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update: 04.10.2001]
Strecke Remagen - Ahrbrück
Ahrtalbahn 2001 (1) [<<< Übersicht] 29.09.2001
Güterverkehr auf dem Abstellgleis (RZ)
Seit 121 Jahren rollen auf den Schienen
durch das Ahrtal nicht nur
Von Jochen Tarrach KREISSTADT. Für den Heimersheimer
Unternehmer Erwin Schmitt war es ein
Zum letzten Male verschwanden Schmitts
Paletten in den Güterwaggons, um
Auch Apollinaris betroffen Zum Jahresbeginn erreichte die Nachricht
von der Einstellung des
"Die DB macht Schwierigkeiten, wo es nur
geht", sagt
So hat er noch Hoffnung, dass das Rad eventuell
nochmals zurück gedreht
"Großer Standortnachteil" So befestigte Doris Schmitt ein großes
Schild am zur Abfahrt
Quelle: Rhein-Zeitung vom 29.09.2001.
Willi Tempel kritisiert Wegfall von Service
und nennt Mängel an den
Kreis Ahrweiler. (hut) Zum Wechsel des
kleinen Fahrplans Ende September
Dass dieses Verfahren auf der Ahrtalstrecke
bisher nicht angewandt wurde,
Doch jetzt sollen auch hier Personalkosten
eingespart werden, so die
Ab Bad Neuenahr bis Rech ist der Nahverkehrszug
wieder mit einem
"Wenn es sich um nette Kollegen handelt,
dann geben diese auch außerhalb
Stephan Pauly, stellvertretender Verbandsdirektor
des Zweckverbandes
Kritik an der neuen Vorgehensweise der
Bahn übt Kreistagsmitglied Willi
Quelle: GA vom 27.09.2001. Kommentar: Interessant
ist ist, das nur noch für 2 Bahnhöfe, Ahrweiler und Rech, die
in der Kurve liegen, extra ein "KiN" zusteigt, der den Zug danach wieder
verläßt...
KHN
Voraussichtlich am 28.09. bedient die DB
Cargo zum letzten Mal den Bahnhof Neuenahr. Neben Apolinaris wird derzeit
noch von der Firma Schmidt Pappe und Verpackungen verladen. Die Fahrzeiten
haben sich seit meinem letzen Besuch auch geändert, jetzt wird Bad
Neuenahr nur noch einmal täglich mit BR 294 bedient; Ankunft 12:08,
Abfahrt 13:46
CM
Am 9.9. stand das Bahnbetriebswerk Kreuzberg anlässlich des Tags des offenen Denkmals allen Interessierten offen. Zünftig anreisen konnte man auch mit dem Rotwein-Express, dessen Namen viele Fahrgäste anscheinend zu wörtlich nahmen: Wegen der vielen Weinorte an der Ahr nicht allzu viele den Weg bis Kreuzberg. Wer es dennoch schaffte, konnte sich im Museum-Bahnbetriebswerk Kreuzberg (Ahr) über den Stand der Dinge informieren. Peter Weber
mfr Kreuzberg. Mehr als 300 Meter Gleis hat die Deutsche Bahn dem Denkmalverein "Museums-Bahnbetriebswerk" in Kreuzberg spendiert. Dieser Tage hat die Bahn Schienen, Schwellen, eine Weiche, einen Prellbock und anderes Zubehör von einem Subunternehmer anliefern lassen. Ebenfalls von der Bahn angeheuerte Gleisarbeiter haben danach sofort damit begonnen, das reichlich heruntergekommene Zeugnis deutscher Eisenbahngeschichte wieder an das Netz der Ahrtalbahn anzuschließen. Dazu war ein sogenannter Zweiwegebagger im Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Spezialfahrzeug, das mit seinen Reifen sowohl über normales Gelände fahren kann, aber auch über einen schienentauglichen Radsatz verfügt und deshalb vom Gleis aus neue Schwellen und Gleise verlegen kann. Den beiden Vereinsvorsitzenden des gemeinnützigen Vereins, Björn Göppl und Jan Schauff, war die Materialspende sehr willkommen. Sie freuten sich zudem über den Fortschritt des Projekts. Denn mit dem gespendeten Gleismaterial konnte nicht nur die Anbindung an das reguläre Gleisnetz sichergestellt werden, sondern auch noch mancher Defekt an anderer Stelle behoben werden. Weitere Sponsoren und neue Mitglieder werden noch gesucht. Kontakt: Schriftführer Gieraths, Ruf (02641) 36286. Quelle: Kölnische Rundschau vom 29.08.2001.
Am 9.9. ist am "Tag des offenen Denkmals"
das ehem. Bw Kreuzberg (Ahr) von
Anreisen kann man stilgerecht mit dem "Ahr-Blitz"
des DB Museums ab
Ahrtal-Plandampf Als erste kommt 41 360 am 9.9 und fährt ab Remagen im Auftrag von DB Regio zu normalen Tarifen (inkl. SWT!). Zusätzlich kommt noch 2 x Samstags die 78er von der Ruhr Ende September und nochmal im November. Jan Schauff (www.ahrtalbahn.de)
jr Kreuzberg. Kurz nach 3 Uhr in der Nacht zum Mittwoch bemerkte ein Bahnmitarbeiter, dass sich Unbekannte an einem im Bahnhof Kreuzberg abgestellten Zug zu schaffen machten. Die Täter ergriffen sofort die Flucht. Laut Polizei Adenau hatten sie den Zug mit Graffiti besprüht. Im näheren Umfeld fanden die Beamten denn auch 14 Spraydosen und Einweghandschuhe im Gebüsch. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat 2000 Mark Belohnung für die Ergreifung der Täter ausgesetzt. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, sollte sich mit der Polizei Adenau, Ruf (02691) 9250, in Verbindung setzen. Rundschau 9.8.01
Diese Woche hat in Hönningen an der
Ahr (ex KBS 477) der Rückbau der
Jan Schauff Überraschung an der Ahr: Seit heute verkehrt wieder die Graffitibahn an der Ahr. Als erster Vertreter erschien die 215 138 auf der Ahrtalbahn. Ob dies wegen Protesten aus der Graffitiszene geschah, ist nicht bekannt. Nachdem der Steuerwagen bereits vollgeschmiert ist, harren die anderen beiden Silberlinge der optischen Aufarbeitung. (Schwarzer Humor). PS: Der Einsatz soll lt. Personale 2 Monate andauern. JJ
Ahrkreis/Kreuzberg. Bei einem Besuch im
Kreis Ahrweiler informierte sich
Quelle: Krupp-Verlag Sinzig. Ahrtal/Bonn. Mit dem Fahrplanwechsel am
vergangenen Sonntag startete die
Quelle: Krupp-Verlag Sinzig.
