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NACHRICHTEN: 09/2001
September 2001 [< Nachrichten 2001] 27.09.2001
Kuchenheim: 1. Euskirchener Dampf- und Transportfest (?)
Von Norbert Katemann Kuchenheim. "Alles, was dampft oder auf
Rädern rollt", erwartet die
Und sie hoffen, damit auch überregional
Beachtung zu finden. Das Programm
Dampfmaschine ist frisch restauriert Die Attraktionen rund um die Themen Dampf
und historischer Transport an
Im Außenbereich des Museums vermitteln
eine Schmalspurlokomotive der
Historische Fahrzeuge - vom Fahrrad über
Moped und Motorroller bis hin zum
Vom Rheinischen Freilichtmuseum im Kommern
ist Ochse Max mit seinem
Transportspiel für Kinder und Jugendliche Doch nicht nur Erwachsene kommen auf ihre
Kosten. Kinder und Jugendliche
Der Besuch der Veranstaltungen des "Dampf-
und Transportfestes" ist übrigens
Quelle:
Köln. (dpa) Beim Prozess um das schwere
Zugunglück in Brühl bei Köln haben
Das Gericht nehme diese Hinweise ernst,
sagte der Vorsitzende Richter Heinz
Der Prozess soll am kommenden Montag wie
geplant mit der Vernehmung des
In dem Prozess müssen sich seit Anfang
Juni der 29-jährige Lokführer sowie
Quelle: GA-Bonn vom 27.09.2001. Auf der Eifelstrecke zwischen Mechernich und Jünkerath existierten bisher nur Kilometersteine. Das wurde jetzt geändert. In diesem Streckenabschnitt wurden die üblichen Kilometertafeln (alle 200 m) parallel zu den Kilometersteinen aufgestellt. Die Arbeiten laufen noch und haben nun den Bereich Dahlem erreicht. Das letzte Stündlein des Bonner Güterschuppens hat geschlagen, die Abrissarbeiten haben begonnen. In Bonn-Duisdorf wurde wieder einmal etwas von den unschönen Schotterbergen, die neben dem Streckengleis schon seit Jahren liegen, beseitigt. Ob das nun die Anzeichen sind um das zweite Gleis im Bahnhofsbereich endlich zu verlegen sei mal dahin gestellt. Im Bereich des Bahnhofes Odendorf wird noch immer fleißig nach alter Munition aus dem 2. WK gesucht. Bis zum 10. November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und der Bahnhof wieder als Kreuzungsstelle hergestellt sein. Die Baureihe 215 ist seit längerem nicht mehr in der Eifel anzutreffen. Die Eilzüge Köln - Trier werden nur von den 218er in den Farben Orientrot und Verkehrsrot bespannt. In Euskirchen sieht man des öfteren die Baureihe 225 von DB-Cargo. Diese wurden von DB-Regio an DB-Cargo als BR215 verkauft und nach einem Umbau in 225 umgezeichnet. (alle Verkehrsrot !) Als Modell in der Spur H0 soll Ende des Jahres der Dieselaussichtstriebwagen VT 135 der DRG oder VT 90 in DB-Ausführung von der Firma Lilliput erscheinen. Außerdem wird von BEMO ein VT 624 in rot erscheinen. Beide Triebwagen waren auch in der Eifel unterwegs. Norbert
SWB-Chef Zemlin fährt auf tiefergelegte
Bahnsteige ab -
Von Holger Willcke Königswinter. Verwunderung und Ratlosigkeit
herrschten am Mittwochabend im
Die SWB wollen eine Stadtbahnlinie 62 zwischen
dem Bonner U-Bahnhof über die
Meyer informierte die Politiker darüber,
dass der Kölner Stadtrat die
Bad Honnef hat seine beiden Haltestellen
1995/96 zu Hochbahnsteigen umbauen
Durch die Einsparungen von etwa 15 Millionen
Mark, soviel würde der Umbau
Königswinters Bürgermeister Peter
Wirtz erklärte am Donnerstag auf Anfrage:
General-Anzeiger-Bonn, 21.9.01
BITBURG. (man) Gleise zwischen Bitburg
und Igel: In Wort und Bild lebte im
