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NACHRICHTEN: 09/2001



September 2001 [< Nachrichten 2001]

27.09.2001 Kuchenheim: 1. Euskirchener Dampf- und Transportfest (?)
27.09.2001 Brühl-Unglück: Absprachen unter Zeugen (GA)
25.09.2001 Neues von Norbert (NL)
21.09.2001 Bonner wollen Stadtbahn-System umkrempeln (GA)
21.09.2001 Bahnfahrt in die Vergangenheit: Erdorf - Igel (TV)
10.09.2001 Schneller über die Grenze (KSTA)
08.09.2001 Kreis beschließt Radwegeplan, hat aber kein Geld (TV)
08.09.2001 Bahn-Tag (Brohltalbahn / 94 1538 im Az-Einsatz (PW)
07.09.2001 Trier - Rhein - Ruhr: Interregio rollt weiter (+ Kommentar) (TV)
24.08.2001 Bullay - Reil: Wandern entlang der Kanonenbahn (TV)
03.09.2001 Notizen: Gleisbau / Drachenfelsbahn / 41 360 (DIV)


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Erstes "Euskirchener Dampf- und Transportfest"
Lok kommt mit dem Tieflader

Von Norbert Katemann

Kuchenheim. "Alles, was dampft oder auf Rädern rollt", erwartet die
Besucher, die am Sonntag, 7.Oktober, den Weg nach Kuchenheim ins Rheinische
Industriemuseum finden. Dort findet von 11 bis 18 Uhr das erste "Euskirchener Dampf-
und Transportfest" statt. Museumsleiter Detlef Stender und sein
Stellvertreter Dr.Markus Krause, der die Organisation dieser Veranstaltung
übernommen hatte, sind davon überzeugt, mit diesem Fest, das - wenn möglich
- im jährlichen Rhythmus durchgeführt werden soll, den Geschmack vieler Fans
zu treffen. 

Und sie hoffen, damit auch überregional Beachtung zu finden. Das Programm
jedenfalls, das die beiden jetzt in einer Pressekonferenz vorstellten, lässt
mehr als hoffen, dass das Dampf- und Transportfest zu einer ähnlichen
Institution wird wie der alljährliche Kuchenheimer Wollmarkt. 

Dampfmaschine ist frisch restauriert 

Die Attraktionen rund um die Themen Dampf und historischer Transport an
diesem Sonntag sind vielfältig. Für die ganze Familie ist etwas dabei. So
zeigt beispielsweise die frisch und aufwendig restaurierte, heute mit
Druckluft betriebene Dampfmaschine - das "Herz" der Museumsfabrik , wie bis
1961 sämtliche Maschinen des Tuchfabrik Müller in Bewegung gesetzt wurden. 

Im Außenbereich des Museums vermitteln eine Schmalspurlokomotive der
Selfkantbahn bei Heinsberg, die extra mit einem Tieflader nach Kuchenheim
gebracht wird, und eine historische Lokomobile - gewissermaßen eine
Dampfmaschine auf Rädern - echte Dampfatmosphäre. Zwei Dampftraktoren im
Maßstab 1:2 und eine Dampf-Modellbahn laden zur Mitfahrt ein. Und in der
Wechselausstellungshalle demonstrieren Modellbauer ihre kleinen
Dampf-Kunstwerke. 

Historische Fahrzeuge - vom Fahrrad über Moped und Motorroller bis hin zum
imposanten Hauben-Lkw aus den 50er Jahren - erinnern an eine vergangene
Epoche des Straßenverkehrs. Ein ganz besonderes Highlight ist sicherlich das
Ford-T-Modell mit Lieferwagenaufbau aus den 30er Jahren, das die Ford AG in
Köln zur Verfügung stellt. 

Vom Rheinischen Freilichtmuseum im Kommern ist Ochse Max mit seinem
Ackerwagen zu Besuch. Er repräsentiert ebenso wie zwei Lanz-Traktoren den
ländlichen Transport. Filme über das Dampfpflügen und zur Verkehrsgeschichte
ergänzen das Programm. Und wer Lust hat, kann stündlich mit dem historischen
Reisebus eine kleine Tour in die Umgebung des Rheinischen Industriemuseums
unternehmen. 

Transportspiel für Kinder und Jugendliche 

Doch nicht nur Erwachsene kommen auf ihre Kosten. Kinder und Jugendliche
können auf der Fabrikwiese bei einem Transportspiel ihre Schnelligkeit und
Geschicklichkeit erproben oder unter kundiger Anleitung selbst
Dampfmaschinen-Modelle zum Laufen bringen. Natürlich hoffen die
Organisatoren auch darauf, dass das Wetter mitspielt. 

Der Besuch der Veranstaltungen des "Dampf- und Transportfestes" ist übrigens
kostenlos. Die Führungen durch die Tuchfabrik Müller, die ebenfalls unter
dem besonderen Thema Dampf und Transport stehen, kosten 8Mark für
Erwachsene, 4Mark für Kinder und 16Mark für Familien. 

