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update: 10.11.2001]
Strecke Euskirchen - Bonn
Strecke Euskirchen - Bonn 2001 [<<< Übersicht] 08.11.2001 Schienenersatzverkehr
zwischen Rheinbach und Euskirchen (GA)
Rheinbach/ Euskirchen. (wom) Auf der Bahnstrecke
Bonn-Rheinbach-Euskirchen
Zwischen Bonn und Rheinbach fahren die
Züge in beiden Richtungen im
Die Reisezeit zwischen Bonn und Euskirchen
verlängert sich dadurch um 30
Quelle: GA vom 08.11.2001.
"Bautechnische Umstände" verzögern
die Arbeiten am Bahnhof Duisdorf um ein
Von Florian Ludwig Duisdorf. Die Freude war Bezirksvorsteher
Gerhard Lorth am Montag ins
Hätte er den neuen Zeitplan schon
gekannt, wäre er wahrscheinlich nicht so
Damit ändert die Bahn zum dritten
Mal ihren Zeitplan: Ursprünglich sollten
"Die mobilitätsgerechte Rampe und
die Aufzüge kommen nicht", sagte er. "Das
Stattdessen werden Behinderte den Umweg
über den Bahnübergang an der
Die Bahn AG fühlt sich laut Nehring
lediglich dazu verpflichtet, einen
Die Stadt müsse entsprechende Fördermittel
beantragen und endlich mit dem
Quelle: GA-Bonn vom 06.11.2001.
Die Bahn AG will noch in diesem Jahr mit
dem Umbau in Duisdorf beginnen, der
Von Florian Ludwig Duisdorf. Rund 778 000 Menschen benutzen
ihn jährlich, an jedem Werktag
Immer wieder verzögerte sich der Baubeginn,
ursprünglich sollte die
Vorteil: Lästige Wartezeiten der Züge
auf dem Meßdorfer Feld fallen weg,
Geplant sind der Bau eines zweiten Gleises
und eines zweiten Bahnsteigs, der
Eine Rampe, die den Zugang zur Unterführung
für Behinderte ermöglicht, ist
Die nächste Umgestaltungsphase liegt
dann in den Händen der Stadt Bonn. Das
"Die Pläne werden weiter verfolgt,
stehen allerdings im Augenblick hinter
Quelle: GA-Bonn vom 31.08.2001.
Von Michael Schwarz Kuchenheim/Odendorf. Hatte die 74-Jährige
das rote Signal nicht gesehen?
Von einem Zug des Typs "Talent" erfasst,
wurde sie in ihrem Wagen noch rund
Laut Deutscher Bahn AG habe die Frau trotz
der blinkenden Signale noch Gas
Davon bekamen die rund 50 Fahrgäste
des "Talents" Nr. 11717, der planmäßig
Unter ihnen war auch der ehemalige Chef
der Kreissparkasse Euskirchen, Hans
Während für die Autofahrerin
jede Hilfe zu spät kam, kümmerten sich die
Für solche Fälle habe das Unternehmen
eigens einen Psychologischen Dienst,
Doch für ein solches Vorhaben gibt
es beim gestrigen Unglück keine
Quelle: Kölnische Rundschau vom 18.10.2001.
74-Jährige stirbt nach Zusammenstoß
am Bahnübergang zwischen Odendorf und
Von Michael Hochheuser Swisttal/Euskirchen. Tödlich verletzt
wurde am Mittwoch eine 74-jährige
Tödlich verletzt wurde eine 74-jährige
Autofahrerin bei der Kollision mit
Wie eine hinter ihr fahrende Zeugin, die
einen Schock erlitt, aussagte,
Einsatzkräfte der Euskirchener Polizei,
der Feuerwehr und des
"Wir haben die Funktionsfähigkeit
der Eisenbahnanlage überprüft",
Die Schranke untersuchten Mitarbeiter
des Bundesamts für Eisenbahnverkehr.
