| [last
update: 13.12.2001]
Strecke Kall - Hellenthal
Oleftalbahn 12.12.2001
Letzter Panzertransport der DB AG (KRU)
"Der letzte Panzertransporter der Deutschen Bahn AG rollte am Freitag durch das Schleidener Tal (hier Olef). Die Transporte werden privatisiert und demnächst von Partnerunternehmen der Bahn durchgeführt oder, ähnlich wie in Holland, von Privatfirmen über die Landstraße vorgenommen. Ab 2005 ist auch damit Schluß, wenn der letzte Soldat Camp Vogelsang verlassen hat." Dabei ist noch ein (eher schlechtes) Bild mit Panzern in Olef. Kölner Rundschau / CM
"Bubi" wählte einen neuen Vorstand
und wird wieder Sonderfahrten zum
Gemünd - Die "Bahn- und Businitiative
Schleidener Tal" ("Bubi") hat auf
Sachstandsbericht Neben der Neuwahl stand auch ein Sachstandsbericht
bezüglich der Strecke
Im kommenden Jahr will "Bubi" mit verschiedenen
Aktionen wieder Werbung für
Dabei wird der Sonderzug zwischen Kall
und Schleiden an den Bahnhöfen wie
Kölner Stadtanzeiger 7.12.01
EB Gemünd. Die Neuwahl des Vorstands,
ein Sachstandsbericht zu der
Interessierter Gast der Veranstaltung war
Wolfgang Müller vom Arbeitskreis
Zur neuen Vorsitzenden wählten die
Mitglieder die bisherige zweite
Neuer zweiter Vorsitzender und zugleich
Schriftführer ist Wolfgang Kirfel.
Die BUBI wird in diesem Jahr in Kooperation
mit der Rhein-Sieg Eisenbahn
In der Mitgliederversammlung war natürlich
auch der Sachstand bezüglich der
Kauf-Verhandlungen ins Stocken geraten Zurzeit seien allerdings die Verhandlungen
über den Kauf der Strecke
Müller ging in diesem Zusammenhang
auch auf die erfolgreiche Reaktivierung
"Ein ordentliches Angebot schafft auch
ordentliche Nachfrage", brachte es
"Da kommen keine neuen Aspekte, sondern
die alten werden immer wieder
Im kommenden Jahr will die BUBI mit verschiedenen
Aktionen wieder Werbung
Kölnische Rundschau 7.12.01
Am 30.11. wurden in Höddelbusch Panzer
verladen. Im Einsatz waren gleich 3 (!) Lokomotiven der Baureihe 212 (212
057-4, 212 275-2 und 212 306-5).
Von Bernd Kehren Hellenthal. Ein gutes Tempo hat die bauausführende Firma am Hellenthaler Busbahnhof vorgelegt. "Was wir bis zum Einbruch des Winters erledigen wollten, ist erledigt", ist Hellenthals Bauamtschefin Marion Duisberg mit dem Fortschritt der Bauarbeiten sehr zufrieden. Ab der kommenden Woche wird die Beschilderung vorgenommen, dann können auf der Park & Ride-Anlage Pkw abgestellt werden. Um vor Jahresende zusätzlich ein wenig für die Optik zu tun, werden noch einige Erdarbeiten durchgeführt. Dann ist das Soll für dieses Jahr erfüllt. Immer wieder wurden in der Bevölkerung kritische Stimmen laut, wie eine Gemeinde, um deren Finanzen es nicht zum Besten bestellt ist, ein solch großes Projekt überhaupt in Angriff nehmen kann. Die Maßnahme verschlingt immerhin eine Million Mark. Der Bund fördert das Vorhaben aber mit 75 Prozent und das Land schustert noch einmal 15 Prozent hinzu. Hierbei handelt es sich um Fördergelder für Verkehrslenkungsmaßnahmen. Die Gemeinde Hellenthal muss demnach nur 100000 Mark für die Schaffung des Busbahnhofes samt Park & Ride-Anlage bezahlen. Für dieses Geld hätte normalerweise nicht einmal die Parkfläche mit gesichertem Untergrund versehen und geteert werden können. Der Plan des Ingenieurbüros von Hubert und Monika Linscheidt aus Broich sieht für das Frühjahr noch den Bau der Wartehalle und die Gestaltung der Grünanlagen vor. Dann wird auch die Kreuzung an der Kölner Straße etwas anders aussehen. 63 Stellflächen sind auf der Park & Ride-Anlage, die in einen Wendehammer mündet, entstanden. Am Bahnsteig sind für den Fall, dass die Bahnstrecke Kall-Hellenthal reaktiviert wird, schon L-Steine gesetzt worden, so dass hier dann nur noch der Bahnsteig geteert werden muss. Vom Bus aus könnte man dann direkt in die Bahn umsteigen. Busse und Pkw werden im Einbahnstraßenverkehr um die Wartehalle geführt. Vier Busse können hier gleichzeitig halten. Für einen zusätzlichen Touristenbus wurde eine eigene Haltebucht angelegt. Hier sollen aber auch Linienbusse abgestellt werden können, die eine Wartezeit überbrücken müssen. Bisher mussten sie zum Teil auf den Parkplatz an der Grenzlandhalle ausweichen. Wartehalle wird mit viel Glas versehen Die Wartehalle wird in einer Größe von 13 mal 4 m errichtet. 