Quelle:


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Absprachen unter Zeugen
Mitarbeiter der Bahn sollen sich über Aussagen zum Brühl-Unglück geeinigt haben

Köln. (dpa) Beim Prozess um das schwere Zugunglück in Brühl bei Köln haben
Bahn-Mitarbeiter möglicherweise ihre jeweiligen Zeugenaussagen untereinander
abgesprochen. Am Kölner Landgericht wurde am Verhandlungstag ein Brief
verlesen, in dem ein Bahn-Mitarbeiter entsprechende Vorwürfe gegen mehrere
Zeugen erhob. 

Das Gericht nehme diese Hinweise ernst, sagte der Vorsitzende Richter Heinz
Kaiser. Er habe wiederholt mitbekommen, dass Kollegen ihr Aussageverhalten
abgestimmt hätten, teilte der Briefschreiber dem Gericht mit. Er nannte
ebenfalls Namen der Zeugen und Orte solcher Absprachen. 

Der Prozess soll am kommenden Montag wie geplant mit der Vernehmung des
Vorstandsmitglieds der Deutschen Bahn AG, Klaus Junker, zu Fragen der
Bahnsicherheit fortgesetzt werden. Bei dem Zugunglück kamen im Februar 2000
neun Menschen ums Leben und 149 wurden verletzt, als ein Personenzug wegen
zu hohen Tempos in einer Baustelle entgleiste.

In dem Prozess müssen sich seit Anfang Juni der 29-jährige Lokführer sowie
drei Bahn-Angestellte wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung
verantworten.

Quelle: GA-Bonn vom 27.09.2001.


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Neues von Norbert

Auf der Eifelstrecke zwischen Mechernich und Jünkerath existierten bisher nur Kilometersteine. Das wurde jetzt geändert. In diesem Streckenabschnitt wurden die üblichen Kilometertafeln (alle 200 m) parallel zu den Kilometersteinen aufgestellt. Die Arbeiten laufen noch und haben nun den Bereich Dahlem erreicht.

Das letzte Stündlein des Bonner Güterschuppens hat geschlagen, die Abrissarbeiten haben begonnen.

In Bonn-Duisdorf wurde wieder einmal etwas von den unschönen Schotterbergen, die neben dem Streckengleis schon seit Jahren liegen, beseitigt. Ob das nun die Anzeichen sind um das zweite Gleis im Bahnhofsbereich endlich zu verlegen sei mal dahin gestellt.

Im Bereich des Bahnhofes Odendorf wird noch immer fleißig nach alter Munition aus dem 2. WK gesucht. Bis zum 10. November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und der Bahnhof wieder als Kreuzungsstelle hergestellt sein.

Die Baureihe 215 ist seit längerem nicht mehr in der Eifel anzutreffen. Die Eilzüge Köln - Trier werden nur von den 218er in den Farben Orientrot und Verkehrsrot bespannt. In Euskirchen sieht man des öfteren die Baureihe 225 von DB-Cargo. Diese wurden von DB-Regio an DB-Cargo als BR215 verkauft und nach einem Umbau in 225 umgezeichnet. (alle Verkehrsrot !)

Als Modell in der Spur H0 soll Ende des Jahres der Dieselaussichtstriebwagen VT 135 der DRG oder VT 90 in DB-Ausführung von der Firma Lilliput erscheinen. Außerdem wird von BEMO ein VT 624 in rot erscheinen. Beide Triebwagen waren auch in der Eifel unterwegs.

Norbert


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Bonner wollen Stadtbahn-System umkrempeln

SWB-Chef Zemlin fährt auf tiefergelegte Bahnsteige ab - 
Pläne könnten den Steuerzahler teuer zu stehen kommen - 
Hochbau der Haltestellen in Königswinter ist nicht mehr zu stoppen

Von Holger Willcke 

Königswinter. Verwunderung und Ratlosigkeit herrschten am Mittwochabend im
Planungsausschuss: Die Stadtwerke Bonn (SWB) informierten die Königswinterer
Politiker darüber, dass das Verkehrsunternehmen die Linienführung der
Stadtbahn-Strecke zwischen Bonn und Bad Honnef ändern und in ein
Niederflursystem - sprich: ebenerdiger Einstieg in die Bahn - umbauen will.
Einige Politiker merkten sofort an, dass doch in Kürze die
Stadtbahn-Haltestellen Oberdollendorf und Oberdollendorf-Nord als erste von
insgesamt sechs Haltepunkten in Königswinter zu Hochbahnsteigen ausgebaut
werden. Das weiß auch SWB-Fachbereichsleiter Sigward Meyer: "Im November
beginnen die Bauarbeiten, und daran ist auch leider nichts mehr zu ändern."
Er gab zu, dass der Zeitpunkt der Vorstellung der neuen Ideen sicherlich
nicht gerade glücklich ist. "Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie wir
den ÖPNV in den nächsten 15 bis 40 Jahren optimieren können und haben
versucht, die Wünsche der Städte und Gemeinden in der Region unter einen Hut
zu bringen. Leider überschneiden sich diese Dinge jetzt. Die SWB sind ein
Unternehmen, und wir unterbreiten nur Angebote. Sie müssen letztlich
entscheiden", sagte Meyer.