Laut Manfred Pietschmann, Pressesprecher
NRW der Deutschen Bahn, war der
1992 hatte es an der Stelle den letzten
schwereren Unfall gegeben, als ein
Quelle: General-Anzeiger vom 17.10.2001.
Bonn. (dab) Zu Verspätungen kam es
am Donnerstagmorgen im Bahnverkehr. Auf
(04.10.2001)
Arbeiten am Odendorfer Bahnhof - Neuer Fahrplan Swisttal-Odendorf. (ksa) Wegen Kampfmittelräumarbeiten
und späteren
Stattdessen fahren Busse im 30-Minuten-Takt.
Sie halten in den Bahnhöfen
So kommt es werktags zum Ausfall von zwei
Zügen auf der Strecke
(GA 24.08.2001)
Franz Schilberg, Mitglied der AG "Sicherheit
an Bahnübergängen", kritisiert
Bonn. Aus Anlass des tödlichen Unfalls
eines 55-jährigen Autofahrers mit
Schwer erkennbar ist das Warnlicht in dem
Moment, wenn der Autofahrer durch
General-Anzeiger. Gibt es Ihrer Meinung
nach Verbesserungsmöglichkeiten für
Franz Schilberg: Ja, das Blinklicht hat
mehrere Schwächen. Erstens hat es
Denn dann ist die Aufmerksamkeit vorwiegend
auf die Fahrbahn gerichtet.
Das kann dazu verleiten, wie bei Gelb noch
schnell den Übergang zu
GA: Sie haben sich die Situation vor Ort
angesehen, was bemängeln Sie am
Schilberg: Bei der Annäherung aus
Richtung Meckenheim kann man das Signal
Zum Zweiten fährt man bei der Annäherung
aus Richtung Rheinbach vor dem
Das rechts von der Überfahrt stehende
und rechtwinklig zu den Gleisen
Deutlich besser zu sehen wäre ein
zusätzliches Signal auf der linken
GA: Was empfehlen Sie der Bahn, um die Sicherheit zu verbessern? Schilberg: Vordringlich dort, wo der Verkehrsteilnehmer
aus einer Kurve
In Rheinbach sollten zudem der Erdhügel
in der Zufahrt aus Meckenheim
Quelle: General-Anzeiger vom 19.06.2001.
be Rheinbach - Tödliche Verletzungen erlitt am Dienstag ein 55-jähriger Autofahrer, der an einem unbeschrankten Bahnübergang bei Rheinbach mit einem von Euskirchen kommenden Regionalzug kollidiert war. Der Mann war gegen 11.45 Uhr nahe der Landstraße 158 auf einem Wirtschaftsweg unterwegs, der parallel zum Gleiskörper verläuft. Trotz des nahenden Zuges bog der Mann in den Bahnübergang ein. Laut Zeugenaussagen war die Signalanlage in Funktion und hatte auf Rot gestanden. Nach dem Zusammenstoß überschlug sich der Wagen und wurde etwa 30 Meter weit weggeschleudert. Versuche des Notarztes, das Leben des Opfers zu retten, blieben ohne Erfolg. Die Strecke Euskirchen in Richtung Meckenheim konnte erst gegen 15 Uhr wieder freigegeben werden. Die Leiche des Pkw-Fahrers wurde in die Gerichtsmedizin Bonn gebracht. Quelle: Kölner Stadtanzeiger vom 13.06.2001.