Sechs Zugpaare verkehren von Sonntag an
ohne Umsteigen in Remagen -
Von Rainer Schanno Region. Ohne den hinderlichen und zeitraubenden Zwischenstopp "Umsteigen in Remagen" ging es nicht, von Bonn ins Ahrtal und umgekehrt per Bahn. Jedenfalls nicht mehr seit 1990. Am Freitag, auf den ganz neu angelegten Bahnsteigen in Bad Neuenahr, startete die offizielle Eröffnungsfahrt für die wieder aufgenommene Direktverbindung "Ahrtal-Bonn direkt". Pünktlich ab Sonntag, 10. Juni, zum Fahrplanwechsel, werden moderne Talent-Triebwagen sechs Mal täglich Ahrbrück und Bonn und umgekehrt direkt verbinden. Zusätzliche Verbindungen von Bonn und Bad Godesberg ins Ahrtal mit Umsteigen in Remagen gibt es weiterhin. Der Ahrweinkönigin Annika Gasper
zur Seite präsentieren Peter Müller (rechts) und
Die Zeiten für die insgesamt 12 Direktfahrten sind wochentags auf Berufspendler, Schüler und Einkaufende abgestimmt, wie VRS-Geschäftsführer Walter Reinarz sagte: frühmorgens, mittags und nachmittags. Samstags und sonntags setzt die Bahn auf Ausflügler: Ab Bonn geht es ab 8 51 Uhr im Zweistundentakt direkt ins Ahrtal. Bis zur Kurstadt Bad Neuenahr schafft der flotte Talent die Tour in 30 Minuten. Zurück müsste der Wanderer und Weintrinker direkt allerdings schon am frühen Nachmittag ab 17.02 von Ahrbrück aus zurück. "Unser nächstes Ziel ist eine Direktfahrt zu später Stunde, so dass die Ausflügler Wein und Landschaft in Ruhe genießen können", sagte Andreas Wittpohl, Geschäftsführer der Touristik-Service Ahr, Rhein, Eifel. Am Freitag atmeten die geladenen Gäste auf: Der lang ersehnte Wunsch zur Direktverbindung war in einem hoch komplizierten Verfahren Realität geworden. Und er hatte ein weiteres Zeichen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Region gesetzt. "Für mich ist "Bonn-Ahrtal direkt" der sichtbare Beweis: Die Region wächst immer weiter zusammen", sagte Landrat Jürgen Pföhler angesichts des 10. Jahrestages des Umzugsbeschlusses am 20. Juni. Pföhler, der sich gleich beim Amtsantritt vor gut einem Jahr für die Direktverbindung stark gemacht hatte, erinnerte an finanzielle Probleme: Anschubfinanzierung durch den AW-Kreis, den Bonn-Beitrag und das Engagement der Landesregierungen in Düsseldorf und Mainz sowie des Zweckverbandes SPNV und dem VRS. Der neue Fahrplan leiste einen wichtigen Beitrag dazu, den Schienenverkehr und damit den ÖPNV als attraktive und flexible Alternative zum Auto zu etablieren. Stark belastete Straßen machten auch dem Oberzentrum Bonn zu schaffen: "Täglich strömen mehr als 80 000 Pkws aus allen Richtungen nach Bonn", sagte Bürgermeister Peter Müller, auch zu Theatern und Museen oder zum Shopping. Müller ist guten Mutes, dass sich durch die Verbindung "Ahrtal-Bonn direkt" viele Menschen zum Umsteigen vom Auto auf die Bahn bewegen lassen. Bei den heutigen Benzinpreisen und übervollen Straßen biete eine stressfreie Bahnfahrt ein ernst zu nehmendes und konkurrenzfähiges Angebot. "Wir sitzen alle in einem Zug", beschwor Müller die nach dem Umzug gewachsene Zusammenarbeit in der Region. Elf Minuten Fahrzeit spare der Direktzug, sagte der Karl-Geert Kuchenbecker vom Mainzer Verkehrsministerium. Aber etwas fehle noch: attraktive Bahnhöfe. Für den Koblenzer Oberbürgermeister Eberhard Schulte-Wissermann zeige die Ahrtalbahn, dass der ÖPNV ausbaufähig sei, auch weil er an der Ländergrenzen nicht Halt mache. Er hat die Vision von einer S-Bahn Köln-Bonn-Koblenz, beiderseits des Rheins. Fest im Blick haben Bahn und Politik den weiteren Ausbau der Direktlinie: durch mehr und weitere Direktfahrten bis nach Köln. Und das Thema steht an, wenn die rechtsrheinische ICE-Strecke Köln-Frankfurt die linksrheinische entlastet. Quelle: General-Anzeiger vom 09.06.2001.
