheit zu erwarten. Erfreut nahm der Staatssekretär zur Kenntnis, dass das Baurecht ohne gerichtliche Klagen zustande gekommen sei.

Die politische Prominenz des Kreises hatte Baudirektor Manfred Weiskopf vom Straßen- und Verkehrsamt Cochem begrüßt, auch seinen Vorgänger im Amt, Manfred Schwenn sowie Altbürgermeister Hermann Heiser und den 1. Beigeordneten Jürgen Schwarzmann in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Achim Haag.

Bei einem typischen Hönninger Essen mit Kassler, dicken Bohnen und Salzkartoffeln wurde im Pfarrheim das Ereignis gefeiert. Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Ortsbürgermeister Hans-Josef Weber unterstrichen die Bedeutung der Maßnahme. Markus Bleiholder von Bürgerinitiative formulierte es so: "In Hönningen ist der Anfang eines Aufatmens zu hören!"

Quelle: RA-Rundschau 13.03.2001.


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"Hurra, die Straße wird gebaut"

Politische Prominenz aus Berlin und Mainz machte gestern den ersten Spatenstich für die Ortsumgehung Hönningen

Eine lange Zeit des Wartens ging gestern zu Ende: Der erste Spatenstich für die Ortsumgehung Hönningen wurde getätigt. Im Frühjahr 2003 soll die Straße dem Verkehr übergeben werden.

Von Volker Jost

HÖNNINGEN."Hurra, hurra, die Straße wird gebaut!" Aus voller Brust sangen 42 Mini-Bauarbeiter aus dem katholischen Kindergarten Hönningen ein tolles Lied, das Annemie Ulrich und ihre Mitarbeiterinnen mit dem Nachwuchs perfekt einstudiert hatten. Mit kleinen Plastik-Spaten und Spielzeug-Lastern nahmen die Kinder vorweg, was die eigens angereiste Prominenz aus Berlin, Mainz und Koblenz gleich darauf hochoffiziell vollzog: Gestern Morgen war Spatenstich für die Ortsumgehung Hönningen.

Nicht ganz ungefährlich

Setphan Hilsberg (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, hatte höchstselbst schon bei einer Urlaubsfahrt mit dem Campinganhänger gemerkt, wie eng die Ortsdurchfahrt in Hönningen ist. "Ganz ungefährlich ist die Sache nicht", sagte er, "deshalb ist es höchste Zeit, dass wir zur Sache kommen!" Schließlich sei die Bundesstraße 257 eine wichtige Verkehrsverbindung, besonders an Wochenenden mit Nürburgring-Veranstaltungen. Die Planungsgeschichte der Umgehung fülle allerdings Bände, das wussten auch die etwa 130 anwesenden Zuschauer. Wenigstens hätten die Fledermäuse ein Einsehen gehabt und seien aus dem alten Bahnhof ausgezogen, bevor Millionen für ihre Sicherheit hätten investiert werden müssen. Der Staatssekretär lobte aber auch die Zusammenarbeit vor Ort: "Parteiübergreifende Aktivitäten vor Ort sind noch immer die besten Voraussetzungen für die Verwirklichung eines solchen Projektes."

Jetzt werde es nicht mehr lange dauern, bis der Verkehr aus dem engen Ort heraus sei. Die 11,5 Millionen Mark teure Maßnahme werde voraussichtlich in zwei Jahren fertig gestellt. Im Frühjahr 2003 soll die Freigabe erfolgen. "Dann werden die Bürger von Hönningen wieder durchatmen können - und für die Gemeinde wird der Weg frei sein, das Ortsbild zu verschönern und die beiden Straßenseiten zusammen wachsen zu lassen."
Der rheinland-pfälzische Staatssekretär Ernst Eggers (FDP) fügte hinzu: "Mit der Freigabe der neuen Straße sind erhebliche Verbesserungen zu erwarten: Von den heute rund 8000 Fahrzeugen pro Tag werden voraussichtlich nur noch 900 Hönningen durchfahren!" Anspruchsvoll seien die Randbedingungen der Maßnahme, denn es seien nicht weniger als sieben Brücken neu herzustellen. Die Anschlüsse an die vorhandene Bundesstraße 257 und der Brückenbau müssen außerdem unter Aufrechterhaltung des Verkehrs erfolgen. Und der Arbeitsraum neben der Trasse sei durch die sensible Ökologie entlang des Bachlaufs eng begrenzt.

