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update: 25.04.2001]
Strecke Euskirchen - Bonn
Strecke Euskirchen - Bonn 2000 [<<< Übersicht] 22.12.2000 Zum Fortgang
des Ausbaus der Strecke (MN)
Diese kurzen Zeilen habe ich einem Lokalpolitiker
aus Bonn auf Nachfrage zum
"Dazu kann ich Ihnen mitteilen, dass zurzeit von der Deutschen Bahn AG die Planung des sogenannten zweiten Bauabschnittes läuft. Dieser beinhaltet die zwei Haltepunkte „Auf dem Hügel“ und „Helmholtzstraße“ sowie die Zweigleisigkeit bis hin zum Bahnhof Kottenforst und auch den Ausbau des Duisdorfer Bahnhofs. Ende Januar/Anfang Februar 2001 wird in diesem Zusammenhang bei der Bezirksregierung Köln ein Behördentermin mit den Beteiligten im Planfeststellungsverfahren stattfinden. Die abschließende Entscheidung über das Verfahren trifft allerdings anschließend nicht die Stadt sondern das Eisenbahnbundesamt. Das Stadtplanungsamt geht aber nach wie vor davon aus, dass der Baubeginn in 2001 erfolgt." M. N.
89-jähriger Fahrer schwebt in Lebensgefahr - Er kam erst auf den Gleisen zum Stehen, dann senkten sich die Schranken - Polizei sperrte die L 113 zwischen Nettekoven und Witterschlick für drei Stunden Alfter-Witterschlick. (pfd) Der alte Mann hatte am Montag um 10.30 Uhr allem Anschein nach das Rotlicht vor der Schranke auf der L 113 zwischen Nettekoven und Witterschlick übersehen. Er fuhr weiter, machte dann eine Vollbremsung und kam mit seinem Wagen genau auf den Gleisen zum Stehen. In diesem Moment senkten sich die Schranken. Als er die Gefährlichkeit der Situation erkannte, war es schon zu spät. Der Regionalzug, der in Richtung Euskirchen unterwegs war, erfasste das Auto trotz einer Notbremsung und schleuderte es auf den linken Bahndamm. Der 89-jährige Autofahrer erlitt nach Mitteilung der Polizei lebensgefährliche Verletzungen. Schrecklicher Unfall: Der Regionalzug schleuderte das Auto mit dem 89-jährigen Fahrer auf den linken Bahndamm. Der alte Mann wurde in seinem total beschädigten Wagen eingeklemmt und schließlich von Spezialkräften der Feuerwehr geborgen. Anschließend wurde der Mann mit einem Rettungwagen in ein Krankenhaus transportiert. Nach Auskunft eines behandelnden Arztes besteht für den 89-jährigen Fahrer, der alleine in seinem Fahrzeug unterwegs war, Lebensgefahr. Während der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die L 113 in beiden Fahrtrichtungen für etwa drei Stunden. Zur Ermittlung der Unfallursache beauftragte die Bonner Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen, der seine Arbeit an der Unfallstelle unverzüglich aufnahm. Aus einem Polizeihubschrauber wurden Spezialaufnahmen von der komplexen Unfallstelle gefertigt. Der Fahrtenschreiber der stark beschädigten, aber noch fahrbereiten Zugeinheit wurde von Fachkräften der Deutschen Bahn ausgelesen. Ein Abschleppunternehmen barg das total beschädigte Auto. Den Sachschaden beziffert die Polizei nach derzeitigen Erkenntnissen auf 120 000 Mark. Quelle: General-Anzeiger Bonn vom 13.03.2000 (Internet).
Im Gegensatz zum
Rhein-Sieg-Kreis und zum Kreis Euskirchen plädiert der
"Die einzige Chance, noch mehr Menschen auf die Schiene zu locken und gleichzeitig angenehme und attraktive Fahrpläne und Fahrzeiten bieten zu können, ist der Zehn-Minuten-Takt," so VCD-Kreisvorsitzender Rainer Bohnet. "Auf dieser Strecke muss geklotzt werden. Sie kann und wird wesentlich dazu beitragen, noch mehr Autofahrer zum Umstieg auf die Schiene zu bewegen, vor allem dann, wenn neben einem dichten und zuverlässigen Fahrplan die Züge auch noch bis ins Bundesviertel und bis nach Bad Godesberg durchgebunden werden." Die vom Hardtberger Bezirksvorsteher Gerhard Lorth ins Gespräch gebrachten Doppelstockwagen hält der VCD hingegen für unrealistisch, da solche Züge wieder lokbespannt wären und ein Zehn-Minuten-Takt substanziell attraktiver ist. Der VCD bringt neben dem Schienenpersonennahverkehr auch den Güterverkehr wieder ins Gespräch. Denn die konsequente Zweigleisigkeit würde es trotz dichten Taktverkehrs ermöglichen, zwischen Meckenheim und Bonn Güterbahnhof wieder Güterverkehre durchzuführen. So wäre es z.B. möglich, Müll aus dem Kreis Euskirchen und dem linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis per Bahn in die Bonner Müllverbrennungsanlage zu transportieren. Bohnet: "Der Umweg über Köln würde sich nicht rechnen und die eingleisigen Streckenabschnitte lassen keine zusätzlichen Güterzüge zu." Diese Mischnutzung würde darüber hinaus die Infrastrukturkosten erheblich günstiger gestalten. Quelle: Pressemitteilung
der Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (eMail vom 9.1.2000).
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