Bahn frei: Ab Sonntag gibt es täglich
sechs durchgehende Verbindung zwischen Ahrbrück und Bonn und umgekehrt
Von Gerrit Mitter AHRTAL/BONN.Mit dem Fahrplanwechsel am
Sonntag, 10. Juni, startet die Ahrtalbahn durch. Ohne zeitraubendes Umsteigen
in Remagen verkehren dann täglich je sechs Züge zwischen Ahrbrück
und Bonn und umgekehrt. Gestern wurde bei einer Sonderfahrt zwischen Bad
Neuenahr und Bonn der Service für die Bahnkunden vorgestellt.
Über die Landesgrenze In seinem Grußwort vor der großen Gästeschar vor der Jungfernfahrt wies Landrat Dr. Jürgen Pföhler auch ausdrücklich auf die "Anschubfinanzierung" durch den Landkreis hin. Wie auch andere Redner betonte er die damit gezeigte Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg. Das sei gerade jetzt wenige Tage vor dem zehnten Jahrestag des Umzugsbeschlusses am 20. Juni bedeutsam. "Wir sitzen doch gemeinsam in einem Zug", griff den Gedanken der Gemeinsamkeit über Landes- und Kommunalgrenzen hinweg auch der Bonner Bürgermeister Peter Müller auf. Er zeigte sich optimistisch, dass auch etliche Mitbürger durch die umstiegsfreie Fahrt "zum Umsteigen" auf die Bahn motiviert werden könnten. Beste Chancen biete die direkte Anbindung auch dem Tourismus. So hofft die Stadt Bonn nicht nur auf mehr Kurgäste als Ausflügler aus der Kreisstadt. "30 Minuten von Bad Neuenahr nach Bonn, das ist doch was", stieß Dr. Karl-Geert Kuchenbecker ins gleiche Horn. Der Leiter der Abteilung Verkehr und Straßenbau im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, stellte in Aussicht, dass "bald ganz schnell" auch eine durchgehende Verbindung bis Köln geschaffen wird. Aber "wir brauchen auch attraktive Bahnhöfe, denn daran fehlt's noch", räumte er ein. Bald direkt nach Köln Auch VRS-Geschäftsführer Walter Reinarz' Gedanken gingen in die selbe Richtung. Langfristiges Ziel der beteiligten Partner sei eine Ahrtalbahn, die im Stundentakt verkehre und das dann bis Köln. Mit der Durchbindung vom Ahrtal bis nach Bonn entwickle sich der ÖPNV weiter. Dies besonders mit dem neuen Angebot für den Berufs-, Schüler-, Besorgungs- und Ausflugsverkehr, urteilte Dr. Eberhard Schulte-Wissermann, stellvertretender Verbandsvorsteher SPNV-Nord und Oberbürgermeister der Stadt Bonn. Lothar Lindner, Vorsitzender des Kur- und Verkehrsvereins Bad Neuenahr-Ahrweiler, und Andreas Wittpohl, Verkehrsdirektor der Kreisstadt, brachten bei der Eröffnungsfahrt eine weitere Idee ein: Der letzte Zug aus dem Ahrtal nach 22 Uhr sollte ebenfalls direkt bis Bonn durchfahren. Diese Verbindung sei besonders bei Großveranstaltungen in der Kreisstadt und bei den Winzerfesten für die auswärtigen Gäste interessant.Durchaus zugänglich für diese Idee zeigte sich in Bonn Gabriele Wertger von der Regionalbahn-Angebotsplanung. "Dies ist nur der erste Schritt" und die Idee sei umsetzbar. Auch für einzelne spezielle Termine sei eine direkte Fahrt bis Bonn möglich. Quelle: Rhein-Zeitung vom 09.06.2001.
Kreisgebiet. Ab Sonntag, 10. Juni (Fahrplanwechsel) fährt die Ahrtalbahn endlich wieder durchgehend bis nach Bonn. Dies ist ein erster und richtiger Schritt, die bis und ab Bonn Hbf verkehrenden Züge werden bestimmt gut besetzt sein. Grundsätzlich ist dieser durchgehende Verkehr überhaupt nichts Neues. Schon in den sechziger und siebziger Jahre fuhren Züge teilweise von der Ahr bis ins Ruhrgebiet. Anfang der neunziger Jahre wurden zumindest einige Züge am Tag von der Ahr noch bis nach Bonn Hbf geführt. In Zukunft sind weitere durchgehende Verbindungen von der Ahr möglichst bis Köln Hbf wünschenswert. Der "Eisenbahnstammtisch" der Gruppe "Freunde der Ahrtalbahn" freut sich also, dass einige Züge endlich wieder bis Bonn durchfahren und ruft auf zur Teilnahme an der ersten planmäßigen Fahrt am Sonntag, 10. Juni nach Bonn Hbf. Der Zug fährt um 7.22 Uhr ab Dernau, 7.32 Uhr ab Ahrweiler, 7.36 Uhr ab Bad Neuenahr, 7.43 Uhr ab Bad Bodendorf, 7.49 Uhr ab Remagen. Er hält selbstverständlich auch auf allen anderen Bahnhöfen an der Ahrtalbahn. Geplant ist die Mitnahme von Fahrrädern um dann von Bonn gemütlich mit Zwischenstopps an bekannten Einkehrstätten bis ins Ahrtal zurückzuradeln. Wolfgang Groß / Hans Dieter Auster Quelle: Krupp-Verlag Sinzig.