Die SWB wollen eine Stadtbahnlinie 62 zwischen dem Bonner U-Bahnhof über die
Kennedybrücke nach Beuel bis nach Bad Honnef fahren lassen. Für Königswinter
und Bad Honnef hätte das zwei Nachteile: Da die Linie 66 dann nicht mehr in
die beiden Siebengebirgsstädte fahren würde, müssten alle Bahnbenutzer, die
ihre Arbeitsplätze im ehemaligen Regierungsviertel in Bonn haben, am
U-Bahnhof Ramersdorf in die Linie 66 umsteigen. Außerdem könnte man von Bad
Honnef und Königswinter nicht mehr ohne Umsteigen nach Siegburg fahren.
"Umsteigeprozesse sind ein gravierender Nachteil für den ÖPNV", gestand
Meyer ein. "Es stellt sich aber die Frage, wieviele Fahrgäste davon
betroffen wären. Anfang Oktober werden wir von einem Gutachter
Fahrgast-Hochrechnungen für die Linie 62 erhalten. Dann wissen wir mehr."

Meyer informierte die Politiker darüber, dass der Kölner Stadtrat die
Umstellung auf das Niederflursystem bereits beschlossen hat. Auch die Bonner
Stadtverwaltung kann sich mit dieser Idee anfreunden. In Königswinter wollen
die Fraktionen nun beraten, was zu tun ist. Jochen Kröger (CDU) bemerkte:
"Für uns wäre es sehr hilfreich, wenn wir vor den Haushaltsberatungen im
November wüssten, ob das Niederflursystem eingeführt wird. Dann bräuchten
wir nämlich kein weiteres Geld unnötig in den Umbau von Hochbahnsteigen zu
investieren." Der Umbau der beiden Haltepunkte in Oberdollendorf kostet etwa
drei Millionen Mark. Davon zahlt die Stadt zehn Prozent, der Rest kommt von
Land und Bund.

Bad Honnef hat seine beiden Haltestellen 1995/96 zu Hochbahnsteigen umbauen
lassen. Nach Auskunft von Meyer hat sich die Stadt bereits schriftlich gegen
einen Rückbau ausgesprochen. "Wir können das Niederflursystem nur dann
einführen, wenn alle betroffenen Kommunen zustimmen. Sagt einer Nein, dann
war's das." Der Rückbau in Bad Honnef kostet nach Meyers Schätzung etwa 3,5
Millionen Mark. Sollte die Zustimmung Bad Honnefs nur am Geld scheitern,
dann wolle sich SWB-Chef Hermann Zemlin dafür einsetzen, dass diese Kosten
vom Land übernommen werden.

Durch die Einsparungen von etwa 15 Millionen Mark, soviel würde der Umbau
der Haltestellen zu Hochbahnsteigen in Bonn und Königswinter insgesamt
kosten, könnte das Land den Rückbau in Bad Honnef und in Oberdollendorf
übernehmen. Weitere fünf Millionen Mark würde der Umbau aller Haltestellen
in moderne Flachbahnsteige kosten. So dass unterm Strich noch etwa fünf
Millionen Mark eingespart würden. "Das alles sind aber nur Gedanken- und
Zahlenspiele", sagte Meyer und forderte alle Kommunen auf, sich bald an
einen runden Tisch zu setzen und eine Entscheidung zu treffen.

Königswinters Bürgermeister Peter Wirtz erklärte am Donnerstag auf Anfrage:
"Die Idee der SWB ist nicht uninteressant. Wir könnten dadurch die Kosten
für den Hochbahnsteig-Umbau sparen. Wir werden den Vorschlag gründlich
beraten. Sollten die Bauarbeiten in Oberdollendorf wirklich nicht mehr zu
stoppen sein, werden wir unseren Anteil an den Kosten von den SWB
zurückfordern - falls das Niederflursystem eingeführt werden sollte."

General-Anzeiger-Bonn, 21.9.01


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Bahnfahrt in die Vergangenheit 
Zuglinie von Erdorf nach Igel lebt im Haus Beda wieder auf