Trierischer Volksfreund 21.9.01 VON F.A. HEINEN Die Verkehrsverbindungen zwischen dem Kreis Euskirchen und Ostbelgien sollen verbessert werden. Eine "Mobilitätsstudie" wird in Auftrag gegeben. Kreis Euskirchen - Straßen und Bahnlinien haben gemeinhin die Aufgabe, die Menschen zu verbinden. Das ist seit der Öffnung der Grenzen im Osten europaweit die Regel. Ausgesprochen schlecht zeigt sich allerdings die Verkehrssituation im deutsch-belgischen Grenzgebiet in der Eifel. Dort sind - wohl auch als Folge zweier Weltkriege - die meisten Straßenverbindungen parallel der Grenze ausgerichtet. Wenn es nach dem Willen der Kreis-Politiker geht, soll das in Zukunft alles besser werden. Der Landesbetrieb Straßenbau in Euskirchen denkt gemeinsam mit den entsprechenden Stellen in Ostbelgien über eine leistungsfähige Ost-West-Verbindung zwischen der Eifelautobahn A 1 und der belgischen E 42 nach. Nun soll das Projekt mit Hilfe von EU-Mitteln auf die Schiene gesetzt ;-)) werden. Für insgesamt 250 000 Euro soll eine "Mobilitätsstudie" in Auftrag gegeben werden, die deutlich macht, wie die Verkehrsströme laufen und wie sie in Zukunft optimiert werden könnten. Mit EU-Förderung Generell begrüßte der Straßenausschuss des Kreises Euskirchen die Studie. Die Europäische Union würde sich mit erheblichen Fördermitteln beteiligen. Die Gemeinschaftsinitiative "Interreg III" beinhaltet den Schwerpunkt "Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität". Rückfragen bei den Interreg-Managern haben ergeben, dass eine grenzüberschreitende Mobilitätsstudie exakt den Zielen des Programms entspricht. Nun wollen der Kreis Euskirchen und die angrenzenden Gemeinden der Ostkantone einen gemeinsamen Förderantrag stellen. Die EU wird dann 50 Prozent der Studie-Kosten übernehmen. Zum 50-prozentigen Eigenanteil des Kreises würde das Land NRW weitere 30 Prozent Zuschuss gewähren. So müsste der Kreis in den Jahren 2002 und 2003 nur 50 000 Mark aufbringen. Für die Koordination und Finanz-Abwicklung soll laut Absprache die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostbelgiens zuständig sein. Die Machbarkeitsstudie soll verschiedene Möglichkeiten der Verkehrsverknüpfung im Eifel-Ardennen-Bereich untersuchen. Namens der CDU begrüßte Josef Reidt das Vorhaben "außerordentlich". Die Studie eröffne die Möglichkeit, Defizite in Richtung Belgien-Luxemburg zu beheben: "Das Geld ist gut angelegt." FDP-Fraktionschef Dr. Ingo Wolf bat darum, das Thema noch einmal in den Fraktion beraten zu können. Immerhin gehe es um 50 000 Mark Steuergeld. Kölner Stadtanzeiger
vom 10.09.2001.
P.S. Tja, hätte man noch die Schienenverbindung Gerolstein-Prüm-St.Vith oder man würde die Losheimer Strecke in eine Verkehrsbeziehung mit Belgien einbeziehen, brauchte man keine überflüssigen, teuren Mobititätsstudien zu machen! NL
Von unserem Redakteur STEPHAN SARTORIS DAUN/GEROLSTEIN. Die Verbandsgemeinden
haben den Trend erkannt: Nachdem sich
Im Kreistag wurden die Wünsche der Verbandsgemeinden als "Radwegekonzept für den Kreis Daun" vorgestellt. Nachdem in der Vergangenheit immer wieder einzelne Projekte im Kreistag diskutiert werden mussten, wurde entschieden, die Verbandsgemeinden zu bitten, ihre Planungen bei der Kreisverwaltung vorzulegen, um ein Gesamtkonzept erstellen zu können. Die VG Daun plant unter anderem zwei Routen eines "Vulkanerlebnis-Radwegs", der von Daun nach Gerolstein und nach Kelberg führen soll. Die Kosten würden sich auf knapp über eine Million Mark belaufen. Weiter geplant sind eine Verbindung vom Maare-Mosel-Radweg zum Ahrtalradweg; vom Maare-Mosel-Radweg zum Anschlusspunkt des Vulkanradwegs in Bad Bertrich und vom Kylltalradweg ins Tal der Kleinen Kyll (von der Bleckhausener Mühle über Deudesfeld und Meisburg nach Densborn). Im Tal der Kleinen Kyll (von Pützborn bis Meerfeld) soll ebenfalls ein Radweg entstehen. Vorgesehen ist auch die Vernetzung der Dauner Stadtteile. Die Kosten der Vorhaben der VG Daun summieren sich auf rund 4,3 Millionen Mark. Anschluss an Radwege in den Nachbarkreisen Dickster Brocken auf der Wunschliste der VG Gerolstein ist der Radweg von der Brunnenstadt nach Prüm auf der derzeit noch existierenden Bahnstrecke. Auf 