Ahrtal/Kreuzberg. Voran kommt der Verein "Museums-Bahnbetriebswerk Kreuzberg (Ahr)" mit seinen Plänen zur Reaktivierung der alten Betriebsanlagen und zum Wiederaufbau des historischen, denkmalgeschützten Lokschuppens. Der Verein ist seit Anfang diesen Jahres auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes ansässig geworden. Der Mitglieder des Vereins haben seitdem ehrenamtlich die ersten Arbeiten auf dem Gelände ausgeführt. Im zeitigen Frühjahr wurden zudem ökologisch wertvolle Bereiche an der Gesamtanlage freigestellt. Zu Hochzeiten der Kreuzberger Bahn befanden sich dort nebeneinander insgesamt 14 Gleise. Franz-Josef Fuchs, anerkannter Naturfachmann, hat auf Bitten des Vereins die Flächen untersucht und dort eine Vielzahl seltener, interessanter Tier- und Pflanzenarten festgestellt. So stieß er bei seinen Kartierungen unter anderem auf Feldermäuse und ebenso seltene Laufkäfer. "Wir möchten hier Natur- und Denkmalschutz miteinander verbinden," haben für Björn Göppl, den engagierten Vorsitzenden des Vereins Museums-Bahnbetriebswerk Kreuzberg, beide Kriterien eine hohe Bedeutung. Stellvertretender Vorsitzender ist Jan Schauff aus Remagen. Eine hohe Bedeutung misst auch der Arbeitskreis Denkmalschutz des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) Rheinland-Pfalz dem Projekt bei. Der will sich die Gesamtanlage, unter Leitung von Professor Dr. Hartmut Hofrichter, in den nächsten Tagen im Rahmen einer Exkursion ansehen und sich für eine Realisierung der Pläne des Museumsvereins einsetzen. Quelle: Krupp-Verlag Sinzig u.a.
- mfr Kreuzberg. Am Bahnbetriebswerk Kreuzberg wird fleißig gearbeitet: Eine neue Drehscheibe ist gefunden, ein Arbeitszug erstanden und ein Konzept für den Aufbau eines Museumsbetriebes erstellt. Jüngst hat sich der zwölfköpfige rheinland-pfälzische Arbeitskreis Denkmalpflege des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor Ort umgeschaut. Das Gremium begrüßte ausdrücklich die Museumspläne des "von der Bahn vernachlässigten technischen Denkmals", wie der Vorsitzende, Professor Dr.-Ing. Hartmut Hofrichter von der Universität Kaiserslautern, sagte. Björn Göppl, Vorsitzender des Fördervereins Museums-Bahnbetriebswerkes, und sein Stellvertreter, Jan Schauff aus Remagen, informierten die Gäste über den Stand der Arbeiten auf der 110 000 Quadratmeter großen Anlage aus dem Jahr 1918. Obwohl es immer noch keinen Kaufvertrag gibt, hat die DB-Imm, also die Immobiliensparte der Deutschen Bahn, dem Verein das Gelände als Mieter bereits überlassen. Einige Baufirmen arbeiten gegen Spendenquittungen auf dem Gelände und unterstützen die jedesmal 15 Aktiven, die Woche für Woche auf der Bahnanlage schaffen. Die Drehscheibengrube ist bereits freigebaggert. "Es war gar nicht so einfach, einen Ersatz für die fehlende Drehscheibe in flacher Bauart zu finden", berichtete Göppl. Das eiserne Monstrum mit 20 Metern Durchmesser, mit dem die Lokomotiven in die richtig Zufahrt zum Ringlockschuppen gedreht werden können, fehlt in Kreuzberg nämlich. Ersatz ist nun einige hundert Kilometer entfernt gefunden worden. "Aber auch in diesem Fall gibt es noch keinen Kaufvertrag mit der Bahn", sagte Göppl. Professor Hofrichter sagte dem rund 70
Mitglieder starken Verein wissenschaftliche und poltitische Unterstützung
zu. Der BUND begrüßte auch die Pflege und Erforschung von seltenen
Pflanzen in der Kreuzberger
Parallel wird in Remagen an der Wiederherstellung des "Klv51" Quelle: Kölnische Rundschau.
Bahnbetriebswerk Kreuzberg: Förderverein hofft auf baldiges Eigentum - Zögern bei der Deutschen Bahn - Petra Elsner diskutiert mit im Ortsbeirat "Ich rechne wöchentlich damit, dass die letzten Unterschriften unter den Vertrag kommen und wir die neuen Eigentümer des Bahnbetriebswerks Kreuzberg sind", erklärt Björn Göppl, Vorsitzender des Fördervereins Museums-Bahnbetriebswerk Kreuzberg e.V.. Seit Januar dieses Jahres sollte es bereits soweit sein, dass die "endlose Geschichte doch ein Ende hat", so Petra Elsner. Die SPD-Landtagsabgeordnete wehrt sich gegen den stetigen Verfall der Anlage und das Zögern bei der Bahn. Am 11. Juni öffentlich: bei der Ortsbeiratssitzung, die um 16 Uhr im Bürgerhaus Kreuzberg beginnt. Von Martina Froitzheim KREUZBERG. Von einer "reellen Chance für den Museumsverein" sprach MdL Petra Elsner Mitte Dezember vergangenen Jahres, als sich Vertreter der Deutschen Bahn Immobiliengesellschaft (DB-Imm), Trier, und des Verkehrsministeriums sowie des Vereins auf einen Vorpachtvertrag für das unter Denkmalschutz stehende alte Bahnbetriebswerk Kreuzberg einigten, der einen Monat später in einen endgültigen Vertrag übergehen sollte. Darauf warten Abgeordnete und Vereinsmitglieder immer noch. Während Petra Elsner im Frühjahr nochmal bei der DB-Imm nachhakte und keine klare Auskunft bekam, vertrauen die 70 Mitglieder des Vereins darauf, dass der Termin zur Vertragsunterzeichnung nahe. Schließlich wären alle Gespräche geführt, sie seien bereits Mieter der Anlage und hätten mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Jürgen Schmieder, Leiter der Zweig-Niederlassung Trier der DB-Imm, erklärt