BITBURG. (man) Gleise zwischen Bitburg und Igel: In Wort und Bild lebte im
Haus Beda die einstige Bahnstrecke auf. 
Es ist eine Eisenbahnfahrt ohne Wasserdampf und zischende Fahrgeräusche.
Denn Lok und Wagen rollen nicht auf Gleisen, sondern auf einer Dialeinwand
im Bitburger Haus Beda. Lokführer der sonderbaren Bahntour sind Ralf Krämer
und Jürgen Haubricht. Die beiden sitzen auch nicht im Führerhaus, sondern
auf zwei Stühlen neben einem Diaapparat. Wohin soll die Reise also gehen?
Die beiden vermeintlichen Lokführer schicken ihre Passagiere im großen Saal
des Beda-Hauses auf eine ganz besondere Bahnfahrt, ein Bilderfahrt. Sie
präsentieren Fotos von einer Bahnstrecke, die es nicht mehr gibt: Erdorf -
Igel. Nach der Jahrhundertwende wurde mit dem Bau dieser Strecke begonnen,
im Jahr 1997 baute man die letzten Gleisanlagen bei Wolsfeld ab. Sie verlief
durch die Orte Erdorf, Bitburg, Wolsfeld, Niederweis, Irrel, Ralingen,
Edingen, Wintersdorf und Igel. Heute ist kaum noch etwas von ihr zu
erkennen: Lediglich die Radwege, die teilweise über die einstige Bahntrasse
verlaufen, Bahnhöfe, die verfallen oder einen anderen Zweck erfüllen,
stillgelegte Tunnels und einige Brücken erinnern daran. Mit Fotos und
Erläuterungen wecken Haubricht und Krämer Erinnerungen. Sie machen den
Bahnalltag sichtbar, aber auch die besonderen Ereignisse aus den fast 100
Jahren, die die Strecke bestand. Bei den mehr als 50 Gästen kommt die
Präsentation gut an: "Sehr informativ," findet Peter Becker den Vortrag:
"Durch diese Wiederauffrischung in Wort und Bild gerät die historische
Bahnstrecke nicht in Vergessenheit." Die beiden Referenten Jürgen Haubricht
und Ralf Krämer sind Mitglieder einer Arbeitsgruppe des geschichtlichen
Arbeitskreises Bitburg. Die Gruppe besteht aus 20 Eisenbahn-Liebhabern, die
sich mit der Vergangenheit der Zugstrecke Erdorf-Igel befassen. Gemeinsam
sammeln sie Fotos, Streckenpläne, Postkarten, schlichtweg alle Zeugnisse der
früheren Bahnstrecke. "Wir haben schon viel aufgetrieben, suchen aber immer
nach Materialen," sagt Jürgen Haubricht. Für Fotos, Dokumente oder
Informationen ist der Arbeitskreis dankbar.
KONTAKT : Telefon 06561/964515.

Trierischer Volksfreund 21.9.01


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Schneller über die Grenze

VON F.A. HEINEN

Die Verkehrsverbindungen zwischen dem Kreis Euskirchen und Ostbelgien sollen verbessert werden. Eine "Mobilitätsstudie" wird in Auftrag gegeben. 

Kreis Euskirchen - Straßen und Bahnlinien haben gemeinhin die Aufgabe, die Menschen zu verbinden. Das ist seit der Öffnung der Grenzen im Osten europaweit die Regel. Ausgesprochen schlecht zeigt sich allerdings die Verkehrssituation im deutsch-belgischen Grenzgebiet in der Eifel. Dort sind - wohl auch als Folge zweier Weltkriege - die meisten Straßenverbindungen parallel der Grenze ausgerichtet.

Wenn es nach dem Willen der Kreis-Politiker geht, soll das in Zukunft alles besser werden. Der Landesbetrieb Straßenbau in Euskirchen denkt gemeinsam mit den entsprechenden Stellen in Ostbelgien über eine leistungsfähige Ost-West-Verbindung zwischen der Eifelautobahn A 1 und der belgischen E 42 nach.

Nun soll das Projekt mit Hilfe von EU-Mitteln auf die Schiene gesetzt ;-)) werden. Für insgesamt 250 000 Euro soll eine "Mobilitätsstudie" in Auftrag gegeben werden, die deutlich macht, wie die Verkehrsströme laufen und wie sie in Zukunft optimiert werden könnten. 

Mit EU-Förderung

Generell begrüßte der Straßenausschuss des Kreises Euskirchen die Studie. Die Europäische Union würde sich mit erheblichen Fördermitteln beteiligen. Die Gemeinschaftsinitiative "Interreg III" beinhaltet den Schwerpunkt "Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität". Rückfragen bei den Interreg-Managern haben ergeben, dass eine grenzüberschreitende Mobilitätsstudie exakt den Zielen des Programms entspricht. Nun wollen der Kreis Euskirchen und die angrenzenden Gemeinden der Ostkantone einen gemeinsamen Förderantrag stellen. Die EU wird dann 50 Prozent der Studie-Kosten übernehmen. Zum 50-prozentigen Eigenanteil des Kreises würde das Land NRW weitere 30 Prozent Zuschuss gewähren. So müsste der Kreis in den Jahren 2002 und 2003 nur 50 000 Mark aufbringen.

Für die Koordination und Finanz-Abwicklung soll laut Absprache die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostbelgiens zuständig sein. Die Machbarkeitsstudie soll verschiedene Möglichkeiten der Verkehrsverknüpfung im Eifel-Ardennen-Bereich untersuchen. Namens der CDU begrüßte Josef Reidt das Vorhaben "außerordentlich". Die Studie eröffne die Möglichkeit, Defizite in Richtung Belgien-Luxemburg zu beheben: "Das Geld ist gut angelegt." FDP-Fraktionschef Dr. Ingo Wolf bat darum, das Thema noch einmal in den Fraktion beraten zu können. Immerhin gehe es um 50 000 Mark Steuergeld.