Marcus Bierlein Rheinbach. Beim Zusammenprall mit einem Zug der Voreifellinie ist gestern Vormittag ein 55-Jähriger Rheinbacher tödlich verletzt worden. Der Mann wollte in den Feldern bei Rheinbach bei Rot einen unbeschrankten Bahnübergang nahe der Landstraße 158 überqueren und hatte dabei die Voreifelbahn übersehen, die sich aus Richtung Rheinbach näherte. Der Tote ist ein bekannter Rheinbacher Landwirt, der diesen Übergang genau kannte. Thomas Heppner und Udo Zumhof, Mitarbeiter einer Bonner Autoglas-Firma, waren auf der nahen Landstraße Richtung Rheinbach unterwegs, als Zumhof nach rechts aus dem Fenster sah und den Augenblick des tödlichen Zusammenpralls beobachtete. Die schwere Limousine wurde von der Bahn erfasst und gut 30 Meter weit mitgeschleift, bevor sie nach rechts in die Böschung rutschte. Der Zug kam nach etwa 100 Metern zum Stehen, Fahrgäste berichteten, sie hätten einen Schlag gespürt. Die beiden Zeugen fuhren sofort zur Unglücksstelle und alarmierten die Polizei. Als sie sich dem Mercedes näherten, konnten sie den Fahrer zunächst nicht entdecken. Erst als sie die Umgebung absuchten, fanden sie den 55-Jährigen. Der Fahrer, der wahrscheinlich nicht angeschnallt war, lag regungslos im Gras. Der alarmierte Notarzt versuchte zwar noch das Leben des Mannes zu retten, konnte allerdings nur noch dessen Tod feststellen. Der Mann war durch die Windschutzscheibe seines Wagens geschleudert worden. Die Airbags in seiner Limousine waren noch geschlossen. Wie die beiden Unfallzeugen berichteten, war die Ampel an dem unbeschrankten Bahnübergang nicht defekt; sie zeigte noch Rot, als Zumhof und Heppner an der Unfallstelle ankamen. Ein Sprecher der Bahn AG teilte gestern Nachmittag mit, auch der Lokführer, der einen Schock erlitt, habe das einwandfreie Funktionieren der Anlage bestätigt. Die ebenfalls alarmierte Rheinbacher Feuerwehr rückte wieder ab, nachdem sie die Batterie des Unfallwagens abgeklemmt hatte, um einen Brand des Fahrzeugs zu verhindern. Auch für die Feuerwehrleute war der Tod des bekannten Rheinbacher Landwirts ein Schock. Zur Klärung des Unfalls schaltete die Bonner Staatsanwaltschaft einen Sachverständiger ein. Rund eine Stunde nach dem Unfall kreiste ein Polizeihubschrauber über der Unglücksstelle. Aus der Luft machten Beamte Fotoaufnahmen, die zur weiteren Klärung des Hergangs beitragen sollen. Die rund 40 Fahrgäste, die zum Zeitpunkt
der Kollision in dem Zug Richtung Bonn gesessen hatten, wurden mit einem
Ersatzbus nach Meckenheim gebracht. Erst gegen 15 Uhr fuhren die ersten
Züge auf der Strecke Euskirchen - Bo
Quelle: Kölnische Rundschau vom 13.06.2001.
Von Jörg Schüren Alfter-Witterschlick. Alle paar Minuten
fahren Züge direkt am Wohnzimmer
Das Bahnhofsgebäude in Witterschlick
steht zum Verkauf.
"Ich weiß nicht, ob wir die Wartehalle
dann noch als Wohnraum nutzen
Der Deutschen Bahn AG könnte das nur
recht sein. "Die Eisenbahn würde das
Eines der letzten Hindernisse sieht er
im Denkmalschutz. "Der Rat der
Wenn es nach den Alfterer Grünen geht,
soll gleich der ganze Gebäudekomplex
Schüttler selbst versichert, dass
er die Optik des Bahnhofes erhalten will:
Quelle: General-Anzeiger vom 12.06.2001.
55-Jähriger beachtete das rote Warnlicht
am unbeschrankten Bahnübergang bei
Von Jörg Manhold Rheinbach. Tödlich verletzt wurde
am Dienstag gegen 11.45 Uhr ein
Vom Hubschrauber aus machte die Polizei
Fotos vom schweren Unfall bei
Als der 55-Jährige mit seinem Wagen
trotz - laut Zeugen - roten Warnlichts
Das Fenster der Regionalbahn 23 wurde
bei der Kollision beschädigt.
Bei dem Unfall wurde der Triebwagen, der
erst nach gut hundert Metern zum
Zur Klärung des Unfallherganges wurde
auf Anordnung der zuständigen
Quelle: General-Anzeiger vom 12.06.2001.