2,4 Millionen Mark beziffert die VG die Kosten. Für ihren Teil des geplanten Radwegs zwischen Daun und Gerolstein (mit Anschluss an den Kylltalradweg bei Pelm) schätzt die Verwaltung die Kosten auf 210 000 Mark. Detailliert hat die VG Hillesheim ihr Projekt "Kyll-Ahr-Radweg" ins Konzept eingebracht. Auf einer Länge von 16,5 Kilometern soll die Strecke von Hillesheim über Walsdorf und Üxheim nach Ahrdorf führen (Kosten 1,7 Millionen Mark). Die VG Kelberg plant Verbindungen zwischen dem im Mai eröffneten Vulkanradweg zum Maare-Mosel-Radweg und zum Kylltalradweg (Kosten 290 000 Mark). Vorgesehen ist auch die Anbindung an den Eifel-Schiefer-Radweg in Richtung Monreal und Kaisersesch. Mit zwei weiteren Vorhaben beläuft das mögliche Investitionsvolumen der VG Kelberg auf knapp eine Million Mark. Mit 400 000 Mark schlagen die Kosten für die Projekte der VG Obere Kyll zu Buche. Geplant sind dort unter anderem Anbindungen ans Nachbarland Nordrhein-Westfalen und an den Kreis Bitburg-Prüm. Finanzierung über die WFG Die im Konzept enthaltenen Projekte erfordern Investitionen von rund zehn Millionen Mark. In der Vorlage zum Radwegekonzept erläutert die Kreisverwaltung, dass die ADD sich in der Vergangenheit bei der Haushaltsgenehmigung bereits "sehr kritisch" zur Finanzierung von Radwegen durch den Kreis geäußert hat. Konsequenz: "Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Finanzierung einer Kreisbeteiligung über den Kreishaushalt möglich ist. ... Auch eine Trägerschaft des Kreises für den Bau von Radwegen scheidet grundsätzlich aus." heißt es in der Verwaltungsvorlage. Allenfalls sei eine Finanzierung über die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) des Kreises vorstellbar. Mehrheitlich wurde beschlossen, die WFG zu bitten, Zuschussmöglichkeiten für den Radwegebau zu prüfen. Es sollen nur solche Projekte gefördert werden, die aus Mitteln des Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetzes (GVFG) bezuschusst werden, und bei denen die Orts-/Verbandsgemeinden Träger sind und die nicht durch Zuschüsse gedeckten Kosten übernehmen. Der Anteil des Kreises oder der der WFG soll höchstens fünf Prozent der zuschussfähigen Kosten betragen und jährlich im Durchschnitt 100 000 Mark nicht überschreiten. Quelle: Trierischer
Volksfreund vom 08.09.2001.
P.S. Da werden Radwege und Radwegverbindungen
für Millionen geplant und die
NL Ich habe heute einen wundervollen Bahn-Tag
im Brohltal genossen (> Brohltalbahn).
MAINZ. (win) Die Fernzüge Trier-Rhein-Ruhr werden vorerst weiter rollen, mindestens über 2003 hinaus. Das Land hält gleichzeitig an der geplanten Neigetechnik-Linie Luxemburg - Frankfurt fest. Die Deutsche Bahn (DB) denkt um: Vorerst bis über 2003 hinaus soll die Verbindung von Trier über Koblenz ins Ruhrgebiet den Anschluss der Moselregion an den Fernverkehr sicherstellen. Ursprünglich hatte die DB das Ende der Interregio-Linie für Dezember 2002 angekündigt. Unklar ist nach einem Spitzengespräch zwischen Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage (FDP) und Bahnchef Hartmut Mehdorn allerdings noch, wie viele Zugpaare täglich eingesetzt werden, derzeit sind es sieben. Im Rahmen der Aktion "Abstellgleis" hatten sich über 40 000 TV-Leser für den Erhalt der Interregio-Linie ausgesprochen. Debattiert wird auch über einen besseren Anschluss nach Luxemburg. Offen ist, ob die Züge als Interregio oder unter anderem Namen laufen. Land und Bahn wollen gleichzeitig weiter die mittelfristige Einführung einer Neigetechnik-Verbindung von Luxemburg über Trier und Mainz nach Frankfurt verfolgen. Die Linie scheint jedoch für die Bahn in puncto Technik und Zugmaterial Probleme mit sich zu bringen, so dass mit dem weiteren Interregio-Betrieb Zeit gewonnen werden soll. Noch unklar ist in der Verkehrsplanung der DB, wie viele Fernzüge ab Ende 2002 letztlich noch über die linksrheinische Strecke über Koblenz fahren und wie viele auf die neue Schnellstrecke Köln-Rhein-Main über Montabaur verlegt werden. Fest vereinbart wurde, dass auf der Strecke Saarbrücken-Mannheim ein vierter Neigetechnik-ICE verkehrt. Die DB Cargo plant unterdessen die Stilllegung