Kölner Stadtanzeiger vom 10.09.2001.
 

P.S. Tja, hätte man noch die Schienenverbindung Gerolstein-Prüm-St.Vith oder man würde die Losheimer Strecke in eine Verkehrsbeziehung mit Belgien einbeziehen, brauchte man keine überflüssigen, teuren Mobititätsstudien zu machen!

NL


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Träume auf Papier gebannt 
Kreis beschließt Radwegeplan, hat aber kein Geld 

Von unserem Redakteur STEPHAN SARTORIS

DAUN/GEROLSTEIN. Die Verbandsgemeinden haben den Trend erkannt: Nachdem sich
die Radwege als wahre Magneten für Gäste, aber auch für Einheimische entwickelt haben, wollen die Kommunen den Erfolgsweg weiter beschreiten und die bereits existierenden oder im Bau befindlichen Wege miteinander verbinden.

Im Kreistag wurden die Wünsche der Verbandsgemeinden als "Radwegekonzept für den Kreis Daun" vorgestellt. Nachdem in der Vergangenheit immer wieder einzelne Projekte im Kreistag diskutiert werden mussten, wurde entschieden, die Verbandsgemeinden zu bitten, ihre Planungen bei der Kreisverwaltung vorzulegen, um ein Gesamtkonzept erstellen zu können.

Die VG Daun plant unter anderem zwei Routen eines "Vulkanerlebnis-Radwegs", der von Daun nach Gerolstein und nach Kelberg führen soll. Die Kosten würden sich auf knapp über eine Million Mark belaufen. Weiter geplant sind eine Verbindung vom Maare-Mosel-Radweg zum Ahrtalradweg; vom Maare-Mosel-Radweg zum Anschlusspunkt des Vulkanradwegs in Bad Bertrich und vom Kylltalradweg ins Tal der Kleinen Kyll (von der Bleckhausener Mühle über Deudesfeld und Meisburg nach Densborn). Im Tal der Kleinen Kyll (von Pützborn bis Meerfeld) soll ebenfalls ein Radweg entstehen. Vorgesehen ist auch die Vernetzung der Dauner Stadtteile. Die Kosten der Vorhaben der VG Daun summieren sich auf rund 4,3 Millionen Mark.

Anschluss an Radwege in den Nachbarkreisen 

Dickster Brocken auf der Wunschliste der VG Gerolstein ist der Radweg von der Brunnenstadt nach Prüm auf der derzeit noch existierenden Bahnstrecke. Auf 2,4 Millionen Mark beziffert die VG die Kosten. Für ihren Teil des geplanten Radwegs zwischen Daun und Gerolstein (mit Anschluss an den Kylltalradweg bei Pelm) schätzt die Verwaltung die Kosten auf 210 000 Mark. Detailliert hat die VG Hillesheim ihr Projekt "Kyll-Ahr-Radweg" ins Konzept eingebracht. Auf einer Länge von 16,5 Kilometern soll die Strecke von Hillesheim über Walsdorf und Üxheim nach Ahrdorf führen (Kosten 1,7 Millionen Mark).

Die VG Kelberg plant Verbindungen zwischen dem im Mai eröffneten Vulkanradweg zum Maare-Mosel-Radweg und zum Kylltalradweg (Kosten 290 000 Mark). Vorgesehen ist auch die Anbindung an den Eifel-Schiefer-Radweg in Richtung Monreal und Kaisersesch. Mit zwei weiteren Vorhaben beläuft das mögliche Investitionsvolumen der VG Kelberg auf knapp eine Million Mark. Mit 400 000 Mark schlagen die Kosten für die Projekte der VG Obere Kyll zu Buche. Geplant sind dort unter anderem Anbindungen ans Nachbarland Nordrhein-Westfalen und an den Kreis Bitburg-Prüm.

Finanzierung über die WFG

Die im Konzept enthaltenen Projekte erfordern Investitionen von rund zehn Millionen Mark. In der Vorlage zum Radwegekonzept erläutert die Kreisverwaltung, dass die ADD sich in der Vergangenheit bei der Haushaltsgenehmigung bereits "sehr kritisch" zur Finanzierung von Radwegen durch den Kreis geäußert hat. Konsequenz: "Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Finanzierung einer Kreisbeteiligung über den Kreishaushalt möglich ist. ... Auch eine Trägerschaft des Kreises für den Bau von Radwegen scheidet grundsätzlich aus." heißt es in der Verwaltungsvorlage. Allenfalls sei eine Finanzierung über die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) des Kreises vorstellbar. Mehrheitlich wurde beschlossen, die WFG zu bitten, Zuschussmöglichkeiten für den Radwegebau zu prüfen. Es sollen nur solche Projekte gefördert werden, die aus Mitteln des Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetzes (GVFG) bezuschusst werden, und bei denen die Orts-/Verbandsgemeinden Träger sind und die nicht durch Zuschüsse gedeckten Kosten übernehmen. Der Anteil des Kreises oder der der WFG soll höchstens fünf Prozent der zuschussfähigen Kosten betragen und jährlich im Durchschnitt 100 000 Mark nicht überschreiten.