Alfter. (man) Die Deutsche Bahn dementierte gestern Informationen, wonach es beim Ausbau der Regionalbahnstrecke zwischen Bonn und Euskirchen zu Verzögerungen komme. Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) hatte mitgeteilt, in der vergangenen Woche habe die DB eine Bauverzögerung um zwei Jahre eingeräumt. "Ich weiß nicht, woher der VRS seine Informationen bezieht, aber bei uns verzögert sich nichts Wesentliches", sagte DB-Sprecher Heinz Schmitz am Donnerstag dem GA. In der ersten Baustufe sollten bis Ende 2001 die Bahnhöfe Odendorf, Kirchheim, Witterschlick und Duisdorf ausgebaut werden. Diese Frist werde eingehalten. Lediglich beim Bahnhof Duisdorf rechne man nach Einsprüchen beim Planfeststellungverfahren mit einer leicht verzögerten Fertigstellung im kommenden Jahr. Die zweite Ausbaustufe mit vier neuen Haltepunkten in Rheinbach-Ost, Impekoven, Helmholtz-Gymnasium und Dransdorf werde fristgerecht bis 2003 realisiert, so Schmitz. Ein zweigleisiger Ausbau zwischen den Bahnhöfen Witterschlick und Kottenforst sei wegen geologischer Gegebenheiten schon lange nicht mehr geplant. "Wir sind aus allen Wolken gefallen, als uns die Bahn vergangene Woche die neuen Daten mitteilte", sagte dagegen VRS-Sprecherin Kirsten Sander. Die VRS sei bisher davon ausgegangen, dass die zweite Ausbaustufe Ende 2001 fertig und die gesamte Strecke zweigleisig ausgebaut werde. Quelle: General-Anzeiger vom 31.05.2001.
Sieben Planungsbüros streiten eine
Woche um den Sieg beim Ideenwettbewerb
Von Michael Hochheuser Meckenheim. "Über die Schulter blicken lassen" sollen sich die teilnehmenden Planungsbüros der Zukunftswerkstatt Bahnhof in Meckenheim. Eine Woche lang werden die sieben Büros, die sich um die Neugestaltung des Bahnhofs und seines Umfelds beworben haben, Anfang Mai in Meckenheim zusammen mit den beteiligten Bürgern ihre Pläne entwickeln. Am Ende dieser Woche wird feststehen, welches Büro das Rennen gemacht hat. Die Endphase der Planungsphase begann am Dienstag mit einem Kolloquium im Verwaltungsgebäude im Ruhrfeld. Ulrich Faßbinder von der organisierenden Stadtplanung Zimmermann erläuterte die nächsten Schritte zur Umsetzung. Für die teilnehmenden Fachbüros sei es "unabdingbar" gewesen, dass sie sich zu einer "konstanten Bearbeitung der Aufgabe vor Ort bereit" erklärten, um die Arbeitsgruppen mit Meckenheimer Bürgern am weiteren Planungsprozess zu beteiligen. "Wir erwarten, dass sich die teilnehmenden Büros mit den Ergebnissen der Zukunftswerkstatt auseinandersetzen." Die Bürger hatten ihre Vorschläge in zwei Gruppen erarbeitet, eine befürwortete ein Karree hinter dem Bahnhof, einen Markt mit Cafés und Kino, die zweite ein Mischgebiet nördlich des Bahnhofs mit Diskothek, Büros und Dienstleistungsbetrieben. Die sieben Firmen, die vom 7. bis 11. Mai den Sieger des Wettbewerbs unter sich ausmachen werden, sind die Architekturgruppe Stadtraum aus Münster, Astoc sowie