Die Umgehung biete aber neben der höheren Verkehrssicherheit im Ort auch noch andere Chancen für das Erscheinungsbild Hönningens. "Ich ermuntere Sie, den Dorfentwicklungsplan von 1984 fortzuschreiben!" Es seien gerade die privaten Initiativen, die oftmals einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität leisteten.
Landrat Dr. Jürgen Pföhler sah im gestrigen Tag auch ein Signal an den gesamten Kreis Ahrweiler: "Es geht also doch!" Doch es warteten noch weitere wichtige Straßenbauprojekte auf ihre Verwirklichung. Das seien neben dem Lückenschluss der Autobahn A 1 die Ortsumgehungen Bad Neuenahr und Bad Bodendorf/Lohrdorf, die für das untere Ahrtal eine große Bedeutung hätten. Auch sei die benachbarte Ortsumgehung Altenahr noch nicht ganz fertig, denn es fehle noch der Durchstich des Lingenberg-Tunnels, der die Einwohner Kreuzbergs weiter entlaste. "Leistungsfähige Straße sind für den Kreis Ahrweiler geradezu überlebenswichtig", fasste er zusammen.

Freche Fledermaus

Ortsbürgermeister Hans-Josef Weber, dessen Krawatte eine freche Fledermaus schmückte, konnte man die Erleichterung förmlich ansehen, dass es jetzt mit der Umgehung seines Heimatdorfes Ernst wird. "Lange haben wir auf diesen Tag gewartet", sagte er, "und ein langer harter Weg geht zu Ende." Er habe immer an die Verwirklichung des Vorhabens geglaubt und sei heute froh, dass er Recht behalten habe. Immerhin habe die Zeitspanne von der ersten Planung im Jahre 1936 bis heute ein Menschenalter betragen. Haselhuhn und Fledermaus hätten jedoch dafür gesorgt, dass so manche Planung für die Katz war. Doch jetzt gehe es tatsächlich los. Am kommenden Montag sollen schon die Bagger anrücken und die erste Brücke über den Mühlgraben bauen. Webers Schlusswort: "Ich hoffe, dass die Ortsumgehung zügig gebaut wird, dass während der Bauphase keine Unfälle passieren und wir nach der Freigabe sagen können: Die Investition hat sich gelohnt!"

Quelle: Rhein-Zeitung vom 13.03.2001.


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Die Baufahrzeuge rollen nach Hönningen

Spatenstich für die Umgehungsstraße ist auf Montag festgesetzt - In zwei Jahren wird die einst unendlich scheinende Geschichte zu Ende sein

Von Christine Schulze

Hönningen. Der Countdown läuft. Am Montag, 12. März, 10.30 Uhr, versammeln sich Repräsentanten von Bund und Land, aus dem Kreis Ahrweiler und der Verbandsgemeinde Altenahr in Hönningen zum ersten Spatenstich für die Ortsumgehung. Der parlamentarische Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium, Stephan Hilsberg, wird erwartet wie auch Staatssekretär Ernst Eggers aus dem Mainzer Verkehrsministerium und der Direktor des Straßen- und Verkehrsamts Cochem, Manfred Weiskopf. Mit dem Datum 12. März geht der Kampf der Hönninger um Ruhe im Dorf und für eine Umgehungsstraße in die entscheidende und voraussichtlich letzte Runde.

Die Bürger von Hönningen ließen über Jahrzehnte hinweg nicht locker. Demos waren Programm. So auch, als wenn die Rennsportfans zur Formel-1 anfuhren. Da wurde flaniert und die Straße blockiert. Foto: Vollrath

Zwei Jahre Bauzeit sind für das 1,6 Kilometer lange und auf zehn Millionen Mark veranschlagte Stück vorgesehen. Die Umgehungsstraße ist auf der Trasse der früheren Bahn geplant. Sie schwenkt im Gewerbegebiet Hönningen ahraufwärts von der jetzigen Bundesstraße 257 ab und trifft am Ortsausgang, oberhalb der Gaststätte "Zur Traube" wieder auf die bestehende Bundesstraße. Anschlussstellen für Hönningen sind an der Tankstelle und oberhalb der Gaststätte "Zur Traube" vorgesehen. Die Straße wird zweispurig und ohne Rad- und Fußweg gebaut. Aus Gründen des Lärmschutzes wird sie
einen Meter tiefer gelegt als die Bahn.