stattdessen: "Wir führen noch Verhandlungen, erst in drei bis vier Wochen können wir was dazu sagen." Mehr sagt er nicht. "Kreuzberg soll sich touristisch entwickeln", nennt Petra Elsner ihr Ziel, für das sie sich am kommenden Montag erneut einsetzen will. Um 16 Uhr beginnt im Bürgerhaus die öffentliche Ortsbeiratssitzung. Unterstützung des Museumsprojektes sicherten ebenfalls die zwölf Fachleute des BUND-Arbeitskreises Denkmalpflege um Professor Hartmut Hofrichter (Universität Kaiserslautern) zu, die sich vor kurzem im Ahrtal und besonders in Kreuzberg umsahen. Die Experten wollen zudem die vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten auf der gesamten Eisenbahnanlage erforschen, die zwischen Ahrbrück und Pützfeld liegt und im April 1998 als große Denkmalzone ausgewiesen wurde. Seit Jahren will der Verein in Kreuzberg eine Museumsanlage aufbauen, doch erst seit ein paar Monaten habe die Deutsche Bahn dafür die Weichen gestellt. Der Grund, vermutet Göppl, liegt an Millionen, die sich die Bahn nicht leisten kann. "Die Bahn hat eine Erhaltungspflicht bei den historischen Anlagen, die unter Denkmalschutz stehen." Für die Kreuzberger Anlage hätte dies bedeutet: entweder für 1,8 Millionen Mark abreißen, belasteten Bauschutt entsorgen und umfangreich die Deckschichten wieder herstellen lassen, da das DB-Werk in der Wasserschutzzone II liegt. Oder Gelände mit Lokschuppen, das seit 14 Jahren still gelegt ist, sanieren und erhalten für 4,3 Millionen Mark. So die Daten aus der Kostenschätzung, erzählt Göppl, welche die DB-Imm anstellte. "Möglichst schon im nächsten
Jahr soll der Museumsbetrieb los gehen."
Hilfe leisten Göppls neuer Stellvertreter Jan Schauff, Remagen, und sein vor kurzem gekauftes historisches Arbeitsfahrzeug mit kleinem Kran und Anhänger. Die passende Drehscheibe, 20 Meter Durchmesser, ist auch bereits gefunden. Bald aufgestellt werden sollen Wasserkran und Kohlenladekran aus Dampflokzeiten, die beide im Besitz des Vereins sind. Konzept fürs Dach Und das Dach des Lokschuppens soll saniert werden. Dank der vielen Eigenleistung rechnet der Verein hier mit Kosten von rund 540 000 Mark. "Wir arbeiten an einem Konzept", erklärt Göppl, darin enthalten: Gelder von Sponsoren. "Einige Firmen aus der VG Altenahr und aus anderen Orten des Kreises wollen Arbeitsleistung spenden", freut sich der Vorsitzende. So wäre es für den Verein zu schaffen: "Die Museumsanlage Kreuzberg könnte 2002 in Betrieb gehen, und der Kreis Ahrweiler wäre um eine Attraktion reicher." Quelle: Rhein-Zeitung. Mit dem Einbau des alten Hönninger
Prellbocks in Ahrbrück ist der Anfang
Im Mai 1986 war das Teilstück Hönningen
- Adenau der ehem. KBS 433/601
Quelle: JS Nicht zu fassen: Am frühen Samstagabend bewarfen Jugendliche am Bahnübergang in Altenahr den "Talent"-Triebwagen mit Steinen. Dabei wurden zwei Fensterscheiben beschädigt. Die Polizei ermittelte die Täter: Sieben Mitglieder einer Fußballmannschaft aus Mülheim/Ruhr, die sich auf einem Altenahrer Campingplatz aufhielt Quelle: Rhein-Zeitung vom 14.05.2001.
KREISSTADT.Dem radikalen Stilllegungsprogramm der Bahn AG wird zum Jahresende auch der Vertrag zwischen der DB-Cargo und dem Mineralwasser-Abfüller Apollinaris zum Opfer fallen. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig ein Verladen des Mineralwassers auf Lkw. Ein Privatbahnanbieter soll die Aufgabe übernehmen. Die Bahn hat ihr Sanierungsprogramm nochmals auf den Prüfstand gestellt und dabei herausgefunden, dass beim Güterverkehr kräftig gespart werden kann. So sollen 66 Transportpunkte in Rheinland-Pfalz geschlossen werden. Mit dabei: die Verladestelle des Mineralwasser-Abfüllers in der Kreisstadt. Entsprechende Verträge laufen zum Jahresende aus. Bis zu 1500 Tonnen Güter werden dort pro Monat verladen. Alternative zur Bahn wäre ein Transport über die Straße. "So weit muss es aber nicht kommen", ist sich Dirk Schieman, Logistik-Leiter in der Hamburger Firmenzentrale, sicher. Denn in vergleichbaren Fällen wurden bisher immer private Bahnbetreiber gefunden. Es sei durchaus möglich, dass diese sogar kostengünstiger arbeiten würden. Trotz allem Verständnis für kostensparendes Firmenmanagement der Bahn sei Apollinaris über diese Entwicklung nicht erfreut. Drei private Bahnbetreiber wurden bisher angesprochen und zu einem Angebot aufgefordert. Um Hilfe wurde aber auch die Landesregierung in Mainz gebeten, da es politisch nicht gewollt sein kann, noch mehr Güter auf die Straße zu verlegen. Besonders gefragt ist jetzt das Logistikzentrum Bad Neuenahr der Firma Fiege net GmbH. Sie ist seit 1995 damit beauftragt, für Apollinaris den Transport zu organisieren. Auch dessen Niederlassungsleiter Björn Liedtke ist sich sicher, dass noch kein endgültiges Aus für den Bahntransport gesprochen wurde. Da sich die Verhandlungen mit den privaten Bahnbetreibern erst im Anfangsstadium befänden, sei eine bindende Aussage jetzt noch nicht möglich. Aber auch er zeigte sich optimistisch, dass sich am Transportverfahren per Bahn nichts ändern wird - höchstens der Name des Durchführenden. (tar) Quelle: Rhein-Zeitung vom 3. Mai 2001.