Schaller/Theodor aus Köln, die Aachener Büros Heinz + Jahnen sowie Reicher-Haase, die Gruppe Hardtberg aus Bonn sowie die Meckenheimer Architekten und Stadtplaner SGP. Sie wetteifern um den ersten Preis in Höhe von 44 500 Mark, den zweiten über 26 700 sowie einen dritten Preis von 17 800 Mark. Jeder Teilnehmer erhält ein Bearbeitungshonorar von 12 000 Mark. Das Preisgericht bilden Vertreter der Stadt, Architekten sowie Stadt- und Landschaftsplaner: die Diplom-Ingenieure Rolf Westerheide, Christian Jürgensmann und Walter von Lom, Professor Johannes Kister, Regierungsbaudirektor Bartel Labenz, Bürgermeisterin Yvonne Kempen und die Vorsitzende des Umwelt-, Planungs- und Verkehrsausschusses, Elke Bosse. Die Teilnehmer des Kolloquiums hatten einige Fragen an die Expertenrunde. So wollte ein Meckenheimer wissen, was mit den Bäumen am Bahnhof geschehe. Vizebürgermeister Peter Kohlhaas sagte, dass es in Meckenheim keine Baumschutzsatzung gebe und bis auf einige Kastanien "keine direkt schützenswerten Bäume" am Bahnhof stünden. Auch die Frage nach zusätzlichen Parkplätzen wurde gestellt. Eine Möglichkeit wäre demnach die Einbeziehung der Parkplätze am Bethaus der Zeugen Jehovas, die überwiegend am Wochenende genutzt werden. Ein weiterer Bürger wollte wissen, wie es am umgestalteten Bahnhof mit dem Personen- und Güterverkehr aussehe. Beigeordneter Albert Bergmann teilte eine "neue Entwicklung" mit: Die DB Cargo habe angekündigt, dass das Industriestammgleis ab 1. Januar 2002 nicht mehr bedient werde und es beabsichtigt sei, den Güterverkehr einzustellen. Man bemühe sich jedoch, einen neuen Betreiber zu finden. Bergmann: "Aus unserer Sicht ist das das Ende des Güterverkehrs in Meckenheim." Quelle: General-Anzeiger vom 24.04.2001 (Internet).
Euskirchen-Weidesheim. (kco) Schwerste Verletzungen erlitt am Sonntag ein 34-Jähriger, als sein Wagen um kurz vor 17 Uhr auf dem Bahnübergang Cheruskerstraße in Weidesheim mit einem Nahverkehrszug kollidierte. Der 34-Jährige musste laut Polizei mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Sein 48 Jahre alter Beifahrer zog sich schwere Verletzungen zu. Das Auto wurde völlig zerstört. Laut Polizei hatte der Autofahrer versucht, trotz geschlossener Halbschranken und rotem Blinklichts die Schienen mit seinem Wagen zu überqueren. Der Lokführer des Zuges, der von Bonn in Richtung Euskirchen unterwegs war, bemerkte das Fahrmanöver des 34-Jährigen. Er versuchte per Hupsignal auf den herannahenden Zug aufmerksam zu machen und leitete eine Vollbremsung ein. Den Zusammenprall mit dem Wagen konnte er jedoch nicht mehr verhindern. Da laut Polizei die bahntechnischen Sicherungen einwandfrei funktionierten, gehen die Ermittler von einem Fehlverhalten des 34-Jährigen aus. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Bahnstrecke war rund anderthalb Stunden lang gesperrt. Es kam zu erheblichen Verspätungen. Quelle: General-Anzeiger vom 23.04.2001.