21 Räder können drinnen und draußen abgestellt werden. Sitzgelegenheiten stehen den Fahrgästen im eigentlichen Warteraum, in dem die Fahrpläne zu finden sind, zur Verfügung. Dem Warteraum schließen sich zwei Toiletten an, eine behindertengerecht ausgebaut. Die Wartehalle wird mit viel Glas versehen. Damit wird sie einsehbar, was auch möglichem Vandalismus vorbeugen soll. Im kommenden Jahr wird in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßenbau auch der Kreuzungsbereich umgestaltet. Hier wird eine Abbiegespur aus Richtung Schleiden zum Busbahnhof angelegt und eine vom Ort aus in die Rathausstraße. Diese Kosten sind in der Gesamtsumme enthalten. Der Busbahnhof wird mit pflegeleichtem Grün versehen: Kriechgewächse und meist Kugelakazien sollen hier wachsen. Um die Wartehalle werden blühende Pflanzen eingesetzt. Kölnische Rundschau vom 29.11.2001
Dahlem. Die CDU in Dahlem befürchtet,
vom Netz der KVE in Richtung Schleidener Tal abgeschnitten zu werden. Dies
haben Vertreter der KVE in der Bauausschussitzung im August in Dahlem erklärt.
Kölnische Rundschau vom 24.11.2001.
Mit Abbiegespuren sind künftig auch die neuen Pendlerparkplätze in der Ortsmitte erreichbar. Hellenthal - Die Gemeinde Hellen¦thal baut zurzeit neben dem früheren Bahnhof einen großen neuen Busbahnhof mit Park & Ride-Anlage. Als die Bauarbeiten vor einigen Wochen begannen, wurde das "Matschloch", das bisher als zentrale Anlaufstelle für die Linienbusse im Kernort diente, zunächst noch einmal beträchtlich größer. Doch inzwischen stehen die Bordsteinreihen, die Fahrbahnen und Bürgersteige trennen. Man kann schon recht gut erkennen, wie das Ganze einmal werden soll. Laut Bauamtschefin Marion Duisberg werden momentan die Fahrbahnen geteert. Diese Arbeiten müssten bis heute abgeschlossen sein. Danach habe man noch zehn Werktage mit Pflasterarbeiten zu tun, und dann könne der Winter kommen. Das vom Rat in Auftrag gegebene neue Buswartehäuschen werde man erst im Frühjahr bauen und den endgültigen Anschluss an die Kölner Straße auch. Während des Anschlusses an die stark befahrene Bundesstraße sieht Marion Duisberg noch einige logistische Probleme. Es werde nicht einfach, erklärte sie, in dieser Zeit im fließenden Verkehr die Linienbusse aufzustellen. Angeschlossen wird der neue Busbahnhof nicht, wie zwischenzeitlich einmal geplant, mit einem Kreisel, sondern mit Abbiegespuren auf der Kölner Straße. Der "Kreisel" entsteht dann auf dem Busbahnhof selbst. Die Linienbusse können nach Fertigstellung der Anlage in einem Kreisbogen um eine zentrale Fläche herumfahren, auf der das große neue Buswartehäuschen mit überdachtem Fahrradabstellplatz errichtet wird. Das Häuschen sei nach vorne und nach hinten offen, erklärte Marion Duisberg, so dass man es auch bei einer Reaktivierung der Bahnlinie weiter nutzen und durch den hinteren Ausgang bequem den Bahnsteig erreichen könne. Im hinteren Bereich der Fläche, in Richtung Grenzlandhalle, wird eine Park & Ride-Anlage mit 63 Stellplätzen errichtet, die es Leuten aus dem schlecht erschlossenen Hel¦len¦thaler Hinterland ermöglicht, mit dem Auto in den Kernort zu fahren und dort am neuen Busbahnhof auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Alles in allem wird die Umgestaltung des Busbahnhofes eine Million Mark kosten. Wie man das finanziert, wenn man nur einen hoch defizitären Gemeindehaushalt und ein von der Bezirksregierung abgelehntes Haushaltssicherungskonzept hat, wusste Marion Duisberg ganz genau: "Die Maßnahme wird von Bund und Land mit 90 Prozent gefördert." Der vorherige Zustand sei nicht mehr haltbar gewesen, denn die Leute hätten tatsächlich in Matsch und Pfützen ein- und aussteigen müssen. Für eine provisorische Reparatur des Platzes hätte die Gemeinde keine Förderung bekommen. Das wäre teurer geworden als die 100 000 Mark Eigenanteil, den die Gemeinde jetzt für den schönen neuen Busbahnhof aufbringen müsse. Quelle: Kölner Stadtanzeiger vom 14.11.2001.