Im Frühjahr 2003 ist die Freigabe Von Udo Konz Hönningen. Die Kleinsten waren gestern die Größten. Beim ersten Spatenstich der Hönninger "Jahrhundertmaßnahme" Ortsumgehung bekamen die Kindergartenkinder für ihr Singspiel kräftigen Beifall - mehr als die offiziellen Redner. "Hurra, hurra die Straße wird gebaut", trällerten die kleinen Jungen und Mädchen, für die als Erwachsene der jahrzehntelange Kampf um die Straße ferne Vergangenheit sein wird. Spaten und kleine Plastiklastwagen hatten die Knirpse gleich mitgebracht, und zum Gitarrenspiel von Leiterin Annemie Ulrich machten es die Kleinen mit rhythmischen Bewegungen den großen Bauarbeitern schon mal vor, wie aus einer gerodeten Trasse ein Asphaltband entstehen soll. Rund 130 Zuschauer verfolgten die Zeremonie am Sportplatz an der Ahr. Am kommenden Montag wird es ernst. Die großen Baumaschinen rücken dann an. Als erstes Teilgewerk entsteht die Brücke über den Mühlgraben, eine von insgesamt sieben Brücken. Im Frühjahr 2003 wird mit der Fertigstellung der knapp 1,6 Kilometer langen Entlastungsstraße gerechnet. Nicht nur im Kindergarten herrschte Erleichterung. Die Bürgerinitiative Pro Ortsumgehung bedankte sich mit einem Plakat in unmittelbarer Nähe des Rednerpults dafür, dass die "Beteiligten für den Umwelt- und Bürgerschutz" tätig gewesen sind. Und in der Ortsdurchfahrt, wo in der Vergangenheit immer wieder harsche Protestspruchbänder hingen, war zu lesen: "Die Vernunft hat gesiegt!" Von einem großen Tag für Hönningen sprach der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen in Berlin, Stephan Hilsberg. Er berichtete, wie er einmal auf der Fahrt in den Urlaub Hönningen passierte und "sich durch den Ort quälte". Es sei "höchste Zeit, dass wir zum Spatenstich kommen". Der entscheidende Grund für die Verwirklichung sei aber nicht der Urlaubsverkehr, sondern der Durchgangsverkehr zum Nürburgring. Der Mann aus Berlin erinnerte daran, dass der Wegzug der Fledermäuse, für die eine aufwendige Lösung bereits geplant war, den Bund drei Millionen Mark weniger gekostet hat - 11,5 Millionen sind jetzt veranschlagt. Ein dickes Lob sagte Hilsberg der "parteiübergreifenden Aktivitäten" in der Region, die der Realisierung den Weg geebnet hätten. Hilsberg erinnerte auch an UMTS-Milliarden, die Geld in die Bundeskasse spülten und zur Schuldentilgung verwendet wurden. So sparte der Bund Zinsen und steckte das Geld auch in den Straßenbau. Von anspruchsvollem Straßenbau in einem sensiblen ökologischen Bereich sprach Ernst Eggers, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium. Von heute rund 8000 Fahrzeugen pro Tag werden, so Eggers, nach Fertigstellung der Ortsumgehung nur noch 900 durch Hönningen fahren. Neben einer Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität sei auch eine Steigerung der Verkehrssicherheit zu erwarten. Erfreut nahm der Staatssekretär zur Kenntnis, dass das Baurecht ohne gerichtliche Klagen zustande gekommen sei. Die politische Prominenz des Kreises hatte Baudirektor Manfred Weiskopf vom Straßen- und Verkehrsamt Cochem begrüßt, auch seinen Vorgänger im Amt, Manfred Schwenn sowie Altbürgermeister Hermann Heiser und den 1. Beigeordneten Jürgen Schwarzmann in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Achim Haag. Bei einem typischen Hönninger Essen mit Kassler, dicken Bohnen und Salzkartoffeln wurde im Pfarrheim das Ereignis gefeiert. Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Ortsbürgermeister Hans-Josef Weber unterstrichen die Bedeutung der Maßnahme. Markus Bleiholder von Bürgerinitiative formulierte es so: "In Hönningen ist der Anfang eines Aufatmens zu hören!" Quelle: RA-Rundschau 13.03.2001.