ki Euskirchen-Weidesheim - Mit lebensgefährlichen inneren Verletzungen musste gestern am frühen Abend ein 33-jähriger Mann aus Stotzheim in die Universitätsklinik nach Bonn geflogen werden. Sein Wagen war am Ortsrand von Weidesheim auf einem Bahnübergang von einem Zug erfasst worden. Nach Zeugenaussagen und den ersten Ermittlungen der Polizei hatte der Stotzheimer gegen 16.50 Uhr versucht, trotz geschlossener Schranken und Blinkzeichen die Gleise zu überqueren. Der Lokführer des Nahverkehrszuges von Bonn nach Euskirchen sah das riskante Manöver des Stotzheimers, setzte noch mehrere Hubsignale ab und leitete sofort eine Vollbremsung ein. Den Zusammenprall mit dem Auto konnte der Lokführer aber trotzdem nicht verhindern. Der Wagen wurde durch die Wucht des Aufpralls herumgeschleudert und blieb an einem Schrankenmast hängen. Der Zug kam erst einige hundert Meter weiter zum Stehen. Während der 47-jährige Beifahrer aus Satzvey mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gefahren wurde, musste der Stotzheimer vom Notarzt noch am Unfallort intensiv betreut werden. Der Rettungshubschrauber "Christoph Europa 1" flog den Verletzten schließlich nach Bonn. Die Zugstrecke von Bonn nach Euskirchen war über zwei Stunden gesperrt. Alle nachfolgenden Züge hatten erhebliche Verspätungen, da der für Bahnunfälle zuständige Bundesgrenzschutz zunächst den genauen Unfallhergang ermitteln musste. Die Weidesheimer Feuerwehr unter Leitung von Löschgruppenführer Walfried Hunkirchen sicherte den Unglücksort ab, an dem sich schnell zahlreiche Schaulustige eingefunden hatten. Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger vom 23.04.2001 (Internet). Kommentar: Mein Mitgefühl ist zweifellos bei den Verletzten. Dennoch; Gibt es da nicht bei einem privaten TV-Sender eine Reihe mit dem Titel "Dir dümmsten Autofahrer..."?
Alfter-Witterschlick. (man) Planmäßig fertig wurden die Bauarbeiter der Deutschen Bahn am Montagmorgen mit der Gleiserneuerung zwischen Kottenforst und Witterschlick. 20 Bahnarbeiter hatten - mit einem Umbauzug ausgestattet - seit Samstagabend die Gleisanlage auf rund 1 000 Meter komplett erneuert. Sie montierten die alte Anlage ab, legten neue Betonschwellen, Schienen und ersetzten das Schotterbett. Komplett ausgetauscht wurden Schienen, Gleisbett und Schwellen zwischen Witterschlick und Kottenforst. Foto: Lannert Während der Bauarbeiten fuhren die Züge zwischen Euskirchen und Meckenheim im Halbstundentakt, zwischen Bonn und Meckenheim wurden Busse eingesetzt. "Der Ersatzverkehr und die Bauarbeiten sind gut gelaufen, keine Zwischenfälle", meldete denn auch DB-Sprecher Manfred Pietschmann. Die Schwellen mussten laut Bahn ausgetauscht werden, weil sie nach rund 15 Jahren Risse bekommen hatten. "Wir haben auch gleich die Schienen und das Schotterbett ausgetauscht, damit wir nicht später nochmal ran müssen", so Pietschmann. Noch bis Donnerstag werden kleinere Nacharbeiten vorgenommen. Das hat laut DB keine Auswirkungen auf den regulären Fahrplan der Voreifelbahn. Demnächst stehen Sanierungsarbeiten für die Gleise zwischen Odendorf und Kuchenheim an. Ein Termin steht noch nicht fest. Quelle: General-Anzeiger vom 09.04.2001.