von 58 der landesweit 123 Güterverkehrsstellen. Betroffen sind davon
Bitburg, Gerolstein, Hinzerath, Hochscheid, Karthaus, Konz, Morbach, Taben,
Wellen (Mosel) und Wittlich. Eine Sprecherin von DB-Cargo erklärte,
die Güterverkehrsstellen arbeiteten nur mit Verlusten und sollen ab
2002 schrittweise zumindest von der DB nicht mehr angefahren werden. Das
Land setzt auf Kooperationen zwischen DB Cargo, privaten Bahnen und Verladern
- gerade in den Räumen Gerolstein/Bitburg
JOACHIM WINKLER ZU: BAHN Taktischer Rück-Zug Die Bahn hat in letzter Minute noch einmal die Weichen umgestellt: In gut einem Jahr rollt also nicht der letzte Fernzug aus dem Trierer Bahnhof. Zu überschwänglicher Freude gibt es dennoch keinen Grund. Unklar ist, wie lange die Interregios - oder wie immer sie dann auch heißen mögen - fahren und wie viele davon täglich unterwegs sein werden. Mehdorns Zugeständnis ist nur aus der Not heraus geboren. Die Gespräche über eine Anbindung an Rhein-Main als Alternative zu Rhein-Ruhr kamen nur schleppend voran, weil die Bahn mit ihrer kompletten Fernverkehrsplanung momentan nicht zu Rande kommt. Und das ein Jahr vor einem grundlegenden Fahrplanwechsel. Aber auch auf der technischen Seite gibt viele Fragen und kaum Antworten zum möglichen Einsatz der Neigetechnik. Da ist es nahe liegend, die alten Züge erst einmal weiter rollen zu lassen und wichtige Zeit zu gewinnen. Zeit gewinnen wollen allerdings auch die Reisenden auf der Moselstrecke, vor allem wenn sie in Koblenz Anschluss an den Fernverkehr suchen oder möglichst rasch ins Rhein-Main-Gebiet wollen. Doch damit sieht es ab Ende 2002 trübe aus. Am Rhein-Mosel-Eck drohen dann drei von vier Intercity-Linien pro Stunde vorbei zu fahren, weil sie über den Westerwald brausen. Ein Grund mehr, auf eine vernünftige Verbindung in die Zentren nach Norden und Süden zu bestehen. Die DB sollte es einmal mit sinnvollen Angeboten statt Streichungen versuchen. Quelle: Trierischer Volksfreund vom 07.09.2001.
Von unserem Redakteur Winfried Simon REIL/PÜNDERICH/ZELL. Der eisenbahnhistorische Kulturweg von Bullay bis Reil nimmt Formen an. Ein Planungsbüro hat im Auftrag der Verbandsgemeinde Zell einen Entwurf erstellt. Erstmals werden auch die Kosten genannt: knapp 450.000 Mark. Die Gemeinden Alf, Bullay, Zell, Briedel, Pünderich und Reil rund um den geplanten eisenbahnhistorischen Kulturweg sind sich einig: Ein solches Projekt wertet die ohnehin besonders reizvolle Landschaft rund um die Marienburg noch weiter auf - befindet sich dort doch ein historisches Bauwerk, das eine weitere Facette der imposanten Mosellandschaft repräsentiert. Die vor über 100 Jahren erbaute Eisenbahnstrecke entlang der Mosel ist vor allem zwischen Bullay und Reil für Eisenbahn-Fans ein ganz besonderer Leckerbissen. In Bullay steht die mächtige Doppelbrücke, gegenüber von Pünderich passt sich das mit 92 Segmentbögen längste Hangviadukt Deutschlands harmonisch in die Weinberge ein. Die Planer haben dem Projekt einen etwas verwegenen Arbeitstitel gegeben: Kanonenbahn. Als Kanonenbahn war die Strecke von Berlin bis Metz nach der Reichsgründung 1871 geplant, damit die Soldaten und Kriegsgerät rasch an die Grenze des damaligen "Erbfeindes" transportiert werden konnten. Auf 15 Thementafeln entlang der Strecke werden Geschichte, Landschaft, Technik und Natur beschrieben. Der militärische Hintergrund der Strecke wird dabei