Schleiden - An der Reaktivierung der Oleftalbahn
sind neben der Dürener Kreisbahn (DKB) die Rhein-Sieg-Eisenbahn, die
Pregnitzer Eisenbahn, die Bauträgerfirma Schotter und Schmitz sowie
die Regio Rheinbach sehr interessiert.
Nach wie vor sind die Verhandlungen mit
der "DB-Immobilien" über den Erwerb der Strecke nicht abgeschlossen.
Immerhin ist der Kaufpreis pro Quadratmeter von ursprünglich 20 Mark
auf 3,50 Mark gesunken.
Darin enthalten sind neben der Totalsanierung
auch der Kaufpreis der Strecke und die Anschaffung von zwei Triebwagenzügen
vom Typ "Regiosprinter", den die Dürener Kreisbahn auch auf der Rurtalbahn
einsetzt.
Keine Kosten Zur Finanzierung stehen zwei Varianten
zur Auswahl: Nach der einen übernimmt das Land 90 Prozent der Sanierungskosten,
zahlt aber keinen Betriebskostenzuschuss.
Bei der zweiten Alternative geht die Dürener
Kreisbahn davon aus, dass sich die Bahnlinie für den Kreis kostenneutral
betreiben lässt. Vorausgesetzt, der Zug "verdient" 3,50 bis 4 Mark
pro Kilometer aus dem Fahrkartenverkauf.
Auf der - durchaus vergleichbaren - Bahnstrecke
zwischen Heimbach und Düren ist die Zahl der Fahrgäste seit der
Übernahme durch die DKB von 300 auf 2500 täglich gestiegen.
Quelle: Kölnischer Stadtanzeiger vom 15.06.2001.
Von Manfred Lang Kall/Hellenthal - Im Falle einer Wiederinbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Kall-Hellenthal soll ein so genanntes "Zwei-Wege-Fahrzeug" zum Einsatz kommen, wie es auch für die zu reaktivierende Lokalbahn Euskirchen-Düren vorgesehen ist. Das teilte Landrat Günter Rosenke am Mittwoch dem Planungsausschuss des Kreistages mit. Ein solches "Zwei-Wege-Fahrzeug", so erläuterte Rosenke dem "Kölner Stadt-Anzeiger" gestern, könne sowohl auf Bahngleisen fahren als auch normale Straßen benutzen. Betonplatten An verschiedenen Stellen der Bahnstrecken Euskirchen-Düren und Kall-Hellenthal sollen Betonplatten gegossen werden, auf denen der zwölf Meter lange und 2,55 Meter breite Schienenbus seine Eisenbahn-Räder hydraulisch hochfahren und "normale" Busreifen herunterlassen kann. Alsdann kann das bis zu 45 Passagiere fassende "Zwei-Wege-Fahrzeug" vom Typ "Duotrans" den Schienenstrang verlassen und über normale Autostraßen weiterfahren. Das hat laut Rosenke überall dort Sinn, wo es sich nicht lohnt, einen eigenen Zubringer-Verkehr mit Bussen oder Anruf-Sammeltaxen (AST) zu den Bahnstationen hin zu organisieren. In solchen Bereichen soll das "Zwei-Wege-Fahrzeug" die Eisenbahngleise verlassen, über die Dörfer fahren und seine Fahrgäste einsammeln. Die Kapazität von rund 45 Passagieren
sei auf der Strecke Kall-Hellenthal aber nicht ausreichend, sagte Rosenke:
"Es ist aber möglich, das Zwei-Wege-Fahrzeug wie einen Gelenkbus
auszustatten, so dass wir 80 Fahrgäste pro Verbindung befördern
können."