Deutsche Bahn AG ließ entlang der Bahnstrecke am Raiffeisenweg Sträucher und Bäume entfernen Rheinbach. (scr) Es sieht aus wie ein Radikalschnitt. Wo vor kurzem noch Sträucher und Bäume wuchsen, stehen nur noch einige wenige Pflänzchen und Baumstümpfe. Entlang der Bahngleise in Rheinbach hat die Deutsche Bahn AG vor kurzem in der Nähe des Regenrückhaltebeckens am Raiffeisenweg Bäume und Sträucher zurückschneiden und abholzen lassen. Das Unternehmen wollte damit die Bahnstrecke sicherer machen. Nach Auffassung vieler Bürger und der Stadtverwaltung ist die Bahn jedoch über das Ziel hinausgeschossen. Die gefällten Bäume an der Rheinbacher Bahnlinie sorgen für Gesprächsstoff. Laut Bahn waren sie ein Sicherheitsrisiko. Foto: Wolfgang Henry "Nördlich der Bahnlinie Richtung Odendorf, parallel zum Raiffeisenweg, gab es seit alters her einen mit Bäumen und Sträuchern dicht bewachsenen Geländestreifen", berichtet Hans-Wilhelm Kraiting (UWG). Dieser Baum- und Strauchbewuchs sei seit einiger Zeit verschwunden. "Er ist auf eine relativ lange Strecke radikal abgeholzt worden", ärgert sich der Ratsherr. Die UWG-Fraktion will die "Abholz-Aktion" jetzt im Umwelt-, Planungs- und Verkehrsausschuss zur Sprache bringen. "Warum wurde hier radikal abgeholzt?", fragt die Unabhängige Wählergemeinschaft. "Das waren sicherheitsrelevante Maßnahmen", sagt Karl-Josef Bales, Pressesprecher der Bahn AG. "Acht bis zehn Bäume sind gefällt worden, weil sie morsch und damit sicherheitsgefährdend waren", begründet Bales die Abholzaktion. Schließlich hätten die Bäume auf Züge oder Passanten fallen können. Auch der Rückschnitt der Hecken sei aus Sicherheitsgründen erfolgt. "Es wurden hundert Meter Weißdornhecke weggeschnitten, weil sie die Sicht versperrt hat", so Bales. Der Lokführer brauche mindestens 500 bis 1000 Meter freie Sicht. Denn anders als Autos habe ein Zug einen Bremsweg von bis zu 1000 Metern. Laut Bales ging es um die Sicherheit des Lokführers und der Zugpassagiere. Die Stadtverwaltung hält den Rückschnitt jedoch für zu radikal. Dass morsche Bäume entfernt werden müssten, sei klar, so der zuständige Dezernent Lorenz Zopes. "Ich kann aber nicht nachvollziehen, dass man unmittelbar am Bahndamm Sträuche schneiden muss", sagt Zopes. Bales sagte hierzu, dass die Lokführer auch Weichensignale und Kilometermarkierungen am Streckenrand erkennen können müssten. Dennoch meint Zopes: "Der Rückschnitt ist zu stark erfolgt." Der Dezernent befürchtet, dass die Lärmbelästigung für die Anwohner steigen könnte. Denn bisher habe das Strauchwerk den Lärm teilweise geschluckt. Der Stadt Rheinbach sind aber die Hände gebunden. Die Glasstadt hat keine Baumsatzung, die festlegen würde, bis zu welcher Höhe und in welchem Umfang der Rückschnitt erfolgen darf. Nach Auffassung des Dezernenten Zopes gibt es somit keine Möglichkeit, ordnungsrechtlich gegen die Bahn vorzugehen - zumal das Unternehmen die Sträucher und Bäume auf ihrem eigenen Grundstück noch vor dem Stichtag am 28. Februar zurückgeschnitten und abgeholzt hat. Danach sind solche Aktionen verboten, um die Vögel zu schützen. Auch wenn sie keine rechtlichen Handlungsmöglichkeiten hat, will die Rheinbacher Stadtverwaltung jetzt wenigstens mit der Bahn über den Vorfall sprechen. Quelle: General-Anzeiger vom 02.04.2001 (JS).