Politische Prominenz aus Berlin und Mainz machte gestern den ersten Spatenstich für die Ortsumgehung Hönningen Eine lange Zeit des Wartens ging gestern zu Ende: Der erste Spatenstich für die Ortsumgehung Hönningen wurde getätigt. Im Frühjahr 2003 soll die Straße dem Verkehr übergeben werden. Von Volker Jost HÖNNINGEN."Hurra, hurra, die Straße wird gebaut!" Aus voller Brust sangen 42 Mini-Bauarbeiter aus dem katholischen Kindergarten Hönningen ein tolles Lied, das Annemie Ulrich und ihre Mitarbeiterinnen mit dem Nachwuchs perfekt einstudiert hatten. Mit kleinen Plastik-Spaten und Spielzeug-Lastern nahmen die Kinder vorweg, was die eigens angereiste Prominenz aus Berlin, Mainz und Koblenz gleich darauf hochoffiziell vollzog: Gestern Morgen war Spatenstich für die Ortsumgehung Hönningen. Nicht ganz ungefährlich Setphan Hilsberg (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, hatte höchstselbst schon bei einer Urlaubsfahrt mit dem Campinganhänger gemerkt, wie eng die Ortsdurchfahrt in Hönningen ist. "Ganz ungefährlich ist die Sache nicht", sagte er, "deshalb ist es höchste Zeit, dass wir zur Sache kommen!" Schließlich sei die Bundesstraße 257 eine wichtige Verkehrsverbindung, besonders an Wochenenden mit Nürburgring-Veranstaltungen. Die Planungsgeschichte der Umgehung fülle allerdings Bände, das wussten auch die etwa 130 anwesenden Zuschauer. Wenigstens hätten die Fledermäuse ein Einsehen gehabt und seien aus dem alten Bahnhof ausgezogen, bevor Millionen für ihre Sicherheit hätten investiert werden müssen. Der Staatssekretär lobte aber auch die Zusammenarbeit vor Ort: "Parteiübergreifende Aktivitäten vor Ort sind noch immer die besten Voraussetzungen für die Verwirklichung eines solchen Projektes." Jetzt werde es nicht mehr lange dauern,
bis der Verkehr aus dem engen Ort heraus sei. Die 11,5 Millionen Mark teure
Maßnahme werde voraussichtlich in zwei Jahren fertig gestellt. Im
Frühjahr 2003 soll die Freigabe erfolgen. "Dann werden die Bürger
von Hönningen wieder durchatmen können - und für die Gemeinde
wird der Weg frei sein, das Ortsbild zu verschönern und die beiden
Straßenseiten zusammen wachsen zu lassen."
Die Umgehung biete aber neben der höheren
Verkehrssicherheit im Ort auch noch andere Chancen für das Erscheinungsbild
Hönningens. "Ich ermuntere Sie, den Dorfentwicklungsplan von 1984
fortzuschreiben!" Es seien gerade die privaten Initiativen, die oftmals
einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität leisteten.
Freche Fledermaus Ortsbürgermeister Hans-Josef Weber, dessen Krawatte eine freche Fledermaus schmückte, konnte man die Erleichterung förmlich ansehen, dass es jetzt mit der Umgehung seines Heimatdorfes Ernst wird. "Lange haben wir auf diesen Tag gewartet", sagte er, "und ein langer harter Weg geht zu Ende." Er habe immer an die Verwirklichung des Vorhabens geglaubt und sei heute froh, dass er Recht behalten habe. Immerhin habe die Zeitspanne von der ersten Planung im Jahre 1936 bis heute ein Menschenalter betragen. Haselhuhn und Fledermaus hätten jedoch dafür gesorgt, dass so manche Planung für die Katz war. Doch jetzt gehe es tatsächlich los. Am kommenden Montag sollen schon die Bagger anrücken und die erste Brücke über den Mühlgraben bauen. Webers Schlusswort: "Ich hoffe, dass die Ortsumgehung zügig gebaut wird, dass während der Bauphase keine Unfälle passieren und wir nach der Freigabe sagen können: Die Investition hat sich gelohnt!" Quelle: Rhein-Zeitung vom 13.03.2001.
Spatenstich für die Umgehungsstraße ist auf Montag festgesetzt - In zwei Jahren wird die einst unendlich scheinende Geschichte zu Ende sein Von Christine Schulze Hönningen. Der Countdown läuft. Am Montag, 12. März, 10.30 Uhr, versammeln sich Repräsentanten von Bund und Land, aus dem Kreis Ahrweiler und der Verbandsgemeinde Altenahr in Hönningen zum ersten Spatenstich für die Ortsumgehung. Der parlamentarische Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium, Stephan Hilsberg, wird erwartet wie auch Staatssekretär Ernst Eggers aus dem Mainzer Verkehrsministerium und der Direktor des Straßen- und Verkehrsamts Cochem, Manfred Weiskopf. Mit dem Datum 12. März geht der Kampf der Hönninger um Ruhe im Dorf und für eine Umgehungsstraße in die entscheidende und voraussichtlich letzte Runde. Die Bürger von Hönningen ließen über Jahrzehnte hinweg nicht locker. Demos waren Programm. So auch, als wenn die Rennsportfans zur Formel-1 anfuhren. Da wurde flaniert und die Straße blockiert. Foto: Vollrath Zwei Jahre Bauzeit sind für das 1,6
Kilometer lange und auf zehn Millionen Mark veranschlagte Stück vorgesehen.
Die Umgehungsstraße ist auf der Trasse der früheren Bahn geplant.