So hat das Zittern der Hönninger beim Gang über die Dorfstraße, wo sie bislang ewig von Lastwagen, Bussen und Personenautos gescheucht wurden und wo auch für die Kraftfahrer oft kein Durchkommen war, ein absehbares Ende. Ein absehbares Ende hat auch eine Geschichte, die lange Zeit endlos zu sein schien. Denn das Ringen der Hönninger um eine Umgehungsstraße hatte bereits 1969/70 begonnen.

Damals wurden mehrere Trassen untersucht, so eine Tunnellösung und eine Straße auf Stelzen zwischen der Bahn und dem Berg. Ein Silberstreif zeichnete sich am Horizont ab, als die Bahn 1985 die Strecke zwischen Kreuzberg und Adenau stilllegte und der Gemeinderat beschloss, die Bahntrasse für eine Umgehungsstraße zu nutzen. Problem waren die Fledermäuse, die sich im alten Bahnhofsgebäude eingenistet hatten und dort
seit Jahrzehnten ihre Jungen aufzogen. Experten bangten um die Sicherheit der im Fliegen noch unerfahrenen Jungtiere. Eine Umsiedlung der Kolonie schien nicht möglich. So wurde eine Schutzwand geplant, was die Kosten für den Straßenbau deftig in die Höhe getrieben hätte. Das Problem erledigte sich, nachdem die Tiere ihren Standort aufgegeben hatten.

Grünes Licht für die Umgehungsstraße kam am Karsamstag 1998 mit der Post nach Hönningen: der Planfeststellungsbeschluss aus Mainz. Damit war das Projekt genehmigt - und es begann eine neue Phase in seiner Entstehungsgeschichte: der Kampf ums Geld. Es waren Monate gekennzeichnet durch eine Flut von Anfragen, Briefen und Antworten zwischen Ministerialbeamten und Politikern in Berlin, Mainz und Hönningen. Die Dorfbewohner malten Transparente, gingen auf die Straße, demonstrierten, holten sich Hilfe von außerhalb. Und als viele die Verkehrssituation im Dorf schon auf viele weitere Jahre in schwarzen Farben malten, kam am 15. August des vergangenen Jahres die endgültig gute Nachricht aus Berlin und Mainz wie ein Blitz aus heiterem Himmel: Der Bund hatte 60 zusätzliche Millionen Mark für Investitionen im Straßenbau bewilligt.

Die Ortsumgehung, die seit Jahren in die höchste Prioritätenstufe eingeordnet war, sollte endlich realisiert werden. Elf Millionen Mark stehen bereit. Gebaut wird vom oberen Ortseingang (aus Richtung Adenau) ahrabwärts.

Quelle: General-Anzeiger vom 09.03.2001 (Internet).


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Güterverkehr Ahrtalbahn

Der Güterverkehr auf der Ahrtalbahn Remagen - Bad Neuenahr endet nach Prüfung der
Verträge zum Jahresende 2001. Fiege (fährt für Apollinaris) und Schmitt (Heimersheim,
verlädt in Neuenahr) suchen Unternehmen, die ab 2002 den Verkehr übernehmen.

Joachim Jakubowski


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Bw Kreuzberg

Wahrscheinlich ist es noch nicht sonderlich aufgefallen, aber der Verein hat zum 1. Januar das Bw Gelände übernommen. Die letzten beiden Samstage wurde trotz nicht idealem Wetter mit den Aufräumarbeiten begonnen.

Vom Bewuchs befreit sind mittlerweile die Gleise vor dem Schuppen, sowie das Gleis und die Weichen im Schlackengrubengleis 16. Bis Ostern, denke ich, haben wir die Gleise wieder frei.

Danach geht es an die "großen Brocken": Gleisanschluß und Schuppendach.

Wer mithelfen will kann sich per Mail an bw-kreuzberg@gmx.de nach den genauen Terminen erkundigen; Spenden sind natürlich auch gerne gesehen.

Jan Schauff


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"Talent" hat nicht den rechten Tritt
Zwischen neuen Ahrtal-Zügen und Bahnsteigkante klaffen 20 Zentimeter -
Nachbesserung an den Wagen in Aussicht gestellt

Neue Züge auf der Ahrtalstrecke und neue Bahnsteige in Bad Neuenahr - und beides zusammen dennoch ein Ärgernis: Zwischen den Treppen des VT 643 "Talent" und der Bahnsteigkante klafft ein breiter Spalt, den viele Fahrgäste als hinderlich, wenn nicht gefährlich einstufen.