Der Landrat stufte die Wahrscheinlichkeit der Wiederinbetriebnahme der Urft-Olef-Bahn gestern als "keineswegs gering" ein. Allerdings gestalteten sich die Verhandlungen zur Übernahme der Strecke mit der DB-Immobilien-Gesellschaft äußerst zäh. 600 000 Mark Rosenke: "Gleichwohl verbuche ich es als Teilerfolg, dass wir den Verkaufspreis schon von 1,2 Millionen auf 600 000 Mark gedrückt haben." Aber auch die jetzt zur Rede stehenden 4,50 Mark pro Quadratmeter seien "alleine wegen der zu erwartenden Altlasten auf der Strecke indiskutabel". Rosenke will sich nicht nur bemühen, den Verkaufspreis weiter herunterzuhandeln, sondern in Verhandlungen mit mehreren interessierten Privatbahn-Betreibergesellschaften auch ein Betriebsmodell zu entwickeln, "das den Kreis Euskirchen finanziell schadlos stellt". Das heißt: Der Kreis will für die Wiederinbetriebnahme der Strecken Euskirchen-Düren und Kall-Hellenthal möglichst wenig oder im günstigsten Fall auch gar kein Geld ausgeben. Quelle: Kölner
Stadt-Anzeiger vom 27.04.2001 (Internet).
Kommentar Kennt jemand diesen "Duotrans". Oder ist das ein Hirngespinst des Landrats zum Zwecke der Verschiebung der Reaktivierung auf den St.Nimmerleinstag? Das Letzte was so funktionierte war wohl der Straßen-Schienenomnibus. Holt man den aus dem Museum? Oder ist eher so etwas wie die "Busbahn"- System gemeint, die es wohl irgendwo in Frankreich gibt und die in Ulm kontrovers diskutiert werden? Das liest sich alles so ungeheuer konkret, aber mir ist zu einem existierenden Fahrzeug dieser Art nichts bekannt. Das Lokaljournalisten einfach nichts hinterfragen ist wirklich ein Aergernis. Wo ist da der Berufsethos? Schönen Gruß, Edmund mailto:e.lauterbach@gmx.de -- Reiseberichte und andere Geschichten
-- Bahnen in Bonn --
Der Militärzug war heute morgen mit
212 255 bespannt und hatte ca. 2 Stunden Verspätung. Da die Güterwagen
bereits seit Montag in Höddelbusch standen erfolgte die Hinfahrt mit
nur einem Reisezugwagen. Auf der Rückfahrt hing dieser bis Kall dann
am Zugende. Hab trotz strömenden Regens *versucht*, ein paar Bildchen
zu machen.
MORAC Auch die Nordeifel wird am Sanierungskonzept
der Bahn im Güterverkehr zu
Christian
Von Bernd Kehren Hellenthal. Für Bürgermeister Manfred Ernst war es wie eine Weihnachtsüberraschung. Zwei Tage vor Heiligabend flatterte bei ihm ein Zuwendungsbescheid des Landschaftsverbandes ins Haus. Mit diesem Brief wurden die 90 Prozent Zuschuss bewilligt, die der Landschaftsverband für den Bau des Busbahnhofes am Hellenthaler Bahnhof beisteuert. Insgesamt kostet dieses Projekt etwas über eine Million Mark. Damit nicht genug. Kurz vorher konnte Bürgermeister Ernst nach langen Verhandlungen auch die Grundstücksfragen mit der Deutschen Bahn AG klären. Von der Bahn benötigte die Gemeinde nämlich noch zwei Grundstücke in diesem Bereich, um den Plan für den Busbahnhof umsetzen zu können. Das eine Grundstück befindet sich direkt am Gelände des Busbahnhofes selbst, das zweite an der hinten anschließenden Fläche, wo ein Park & Ride-Platz entstehen wird. Kaum sind die Voraussetzungen zur Umsetzung der Maßnahme unter Dach und Fach, hat die Gemeinde bereits mit den Vermessungsarbeiten begonnen. Der Busbahnhof soll direkt neben dem alten Bahnhofsgebäude entstehen, wo ein Getränkemarkt und drei Wohnungen untergebracht sind. Daran schließt sich ein Park & Ride-Platz an, auf dem 65 Fahrzeuge abgestellt werden können. Zwei Plätze werden für Behinderte reserviert. Dieser Parkplatz dient zunächst den Pendlern, die mit dem Bus weiterfahren. Sobald die