Ab 2002 will Deutsche Bahn voraussichtlich 3,8 Prozent mehr auch für Fahrt mit Regionalzügen kassieren - Kritik der VRS-Kunden Von Evelyn Stolberg Rhein-Sieg-Kreis. Fahrten mit der Regionalbahn sollen im kommenden Jahr um 3,8 Prozent teurer werden. Dafür sollen Fernreisen, oder Reisen je nach Reisetag und Reisezeit, erheblich günstiger werden. Dies bestätigte Manfred Ziegerath, Pressesprecher der Deutschen Bahn (DB) in Düsseldorf, jetzt auf Anfrage des General-Anzeigers. Wie das neue Preissystem konkret aussehen soll, ist jedoch noch nicht beschlossen. Ziegerath erläuterte: "Sicher ist bisher nur, dass bei der jetzigen Vielzahl von Angeboten mehr Klarheit geschaffen werden muss." Wer so günstig wie möglich fahren will, wird von der Bahn im Jahr 2002 - so viel steht fest - trotzdem gefordert: Diejenigen, die ihr Fahrticket zwei Wochen im Voraus buchen, oder statt um 17 Uhr um 15 Uhr fahren, kommen günstiger vom Fleck. "Wir wollen dadurch das Angebot optimieren und die Züge besser auslasten", so Ziegerath. Die Deutsche Bahn plant, die neuen Tarife ausführlich im Herbst dieses Jahres vorzustellen. Die Nutzer der Regionalbahnen im Rhein-Sieg-Kreis sind laut Ziegerath von der Preiserhöhung der DB im kommenden Jahr jedoch nicht unmittelbar betroffen. Denn: "Die Fahrgäste der Regionalbahn zahlen die Preise des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS), und nicht die Preise der Bahn. Erst wenn man aus dem Gebiet des VRS herausfährt, gelten die DB-Preise." Das ist beispielsweise der Fall, wenn man eine Karte von Bonn nach Dortmund löst. Zudem dementierte Ziegerath, dass die Erhöhung seitens der DB von 3,8 Prozent für Regionalzüge im kommenden Jahr bereits beschlossene Sache ist. Eine Erhöhung sei zwar geplant. Doch zunächst müssen die Länder zustimmen, ob die DB die Preise überhaupt erhöhen darf. Ist dies nicht der Fall, bleiben die Preise, wie sie sind. Der VRS selbst erhöhte bereits im Januar diesen Jahres die Fahrpreise um 2,5 Prozent, wie Kirsten Sander, Pressesprecherin des VRS in Köln, bestätigte. Der Einzelfahrschein für eine Kurzstrecke kostet jetzt zehn Pfennig mehr. Für die längere Strecke der Tarifzone D müssen seit dem ersten Januar 40 Pfennig mehr gezahlt werden. Doch nicht alle Fahrscheinpreise sind laut Verkehrsverbund Rhein-Sieg erhöht worden. Die Job-Tickets von Auszubildenden sind demgegenüber jetzt preiswerter. Die Fahrpreise für die Voreifelstrecke sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. So kostete 1987 ein Einzelfahrschein im damaligen VRS-Gebiet von Odendorf nach Bonn (6 Tarifzonen) 7,20 Mark und eine Monatskarte 145 Mark. 1995 kostete die gleiche Strecke einfach 7,80 Mark und für das Monatsticket 191,50 Mark. Seit 1996 ist das VRS-Gebiet ausgeweitet. Das Einzelticket von Euskirchen nach Bonn (7 Tarifzonen) kostete 1996 8,20 Mark, die Monatskarte 238,70 Mark. In diesem Jahr zahlt der Bahnnutzer fürs Einzelticket 9,30 Mark und für die Monatskarte 264,40 Mark. Fahrgastzahlen rückläufig Die Erhöhung der Fahrpreise ist an den Nutzern der Voreifelbahn nicht spurlos vorübergegangen. Täglich schlängelt sich die Linie RB 23 vom Bonner Hauptbahnhof über Meckenheim und Rheinbach bis nach Bad Münstereifel. 1999 nutzten laut VRS täglich rund 12 100 Fahrgäste diese Strecke. Zwei Jahre zuvor fuhren noch 500 Fahrgäste mehr mit der Voreifelbahn auf dieser Strecke. In Rheinbach fragte der General-Anzeiger die Fahrgäste der Regionalbahn 23 nach ihrer Meinung zu Fahrpreiserhöhung im Öffentlichen Nahverkehr. Manche finden eine moderate Erhöhung gerechtfertigt, andere klagen über die Verteuerung und planen, demnächst auf das Auto umzusteigen. Quelle: General-Anzeiger
Bonn vom 29.01.2001 (Internet).
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