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 08.09.2001.
 

P.S. Da werden Radwege und Radwegverbindungen für Millionen geplant und die
Kreise haben kein Geld zu dessen Realisierung. Hauptsache die Gleise
zwischen Gerolstein und Pronsfeld werden demontiert.  Aber nach mir die
Sinnflut! Oh, oh, armes Deutschland, hoch mit den Verantwortlichen, an
jeden ... [zensiert. Der webmaster]

NL


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Bahn-Tag!

Ich habe heute einen wundervollen Bahn-Tag im Brohltal genossen (> Brohltalbahn).
Bei der Rückkehr in Euskirchen war dort am Abend ein Grossaufgebot von EBM-Maschinen zu sehen, und zwar 105 970 "Zwickau", 120 281 und 202 330-7.
Aus dem Lokschuppen steigender Rauch machte neugierig, und siehe da, 94 1538 wurde für einen Az-Einsatz zwischen Scheven und Kall fertig gemacht. Die Lok verliess den Schuppen so etwa nach Ende der Tagesschau. Um 20.50 Uhr passierte sie dann mit 5 Schotterwagen den Ort Wisskirchen. Aber da war es dann schon dunkel...
 
 
94 1538 am Abend des 8. September 2001 im Euskirchener Lokschuppen. Die Lok verlässt den Schuppen für ihren nächtlichen Einsatz .


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Mehdorn gibt nach: Interregio rollt weiter
Linie Trier-Rhein-Ruhr bleibt über 2003 hinaus

MAINZ. (win) Die Fernzüge Trier-Rhein-Ruhr werden vorerst weiter rollen, mindestens über 2003 hinaus. Das Land hält gleichzeitig an der geplanten Neigetechnik-Linie Luxemburg - Frankfurt fest.

Die Deutsche Bahn (DB) denkt um: Vorerst bis über 2003 hinaus soll die Verbindung von Trier über Koblenz ins Ruhrgebiet den Anschluss der Moselregion an den Fernverkehr sicherstellen. Ursprünglich hatte die DB das Ende der Interregio-Linie für Dezember 2002 angekündigt. Unklar ist nach einem Spitzengespräch zwischen Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage (FDP) und Bahnchef Hartmut Mehdorn allerdings noch, wie viele Zugpaare täglich eingesetzt werden, derzeit sind es sieben. Im Rahmen der Aktion "Abstellgleis" hatten sich über 40 000 TV-Leser für den Erhalt der Interregio-Linie ausgesprochen. Debattiert wird auch über einen besseren Anschluss nach Luxemburg.

Offen ist, ob die Züge als Interregio oder unter anderem Namen laufen. Land und Bahn wollen gleichzeitig weiter die mittelfristige Einführung einer Neigetechnik-Verbindung von Luxemburg über Trier und Mainz nach Frankfurt verfolgen. Die Linie scheint jedoch für die Bahn in puncto Technik und Zugmaterial Probleme mit sich zu bringen, so dass mit dem weiteren Interregio-Betrieb Zeit gewonnen werden soll.

Noch unklar ist in der Verkehrsplanung der DB, wie viele Fernzüge ab Ende 2002 letztlich noch über die linksrheinische Strecke über Koblenz fahren und wie viele auf die neue Schnellstrecke Köln-Rhein-Main über Montabaur verlegt werden. Fest vereinbart wurde, dass auf der Strecke Saarbrücken-Mannheim ein vierter Neigetechnik-ICE verkehrt.

Die DB Cargo plant unterdessen die Stilllegung von 58 der landesweit 123 Güterverkehrsstellen. Betroffen sind davon Bitburg, Gerolstein, Hinzerath, Hochscheid, Karthaus, Konz, Morbach, Taben, Wellen (Mosel) und Wittlich. Eine Sprecherin von DB-Cargo erklärte, die Güterverkehrsstellen arbeiteten nur mit Verlusten und sollen ab 2002 schrittweise zumindest von der DB nicht mehr angefahren werden. Das Land setzt auf Kooperationen zwischen DB Cargo, privaten Bahnen und Verladern - gerade in den Räumen Gerolstein/Bitburg
 
 
181 208-0 mit Interregio nach Trier auf der Gülser Moselbrücke am 9. August 2001. Nur wenige Güterwagen stehen am 29. Juli 2001 in Wittlich Hbf.