Sie schwenkt im Gewerbegebiet Hönningen ahraufwärts von der jetzigen
Bundesstraße 257 ab und trifft am Ortsausgang, oberhalb der Gaststätte
"Zur Traube" wieder auf die bestehende Bundesstraße. Anschlussstellen
für Hönningen sind an der Tankstelle und oberhalb der Gaststätte
"Zur Traube" vorgesehen. Die Straße wird zweispurig und ohne Rad-
und Fußweg gebaut. Aus Gründen des Lärmschutzes wird sie
So hat das Zittern der Hönninger beim Gang über die Dorfstraße, wo sie bislang ewig von Lastwagen, Bussen und Personenautos gescheucht wurden und wo auch für die Kraftfahrer oft kein Durchkommen war, ein absehbares Ende. Ein absehbares Ende hat auch eine Geschichte, die lange Zeit endlos zu sein schien. Denn das Ringen der Hönninger um eine Umgehungsstraße hatte bereits 1969/70 begonnen. Damals wurden mehrere Trassen untersucht,
so eine Tunnellösung und eine Straße auf Stelzen zwischen der
Bahn und dem Berg. Ein Silberstreif zeichnete sich am Horizont ab, als
die Bahn 1985 die Strecke zwischen Kreuzberg und Adenau stilllegte und
der Gemeinderat beschloss, die Bahntrasse für eine Umgehungsstraße
zu nutzen. Problem waren die Fledermäuse, die sich im alten Bahnhofsgebäude
eingenistet hatten und dort
Grünes Licht für die Umgehungsstraße kam am Karsamstag 1998 mit der Post nach Hönningen: der Planfeststellungsbeschluss aus Mainz. Damit war das Projekt genehmigt - und es begann eine neue Phase in seiner Entstehungsgeschichte: der Kampf ums Geld. Es waren Monate gekennzeichnet durch eine Flut von Anfragen, Briefen und Antworten zwischen Ministerialbeamten und Politikern in Berlin, Mainz und Hönningen. Die Dorfbewohner malten Transparente, gingen auf die Straße, demonstrierten, holten sich Hilfe von außerhalb. Und als viele die Verkehrssituation im Dorf schon auf viele weitere Jahre in schwarzen Farben malten, kam am 15. August des vergangenen Jahres die endgültig gute Nachricht aus Berlin und Mainz wie ein Blitz aus heiterem Himmel: Der Bund hatte 60 zusätzliche Millionen Mark für Investitionen im Straßenbau bewilligt. Die Ortsumgehung, die seit Jahren in die höchste Prioritätenstufe eingeordnet war, sollte endlich realisiert werden. Elf Millionen Mark stehen bereit. Gebaut wird vom oberen Ortseingang (aus Richtung Adenau) ahrabwärts. Quelle: General-Anzeiger vom 09.03.2001 (Internet). Der Güterverkehr auf der Ahrtalbahn
Remagen - Bad Neuenahr endet nach Prüfung der
Joachim Jakubowski Wahrscheinlich ist es noch nicht sonderlich aufgefallen, aber der Verein hat zum 1. Januar das Bw Gelände übernommen. Die letzten beiden Samstage wurde trotz nicht idealem Wetter mit den Aufräumarbeiten begonnen. Vom Bewuchs befreit sind mittlerweile die Gleise vor dem Schuppen, sowie das Gleis und die Weichen im Schlackengrubengleis 16. Bis Ostern, denke ich, haben wir die Gleise wieder frei. Danach geht es an die "großen Brocken": Gleisanschluß und Schuppendach. Wer mithelfen will kann sich per Mail an bw-kreuzberg@gmx.de nach den genauen Terminen erkundigen; Spenden sind natürlich auch gerne gesehen. Jan Schauff
Neue Züge auf der Ahrtalstrecke und neue Bahnsteige in Bad Neuenahr - und beides zusammen dennoch ein Ärgernis: Zwischen den Treppen des VT 643 "Talent" und der Bahnsteigkante klafft ein breiter Spalt, den viele Fahrgäste als hinderlich, wenn nicht gefährlich einstufen. Von Wolfgang Pechtold AHRTAL. "Können Sie mir mal helfen?" Zugbegleiter bekommen diese Bitte häufig zu hören. Besonders oft im Bahnhof von Bad Neuenahr. Denn die funkelnagelneuen Züge vom Typ VT 643 "Talent", die seit Ende vergangenen Jahres auf der Ahrtalstrecke verkehren, und die funkelnagelneuen Bahnsteige des Heilbads passen nicht zueinander. Zwischen Wagenkasten- und Bahnsteigkante klafft ein Abstand von 25 bis 30 Zentimetern - ein Schönheitsfehler, vielleicht sogar ein Sicherheitsmanko. Wo liegt das Problem? Sind die Bahnsteige falsch gebaut oder die Züge falsch konstruiert worden? "Das haben wir uns auch gefragt", gibt der Erste Kreisstadt-Beigeordnete Dr. Hans-Ulrich Tappe Auskunft, "aber wir sind sicher, dass beim Ausbau des Bahnhofs alle Vorschriften der Deutschen Bahn berücksichtigt worden sind. Es liegt eindeutig an den Zügen." Das bestätigt auch der Zweckverband
Schienenpersonennahverkehr (SPNV-Nord) in Koblenz. Stephan Pauly, der stellvertretende
Verbandsdirektor, kennt als Sinziger, der die Ahrtalbahn häufig auch
dienstlich und geschäftlich nutzt, die Situation aus eigener Anschauung.
"Alles, was jetzt da ist, ist hundert Mal besser als alles, was da vorher
war", stellt er zunächst einmal mit allem Nachdruck fest. Aber dass
"Talent" und Bahnsteige nicht so recht zusammen passen, räumt er denn
doch ein. Und es liegt nicht am Bahnsteigausbau. "Die Planungen sind ja
mit der Eisenbahnaufsichtsbehörde abgesprochen. Und aus den Planzeichnungen
geht letzten Endes auch der Abstand von der Bahnsteigkante zum Fahrzeug
hervor. Wenn man das sehr komplizierte Genehmigungsverfahren beim Eisenbahnbundesamt
kennt, dann wundert es einen schon,
Quelle: Rhein-Zeitung vom 02. März 2001. Es ist noch nicht lange her:
Güterwagen im Bahnhof Hönningen (Ahr) am 11. November 1996.
Ortsumgehung: Spatenstich in Hönningen peo Hönningen. Die Verkehrsministerien
des Bundes und des Landes laden am
Damit dürfte das physikalische
Ende der Ahrtalbahntrasse von Brück nach Hönningen
Quelle: Kölnische
Rundschau (Internet) vom 01.03.2001.
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