Bahnstrecke Kall - Hellenthal realisiert wird, kann von hier aus auch die Bahn genutzt werden. Durch den Grundstückskauf kann direkt am Gleis ein Bahnsteig geschaffen werden. Bauamtsleiterin Marion Duisberg und Konrad Stoll, neuer Hauptamtsleiter für den in Pension gegangenen Walter Hanf, und Rudolf Westerburg, Sachgebietsleiter Liegenschaften, erläuterten gestern die Planung. Marion Duisburg aus Wollenberg arbeitet seit dem 1. Dezember bei der Verwaltung. Vorher war sie freiberuflich als Bauingenieurin tätig. Am künftigen Busbahnhof werden die Busse von der Kölner Straße im Einbahnverkehr rund geführt. Nur direkt an der Zufahrt zur Kölner Straße findet Begegnungsverkehr statt. Fünf Haltestellen für Busse werden in diesem Breich ausgewiesen. Eine Haltestelle wird für Touristenbusse als Parkplatz reserviert. An einer Wartehalle wird auch eine Rufsäule für Sammeltaxen errichtet, die ebenfalls am Busbahnhof halten. Die jetzige Bushaltestelle an der Kölner Straße verschwindet. Zusätzlich wird eine überdachte Abstellfläche für Fahrräder mit 30 Stellplätzen entstehen. Die Gemeinde will auch den Kreuzungsbereich vor dem Bahnhof an der Kölner Straße neu gestalten. Die Pläne hierfür liegen dem Rheinischen Straßenbauamt vor, werden aber noch geprüft. Die Fahrbahn soll hier verengt werden. Vorgesehen sind zwei Querungshilfen, eine in Höhe des alten Bahnhofs und eine in Höhe des "Weißen Hauses", wie die Nebenstelle des Rathauses genannt wird. Die Zustimmung des Rheinischen Straßenbauamtes steht aber noch aus. Quelle: Kölnische Rundschau vom 16.01.2001 (Internet).
Schleiden. Über die erheblichen Verspätungen auf der Eifelstrecke, die die "Rundschau" in ihrer Dienstagausgabe kritisierte, will sich Landrat Günter Rosenke "massiv" bei der Bahn beschweren. Dies teilte er am Dienstag in einem Pressegespräch im Kreishaus mit. Derweil steckt der Kreis noch tief in den Verhandlungen über den Kauf der Bahntrasse Kall-Hellenthal. Von ursprünglich 1,2 Millionen Mark, so Rosenke, habe man die beiden Verhandlungspartner (DB Netz für den noch genutzten Teil von Kall bis Höddelbusch und DB Immobilien für die Trasse bis Hellenthal) auf 700.000 Mark gedrückt. Aber das sei immer noch zu teuer. Wobei: Für die eine Mark, die vor Jahren verlangt wurde, wird die Trasse nicht mehr zu haben sein. Gebremst werden die Verhandlungen derzeit durch eine Altlastenuntersuchung. Der Kreis will die Katze nicht im Sack kaufen. Derzeit, so Rosenke, nehme die DB Immobilien die Trasse unter die Lupe. Untersucht wird unter anderem, ob hier verunreinigter Schotter oder schadstoffbelastete Bahnschwellen vorhanden sind. Allerdings, so Rosenke, sei der Kreis nicht unbedingt erpicht darauf, die Trasse selbst zu kaufen. Hier gebe es mit der Dürener Kreisbahn auch einen privaten Interessenten. Die DKB hatte bereits gegenüber dem Kreis Interesse bekundet, die zu reaktivierende Bahnlinie Kall-Hellenthal betreiben zu wollen. Für Rosenke ist das nicht verwunderlich: "Vor allem, wenn Schülerverkehr darüber fließt, ist das ein lukratives Geschäft." Denn die Fördertöpfe des Landes seien voll. Mittlerweile würden nicht nur Defizite bei den Betriebskosten, sondern auch Investitionen mit 50 Prozent vom Land gefördert. Interesse habe die Dürener Kreisbahn außerdem an der Bahnlinie Düren-Euskirchen. Die seinerzeit von einem Gutachter veranschlagte Investition von 150 Millionen Mark zur Ertüchtigung dieser Trasse hält Rosenke für entschieden zu hoch angesetzt: "Aber auch die Hälfte wäre noch viel." Quelle: Kölnische
Rundschau vom 11.01.2001 (Internet).
|