JOACHIM WINKLER ZU: BAHN 

Taktischer Rück-Zug 

Die Bahn hat in letzter Minute noch einmal die Weichen umgestellt: In gut einem Jahr rollt also nicht der letzte Fernzug aus dem Trierer Bahnhof. Zu überschwänglicher Freude gibt es dennoch keinen Grund. Unklar ist, wie lange die Interregios - oder wie immer sie dann auch heißen mögen - fahren und wie viele davon täglich unterwegs sein werden. Mehdorns Zugeständnis ist nur aus der Not heraus geboren. Die Gespräche über eine Anbindung an Rhein-Main als Alternative zu Rhein-Ruhr kamen nur schleppend voran, weil die Bahn mit ihrer kompletten Fernverkehrsplanung momentan nicht zu Rande kommt. Und das ein Jahr vor einem grundlegenden Fahrplanwechsel. Aber auch auf der technischen Seite gibt viele Fragen und kaum Antworten zum möglichen Einsatz der Neigetechnik. Da ist es nahe liegend, die alten Züge erst einmal weiter rollen zu lassen und wichtige Zeit zu gewinnen. Zeit gewinnen wollen allerdings auch die Reisenden auf der Moselstrecke, vor allem wenn sie in Koblenz Anschluss an den Fernverkehr suchen oder möglichst rasch ins Rhein-Main-Gebiet wollen. Doch damit sieht es ab Ende 2002 trübe aus. Am Rhein-Mosel-Eck drohen dann drei von vier Intercity-Linien pro Stunde vorbei zu fahren, weil sie über den Westerwald brausen. Ein Grund mehr, auf eine vernünftige Verbindung in die Zentren nach Norden und Süden zu bestehen. Die DB sollte es einmal mit sinnvollen Angeboten statt Streichungen versuchen. 

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 07.09.2001.


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Wandern entlang der Kanonenbahn 
Eisenbahnhistorischer Kulturweg: Die Planung steht 

Von unserem Redakteur Winfried Simon

REIL/PÜNDERICH/ZELL. Der eisenbahnhistorische Kulturweg von Bullay bis Reil nimmt Formen an. Ein Planungsbüro hat im Auftrag der Verbandsgemeinde Zell einen Entwurf erstellt. Erstmals werden auch die Kosten genannt: knapp 450.000 Mark. 

Die Gemeinden Alf, Bullay, Zell, Briedel, Pünderich und Reil rund um den geplanten eisenbahnhistorischen Kulturweg sind sich einig: Ein solches Projekt wertet die ohnehin besonders reizvolle Landschaft rund um die Marienburg noch weiter auf - befindet sich dort doch ein historisches Bauwerk, das eine weitere Facette der imposanten Mosellandschaft repräsentiert.

Die vor über 100 Jahren erbaute Eisenbahnstrecke entlang der Mosel ist vor allem zwischen Bullay und Reil für Eisenbahn-Fans ein ganz besonderer Leckerbissen. In Bullay steht die mächtige Doppelbrücke, gegenüber von Pünderich passt sich das mit 92 Segmentbögen längste Hangviadukt Deutschlands harmonisch in die Weinberge ein. Die Planer haben dem Projekt einen etwas verwegenen Arbeitstitel gegeben: Kanonenbahn. Als Kanonenbahn war die Strecke von Berlin bis Metz nach der Reichsgründung 1871 geplant, damit die Soldaten und Kriegsgerät rasch an die Grenze des damaligen "Erbfeindes" transportiert werden konnten.

Auf 15 Thementafeln entlang der Strecke werden Geschichte, Landschaft, Technik und Natur beschrieben. Der militärische Hintergrund der Strecke wird dabei auf Tafeln erläutert, die unter anderem den Titel tragen: "Die Kanonenbahn und der Krieg: Bombentrichter" und "Die Kanonenbahn und der Tod: Ehrenfriedhof Prinzenkopf". Dies sei kein reißerisches Marketing, sondern leider historische Realität, schreiben die Planer.

Der geplante Kulturweg ist aber vor allem für Eisenbahnfans wegen seiner phantastischen Aussichtspunkte einzigartig. Standorte wie "die Märklin-Aussicht" vom Prinzenkopf-Turm und neue Fotostandorte wie der "Kleine und Große Voyeur" sollen die Lust zum Sehen, Fotografieren und Filmen noch steigern - denn, so die Planer, "die Eisenbahn ist auch erotisch". Dies habe keiner so gut in Szene gesetzt wie Krimi-Altmeister Alfred Hitchcock. Ferner wird durch Thementafeln auch die "Moselbahn" vorgestellt, die auf der gegenüberliegenden Uferseite verläuft, als so genanntes "Saufbähnchen" ein echtes Kontrastprogramm zur "Kanonenbahn" darstelle und Zeugnis dafür sei, dass "Krieg und Frieden" eng beieinander liegen. Ergänzt wird das Hauptthema "Eisenbahn" um typische Moselthemen wie Weinbau, Tier- und Pflanzenwelt sowie Geologie.

Die Gesamtkosten für das Projekt beziffern die Planer auf knapp 450 000 Mark. So müssen unter anderem mehrere Weinbergswege saniert, Bänke aufgestellt, Infotafeln hergestellt und Fotografier-Plattformen gebaut werden.