auf Tafeln erläutert, die unter anderem den Titel tragen: "Die Kanonenbahn und der Krieg: Bombentrichter" und "Die Kanonenbahn und der Tod: Ehrenfriedhof Prinzenkopf". Dies sei kein reißerisches Marketing, sondern leider historische Realität, schreiben die Planer. Der geplante Kulturweg ist aber vor allem für Eisenbahnfans wegen seiner phantastischen Aussichtspunkte einzigartig. Standorte wie "die Märklin-Aussicht" vom Prinzenkopf-Turm und neue Fotostandorte wie der "Kleine und Große Voyeur" sollen die Lust zum Sehen, Fotografieren und Filmen noch steigern - denn, so die Planer, "die Eisenbahn ist auch erotisch". Dies habe keiner so gut in Szene gesetzt wie Krimi-Altmeister Alfred Hitchcock. Ferner wird durch Thementafeln auch die "Moselbahn" vorgestellt, die auf der gegenüberliegenden Uferseite verläuft, als so genanntes "Saufbähnchen" ein echtes Kontrastprogramm zur "Kanonenbahn" darstelle und Zeugnis dafür sei, dass "Krieg und Frieden" eng beieinander liegen. Ergänzt wird das Hauptthema "Eisenbahn" um typische Moselthemen wie Weinbau, Tier- und Pflanzenwelt sowie Geologie. Die Gesamtkosten für das Projekt beziffern die Planer auf knapp 450 000 Mark. So müssen unter anderem mehrere Weinbergswege saniert, Bänke aufgestellt, Infotafeln hergestellt und Fotografier-Plattformen gebaut werden. Dass das Projekt wegen seiner kulturellen und touristischen Bedeutung zuschusswürdig ist, steht außer Frage. Neben der Beantragung von Dorferneuerungsmitteln, ist beabsichtigt, das Projekt beim Förderprogramm Leader Plus anzumelden. Die im Kreis Cochem-Zell liegenden Gemeinden können auch auf Wirtschaftsförderungsmittel des Kreises hoffen. Inwieweit die Gemeinde Reil vom Kreis Bernkastel-Wittlich unterstützt wird, bleibt abzuwarten. Für VG-Chef Otto Maria Bastgen jedenfalls ist klar: "Dieser Kulturweg ist aus Sicht des Tourismus von großer Bedeutung." Quelle: Trierischer
Volksfreund vom 24.08.2001.
Gleisbau In Euskirchen stehen wieder diverse Gleisbaufahrzeuge.
Grund: Gleiserneuerung zwischen Mechernich und Kall. Auch bei Odendorf
finden bis November Arbeiten statt (Bau eines Behelfsgleises, Kampfmittelräumung
auf der alten Trasse u.a.).
PW (06.09.2001)
Drachenfelsbahn Im Kenning-Verlag ist das Buch "Die Drachenfelsbahn"
für 36 DM im DIN A4
NL (03.09.2001)
Dampflok 41 360 Lese soeben bei drehscheibe-online, daß die 41 360 auf der Fahrt von Hamburg nach Westerland mit Schieberschaden liegen blieb. Ob es Folgen für die nächste Woche im Ahrtal hat ??. JJ (03.09.2001)
Mit vier Fahrzeugen und rund 20 Mitarbeitern ist die RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH auch in diesem Jahr wieder zu Pützchens Markt unterwegs. An allen fünf Markttagen fährt der “RSE-EXPRESS” von Mittags bis weit nach Mitternacht alle 30 Minuten ab Beuel Bahnhof (Zugang über die Ladestraße) und ab Hangelar (Ecke B 56) direkt auf das Marktgelände. Der Haltepunkt “Pützchens Markt” liegt nur wenige Schritte vom Riesenrad entfernt. Zur Frühmesse im Bayernzelt am Sonntagmorgen setzt die RSE um 9.15 Uhr ab Beuel und um 9.45 Uhr ab Hangelar einen Zubringerzug ein. Zum Einsatz kommen die MAN-Triebwagen VT 6, VT 23 und VT 25. Die Fahrpreise sind gegenüber den Vorjahren unverändert geblieben. So kostet die einfache Fahrt von Beuel oder Hangelar nach Pützchen 4,00 DM für Erwachsene und für Kinder die Hälfte. Die Tickets sind an den Vorverkaufsstellen an den Bahnsteigen in Beuel und Hangelar sowie im Zug beim Schaffner erhältlich. Seit 1989 fahren auf der Industriebahn Beuel – Hangelar alljährlich zu Pützchens Markt die Züge der RSE. Rund 10.000 Fahrgäste nutzen in jedem Jahr das Zugangebot. Am 20.12.2000 wurde die Industriebahn stolze 100 Jahre alt. Quelle: RSE Pressemitteilung.
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