Von Wolfgang Pechtold

AHRTAL. "Können Sie mir mal helfen?" Zugbegleiter bekommen diese Bitte häufig zu hören. Besonders oft im Bahnhof von Bad Neuenahr. Denn die funkelnagelneuen Züge vom Typ VT 643 "Talent", die seit Ende vergangenen Jahres auf der Ahrtalstrecke verkehren, und die funkelnagelneuen Bahnsteige des Heilbads passen nicht zueinander. Zwischen Wagenkasten- und Bahnsteigkante klafft ein Abstand von 25 bis 30 Zentimetern - ein Schönheitsfehler, vielleicht sogar ein Sicherheitsmanko.

Wo liegt das Problem? Sind die Bahnsteige falsch gebaut oder die Züge falsch konstruiert worden? "Das haben wir uns auch gefragt", gibt der Erste Kreisstadt-Beigeordnete Dr. Hans-Ulrich Tappe Auskunft, "aber wir sind sicher, dass beim Ausbau des Bahnhofs alle Vorschriften der Deutschen Bahn berücksichtigt worden sind. Es liegt eindeutig an den Zügen."

Das bestätigt auch der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (SPNV-Nord) in Koblenz. Stephan Pauly, der stellvertretende Verbandsdirektor, kennt als Sinziger, der die Ahrtalbahn häufig auch dienstlich und geschäftlich nutzt, die Situation aus eigener Anschauung. "Alles, was jetzt da ist, ist hundert Mal besser als alles, was da vorher war", stellt er zunächst einmal mit allem Nachdruck fest. Aber dass "Talent" und Bahnsteige nicht so recht zusammen passen, räumt er denn doch ein. Und es liegt nicht am Bahnsteigausbau. "Die Planungen sind ja mit der Eisenbahnaufsichtsbehörde abgesprochen. Und aus den Planzeichnungen geht letzten Endes auch der Abstand von der Bahnsteigkante zum Fahrzeug hervor. Wenn man das sehr komplizierte Genehmigungsverfahren beim Eisenbahnbundesamt kennt, dann wundert es einen schon,
wenn die Sache als genehmigungsfähig und sicher eingestuft wird, die unsere Kunden offenbar etwas anders beurteilen."
Abhilfe, so Stephan Pauly, wird kommen. Aber nicht von der baulichen Seite her: "Die Bahnsteige stehen jetzt. Da ist nicht mehr dran zu rütteln", sagt er. Das Problem müsse "fahrzeugseitig" geregelt werden. Der SPNV-Mann: "Die Bahn, zumindest die DB Regio AG, wird reagieren. Das ist uns zugesagt. Die Fahrzeuge gehen ja turnusmäßig zur Überholung in die Werkstätten. Dabei kriegen sie dann verbreiterte Eintrittsstufen, die den
Abstand verringern." Pauly weiß allerdings nicht, wann das sein wird: "Ich kenne den Wartungsturnus auch nicht."
Die Aufgeregtheiten kann er verstehen. Natürlich erwarte man eine hundertprozentige Lösung, wenn Bahnsteige umgebaut und neue Züge angeschafft werden. "Aber wenn die Stufen jetzt verändert und die Abstände verringert werden", sagt er, "dann besteht aus meiner Sicht zukünftig überhaupt kein Problem mehr."

Quelle: Rhein-Zeitung vom 02. März 2001.


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Es ist noch nicht lange her: Güterwagen im Bahnhof Hönningen (Ahr) am 11. November 1996.
Mit dem Ende der Fa. Klören endete auch der Güterverkehr auf der Ahrtalbahn hinter Neuenahr.

Ortsumgehung: Spatenstich in Hönningen

peo Hönningen. Die Verkehrsministerien des Bundes und des Landes laden am
Montag, 12. März, um 10.30 Uhr zum Spatenstich der Ortumgehung Hönningen
im Zuge der B 257 ein. Nach der Begrüßung durch Baudirektor Manfred Weiskopf
vom Straßen- und Verkehrsamt in Cochem werden der Parlamentarische Staatssekretär
Stephan Hilsberg vom Bundesverkehrministerium sowie Staatssekretär Ernst Eggers
vom rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium sprechen.

Damit dürfte das physikalische Ende der Ahrtalbahntrasse von Brück nach Hönningen
eingeläutet werden (Jan Schauff).

Quelle: Kölnische Rundschau (Internet) vom 01.03.2001.