Dass das Projekt wegen seiner kulturellen und touristischen Bedeutung zuschusswürdig ist, steht außer Frage. Neben der Beantragung von Dorferneuerungsmitteln, ist beabsichtigt, das Projekt beim Förderprogramm Leader Plus anzumelden. Die im Kreis Cochem-Zell liegenden Gemeinden können auch auf Wirtschaftsförderungsmittel des Kreises hoffen. Inwieweit die Gemeinde Reil vom Kreis Bernkastel-Wittlich unterstützt wird, bleibt abzuwarten. Für VG-Chef Otto Maria Bastgen jedenfalls ist klar: "Dieser Kulturweg ist aus Sicht des Tourismus von großer Bedeutung."

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 24.08.2001.
 
 
Bullay (BD). Freitags erhält der auf der Moselweinbahn eingesetzte RegioShuttle der TransRegio (rechts) Verstärkung für das Wochendende, die auf dem linken Gleis soeben Bullay erreicht. Güterzug auf dem Pündericher Hangviadukt, unterwegs in Richtung Trier.
Der Bahnhof Pünderich befand sich bis Anfang der 1970er Jahre beim Abzweig der Stichbahn nach Traben-Trarbach und wurde später abgerissen.
Die Züge der Moselweinbahn nach TT benutzen auf einigen Metern das Richtungsgleis Trier - Koblenz der Moselstrecke.
Kurz hinter dem Abzweig verläuft die Moselstrecke durch den 505 m langen Reilerhals-Tunnel.
Links führt das Gleis der Moselweinbahn weiter nach Reil, von wo gerade ein RegioShuttle auf dem Rückweg nach Bullay kommt.
Die Moselweinbahn kurz vor der Einmündung in die Moselstrecke. Im Hintergrund der Pündericher Hangviadukt zwischen Reilerhals- und Prinzenkopf-Tunnel (am rechten Bildrand). Bahnhof Reil mit Regio-Shuttle auf dem Rückweg nach Bullay. Gebäude und Gelände befinden sich in Privatbesitz.
Im Bahnhof wurde vor kurzem das Ladegleis entfernt.


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Notizen

Gleisbau

In Euskirchen stehen wieder diverse Gleisbaufahrzeuge. Grund: Gleiserneuerung zwischen Mechernich und Kall. Auch bei Odendorf finden bis November Arbeiten statt (Bau eines Behelfsgleises, Kampfmittelräumung auf der alten Trasse u.a.).
 
 
Gleisbauzug mit 202 439-6 (EBM), 6 Schotterwagen sowie einem Aggregatwagen an der Ladestrasse im Bahnhof Euskirchen am 22.8. ... ... und abendlicher Einsatz bei Odendorf, wo vom vorhandenen Gleis aus Schotter auf die neue Trasse für das Behelfsgleis aufgebracht wird.

PW (06.09.2001)
 

Drachenfelsbahn

Im Kenning-Verlag ist das Buch "Die Drachenfelsbahn" für 36 DM im DIN A4
Format erschienen. Das Buch aus dem gleichen Verlag über die Moselbahn
Trier-Bullay läßt immer noch auf sich warten.
 
"Schloss Drachenburg m. Zahnradbahn" lautet der Titel dieser alten Ansichtskarte (Ausschnitt). Damals waren auf der Drachenfelsbahn noch Dampflokomotiven im Einsatz.

NL (03.09.2001)
 

Dampflok 41 360

Lese soeben bei drehscheibe-online, daß die 41 360 auf der Fahrt von Hamburg nach Westerland mit Schieberschaden liegen blieb. Ob es Folgen für die nächste Woche im Ahrtal hat ??.

JJ (03.09.2001)


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“RSE-EXPRESS” zu Pützchens Markt wieder im Einsatz

Mit vier Fahrzeugen und rund 20 Mitarbeitern ist die RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH auch in diesem Jahr wieder zu Pützchens Markt unterwegs. An allen fünf Markttagen fährt der “RSE-EXPRESS” von Mittags bis weit nach Mitternacht alle 30 Minuten ab Beuel Bahnhof (Zugang über die Ladestraße) und ab Hangelar (Ecke B 56) direkt auf das Marktgelände. Der Haltepunkt “Pützchens Markt” liegt nur wenige Schritte vom Riesenrad entfernt. Zur Frühmesse im Bayernzelt am Sonntagmorgen setzt die RSE um 9.15 Uhr ab Beuel und um 9.45 Uhr ab Hangelar einen Zubringerzug ein.

Zum Einsatz kommen die MAN-Triebwagen VT 6, VT 23 und VT 25. Die Fahrpreise sind gegenüber den Vorjahren unverändert geblieben. So kostet die einfache Fahrt von Beuel oder Hangelar nach Pützchen 4,00 DM für Erwachsene und für Kinder die Hälfte. Die Tickets sind an den Vorverkaufsstellen an den Bahnsteigen in Beuel und Hangelar sowie im Zug beim Schaffner erhältlich.

Seit 1989 fahren auf der Industriebahn Beuel – Hangelar alljährlich zu Pützchens Markt die Züge der RSE. Rund 10.000 Fahrgäste nutzen in jedem Jahr das Zugangebot. Am 20.12.2000 wurde die Industriebahn stolze 100 Jahre alt. 

Quelle: RSE Pressemitteilung.